{"id":27560,"date":"2017-08-23T08:00:42","date_gmt":"2017-08-23T06:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=27560"},"modified":"2022-05-01T08:56:31","modified_gmt":"2022-05-01T06:56:31","slug":"gesetzte-eckpfeiler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/gesetzte-eckpfeiler\/","title":{"rendered":"Gesetzte Eckpfeiler"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Wechsel in Richtung Hana und der Nutzung Hana-basierter L\u00f6sungen wie S\/4 als \u201edigital Core\u201c oder auch der SAP Cloud Platform (SCP) samt IoT sind mehrerlei Ver\u00e4nderungen verbunden. Ein Fokus dabei: der Switch in Richtung Linux \u2013 zudem die Verwendung weiterer innovativer Open-Source-L\u00f6sungen als zukunftsfeste Infrastruktureckpfeiler f\u00fcr den Mission-Critical-SAP-Einsatz im Digitalisierungszeitalter, die von Suse bereitgestellt werden und von denen Kunden profitieren.<\/p>\n<p>Allen SAP-Business-Suite-Bestandskunden ist zwischenzeitlich sehr wohl bewusst, dass der vollst\u00e4ndige Any-DB-Support 2025 zu einem Ende gelangt. Zigtausend Unternehmen rund um den Globus sind angehalten, ihre SAP-Systeme auf Hana und auf den ERP-Technologienachfolger SAP S\/4 Hana umzustellen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2087276405\"><div id=\"great-2485230671\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Damit gehen mehrerlei Ver\u00e4nderungen einher \u2013 sowohl anwendungs-, aber auch SAP-IT-infrastrukturseitig. Ein Teil der Anwender hat diese Umstellungen bereits durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Faktum ist: Zum einen ist damit ein Datenbankwechsel verbunden, von einer sogenannten Any-DB wie Oracle, DB2 oder MS SQL Server in Richtung der SAP-In-memory-Datenbank Hana.<\/p>\n<p>Zugleich bedeutet die SAP-Neuausrichtung eine Ver\u00e4nderung bei den verwendeten Servern (und unter Umst\u00e4nden auch bei den Storage-Systemen). Wobei hier f\u00fcr SAP-Kunden die M\u00f6glichkeit besteht, unter mehreren Hardwareanbietern zu w\u00e4hlen: hier eine Vielzahl von Intel-x86-basierten Hana-Server-Systemen, dort Power-Prozessor-getriebene Hana-Server von IBM, ebenfalls f\u00fcr eine Scale-out- und Scale-up-Nutzung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gilt es, einen Betriebssystem-Switch auf Linux vorzunehmen, das von SAP vorgegebene OS (Operating System) f\u00fcr den Hana-Datenbank-Einsatz oder von Hana-basierten L\u00f6sungen wie S\/4 oder BW\/4, eben jenen L\u00f6sungen, welche die Hana-Datenbank voraussetzen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, eine sehr gro\u00dfe Anzahl von SAP-Bestandskunden, bei denen sich Unix oder Windows im Einsatz befinden \u2013 nach Erhebungen von Marktforschern wie etwa IDC verwenden immer noch allein rund 50 Prozent aller Business-Suite-Anwenderunternehmen Windows \u2013, haben auf Linux umzustellen.<\/p>\n<p>Weil bei Unix-SAP-Anwendern die Hardware quasi nicht Linux-kompatibel ist, hat sich diese Anwendergruppe sozusagen mit einer Dreifachumstellung zu befassen: Hardware-, Datenbank- und Linux-Migration. Bei Windows-SAP-Anwendern gilt dies in \u00e4hnlicher Weise, da alle x86-Hana-Server-Systeme eine SAP-Zertifizierung aufzuweisen haben, was bei existierenden Systemen in aller Regel nicht der Fall ist.<\/p>\n<h3>Plattformausbau von SLES for SAP Applications<\/h3>\n<p>Eine signifikante SAP-Anwenderzahl kennt Linux von den unterschiedlichsten SAP-Business-Suite-Eins\u00e4tzen und der intensivierten SAP-Hana- oder S\/4-Verwendung bereits aus dem Effeff.<\/p>\n<p>Andere wiederum \u2013 insbesondere Unix- und Windows-SAP-Bestandskunden, die den Hana-Wechsel erst angehen \u2013 sind damit \u00fcberhaupt nicht oder wenig vertraut. An beide SAP-Kundengruppen richten sich die folgenden Ausf\u00fchrungen respektive Erl\u00e4uterungen.<\/p>\n<p>Was leistet Suse Linux Enterprise Server (SLES) for SAP Applications als von SAP ausgew\u00e4hlte und empfohlene Betriebssystemplattform im Zusammenspiel mit SAP Hana oder mit Hana-basierten SAP-L\u00f6sungen wie S\/4 Hana?<\/p>\n<p>Oder: Welche L\u00f6sungen stellt der langj\u00e4hrige SAP-Partner und Open-Source-Innovator Suse f\u00fcr SAP-Anwender neben SLES for SAP Applications (in der aktuellen Version 12) zur Verf\u00fcgung, die darauf ausgerichtet sind, agile sowie flexible und insbesondere digitalisierungsgerechte IT-Infrastrukturen im Hy\u00adbrid- oder Multi-Cloud- und Software-Defined-Infrastructure-Zeitalter (SDI) nutzenbringend zu verwenden?<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist zun\u00e4chst einmal, dass Suse und SAP auf eine langj\u00e4hrige und sehr erfolgreiche Partnerschaft zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen. Wie \u00fcberhaupt Suse als Open-Source-Keyplayer sein sehr umfangreiches Partnernetz \u00fcber die vergangenen 25 Jahre kontinuierlich ausgebaut hat.<\/p>\n<p>Suse war 1999 mit dabei, als das Walldorfer Linux Lab von SAP ins Leben gerufen wurde. Das Ziel lautete damals: ein Enterprise Linux f\u00fcr den Mission-Critical-SAP-Einsatz zu entwickeln. Eigentlich nur unwesentlich sp\u00e4ter kam das Thema SAP Adaptive Computing hinzu; konkret Flexframe f\u00fcr SAP von Fujitsu zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was Suse auch in die Tat umsetzte \u2013 ebenfalls mit SLES for SAP Applications, der heute marktf\u00fchrenden Linux-Betriebssystemplattform im SAP-Umfeld. Und nebenbei bemerkt ist SLES for SAP Applications nach wie vor die einzige Linux-Betriebssystemplattform f\u00fcr die Flexframe-L\u00f6sung (siehe hierzu auch den Beitrag von Fujitsu auf den Seiten 68 und 69).<\/p>\n<p>Weitere Highlights der SAP-Suse-Zusammenarbeit \u00fcber die Zeit hinweg: die Verf\u00fcgbarkeit von SLES for SAP Applications HAE (High Availability Extension), eines Installation Wizzard f\u00fcr die teilautomatisierte Installation von SAP-Basis-Komponenten, SLES for SAP Applications als Standard f\u00fcr die SAP-Cloud-L\u00f6sung Business By Design, den SAP BW Accelerator oder als Betriebssystemplattform f\u00fcr SAP-Entwicklungen und vieles andere mehr.<\/p>\n<p>2009 wurde Suse dann in das damals geheime \u201eProjekt SAP Hana\u201c eingebunden. Das In-memory-Projekt ver\u00e4nderte SAPs DB-Strategie, und Suses Exklusivit\u00e4t auf Intel f\u00fcr SAP Hana lief \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren, auf IBM Power noch bis Heute.<\/p>\n<p>Es liegt auf der Hand, dass SAP-Kunden von dem immensen Erfahrungsschatz und Know-how-Vorsprung von jetzt Tausenden von Hana-SLES-for-SAP-Applications-Installationen profitieren.<\/p>\n<p>Wobei das gemeinsame Miteinander sich stetig erweitert. So zum Beispiel in Verbindung mit SAP Hana 2. Hier stellt ein neues Hana-HA-Feature im Rahmen einer Active-Active-Architektur in einer geclusterten Hana-Umgebung mit dem Fokus auf \u201eSecondary Read Enabled\u201c beispielsweise ein Highlight dar, das auf Suse-Technologie basiert.<\/p>\n<p>Bereits von Hana-Beginn an war Suse Linux Enterprise Server for SAP Applications weit mehr als ein \u00fcbliches Betriebssystem, zust\u00e4ndig quasi nur f\u00fcr die Ver- beziehungsweise Abarbeitung maschinen- oder prozessabh\u00e4ngiger Befehle.<\/p>\n<p>Auch beinhaltet diese Variante als Plattform zahlreiche speziell auf den SAP-Hana-Einsatz hin entwickelte Features, die \u00fcber die klassische Suse-SLES-Version hinausgehen und wichtige Datacenter-Funktionalit\u00e4ten beim SAP-Einsatz vorteilhaft unterst\u00fctzen. Entwickelt wurden sie in jahrelanger enger Zusammenarbeit oder Abstimmung mit SAP.<\/p>\n<p>Dies betrifft RAS-(Reliability and Resilience)-Aspekte ebenso wie Performance-, Ease-of-Use-\/Deployment- und Basis-Operating- oder Support-Themenfelder. Und zwar alles mit dem Ziel, leistungsstarke und innovative Produkte sowie Supportleistungen bereitzustellen, um Anwenderunternehmen zu helfen, die Komplexit\u00e4t zu verringern, den Automatisierungsgrad zu erh\u00f6hen, Kosten zu reduzieren und verl\u00e4ssliche Services f\u00fcr den Mission-Critical-SAP-Hana-Einsatz bereitzustellen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gesetzte eckpfeiler\" class=\"aligncenter size-full wp-image-27561\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2.jpg\" alt=\"Suse Coverstory 1709 2\" width=\"1000\" height=\"589\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-768x452.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-100x59.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-480x283.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-640x377.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-720x424.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-2-960x565.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Spezielle auf SAP-Hana hin entwickelte Features<\/h3>\n<p>So sorgten beispielsweise gleich eine Reihe von Features von SLES for SAP Applications daf\u00fcr, dass eine m\u00f6glichst umfangreiche High Availability (HA) inklusive DR-Funktionalit\u00e4t beim Hana-Einsatz gem\u00e4\u00df dem Ansatz \u201eTowards Zero Downtimes\u201c gegeben ist beziehungsweise das immer wichtiger werdende Themenfeld RAS samt Security abgedeckt wird.<\/p>\n<p>Seit Jahren bietet die in SLES for SAP Applications bereits enthaltene Suse High Availability Extension (HAE) als bew\u00e4hrte und f\u00fchrende Hochverf\u00fcgbarkeitsl\u00f6sung ausgefeilte Funktionen zur Verbesserung der Business Continuity\/High Availability sowie f\u00fcr Disaster-Recovery-Unterst\u00fctzung bei der Nutzung von SAP.<\/p>\n<p>Speziell f\u00fcr den SAP-Hana-Einsatz wurde die Solution optimiert beziehungsweise weiterentwickelt und stellt auch eine Art Standard f\u00fcr HA und DR im SAP-Hana-Umfeld (f\u00fcr Scale-out und Scale-up dar. Von SAP werden f\u00fcr HA insbesondere SAP-Hana-System-Repli\u00adcation (SR)-Mechanismen bereitgestellt.<\/p>\n<p>Die Erh\u00f6hung der SLAs \u00fcber eine Automation erm\u00f6glicht die Suse High Availability Solution (HAE) von SLES 12 for SAP Applications. Pr\u00e4feriert wird generell als zentrale HA-L\u00f6sung f\u00fcr SAP Hana eine Systemreplikation \u00fcber ein Memory Preload in einem Cluster (beispielsweise 2-Node-Cluster).<\/p>\n<p>Die Automatisierung der Umschaltung l\u00e4sst sich mittels Suse HAE komfortabel ausf\u00fchren; zum Beispiel in einem 2-Node-Cluster mit einem (zweiten) synchron laufenden HA-System f\u00fcr ein Hana-On-Site-System (w\u00e4re dann Knoten eins).<\/p>\n<p>F\u00fcr ein DR-Szenario erm\u00f6glicht die SAP Hana System Replication eine asynchrone Replikation auf eine weitere Site (zum Beispiel ein weiteres Rechenzentrum), sodass hier\u00fcber der Desaster-Fall abgedeckt wird. Integriert in Suse SLES 12 for SAP Applications zum Beispiel ferner: die von Suse entwickelte Technologie namens kGraft, eine Live-Kernel-Patching-Technologie.<\/p>\n<p>Sie erm\u00f6glicht das Online-Updaten von Security Patches ohne Reboot oder Warten auf das n\u00e4chste geplante Service-Fenster.<\/p>\n<h3>Hana Resource Agents<\/h3>\n<p>Hervorzuheben ebenfalls: SAP Hana Resource Agents (RA). Damit lassen sich Hana-Datenbank-Instanzen und -Replikationen verwalten, \u00fcberwachen und steuern. Die RAs k\u00f6nnen obendrein konfiguriert werden. Und:<\/p>\n<p>Suse unterst\u00fctzt mit den SAP Hana Resource Agents einfach handhabbare Cluster-Konfigurationen. Sie laufen auf allen Knoten eines SLES 12 for SAP Applications HAE Clusters und liefern Konfigurationsinformationen oder Systemstatus von Hana-Systemen und Hana-Replikationen (etwa f\u00fcr Systemmanagement-Zwecke).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem besteht die M\u00f6glichkeit, \u00fcbergreifende Managementsysteme wie etwa Datavard Insights des SAP- und Suse-Partners Datavard zur \u00dcberwachung\/Monitoring und Steuerung beziehungsweise zum proaktiven Alerting von SAP Hana und SLES for SAP Applications zu verwenden. (Siehe hierzu auch den Beitrag \u00fcber Datavard Insights auf Seite 15.)<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel im Zusammenhang der bereitgestellten SLES-for-SAP-Applications-RAS-Funktionalit\u00e4t stellt ein Security Hardening for Hana dar. Hier wird durch eine hohe H\u00e4rtung von Suse SLES for SAP Applications Angriffen oder Bedrohungen von au\u00dfen entgegengewirkt.<\/p>\n<p>Auch k\u00f6nnen damit Mechanismen eingesetzt werden, die aufzeigen, welche Betriebssystem-Packages sinnvollerweise verf\u00fcgbar sein sollten und auf welche gegebenenfalls verzichtet werden kann. Kernfokus ist, dass weniger Packages eine geringere Angriffsfl\u00e4che gegen\u00fcber Bedrohungen bedeutet. Eine weitere in SLES 12 for SAP Applications integrierte Funktion: ein standardm\u00e4\u00dfig mit ausgeliefertes Remote Storage Encryption Management oder eine konfigurierbare Firewall.<\/p>\n<p>Daneben werden in der Version 12 sogenannte SAP Hana Pattern f\u00fcr die weitere Vereinfachung\/Automatisierung von Hana-Installationen f\u00fcr das Themenfeld Simplified Operations zur Verf\u00fcgung gestellt, bis hin zu einer vollst\u00e4ndigen Automatisierung von SAP-l\u00f6sungsbasierten Systemen \u00fcber gesamte IT-Landschaften hinweg gem\u00e4\u00df einem n-Tier-Ansatz. Zahlreiche andere Funktionen f\u00fcr den Mission-Critical-Hana-Einsatz sind bereits in der Version 11 von SLES for SAP Applications ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Alle bereitgestellten Kernfunktionen\/Packages der Betriebssystemplattform SLES for SAP Applications f\u00fcr RAS, Performance, Ease of Use and Deployment (mit Simplified Operations etwa auf Basis der Management-L\u00f6sung Suse Manager) und Base Operating System and Support finden sich \u00fcbersichtsm\u00e4\u00dfig in der Abbildung \u201eSuse Linux Enterprise Server for SAP Applications: Schl\u00fcsselfunktionsthemenfelder im \u00dcberblick\u201c. Es liegt auf der Hand, dass Suse SLES for SAP Applications quasi permanent weiterentwickelt wird oder neue Technologien integriert werden. Vorstellbar ist zum Beispiel, das Thema Machine Learning aufzunehmen. Etwa in Form von Funktionen auf Basis von Google TensorFlow.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gesetzte eckpfeiler\" class=\"aligncenter size-full wp-image-27562\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1.jpg\" alt=\"Suse Coverstory 1709 2\" width=\"1000\" height=\"614\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-768x472.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-100x61.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-480x295.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-640x393.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-720x442.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Suse-Coverstory-1709-1-960x589.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<h3>SLES for SAP Applications und da\u00adr\u00fcber hinaus<\/h3>\n<p>Der Footprint oder die Rolle von Suse im SAP-Umfeld reicht mittlerweile \u00fcber SLES for SAP Applications weit hinaus. Insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und den dabei zur Verf\u00fcgung gestellten L\u00f6sungsinnovationen auf Open-Source-Basis, die als weitere Infrastrukturanker oder wichtige Eckpfeiler nutzenbringende Vorteile bieten.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt werden SAP Hana und S\/4 Hana als digital Core inklusive einer neuen User-Experience auf der Grundlage von Fiori. Wobei der Business-Suite-Technologienachfolger bekanntlich sowohl die ERP-Nutzung als auch den Einsatz von Big Data, Analytics, Mobile Computing, Gesch\u00e4ftsnetzwerken oder SAP Leonardo mit Internet of Things (IoT) ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Und das im On-premise- und Cloud-Betrieb, in hybrider Form On-premise\/Cloud oder in Form einer Multi-Cloud-Nutzung. (Hierzu auch der Beitrag von QSC auf den Seiten 61 und 62.)<\/p>\n<p>\u00dcberall l\u00e4sst sich dabei Suse Linux Enterprise Server for SAP in Verbindung mit Hana oder Hana-basierten L\u00f6sungen verwenden \u2013 sozusagen als One Infrastructure f\u00fcr alle Deployment-Formen: auf Hana-on-Intel-x86, auf IBM Hana on Power, aber zudem auch via Amazon AWS, der Google Cloud Platform (GCP), der SAP Cloud Platform und der SAP Hana Enterprise Platform (HEC) oder via Microsoft Azure. Was einer Standardisierung gerade im Hinblick auf die immer st\u00e4rker aufkommende Multi-Cloud-Nutzung stark entgegenkommt.<\/p>\n<p>Die digitale Transformation bringt ebenfalls neue Anforderungen an Anwendungen, Anwendungsentwicklung und den Betrieb von Rechenzentren mit sich, und zwar basierend auf dem Dev\u00adOps-Modell. Anwendungsentwicklung und IT-Betrieb werden hier entsprechend den Erfordernissen intelligent miteinander verwoben, um neue Applikationen schnell oder bedarfsgerecht zeitnah zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Mit den SAP Core Data Services r\u00fccken \u00fcbrigens Hana und S\/4 noch enger zusammen, was den DevOps-Gedanken unterst\u00fctzt. Wichtig dabei: die Notwendigkeit einer dynamischen und hochflexiblen IT-Infrastruktur samt -Komponenten auf der Grundlage gem\u00e4\u00df Software-Defined-Data-Center- (SDDC) oder Software-Defined-Infrastructure-Prinzipien.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang nimmt wie ausgef\u00fchrt Linux als Open-Source-Betriebssystemplattform f\u00fcr Hana eine wichtige Rolle ein. Aber auch etwa Ha\u00addoop als eine Komponente f\u00fcr das Themenfeld Big Data steht im Fokus.<\/p>\n<p>Obendrein die Kernelemente OpenStack (IaaS) f\u00fcr die Cloud-Server-Provisionierung, Cloud Foundry (PaaS) als Entwicklungsplattform oder Container-as-s-Service (CaaS) samt Kubernetes Magnum oder Docker f\u00fcr die effiziente Virtualisierungsverwendung. Allesamt \u00fcbrigens sehr bedeutsame Infrastrukturelemente oder -komponenten der SAP Cloud Platform, einem Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr die App-Entwicklung und -Bereitstellung bei der Verwendung von S\/4 Hana.<\/p>\n<h3>OpenStack, Cloud Foundry und SCP<\/h3>\n<p>Ein Blick auf OpenStack, Cloud Foundry und Container-as-s-Service: Wie die OpenStack Foundation ist die Cloud Foundry Foundation ein freies Open-Source-Projekt, das von vielen namhaften Firmen hersteller\u00fcbergreifend als Non-Profit-Organisation unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>SAP und Suse sind dabei, aber auch viele, viele andere aus dem IT- und Non-IT-Umfeld, wie etwa General Electric. Als erster Linux-Distributor \u00fcberhaupt ist Suse seit 2012 Mitglied der OpenStack Foundation und stellte im gleichen Jahr mit Suse OpenStack Cloud die erste Enterprise-OpenStack-L\u00f6sung vor. Cloud-Foundry-Foundation-Mitglied ist Suse seit 2015.<\/p>\n<p>Die Foundation liefert mit Cloud Foundry und den Cloud-Foundry-Komponenten konkret einsetzbare Softwarel\u00f6sungen. Das OpenStack-Gegenst\u00fcck zertifiziert zudem die verschiedenen PaaS-L\u00f6sungen der Cloud-Foundry-Mitglieder. Dadurch wird insbesondere sichergestellt, dass Cloud-Plattformen auf der Basis eines einheitlichen und offenen Standards untereinander kompatibel und konsistent sind.<\/p>\n<p>Im Fokus der Suse-SAP-Aktivit\u00e4ten (SAP-Suse-Co-Development) steht die Bereitstellung eines OpenStack Cloud Provider Interfaces (CPI). Das Hauptaugenmerk dabei: mittels eines CPIs die Kommunikation zwischen Cloud Foundry und der darunter liegenden OpenStack-Infrastruktur zu vereinfachen beziehungsweise zu automatisieren.<\/p>\n<p>So ist man in der Lage, Anwendungs-Apps aufwendungsarm zu testen und sie in Private- oder Public-Clouds umgehend auszurollen und einzusetzen. Das zuvor Skizzierte findet bei der SAP Cloud Platform (vormals Hana Cloud Platform, HCP) Verwendung.<\/p>\n<p>Durch den Einsatz einer Open-Source-OpenStack-basierten IaaS-Cloud (Private- oder On-premise-Cloud) f\u00fcr SAP-Anwendungen ergeben sich handfeste Nutzenvorteile \u2013 bis hin zu der Tatsache, dass sich SAP-L\u00f6sungen effizient und kosteneffektiv ausrollen lassen.<\/p>\n<p>Im Zuge der Digitalisierung lassen sich dadurch Services oder Anwendungen schnell und flexibel bereitstellen. Immer mehr Unternehmen, aber auch etwa IT-Serviceprovider, setzen auf OpenStack-basierte Cloud-Umgebungen.<\/p>\n<p>Das aktuelle Release von Suse OpenStack Cloud liegt derzeit in der Version 7 vor und enth\u00e4lt bereits Con\u00adtainer-as-a-Service-Funktionalit\u00e4ten. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht sie Software-Upgrades, die keine St\u00f6rung des laufenden Betriebs mehr mit sich bringen.<\/p>\n<p>Diese Version bietet zum Beispiel bereits vollst\u00e4ndige Unterst\u00fctzung von Docker auf Basis von Kubernetes als Framework f\u00fcr die Container-Orchestrierung, das im Rahmen der Integration von OpenStack Magnum zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Kunden erhalten so Zugriff auf Container-as-a-Service-Funktionalit\u00e4ten, mit denen sie innovative Cloud-native Workloads und Anwendungen entwickeln sowie DevOps-Prozesse und -Umgebungen unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Weiter gibt es zus\u00e4tzliche Hochverf\u00fcgbarkeits-Features, darunter eine High-Availability-Protection f\u00fcr virtuelle Maschinen und Workloads, die die Hochverf\u00fcgbarkeit f\u00fcr Control-Planes und Compute-Nodes erg\u00e4nzen. Kunden k\u00f6nnen somit auch gesch\u00e4ftskritische Anwendungen in die Cloud verlagern.<\/p>\n<p>Auch steht eine Integration von OpenStack Manila mit CephFS zur Verf\u00fcgung, die \u00fcber Suse Enterprise Storage ausgeliefert wird. Auf diese Weise steht eine vereinheitlichte Storage-Umgebung zur Verf\u00fcgung, mit der Kunden Workloads f\u00fcr ihre Block-, Objekt- und File-Storage-Systeme in einem einzigen Cluster laufen lassen k\u00f6nnen, um so Investitions- und Betriebskosten zu senken.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erhalten Anwender eine verbesserte Skalierbarkeit, die das Deployment \u00fcber mehrere Datenzentren hinweg erlaubt. Benutzer sind \u00fcbrigens damit in der Lage, mehrere Private-Clouds \u00fcber eine einzige Benutzeroberfl\u00e4che zu administrieren.<\/p>\n<h3>Cloud Foundry Dojo im SAP Cloud Lab<\/h3>\n<p>PaaS als Cloud-Service setzt bekanntlich auf IaaS auf. Suse und SAP fokussieren sich mit dem sogenannten Cloud Foundry Dojo, SAP Cloud Lab, auf die oben skizzierte Integration von OpenStack und Cloud Foundry. Dabei forcieren Suse und SAP die gemeinsamen Entwicklungen sowohl bei Linux- als auch bei der Integration von OpenStack und Cloud Foundry weiter.<\/p>\n<p>Von Vorteil dabei ist, dass sich Suse-Technologie-Assets im Bereich OpenStack und Cloud Foundry durch die \u00dcbernahmen von HPE-Assets erweitern. In Teilen wurde es bereits in das Suse-Portfolio integriert. Unterf\u00fcttert wird von Suse das Thema Container-as-a-Service (CaaS) mit der neuen Suse CaaS Platform.<\/p>\n<p>Im Vordergrund hier: flexible, vereinfachte und automatisierte M\u00f6glichkeiten zur Auslieferung von kleinteiligen Services (Microservices) mit Hilfe von Containern \u2013 samt der Verwendung von Docker oder Kubernetes. Speziell Kubernetes ist in der Lage, Container-Apps in Cluster-Umgebungen (physische oder virtuelle Maschinen) effizient zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ebenso wird Kubernetes bevorzugt, um das Ziel einer Container-zentrischen Infrastruktur vorteilhaft in die Tat umzusetzen (anstelle einer eher starren Host-zentrischen). In diesem Zusammenhang spielt \u00fcbrigens auch Suse Linux Enterprise Server (SLES) als Container Host OS in einer spezialisierten Version (SLES Micro OS) wiederum eine Rolle. Der Nutzen dabei: ein geringer Footprint bei einer optimalen Ressourcenverwendung.<br \/>\nDevOps und Open Source<\/p>\n<p>Der Einsatz von DevOps (Development and IT Operations) unter Verwendung von Open-Source-L\u00f6sungen bei der SAP Cloud Platform ist heute bereits State of the Art, um Anwendungen zu entwickeln sowie zu managen \u2013 samt einem kompletten und vollst\u00e4ndigen Life Cycle Management. Damit ist der Weg auch f\u00fcr SAP-Anwenderfirmen quasi vorgezeichnet, um neue Apps gem\u00e4\u00df Business-Vorgaben in die Tat umzusetzen und zu betreiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/suse-linux-gmbh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Gesetzte eckpfeiler\" class=\"aligncenter wp-image-11380 size-full\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/suse-linux-gmbh\/\" width=\"1000\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-SUSE-640x72.jpg 640w, 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