{"id":23771,"date":"2016-07-01T15:56:27","date_gmt":"2016-07-01T13:56:27","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=23771"},"modified":"2022-02-06T00:51:56","modified_gmt":"2022-02-05T23:51:56","slug":"die-strategie-entscheidet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/die-strategie-entscheidet\/","title":{"rendered":"Die Strategie entscheidet"},"content":{"rendered":"<p>Die deutschen Mittelst\u00e4ndler treiben das Wirtschaftswachstum im Land kontinuierlich voran. Viele regionale Betriebe haben in den vergangenen Jahren den Sprung auf die internationalen M\u00e4rkte geschafft und ihre Mitarbeiterzahlen dabei sp\u00fcrbar erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Doch nicht immer h\u00e4lt der interne Organisations- und Prozessaufbau mit der raschen Expansion Schritt. So berichtet Jean-Paul Wehrens, der beim IT-Beratungsunternehmen Apsolut als Partner f\u00fcr die strategischen Gesch\u00e4ftsprozesse zust\u00e4ndig ist:<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-504877572\"><div id=\"great-3521795799\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>\u201eIn der Praxis m\u00fcssen wir leider h\u00e4ufig feststellen, dass statt l\u00e4nder\u00fcbergreifend einheitlicher Gesch\u00e4ftsprozesse und IT-Systeme Silodenken und Insell\u00f6sungen dominieren.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Einkaufsorganisationen leiden unter dieser Situation. Einerseits machen es die Konzentrationstendenzen auf dem Beschaffungsmarkt und der steigende Wettbewerbsdruck erforderlich, dass die Beschaffung eine zunehmend wertsch\u00f6pfende Funktion in den Unternehmen \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p>Besonders die Pflege und St\u00e4rkung der Lieferantenbeziehungen gewinnen an Bedeutung, um die Lieferqualit\u00e4t zu steigern und die Beschaffungsrisiken sowie die operativen Prozesskosten zu reduzieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Screenshot-2017-02-13-um-15.55.38.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Die strategie entscheidet\" class=\"aligncenter size-full wp-image-9467\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Screenshot-2017-02-13-um-15.55.38.jpg\" alt=\"Kollmeier und Herbst\" width=\"387\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Screenshot-2017-02-13-um-15.55.38.jpg 387w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Screenshot-2017-02-13-um-15.55.38-100x73.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 387px) 100vw, 387px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Andererseits kann in vielen mittelst\u00e4ndischen Betrieben das Potenzial des Lieferantenmanagements mit SAP nicht gehoben werden, da wichtige organisatorische, strukturelle und funktionale Voraussetzungen fehlen.<\/p>\n<p>Um diesen Defiziten zu begegnen, sollten die Unternehmen ein geplantes Einf\u00fchrungsprojekt mit mehreren Ma\u00dfnahmen verbinden.<\/p>\n<p>Zur erfolgreichen Planung und Umsetzung eines SAP-Lieferantenmanagements m\u00fcssen zun\u00e4chst alle relevanten Ma\u00dfnahmen abteilungs- und l\u00e4nder\u00fcbergreifend definiert und abgestimmt werden: Nur so ist eine unternehmensweite Akzeptanz der neuen systemgest\u00fctzten Gesch\u00e4ftsprozesse zu erzielen.<\/p>\n<p>Dazu sollte ein Kernteam aus Vertretern aller beteiligten Abteilungen gebildet und ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr entwickelt werden, welche Mehrwerte die k\u00fcnftige L\u00f6sung erzielen soll. Auch das Management ist gefordert, die neue Lieferantenmanagement-Strategie zu tragen und an die Mitarbeiter zu kommunizieren.<\/p>\n<p>In einem zweiten Schritt sind aus der Lieferantenmanagement-Strategie die Soll-Prozesse abzuleiten, und zwar in Einklang mit der Einkaufs- und IT-Strategie des Unternehmens.<\/p>\n<p>Zur reibungslosen Umsetzung der neuen Prozesse sollte ein Ver\u00e4nderungsmanagement installiert werden, das die Mitarbeiter systematisch auf ihre neuen Rollen und Aufgaben bei der strategischen Steuerung der Zulieferer vorbereitet.<\/p>\n<p>Um die Abstimmungsprozesse nachhaltig zu verbessern, empfiehlt sich die Einrichtung fester Schnittstellen-Funktionen zwischen IT und Einkauf. Dies ist gerade in mittelst\u00e4ndischen Betrieben unverzichtbar, in denen die Kommunikation zwischen den beiden Abteilungen oft nur auf Zuruf erfolgt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus empfiehlt es sich, alle k\u00fcnftigen Kern- und Schl\u00fcsselfunktionen an einem Ort in einer zentralen Einkaufsabteilung zusammenzuf\u00fchren. Werden die neuen Lieferantenmanagement-Prozesse installiert, muss sichergestellt sein, dass diese nahtlos mit den angrenzenden Einkaufsabl\u00e4ufen zusammenspielen, zum Beispiel mit Ausschreibungen, Auktionen, Vertragsmanagement, Reporting, der Verteilung der Daten in Backend-Systeme und der Erstellung \u00fcbergreifender Lieferantenportale.<\/p>\n<p>Bei der Systemauswahl sollten die IT-Verantwortlichen neben dem Funktionsumfang auf die l\u00fcckenlose Integration in das Strategie-, Prozess- und IT-Umfeld des Unternehmens achten.<\/p>\n<h3>\u201eOn premise oder Cloud?\u201c<\/h3>\n<p>So lautet die Frage vieler Unternehmen, die die Einf\u00fchrung eines SAP-Lieferantenmanagements planen.<\/p>\n<p>Fakt ist: Die Skepsis, die in deutschen Betrieben noch vor einem Jahr gegen\u00fcber diesem Bezugsmodell bestanden hat, ist weitgehend verschwunden, auch im SAP-basierten Einkauf. So haben umfassende Sicherheitskonzepte dazu beigetragen, die weitverbreitete Angst vor Datendiebstahl und -manipulation in der Cloud abzubauen.<\/p>\n<p>Zum anderen hat SAP mit Hochdruck daran gearbeitet, die zun\u00e4chst noch fehlenden Funktionen und Integrationsm\u00f6glichkeiten der Ariba-Cloudl\u00f6sungen in die vorhandenen SAP-Systemlandschaften zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>In der neuen Business Suite S\/4 wird eine weitestgehende Integration der Ariba-L\u00f6sungen in die SAP-Backend-Systeme angestrebt. Doch f\u00fcr welche Nutzer ist welches Bezugsmodell nun am besten geeignet?<\/p>\n<p>Jean-Paul Wehrens von Apsolut r\u00e4t den Unternehmen, die On-Premise- und Cloud-L\u00f6sungen in Hybrid-Umgebungen zu vereinen, die auf ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten sind:<\/p>\n<p>\u201eDamit k\u00f6nnen die Anwender das Beste aus beiden Welten kombinieren, n\u00e4mlich die Vorteile der Ariba-L\u00f6sungen nutzen, ohne die vorhandenen SAP-Systeme umr\u00fcsten und ihre Investitionen preisgeben zu m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>So liegen die cloudbasierten Ariba-L\u00f6sungen voll im Trend zu schlanken Best-Practice-Prozessen, die den Unternehmen zwar nur geringe Erweiterungsspielr\u00e4ume, daf\u00fcr jedoch effektivere und effizientere Beschaffungsprozesse bieten.<\/p>\n<p>Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr einen reibungslosen Start ins Lieferantenmanagement mit SAP sind die Stammdaten. Daher sollten sich die Unternehmen fr\u00fchzeitig um die standort\u00fcbergreifende Harmonisierung der Informationen in einem globalen SAP-System k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>\u201eJedes Stammdaten-Projekt muss einige Zeit vor dem eigentlichen Lieferantenmanagement-Projekt beginnen und dann parallel zu diesem verlaufen\u201c<\/p>\n<p>skizziert Jean-Paul Wehrens den idealen Zeitrahmen.<\/p>\n<p>Konkret bedeutet dies: Damit ein Unternehmen mit einem bereinigten Lieferantenstamm starten kann, m\u00fcssen die Stammdaten sp\u00e4testens zum Zeitpunkt der produktiven Nutzung des SAP-Lieferantenmanagements harmonisiert vorliegen.<\/p>\n<p>Damit ist auch f\u00fcr die bestehenden Zulieferer die Voraussetzung geschaffen, einen wesentlichen Teil der Stammdaten-Pflege selbst \u00fcbernehmen zu k\u00f6nnen, w\u00e4hrend neue Lieferanten von den Einkaufsorganisationen \u00fcber ihre Stammdaten qualifiziert und in die angrenzenden SAP-Systeme verteilt werden. Strukturierte Workflows sorgen daf\u00fcr, dass die Informationen effektiv angereichert, verteilt und aktualisiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um ihre Einkaufserfolge zu steigern, f\u00fchren immer mehr Unternehmen die SAP-L\u00f6sungen f\u00fcr das \u00adstrategische Lieferantenmanagement ein. 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