{"id":23572,"date":"2016-09-01T08:02:17","date_gmt":"2016-09-01T06:02:17","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=23572"},"modified":"2020-01-29T16:03:56","modified_gmt":"2020-01-29T15:03:56","slug":"sapanoptikum-september-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sapanoptikum-september-2016\/","title":{"rendered":"SAPanoptikum September 2016"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alles wird gehackt werden, was gehackt werden kann&#8221;<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Sabotage von Gesch\u00e4fts- und Produktionsprozessen durch intelligente Schadsoftware, Mangel an Awareness beim Management und Insell\u00f6sungen machen den Business-Alltag in der IT-Sicherheit nicht einfacher. Es braucht mehr Informationsaustausch und Vertrauen zwischen Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ransomware als Bedrohung ist hoch aktuell.<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eWas viele nicht wissen: Ransomware kann auch ein Ablenkungsman\u00f6ver oder Teil einer gr\u00f6\u00dferen Kampagne sein. Selbst nach Erf\u00fcllung der Forderungen der Erpresser kann nicht garantiert werden, dass im Hintergrund nicht Daten manipuliert werden. Mitunter werden ganze Prozesse manipuliert, ohne dass der Nutzer es merkt.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3163595091\"><div id=\"great-2474009548\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Die Bedrohungen werden sich weiter in Richtung der Sabotage von Produktionsprozessen und der Gef\u00e4hrdung der Integrit\u00e4t von Produktionssystemen fortsetzen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>prognostiziert Markus Maybaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Softwaretechnik und IT-Sicherheit forscht er heute am Fraunhofer-Institut FKIE in der Abteilung Cyber Analysis &amp; Defense und unterst\u00fctzt als Ambassador die internationale Milit\u00e4rorganisation NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (NATO CCD COE) in Tallinn. Er ist Sprecher beim Strategiegipfel IT &amp; Information Security in Berlin.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlende Awareness und Insell\u00f6sungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Sicherheitsvorsorge wird auf Ebene der Gesch\u00e4ftsleitung h\u00e4ufig immer noch nicht eine hohe Priorit\u00e4t beigemessen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBevor investiert wird, muss oftmals erst das Kind in den Brunnen gefallen sein\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>kritisiert Maybaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Problematisch gestaltet sich auch, dass IT-Sicherheitsl\u00f6sungen oft nicht gut aufeinander abgestimmt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDiese Insell\u00f6sungen sind nicht miteinander kompatibel. Ziel muss es sein, eine durchgehende Interoperationalit\u00e4t zwischen den IT-Sicherheitsl\u00f6sungen zu schaffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuf Multi-Level-Malware l\u00e4sst sich nur noch mit Netzwerken reagieren. Alles wird gehackt werden, was gehackt werden kann \u2013 vorausgesetzt, es lohnt sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Industrie muss sich \u00fcberlegen, kooperativer zu werden. Eine eigene DACH-Organisation, die sich intensiv mit den aktuellen Bedrohungen befasst, stellt hier eine Antwort dar\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>so Maybaum.<\/p>\n\n\n\n<p>Kernthemen des Strategiegipfels im November sind neben aktuellen Cyberbedrohungen Informationswertbestimmung, Perceived Security, industrielle IT-Sicherheit und die Absicherung der digitalen Transformation.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digital Transformation powered by M2M<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Oktober feiert der M2M Summit sein Zehn-Jahr-Jubil\u00e4um Der Akademische Tag, der Networking-Event und Redner wie Brigitte Zypries z\u00e4hlen zu den Highlights.<\/p>\n\n\n\n<p>Von 5. bis 6. Oktober trifft sich die M2M- und IoT-Branche wieder im Congress Center D\u00fcsseldorf, um die neusten Entwicklungen im Bereich des digitalen Wandels vorzustellen und zu diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Staatssekret\u00e4rin Brigitte Zypries werfen u. a. Scott Amyx, CEO vom gleichnamigen IoT-Anbieter, und Eric Goodness von Gartner einen Blick in die Zukunft von M2M.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Programm geh\u00f6ren mehr als 40 Pr\u00e4sentationen und Vortr\u00e4ge, Podiumsdiskussionen, der Akademische Tag der M2M Alliance, Guided Tours sowie ein gro\u00dfer Abendevent f\u00fcr Networking.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem haben Start-ups und Investoren die M\u00f6glichkeit, mit Elevator Pitches auf sich aufmerksam zu machen. Zu den wichtigsten Themen auf der Veranstaltung werden u. a. internationale Kooperationen, das Internet of Things (IoT), Industrie 4.0, Standardisierung, Data Management und Security geh\u00f6ren. Auch f\u00fcr Anwender bietet der M2M Summit samt angeschlossener Ausstellung eine F\u00fclle an spannenden Themen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir freuen uns, dass wir so viele renommierte Namen und Experten f\u00fcr den M2M Summit gewinnen konnten\u201c, sagt Andreas Fink, 1. Vorsitzender der M2M Alliance. \u201eDaran zeigt sich, welchen Stellenwert die Veranstaltung im In- und Ausland genie\u00dft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Human Centric Innovation in Action<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach D\u00fcsseldorf machte die Fujitsu World Tour 2016 in Stuttgart ihren zweiten Deutschland-Stopp. Am 21. Juni drehte sich im Internationalen Congress Center alles rund um das Thema digitale Transformation.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 600 Besucher waren gekommen, um mehr \u00fcber Big-Data- und Cloud-L\u00f6sungen, mobile Technologien und Softwarel\u00f6sungen von SAP zu erfahren. Unter dem Motto \u201eHuman Centric Innovation in Action\u201c erl\u00e4uterten zahlreiche Keynotes, Expertengespr\u00e4che sowie die Ausstellung M\u00f6glichkeiten, Risiken und Best Practices der Digitalisierung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon in D\u00fcsseldorf zogen auch in Stuttgart die Redner den Sport zum Vergleich heran. Statt der Formel 1 stand hier der Fu\u00dfball Pate \u2013 zum einen aus gegebenem Anlass, denn die EM war in vollem Gange. Zum anderen aber auch deshalb, weil der popul\u00e4re Rasensport ebenfalls zahlreiche Parallelen und Ankn\u00fcpfungspunkte zur digitalen Transformation aufweist.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst abseits von Torlinien- und Referee-Cam: Eine anspruchsvolle Vorbereitung auf ein wichtiges Match w\u00e4re heute f\u00fcr Vereine, Trainer und Mannschaften ohne den Einsatz digitaler Mittel kaum noch m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Als \u201eKronzeuge\u201c durften die Teilnehmer des Events den ehemaligen Fifa-Schiedsrichter Markus Merk begr\u00fc\u00dfen, der in seinem Gastvortrag interessante Perspektiven zur Entscheidungsfindung unter Druck erl\u00e4uterte und deutlich machte, wie sich die entsprechenden Ans\u00e4tze auch im Berufsalltag anwenden lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es kommen enorme Anforderungen auf die Unternehmen zu, wenn sie die digitale Transformation in allen ihren Aspekten und Dimensionen z\u00fcgig Wirklichkeit werden lassen wollen. Das machten sowohl Rolf Werner, Head of Central Europe und Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung Deutschland, als auch Fujitsu-CTO Joseph Reger in ihren Keynotes deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig zeigten die Redner aber auch auf, wie diese Anforderungen gemeistert werden k\u00f6nnen und was dabei zu beachten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Break-out-Sessions, intensive Hintergrundgespr\u00e4che und nicht zuletzt der Hyper Connected Van, der zum ersten Mal auf der Ausstellung zu bestaunen war, machten die letzte Station der Fujitsu World Tour in Deutschland zu einer Aneinanderreihung von Highlights.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Fokus standen dabei vor allem die Themenbereiche Hybrid IT, Mobilizing the Enterprise, IT Made in Germany, Business Centric Infrastructure, Hana-basierte L\u00f6sungen sowie \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 das Internet der Dinge (IoT).<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht vergessen wurde auch in Stuttgart die Sicherheitsfrage: Die Besucher konnten Sicherheitsl\u00f6sungen von Fujitsu live ausprobieren, wie zum Beispiel das auf biometrischer Technologie basierende Authentifizierungssystem Fujitsu PalmSecure, das Nutzer anhand der individuellen Venenmustererkennung authentifiziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch zur Ende-zu-Ende-Sicherheitsl\u00f6sung Fujitsu Surient gab es einiges zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ziel ist die digitale Bildungsrepublik<\/h3>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich seines 75. Geburtstags am 27. Juli 2016 richteten die wissenschaftlichen Sch\u00fcler von \u201eUnternehmerprofessor\u201c August-Wilhelm Scheer an der Universit\u00e4t Saarbr\u00fccken ein Festkolloquium zum Thema \u201eHochschule 4.0\u201c aus.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnf Universit\u00e4tsprofessoren, 30 Fachhochschulprofessoren und \u00fcber 100 Doktoranden zeigten ihrem wissenschaftlichen Ziehvater und F\u00f6rderer August-Wilhelm Scheer, der mehrere Tausend Studenten ausgebildet hat, ihren Dank und ihre Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer Podiumsdiskussion ging es um die Frage, wie sich Deutschland in der digitalen Welt als Forschungs- und Bildungsland weiterentwickeln kann, um dort die notwendige Spitzenposition einzunehmen, die so wichtig f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg des Landes ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Scheer, der mit den acht Unternehmen der Scheer Holding mit 1000 Mitarbeitern als Unternehmer international aktiv ist, bringt seine Erfahrung aus Wissenschaft und Wirtschaft ein, um auch die politischen Rahmenbedingungen f\u00fcr die erfolgreiche Digitalisierung der Bildung mitzugestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit Bundesministerin Prof. Johanna Wanka ist er Vorsitzender der IT-Gipfel-Plattform \u201eDigitalisierung in Bildung und Wissenschaft\u201c. Am Rande des Festkolloquiums \u00e4u\u00dferte sich Scheer dann zu den Herausforderungen im Bildungsbereich:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eLeider hinken wir in Deutschland hinter anderen vergleichbaren L\u00e4ndern bez\u00fcglich der Digitalisierung unseres Bildungssystems hinterher. Dieses muss grundlegend ge\u00e4ndert werden. Die Einsicht dazu w\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Stiftungen, einzelne Hochschulen, aber auch die Kultusministerkonferenz und das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung haben Fahrt aufgenommen. Der IT-Gipfel 2016 kommt mit seinem Schwerpunktthema Bildung genau zum richtigen Zeitpunkt, um der Rakete den richtigen Schub f\u00fcr die digitale Transformation unseres Bildungssystems zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht darum, Technologie um ihrer selbst willen einzuf\u00fchren, sondern darum, die gro\u00dfen Fortschritte der digitalen Bildung wie Zeit- und Ortsunabh\u00e4ngigkeit des Lernens sowie die st\u00e4rkere Individualisierung der Lernformen und Lerninhalte und auch die st\u00e4rkere Internationalisierung zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Nutzung des grenzkostenlosen Angebots von Lerninhalten \u00fcber das Internet macht Bildung zu einem freien Gut. Es geht deshalb darum, diese wichtigste Ressource, die wir in Deutschland haben, n\u00e4mlich unsere klugen Menschen und ein funktionierendes Bildungssystem, an die Zukunft anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bezeichnen uns gerne als ein Bildungsland, die n\u00e4chste Stufe w\u00e4re dann die digitale Bildungsrepublik Deutschland.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Idee hatte Scheer bereits 1996, als er mit IMC ein erfolgreiches E-Learning-Unternehmen in Europa gegr\u00fcndet hat. Mit seinen Unternehmen hat der aktive 75-J\u00e4hrige dar\u00fcber hinaus nun die Digitalisierung im Visier.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Digitale Stolpersteine<\/h3>\n\n\n\n<p>90 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region gehen davon aus, dass sich die Wettbewerbslage im Zuge der Digitalisierung 2020 grundlegend \u00e4ndert. Doch nicht alle Unternehmen sind darauf vorbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur knapp jede zweite Firma in Deutschland hat bereits mit der Planung begonnen und eine digitale Agenda aufgestellt. In der Schweiz sind es 60 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen mit einer Reihe von Hindernissen bei der konkrete Umsetzung konfrontiert. Das Digitalisierungspotenzial des eigenen Hauses zu ermitteln, die Kosten nicht aus dem Ruder laufen zu lassen oder Aus- und Weiterbildungl\u00fccken zu schlie\u00dfen werden als Stolpersteine genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das sind Ergebnisse der DACH-Studie \u201eDigitale Agenda 2020\u201c von CSC. In Deutschland stehen f\u00fcr die Umsetzung eine Verbesserung der IT-Plattform (77 Prozent), Investitionen in Aus- und Weiterbildung (76 Prozent) sowie die Verbesserung der Prozesse (74 Prozent) hoch im Kurs.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Hindernissen, die dem Start mit der digitalen Agenda im Wege stehen, bewegen jedes dritte Unternehmen in der DACH-Region Finanzierungsfragen. In Deutschland beklagt vor allem der Handel Finanzierungsl\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden Defizite bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erkannt \u2013 in Deutschland vor allem in der Industrie. Positiv bewerten die befragten Manager die grunds\u00e4tzliche Offenheit der Besch\u00e4ftigten, wenn es um digitale Neuerungen geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings gibt es bei dieser Frage der Unternehmenskultur derzeit noch deutliche Unterschiede in Deutschland (15 Prozent), \u00d6sterreich (21 Prozent) und der Schweiz (27 Prozent).<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weg zur intelligenten vernetzten Produktion<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Produktion intelligent zu vernetzen und dadurch Mehrwerte zu generieren \u2013 das ist das Ziel vieler Firmen. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wissen aber oft nicht, wie sie das Thema angehen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der neuen Studie \u201eIndustrie 4.0: Entwicklungsfelder f\u00fcr den Mittelstand\u201c analysiert das Fraunhofer IPA die Hemmnisse und Bed\u00fcrfnisse von KMU aus technischer Sicht und leitet Entwicklungsfelder ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswertung ergab, dass der Mittelstand in der Inflexibilit\u00e4t seiner IT-Systeme die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit sieht, den neuen Marktanforderungen wie z. B. einer stark steigenden Anzahl an Produktvarianten gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Hemmnisse seien die schlechte Planbarkeit, die unklaren Kundenanforderungen und die unzureichend genutzte bzw. nicht integrierte Datenbasis der bestehenden Produktion. Die Befragung zeigte auch, dass mittelst\u00e4ndische Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 noch unsicher sind.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir stellten fest, dass der Gro\u00dfteil der Firmen Produktions-IT-Systeme nach dem Trial-and-Error-Prinzip ausw\u00e4hlt, anstatt eine Gesamtstrategie zu entwickeln oder Lebenszykluskosten zu bilanzieren\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>informiert Felix M\u00fcller, Projektleiter am Fraunhofer IPA.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Grundvoraussetzung zur intelligenten vernetzten Produktion konnte die Digitalisierung des Wertsch\u00f6pfungssystems identifiziert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErst wenn alle relevanten Bestandsmaschinen an ein Informationssystem angebunden sind und eine durchg\u00e4ngige, echtzeitnahe Datenbasis erzeugt werden kann, k\u00f6nnen weitere Ma\u00dfnahmen ergriffen werden\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>wei\u00df Felix M\u00fcller.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf aufbauend ist das Unternehmen in der Lage, die Potenziale weiterer Entwicklungsfelder wie z. B. der automatisierten Fertigung personalisierter Produkte zu heben.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zwei Tage PLM-Praxis<\/h3>\n\n\n\n<p>In Heidelberg treffen sich PLM-Experten beim Customer Experience Day am 27. und 28. September.<\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Transformation wdes Produktentstehungsprozesses steht bei vielen Unternehmen auf der Agenda. ILC aus Bexbach demonstriert beim Customer Experience Day am 27.09.2016 in Heidelberg, dem Kundentag des Software- und Beratungshauses, neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine ganzheitliche Transformation des Produktentstehungsprozesses \u00fcber PLM- und ERP-Grenzen hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p>Vortr\u00e4ge aus der Unternehmenspraxis von&nbsp; Benteler Automobiltechnik, Diehl Aircabin, Rittal, Sartorius, Mahle Behr, Magna Automotive und Aesculap stehen im Mittelpunkt des Events.<\/p>\n\n\n\n<p>Schwerpunktthemen sind u. a. die Digitalisierung des Produktentstehungsprozesses, Produktstruktur- und Variantenmanagement, \u00c4nderungsmanagement, Product Master File, Stammdatenmanagement sowie Test- und Validierungsmanagement sowie Live-Demos branchenspezifischer Referenz-L\u00f6sungen. Am zweiten Konferenztag \u201e4Pep Live\u201c, am 28.<\/p>\n\n\n\n<p>September und ebenfalls in Heidelberg, wird der durchg\u00e4ngig digitalisierte Produktentstehungsprozess anhand branchenorientierter L\u00f6sungen f\u00fcr die Automobilindustrie, die Medizintechnik und den Maschinen-\/Anlagenbau demonstriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus stehen den Teilnehmern zahlreiche Demo-Points mit branchenspezifischen Referenz-L\u00f6sungen als Anlaufstelle f\u00fcr Live-Demos, Erfahrungsaustausch und Networking zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Partner Prostep zeigt der Veranstalter ILC au\u00dferdem Integrationsl\u00f6sungen zwischen der eigenen L\u00f6sung 4Pep und g\u00e4ngigen PLM-Systemen wie ENOVIA V6, Teamcenter UA und Windchill.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eProduktentstehungsprozesse k\u00f6nnen endlich \u00fcber Systemwelten hinweg abgebildet werden. Ein Quantensprung f\u00fcr eine transparente und effiziente Produktentwicklung\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>sagt Oliver Quirmbach, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von ILC.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie alle Beitr\u00e4ge aus unserer beliebten &#8220;SAPananoptikum&#8221; Rubrik \u00fcbersichtlich aufgef\u00fchrt. Klicken sie einfach den entsprechenden Reiter an um den Artikel zur \u00dcberschrift zu lesen.<\/p>\n","protected":false},"author":38,"featured_media":9799,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[2,1610],"tags":[637,236,5207,1516],"coauthors":[19920],"class_list":["post-23572","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sap-nachrichten","category-mag1609","tag-hacker","tag-sap","tag-sapanoptikum","tag-security","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",400,164,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-768x314.jpg",768,314,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-100x41.jpg",100,41,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-480x196.jpg",480,196,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-640x262.jpg",640,262,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-720x294.jpg",720,294,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-960x393.jpg",960,393,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",18,7,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",1000,409,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",600,245,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1.jpg",600,245,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Sapan-1-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Hier finden Sie alle Beitr\u00e4ge aus unserer beliebten &#8220;SAPananoptikum&#8221; Rubrik \u00fcbersichtlich aufgef\u00fchrt. Klicken sie einfach den entsprechenden Reiter an um den Artikel zur \u00dcberschrift zu lesen.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/sap-nachrichten\/\" rel=\"category tag\">Community Nachrichten<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/mag1609\/\" rel=\"category tag\">MAG 16-09<\/a>","author_info_v2":{"name":"E-3 Magazin","url":"https:\/\/e3mag.com\/de\/author\/e-3-magazin\/"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23572","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/38"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23572"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23572\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9799"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23572"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23572"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23572"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=23572"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}