{"id":23553,"date":"2016-09-01T15:30:51","date_gmt":"2016-09-01T13:30:51","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=23553"},"modified":"2024-01-19T14:53:06","modified_gmt":"2024-01-19T13:53:06","slug":"solide-datenbasis-der-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/solide-datenbasis-der-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Solide Datenbasis der Digitalisierung"},"content":{"rendered":"<p>Wie digitalisiere ich als Unternehmen erfolgreich und wie kann ich mir ein St\u00fcck vom Daten\u00adkuchen sichern? Diesem Thema widmete sich Uniserv, spezialisierter Anbieter von L\u00f6sungen f\u00fcr das Kundendatenmanagement, im Rahmen seines Trendforums \u201eInnovative 2016\u201c in Frankfurt am Main.<\/p>\n<p>Rund 250 Unternehmensentscheider, Partner und Kunden trafen sich auf der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung. Sie diskutierten, warum perfekte Kundendaten die erfolgskritische Basis f\u00fcr eine gelungene digitale Transformation sein m\u00fcssen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2603824220\"><div id=\"great-2829262694\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Alles, was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert<br \/>\nIn seiner Er\u00f6ffnungsrede erl\u00e4uterte der digitale Darwinist Karl-Heinz Land, dass Informationssilos in Unternehmen einer der gr\u00f6\u00dften Stolpersteine sind, wenn es darum geht, Gesch\u00e4ftsprozesse zu digitalisieren.<\/p>\n<p>Er unterstrich, dass sich gerade traditionelle und bisher erfolgreiche Unternehmen vor der Digitalisierung nicht mehr hinter ihrem alten Gesch\u00e4ftsmodell verstecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Denn Entscheider, die die folgenden drei Kernthesen ignorieren und ihr Gesch\u00e4ftsmodell nicht anpassen, werden den digitalen Wandel nicht \u00fcberleben: Alles, was digitalisiert werden kann, wird auch digitalisiert und in Datens\u00e4tze verwandelt werden; alles, was vernetzt werden kann, wird auch vernetzt werden; alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden.<\/p>\n<p>Vor allem bringe die Digitalisierung das neue Kundenparadigma \u201eIch will alles \u00fcberall und sofort\u201c mit sich, auf das sich Unternehmen unbedingt einstellen m\u00fcssen. Genau dieses Paradigma beherzigen bereits Uniserv-Kunden wie DPD oder Vorwerk. DPD will mit perfekten Kundendaten seine 320 Millionen Pakete pro Jahr noch besser zustellen.<\/p>\n<p>Dazu f\u00fchrte der Paketdienstleister ein unternehmensweit einheitliches Stammdatenmanagement ein. Kernziele sind dabei insbesondere die schnellere und zielsicherere Tourenvorbereitung der Fahren in den Depots, die Optimierung der Samstagslieferung, die Erweiterung zus\u00e4tzlicher DPD-Premiumdienste sowie ein verbessertes Reporting und Controlling.<\/p>\n<p>In dem Best-Practice-Vortrag der Vorwerk Division Kobold ging es um die Einf\u00fchrung einer DQ-Scorecard, dem Instrument, um die G\u00fcte der Kundendaten sicht- und vor allem messbar zu machen.<\/p>\n<p>Damit verf\u00fcgt das Unternehmen nun \u00fcber einen l\u00e4nder\u00fcbergreifenden \u00dcberblick \u00fcber den jeweils aktuellen Status quo der Datenqualit\u00e4t. Au\u00dferdem ist es so m\u00f6glich, Optimierungspotenziale zu erkennen und auch bereits ergriffene Datenqualit\u00e4tsma\u00dfnahmen zu \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Dass Beh\u00f6rden nicht nur bremsen, sondern digitale Prozesse vorantreiben, wurde in einem weiteren Best Practice sichtbar. Aufgrund der neuen Bankenregulation BCBS 239 der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) m\u00fcssen national systemrelevante Banken ab sofort Risikoberichte ad hoc und damit quasi auf Knopfdruck erstellen sowie die fristgerechte Beantwortung von aufsichtsrechtlichen Abfragen sicherstellen.<\/p>\n<p>Um diese Anforderungen jedoch zu erf\u00fcllen, ist eine Digitalisierung der eigenen Gesch\u00e4ftsprozesse unumg\u00e4nglich. Ebenso m\u00fcssen alle Unternehmens- und Kundendaten valide, also qualit\u00e4tsgepr\u00fcft sein, damit die von der EZB geforderten Berichte korrekte Aussagen enthalten.<\/p>\n<p>In dem Vortrag wurde gezeigt, wie die DZ BANK als national systemrelevantes Kreditinstitut die regulatorischen Vorgaben zu BCBS 239 im Zusammenhang mit der Zusammenf\u00fchrung von Gesch\u00e4ftspartnern mit dem Smart Customer MDM von Uniserv umsetzt.<\/p>\n<p>Aus den konzernweit gesammelten Gesch\u00e4ftspartnerstammdaten werden \u00fcber Matchingverfahren die sich eventuell \u00fcberschneidenden Gesch\u00e4ftspartner identifiziert und zu einer einheitlichen Konzerngesch\u00e4ftspartner-ID nach definierten Businessregeln zusammengef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Wie geht Machine Learning?<\/h3>\n<p>Peter Lehmann, Professor f\u00fcr Business Intelligence im Studiengang Wirtschaftsinformatik und digitale Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart, erkl\u00e4rte den Teilnehmern, wie Machine Learning funktioniert und warum dazu eine einwandfreie Datenbasis notwendig ist. Er stellte zudem den neuen Masterstudiengang Data Science und Business Analytics vor.<\/p>\n<p>Das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot wird von Uniserv inhaltlich und finanziell unterst\u00fctzt. Hierzu setzt die Hochschule die von Uniserv neu entwickelte L\u00f6sungs- und Prozessmethodik \u201eGround Truth\u201c ein.<\/p>\n<p>Mit dem Ground Truth ist ein Unternehmen in der Lage, alle \u00fcber seine Kunden verf\u00fcgbaren Informationen und Daten zusammenzuf\u00fchren, abzugleichen und dann zum \u201eGolden Profile\u201c des Kunden zu aggregieren.<\/p>\n<p>Dieses \u201eGolden Profile\u201c bildet dann die Grundlage f\u00fcr eine korrekte 360-Grad-Sicht auf den Kunden. Sie liefert erstmals valide Daten, um Vorhersagen \u00fcber das k\u00fcnftige Kundenverhalten zu treffen. Um den Studenten das Lernen anhand von Daten zu vermitteln, entwickelt die HdM Stuttgart aktuell zwei Prototypen. Einmal mit qualitativ hochwertigen Daten nach dem Ground-Truth-Konzept sowie ein Prototyp mit schlechter Datenqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Auf dieser Datenbasis, die jeweils 50.000 richtige und fehlerhafte Kundendatens\u00e4tze umfasst, lernt ein Algorithmus, Muster zu erkennen und Prognosen zu treffen. Die verschiedenen Lernergebnisse werden von den Studierenden anschlie\u00dfend gegen\u00fcbergestellt.<\/p>\n<h3>Datensilos aufl\u00f6sen<\/h3>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wurde auf der Innovative die neue Prozess- und L\u00f6sungsmethodik Ground Truth vorgestellt, die Uniserv entwickelt hat. Sie stellt sicher, dass das wichtigste Unternehmensgut \u2013 die Kundendaten \u2013 aktuell, pr\u00e4zise und vollst\u00e4ndig sind und Datensilos aufgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen alle \u00fcber einen Kunden verf\u00fcgbaren Informationen vor dem Hintergrund der Digitalisierung in die Neugestaltung von Prozessen und Gesch\u00e4ftsmodellen einflie\u00dfen, beispielsweise f\u00fcr die Optimierung von Vertriebs- und Marketingaktivit\u00e4ten, Kampagnen\u00admanagement, von Blacklist-Matching, Compliance oder auch Customer Rela\u00adtionship Management.<\/p>\n<p>Mit Ground Truth ist es m\u00f6glich, alle Kundendaten \u2013 Adressdaten, Kaufverhalten, Kaufhistorie, Vorlieben und die Spuren, die der Kunde im Internet und den sozialen Medien hinterl\u00e4sst, also seine Bewegungsdaten (Transaktions- und Interaktionsdaten) \u2013 aus allen verf\u00fcgbaren Systemen zusammenzuf\u00fchren. Damit ist erstmals eine vollst\u00e4ndige, pr\u00e4zise und aktuelle 360-Grad-Sicht auf den Kunden und seine individuelle Ansprache m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Der unabh\u00e4ngige Analyst und Experte auf den Gebieten Information Management und Governance sowie Business Intelligence und Performance Management Wolfgang Martin unterstrich, dass die digitale Transformation dem \u00dcberleben eines Unternehmens dient.<\/p>\n<p>Daher spielt auch f\u00fcr 63 Prozent der im Auftrag von Uniserv im Dezember 2015 befragten Unternehmensentscheider in der DACH-Region das Thema digitale Transformation schon heute eine wichtige Rolle, bei 23 Prozent sogar eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Und auch der Zusammenhang von einer 360-Grad-Sicht auf den Kunden und erfolgreicher Digitalisierung dringt laut Martin Unternehmensentscheidern langsam ins Bewusstsein. Denn weil Kunden meist schon viel digitaler unterwegs sind als Unternehmen, haben sie einen Vorsprung, wenn es darum geht, sich an die vernetzte Welt anzupassen.<\/p>\n<p>Denn mit der Ver\u00e4nderung von Vertriebs- und Gesch\u00e4ftsmodellen ver\u00e4ndert sich auch die Art und Weise, wie Kundendaten erfasst und verwaltet werden m\u00fcssen. Die Digitalisierung bedeute im Kern nichts anderes, als sich zu einem datengesteuerten Unternehmen zu wandeln. Damit geh\u00f6rten Daten in einer digitalen Welt zu den grundlegenden Steuerungsinstrumenten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen scheitern hierzulande an der digitalen Transformation \u2013 unter anderem, weil sie eines ihrer wertvollsten Wirtschaftsg\u00fcter str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigen: ihre 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