{"id":22127,"date":"2017-05-15T10:21:20","date_gmt":"2017-05-15T08:21:20","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=22127"},"modified":"2022-05-01T08:28:47","modified_gmt":"2022-05-01T06:28:47","slug":"customize-it","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/customize-it\/","title":{"rendered":"Customize it!"},"content":{"rendered":"<p>Nach Mechanisierung, Industrialisierung und Automatisierung stehen produzierende Unternehmen also vor der Herausforderung, die vierte umfassende Ver\u00e4nderung hinsichtlich der Organisation und Steuerung industrieller Wertsch\u00f6pfung zu gestalten: die Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen und -modellen.<\/p>\n<p>Wird dies erfolgreich umgesetzt, lassen sich Kundenw\u00fcnsche und die Verf\u00fcgbarkeit erforderlicher Ressourcen nahezu in Echtzeit miteinander abgleichen. Ebenso k\u00f6nnen die f\u00fcr die Produktion erforderlichen Daten innerhalb k\u00fcrzester Zeit an das produzierende System \u00fcbergeben werden.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-4221587887\"><div id=\"great-2929989621\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3sfeY6CxpaQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26_06_24_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<p>Somit sind Unternehmen in der Lage, sowohl kundenindividuell als auch kosteneffizient zu produzieren.<\/p>\n<p>Kunden erwarten zunehmend auch im B2B-Bereich, dass sie ihre Wunschprodukte online selbst konfigurieren und komfortabel bestellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Entscheidend bei der Entwicklung und Umsetzung entsprechender Gesch\u00e4ftsmodelle: Der Mehrwert und Nutzen f\u00fcr den Kunden sollte immer im Mittelpunkt stehen.<\/p>\n<p>Weitere Erfolgsfaktoren sind eine klare Zielsetzung f\u00fcr die Neuausrichtung des Gesch\u00e4ftsmodells in Richtung digitaler Handel, die Ausrichtung an konkreten Mehrwerten (Value Proposition) und eine nahtlose Integration der erforderlichen IT-Systeme.<\/p>\n<h3>Schritt 1: Mehrwerte schaffen<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Jan-Stoeckel.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Customize it!\" class=\" wp-image-22140 alignright\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Jan-Stoeckel.jpg\" alt=\"Jan Stoeckel\" width=\"262\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Jan-Stoeckel.jpg 628w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Jan-Stoeckel-100x147.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Jan-Stoeckel-480x704.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px\" \/><\/a>F\u00fcr die Entwicklung neuer Gesch\u00e4ftsmodelle sollten sich Unternehmen als Erstes die Frage stellen, welche Mehrwerte sie ihren Kunden bieten k\u00f6nnen. Im B2B-Bereich k\u00f6nnen dies etwa individualisierte Kunden-Shops sein, \u00fcber die sich Waren schnell und bequem bestellen lassen und in denen Kunden die M\u00f6glichkeit haben, die gew\u00fcnschten Produkte bei Bedarf selbst umfassend zu konfigurieren.<\/p>\n<p>Auch mit Self-Service-Portalen f\u00fcr Lieferanten und Dienstleister oder Apps f\u00fcr spezielle Anwendungsszenarien k\u00f6nnen Hersteller ihren B2B-Kunden einen wertvollen Nutzen bieten.<\/p>\n<p>Hier empfehlen sich die Erstellung von Buyer-Persona-Profilen sowie die Befragung von Kunden und Dienstleistern, von eigenen Mitarbeitern aus Vertrieb, Key-Accout-Management und Support sowie Markt- und Wettbewerbsanalysen, um Bedarf richtig zu erkennen und passende L\u00f6sungen zu entwickeln.<\/p>\n<h3>Schritt 2: Use Cases und Aktionsplan entwickeln<\/h3>\n<p>In den meisten F\u00e4llen ist ein professioneller und komfortabel zu bedienender B2B-Shop ein wesentlicher Bestandteil, wenn es um die Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen geht. Dieser muss auch individuell konfigurierbare Produkte darstellen k\u00f6nnen, die sich vom Kunden direkt \u00fcber die Web\u00adoberfl\u00e4che bearbeiten lassen.<\/p>\n<p>Dabei wird automatisch der f\u00fcr den jeweiligen Kunden g\u00fcltige Preis ermittelt und er kann das Produkt direkt bestellen. Die Daten werden im Anschluss f\u00fcr die Weiterverarbeitung automatisiert an andere Systeme \u00fcbergeben \u2013 etwa ERP, CRM, Warenwirtschaft, Zahlungs- und Logistiksysteme usw.<\/p>\n<h3>Schritt 3: Umsetzung und System-Verkn\u00fcpfung<\/h3>\n<p>Die Umsetzung einschlie\u00dflich der Integration unterschiedlicher Systeme stellt technisch den anspruchsvollsten Part dar. Daher empfiehlt sich die Unterst\u00fctzung durch einen Partner mit umfassender Erfahrung in vergleichbaren Projekten.<\/p>\n<p>Angesichts der rasanten technologischen Entwicklungen ist zudem eine hohe Flexibilit\u00e4t auch im Rahmen der Umsetzungsphase erforderlich. Hier bietet sich ein Vorgehen gem\u00e4\u00df der agilen Projektmanagement-Methode Scrum an, um schnell auf ver\u00e4nderte Anforderungen reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Schritt 4: Einf\u00fchrung und Optimierung<\/h3>\n<p>F\u00fcr die Einf\u00fchrung empfiehlt es sich, mit einem klar definierten Referenzprojekt zu starten und dieses nach und nach weiter auszubauen \u2013 z. B. zun\u00e4chst einen Shop in einem Land aufzubauen und die gesammelten Erfahrungen f\u00fcr den internationalen Rollout zu nutzen.<\/p>\n<p>Dabei sollten Key-User so fr\u00fch wie m\u00f6glich in den Prozess eingebunden und umfassend geschult werden. Ebenso sollten auf Basis definierter Kennzahlen kontinuierlich Daten erhoben und analysiert werden, um Optimierungspotenziale fr\u00fchzeitig zu erkennen und umzusetzen.<\/p>\n<p>Und nicht zuletzt gilt es, nutzwertigen und ansprechend aufbereiteten Content zur Verf\u00fcgung zu stellen und den Shop bei der Zielgruppe zu vermarkten.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Vom modischen Turnschuh bis zur hochkomplexen DNA-Analyse-Maschine l\u00e4sst sich das Produktangebot heute bis auf wenige Ausnahmen so im Internet abbilden, dass auch B2B-Kunden komplexe Produktvarianten selbst konfigurieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>M\u00f6glich machen dies Tools wie beispielsweise&nbsp; SAP IPC (Internet Pricing and Configuration) oder SAP CPQ (Configure Price Quote). Ein entsprechend professionell umgesetzter B2B-Shop bedeutet Zeitersparnis und Effizienzgewinn \u2013 sowohl f\u00fcr den Hersteller als auch f\u00fcr dessen Kunden.<\/p>\n<p>Unternehmen, die auf diese Weise ihre Gesch\u00e4ftsprozesse und ihr Angebot digitalisieren, sind f\u00fcr die Zukunft in jedem Fall gut aufgestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der fortschreitenden Digitalisierung geht auch eine zunehmende Individualisierung einher. Produzierende Unternehmen m\u00fcssen sich dementsprechend aufstellen. Es gilt, das eigene Angebot digital zur Verf\u00fcgung zu stellen \u2013 und zwar so, dass B2B-Kunden ihre gew\u00fcnschte Produktvariante individuell konfigurieren k\u00f6nnen. <\/p>\n","protected":false},"author":1050,"featured_media":22128,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[4,12391],"tags":[145,350,124,601,73,30,10983],"coauthors":[28913],"class_list":["post-22127","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-mag-1705","tag-automatisierung","tag-b2b","tag-crm","tag-digitalisierung","tag-erp","tag-projektmanagement","tag-warenwirtschaft","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",400,137,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-768x263.jpg",768,263,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-100x34.jpg",100,34,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-480x165.jpg",480,165,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-640x220.jpg",640,220,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-720x247.jpg",720,247,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-960x329.jpg",960,329,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",18,6,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",1000,343,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",600,206,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499.jpg",600,206,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/shutterstock_612883499-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Mit der fortschreitenden Digitalisierung geht auch eine zunehmende Individualisierung einher. 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