{"id":166883,"date":"2026-10-21T10:00:00","date_gmt":"2026-10-21T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=166883"},"modified":"2026-09-29T11:43:14","modified_gmt":"2026-09-29T09:43:14","slug":"solution-manager-laeuft-aus-umstieg-auf-cloud-alm-ist-kein-grossprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/solution-manager-laeuft-aus-umstieg-auf-cloud-alm-ist-kein-grossprojekt\/","title":{"rendered":"Solution Manager l\u00e4uft aus: Umstieg auf Cloud ALM ist kein Gro\u00dfprojekt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tenant ist in Minuten provisioniert, berechtigte Kunden zahlen keine zus\u00e4tzlichen Lizenzkosten und der Operations-Teil ist mit rund zwei Personentagen eingerichtet. Wer jetzt startet, entscheidet in Ruhe, welche Solution-Manager-Funktionen er \u00fcberhaupt noch braucht.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Uhr l\u00e4uft anders als gedacht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mainstream-Wartung f\u00fcr SAP Solution Manager 7.2 endet am 31. Dezember 2027. SAP empfiehlt allen Kunden, den \u00dcbergang zu SAP Cloud ALM vor diesem Datum abzuschlie\u00dfen. So weit ist die Lage bekannt. Verbreitet ist allerdings ein Merksatz, der nicht tr\u00e4gt: Wir haben bis 2030 Zeit. Die Extended Maintenance bis Ende 2030 ist an die Extended Maintenance f\u00fcr SAP Business Suite 7 gekoppelt und steht damit nicht jedem Kunden offen. Unternehmen, die keine Extended Maintenance f\u00fcr SAP Business Suite 7 beziehen, wechseln nach 2027 f\u00fcr nicht abgedeckte SolMan-Funktionen in die Customer-Specific Maintenance. Die Frist h\u00e4ngt damit am jeweiligen ECC-Status des Unternehmens, nicht an einer allgemeinen Roadmap-Angabe.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3252540081\"><div id=\"great-1364812359\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/podcast-value-add-in\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"e3pc_banner_2610_800x100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2610_800x100-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" width=\"1000\" height=\"100\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr CIO und IT-Leitung ist das eine Governance-Frage, keine Basis-Frage. Sie sollte beantwortet sein, bevor der Betrieb sie beantwortet bekommt. Ein Nebeneffekt wird dabei selten mitgedacht. Bei vielen Mittelst\u00e4ndlern ist der Solution Manager das letzte System mit AS-Java-Stack. Die Teams sind froh, diese Komponente loszuwerden, weil das Know-how daf\u00fcr ohnehin fehlt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drei Irrt\u00fcmer, die Start verz\u00f6gern<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der eigentliche Grund f\u00fcr das Z\u00f6gern liegt nicht in der Technik. Es sind drei Annahmen, die sich in Projekten regelm\u00e4\u00dfig als falsch erweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens: die Kosten. SAP Cloud ALM steht berechtigten SAP-Kunden ohne zus\u00e4tzliche Lizenzkosten zur Verf\u00fcgung. Die Berechtigung l\u00e4sst sich in SAP for Me in wenigen Klicks pr\u00fcfen. Ein erheblicher Teil der Kunden wei\u00df das nicht und kalkuliert im Kopf mit einem Budget, das gar nicht anf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens: die Speichergrenze. SAP hat die Base Memory im Rahmen der Fair-Use-Regelung auf 24 GB angehoben. In der Praxis wird dieser Rahmen kaum ausgereizt. Ein Kunde mit rund 18 angebundenen Landschaften und breitem Cloud-Service-Portfolio bewegt sich dabei bei etwa 6 GB Hana-Memory, ohne am Housekeeping gedreht zu haben. Das ist ein Viertel der Fair-Use-Grenze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drittens: der Aufwand. Der Tenant ist in Minuten provisioniert, das Anbinden einzelner Systeme dauert Stunden. Eine Agenten-Ausrollung wie beim Solution Manager entf\u00e4llt vollst\u00e4ndig. Der bestehende Betrieb l\u00e4uft parallel weiter, SAP Cloud ALM greift nicht in laufende Prozesse ein. Wie niedrig die H\u00fcrde tats\u00e4chlich liegt, zeigt ein wiederkehrendes Muster: Es gibt Kunden, die den Tenant provisioniert und ein erstes Sandbox-System angebunden haben, dann aber stehen blieben, weil sie massiven Wissensaufbau bef\u00fcrchteten. Die Entscheidung f\u00e4llt deshalb meist auf Teamleitungsebene, nicht im Investitionsausschuss.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was der SolMan nie konnte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer den Wechsel nur als Pflicht\u00fcbung betrachtet, \u00fcbersieht den gr\u00f6\u00dferen Teil. SAP Cloud ALM \u00fcberwacht Cloud-Services und On-prem-Systeme in einer Oberfl\u00e4che, einschlie\u00dflich Zertifikaten und API-Keys, etwa f\u00fcr den SAP Cloud Connector und die Integration Suite. Diese Cloud-Seite deckte der Solution Manager nicht ab, und genau dort wachsen die Landschaften. Abgelaufene API-Keys eines Subaccounts sind ein klassischer stiller Ausfall. Nichts st\u00fcrzt ab, nichts alarmiert, die Schnittstelle liefert einfach nicht mehr. Auff\u00e4llig wird das, wenn die Fachabteilung anruft. SAP Cloud ALM warnt konfigurierbar vor, beispielsweise 90 Tage vor Ablauf, mit einer kritischen Erinnerung 30 Tage davor. Die Alarmierung geht dorthin, wo gearbeitet wird: in den Teams-Kanal, nach Jira oder ServiceNow, statt in ein Postfach, das ohnehin \u00fcberl\u00e4uft. Das ist kein Komfortthema. Es gibt Bestandskunden, die genau wegen dieser Funktion den Wechsel vollzogen, weil abgelaufene Keys ihnen im Betrieb regelm\u00e4\u00dfig die Beine gebrochen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zweite Bereich ist das zentrale Transportmanagement f\u00fcr On-prem- und Cloud-Entwicklung, mit Fiori-Oberfl\u00e4che und ohne manuelle Export- und Import-Schritte. Der Einstieg erfolgt in der Praxis fast immer \u00fcber Operations, der Implementation-Bereich bleibt liegen. Das liegt meist am Wording der Dokumentation, nicht an der Sache: Die Techniker haben dort weniger Prozessarbeit, als sie annehmen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Weg dorthin, ohne Big Bang<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Umstieg auf SAP Cloud ALM l\u00e4uft schrittweise: Readiness Check im Solution Manager, dann Entwicklungs- und Testsysteme, dann Produktion. Beide Werkzeuge lassen sich parallel betreiben und im Monitoring miteinander vergleichen. Zwei Fallstricke lohnen die Vorarbeit. Die Identit\u00e4tsverwaltung sollte von Anfang an am produktiven IAS-Tenant h\u00e4ngen, sonst entstehen parallele Tenants ohne Synchronisation. Und einzelne Metriken, etwa das Filesystem-Monitoring, erzeugen ohne Vorkonfiguration vor allem Fehlalarme. Beides ist nachtr\u00e4glich korrigierbar, aber unn\u00f6tig teuer. Wichtig f\u00fcr die Risikobewertung: SAP Cloud ALM ist eine Orchestrierungsschicht, kein Single Point of Failure. F\u00e4llt der Service aus, bleiben Transporte \u00fcber das TMS manuell m\u00f6glich, anders als bei ChaRM oder Focus Build. Der Umstieg ist damit steuerbar und jederzeit reversibel. Bislang gibt es kaum SAP-Bestandskunden, die den Einstieg bereut h\u00e4tten. Das reicht von einer Enablement-Session, in der die Mannschaft selbst deployt und dabei lernt, bis zum vollst\u00e4ndigen Aufbau von Tenant, Systemanbindung und Cloud-Services durch Entplexit.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frist l\u00e4uft, aber der Aufwand ist kalkulierbar. Wer wartet, verliert keine Technik, sondern Handlungsspielraum. Der teuerste Fehler beim Wechsel auf SAP Cloud ALM ist das Warten. Wer fr\u00fch beginnt, entscheidet selbst, welche Solution-Manager-Funktionen er \u00fcberhaupt noch braucht, statt sie unter Zeitdruck nachzubauen. (Quelle: Entplexit)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Mainstream-Wartung f\u00fcr den SAP Solution Manager 7.2 endet am 31. Dezember 2027. Viele SAP-Organisationen verschieben den Umstieg auf SAP Cloud ALM trotzdem, weil sie ein Gro\u00dfprojekt erwarten. Der tats\u00e4chliche Aufwand liegt darunter.<\/p>\n","protected":false},"author":2368,"featured_media":166886,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[161,7,45071],"tags":[45202,145,45207,5238,45206,367],"coauthors":[39720],"class_list":["post-166883","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-szene","category-meinung","category-mag-26-10","tag-arbeitssicherheit","tag-automatisierung","tag-betriebsrat","tag-change-management","tag-humanoide-roboter","tag-industrie-4-0","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-400x180.jpg",400,180,true],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-18x8.jpg",18,8,true],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-600x270.jpg",600,270,true],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-600x450.jpg",600,450,true],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/2610_sz_entplexit-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Die Mainstream-Wartung f\u00fcr den SAP Solution Manager 7.2 endet am 31. 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