{"id":166551,"date":"2026-09-24T11:47:02","date_gmt":"2026-09-24T09:47:02","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=166551"},"modified":"2026-09-24T11:47:04","modified_gmt":"2026-09-24T09:47:04","slug":"value-add-in","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/value-add-in\/","title":{"rendered":"Value-Add-in"},"content":{"rendered":"\n<p>Aus der Perspektive einer kritischen Bildungsarbeit und journalistischen Beobachtung des SAP-Marktes pr\u00e4sentiert sich die Geschichte und Zukunft von GIB als ein Lehrst\u00fcck dar\u00fcber, wie pragmatische Mittelstandskompetenz dem Anspruch erhabener Konzernarchitekturen trotzen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Add-on zum Value-Add-in im digitalen ERP-Kern: Die Wurzeln von GIB liegen in der klassischen Dispositions- und Beschaffungsoptimierung im Umfeld von SAP R\/3 und der Business Suite 7. Bereits fr\u00fch erkannten die GIB-Experten, dass die blo\u00dfe Auslieferung von Software nach dem Prinzip \u201ePlug and Play\u201c fehlschlagen muss, wenn im Unternehmen Silodenken, Informationsbr\u00fcche und gegens\u00e4tzliche Abteilungsziele herrschen. Das 2006 gepr\u00e4gte selbstkritische Mantra \u201eMit unserer Software verwalten wir das Elend\u201c markierte einen Wendepunkt: GIB verstand sich fortan nicht mehr nur als reiner Code-Lieferant, sondern \u00fcbernahm zunehmend einen beratenden und nachhaltigen Bildungsauftrag in der SAP-Community, um die \u201eLeichen im Keller\u201c der Supply Chain aufzusp\u00fcren und ungesunde Prozessmuster aufzubrechen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2236205582\"><div id=\"great-188642477\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/podcast-erp-architekturen-mit-suse\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"e3pc_banner_2609_800x100\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/e3pc_banner_2609_800x100-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" width=\"800\" height=\"100\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr uns bedeutet End-to-End in der Supply Chain nicht prim\u00e4r die technische Verbindung von Prozessschritten, sondern die durchg\u00e4ngige operative Steuerung vom Bedarf bis zur Auslieferung\u201c, erkl\u00e4rt GIB-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Bj\u00f6rn Dunkel im E3-Gespr\u00e4ch. \u201eViele Unternehmen verf\u00fcgen bereits \u00fcber eine Vielzahl integrierter Systeme. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, t\u00e4glich die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn sich Bedarfe \u00e4ndern, Materialien fehlen oder Kapazit\u00e4ten knapp werden\u201c, wei\u00df Bj\u00f6rn Dunkel aus seiner langj\u00e4hrigen und erfolgreichen T\u00e4tigkeit in der SAP-Community und er erg\u00e4nzt: \u201eEnd-to-End bedeutet f\u00fcr GIB deshalb Transparenz und Steuerungsf\u00e4higkeit entlang der gesamten Versorgungskette. Entscheidend ist nicht, dass Daten von A nach B flie\u00dfen, sondern dass die richtigen Personen die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen k\u00f6nnen oder in Zukunft diese Entscheidungen zunehmend automatisiert erfolgen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Einen historischen Schwenk vollzieht das Unternehmen in diesem Jahr unter dem Slogan \u201eGIB goes GIB\u201c: Die Muttergesellschaft ifm l\u00f6ste die Supply-Chain-Softwaresparte aus den starren Konzernstrukturen heraus. GIB tritt wieder als eigenst\u00e4ndiges, agiles Softwarehaus am Markt auf, w\u00e4hrend ifm dem Unternehmen weiterhin als starke Finanzbeteiligung den R\u00fccken st\u00e4rkt. Die Wiederbelebung der Marke GIB markiert dabei weniger einen technologischen Neuanfang als vielmehr eine gesch\u00e4rfte Positionierung. Der Wandel vom klassischen Add-on-Lieferanten hin zum Value-Add-in f\u00fcr SAP S\/4 Hana war bereits in den vergangenen Jahren erfolgt. Allerdings blieb diese Entwicklung innerhalb der Konzernstrukturen f\u00fcr den Markt vielfach unscharf. Als eigenst\u00e4ndiger SAP-Spezialist kann GIB nun wieder klar kommunizieren, worin die eigene St\u00e4rke liegt: in der Optimierung und operativen Steuerung komplexer Supply Chains direkt im SAP-Kern, auf Basis derselben Stamm- und Bewegungsdaten und ohne den Umweg \u00fcber zus\u00e4tzliche Datensilos.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fokus: Supply Chain Essentials<\/h2>\n\n\n\n<p>Unter der F\u00fchrung von Bj\u00f6rn Dunkel \u2013 CEO, Vordenker und oberster Produktmanager hinter dem Kernprodukt GIB SCX (Supply Chain Excellence) \u2013 richtet sich die \u201eneue\u201c GIB auch anders aus. Dunkels erkl\u00e4rtes Ziel ist die klare Positionierung als spezialisiertes Softwarehaus mit absolutem Fokus auf Supply Chain Essentials und messbare betriebswirtschaftliche Ergebnisse. Dunkel erteilt starr verordneten Betriebsmodellen eine Absage und vertritt eine pragmatische, agnostische Plattform-Philosophie: Die Software passt sich flexibel dem bevorzugten Betriebsmodell des Kunden an \u2013 von On-prem \u00fcber Private Cloud bis hin zur Public Cloud.<\/p>\n\n\n\n<p>CEO Dunkel stellt im E3-Gespr\u00e4ch somit klar: \u201eSupply Chain Planning besch\u00e4ftigt sich mit der Frage, wie eine optimale Versorgung theoretisch aussehen sollte. Supply Chain Management umfasst dar\u00fcber hinaus die operative Umsetzung und Steuerung im Tagesgesch\u00e4ft. Viele L\u00f6sungen am Markt fokussieren heute auf strategische oder taktische Planung. Der eigentliche Mehrwert entsteht jedoch erst dann, wenn aus einem Plan operative Handlungen werden. Genau dort liegt traditionell die St\u00e4rke von GIB. Wir helfen Unternehmen dabei, Planungen tats\u00e4chlich in operative Exzellenz zu \u00fcberf\u00fchren und direkt im SAP-System wirksam zu machen.\u201c Im Zentrum der Dunkel\u2019schen Philosophie stehen das kybernetische APEO-Prinzip (Analyze, Plan, Execute, Optimize) sowie die benutzerzentrierte Informationsbereitstellung CLUI (Context-based, Location-based, User-based Information). Anstatt den Anwender mit einer Flut unz\u00e4hliger isolierter Kennzahlen zu \u00fcberfordern, setzt GIB auf den GIB-SCX-Indikator. Dieser verdichtet die Prozessg\u00fcte top-down zu einer einzigen Stellgr\u00f6\u00dfe und gibt \u00fcber F\u00fchrungssysteme (Guiding-Funktionen) direkte Handlungsempfehlungen, an welcher Stelle im SAP-System Korrekturbedarf besteht. F\u00fcr Dunkel bleibt der Mensch dabei der unersetzliche, vernetzt denkende Entscheider (Human in the Loop), der durch intelligente Heuristiken bef\u00e4higt wird, in der richtigen Priorit\u00e4t das Richtige zu tun.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erg\u00e4nzung der SAP-Strategie<\/h2>\n\n\n\n<p>In der gegenw\u00e4rtigen \u00c4ra der betriebswirtschaftlichen ERP-Anwendungssoftware steht der SAP-Bestandskunde vor einer Z\u00e4sur, die von einer Diskrepanz zwischen verordneter ERP-Architektur und der rauen Realit\u00e4t in den Werkshallen und Logistikzentren gepr\u00e4gt ist. W\u00e4hrend SAP den \u00dcbergang in die Cloud vorantreibt und das Zeitalter des autarken Unternehmens (Autonomous Enterprise und SAP Knowledge Graph) proklamiert, sehen sich die Verantwortlichen in Supply Chain Management, Logistik und Beschaffung mit einer v\u00f6llig anderen Komplexit\u00e4t konfrontiert: Geopolitische Ersch\u00fctterungen, br\u00fcchige globale Lieferketten, unvorhersehbare Nachfrageschwankungen und der anhaltende Fachkr\u00e4ftemangel machen die Beherrschung der intralogistischen und unternehmens\u00fcbergreifenden Wertsch\u00f6pfungsprozesse zu einer existenziellen Kernaufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Spannungsfeld nimmt der im s\u00fcdwestf\u00e4lischen Siegen ans\u00e4ssige Softwarespezialist GIB seit Jahrzehnten eine au\u00dfergew\u00f6hnliche und profiliert herausgehobene Stellung innerhalb der SAP-Community ein. GIB ist in der SAP-Community historisch tief im Mittelstand verwurzelt und genie\u00dft bei \u00fcber 1000 Kunden mit mehr als 2000 betreuten SAP-Systemen weltweit eine hohe Glaubw\u00fcrdigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir sehen uns nicht als Wettbewerber von SAP, sondern als Erg\u00e4nzung der SAP-Strategie\u201c, betont Bj\u00f6rn Dunkel. SAP adressiert mit L\u00f6sungen wie IBP, Ariba oder weiteren Cloud-Angeboten h\u00e4ufig strategische, unternehmens\u00fcbergreifende oder langfristige Planungsprozesse. \u201eGIB konzentriert sich auf die operative Supply Chain direkt im ERP-Kern. Unser Alleinstellungsmerkmal besteht darin, dass wir dort ansetzen, wo t\u00e4glich Tausende Disponenten, Eink\u00e4ufer und Planer arbeiten. Unsere L\u00f6sungen sind nah am SAP-Core, Clean-Core-konform und unmittelbar wirksam. W\u00e4hrend andere L\u00f6sungen zun\u00e4chst integriert, orchestriert und organisatorisch eingef\u00fchrt werden m\u00fcssen, arbeiten unsere Kunden bereits produktiv mit unseren Werkzeugen direkt in ihren operativen Prozessen\u201c, wei\u00df CEO Dunkel aus vielen erfolgreichen Kundenprojekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verstehen dieser spezifischen Marktstellung erfordert eine genaue Betrachtung der strategischen Entwicklung, die das Unternehmen durchlaufen hat. Nach Jahren der organisatorischen Einbettung in den globalen Automatisierungskonzern ifm vollzog das Unternehmen in diesem Jahr unter dem pr\u00e4gnanten Leitsatz einer erneuten Verselbstst\u00e4ndigung einen bemerkenswerten Carve-out. Dieser Schritt zur\u00fcck in die eigenst\u00e4ndige Agilit\u00e4t markiert keine Abkehr von den bisherigen Werten, sondern eine sch\u00e4rfere Fokussierung auf die essenziellen Anforderungen der Anwenderunternehmen. F\u00fcr den SAP-Bestandskunden bietet diese Neupositionierung eine Orientierungshilfe in Zeiten, in denen viele IT-Entscheider Orientierung im Dschungel aus SAP IBP, BTP-Abrechnungsmodellen, Clean-Core-Vorgaben und unklaren KI-Versprechungen suchen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Clean Core<\/h2>\n\n\n\n<p>Und Bj\u00f6rn Dunkel pr\u00e4zisiert: \u201eClean Core ist f\u00fcr uns kein Marketingbegriff, sondern eine grundlegende Architekturentscheidung. Unsere Strategie besteht darin, den SAP-Kern nicht unn\u00f6tig zu modifizieren, sondern Erweiterungen standardnah, upgradef\u00e4hig und zukunftssicher bereitzustellen. Alle neuen Entwicklungen der GIB orientieren sich konsequent an den Clean-Core-Prinzipien von SAP. Dabei nutzen wir moderne Erweiterungsans\u00e4tze \u00fcber APIs und cloudf\u00e4hige Technologien, ohne die enge operative Anbindung an die ERP-Prozesse zu verlieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das von SAP durchgesetzte Clean-Core-Prinzip stellt f\u00fcr zuk\u00fcnftige SCM-, Logistik- und Beschaffungssysteme eine fundamentale Weichenstellung dar. \u00dcber Jahrzehnte hinweg wurden gerade in den Modulen MM, PP und SD unz\u00e4hlige kunden individuelle Z-Entwicklungen, Modifikationen und User-Exits programmiert, um betriebliche Besonderheiten abzubilden. Dieses historische Erbe r\u00e4cht sich heute, da es den direkten Umstieg auf S\/4 blockiert und Releasewechsel zu teuren Gro\u00dfprojekten macht. Im Logistikbereich ist ein sauberer Kern daher die zwingende Voraussetzung, um Systeme \u00fcberhaupt noch stabil und cloudf\u00e4hig zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>GIB hat sich dieser architektonischen Herausforderung fr\u00fchzeitig und mit konsequenter H\u00e4rte gestellt. Als einer der weltweit ersten zehn Softwarepartner \u00fcberhaupt erhielt das Siegener Unternehmen die offizielle Zertifizierung f\u00fcr den sauberen Kern. Bj\u00f6rn Dunkel unterstreicht, dass das Bekenntnis zu Clean Core keine Einschr\u00e4nkung der kundenindividuellen Handlungsfreiheit bedeutet, sondern den Schutz der Systemintegrit\u00e4t gew\u00e4hrleistet. Um diese Zertifizierung zu erlangen, wurden die eigenen Softwarearchitekturen vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die moderne GIB-Software nutzt ausnahmslos freigegebene Schnittstellen, verzichtet auf unzul\u00e4ssige direkte Schreibzugriffe auf SAP-Standardtabellen und nutzt die Abap-Cloud-Sprachversion sowie Fiori-Technologien. Dadurch erreichen die L\u00f6sungen eine vollst\u00e4ndige Konformit\u00e4t mit den hohen Anforderungen der Level-A- und Level-B-Architekturstandards. F\u00fcr den Bestandskunden bedeutet dies die absolute Beruhigung: Die Erweiterung der Logistikfunktionen \u00fcber GIB gef\u00e4hrdet in keiner Weise die Upgrade-F\u00e4higkeit des S\/4-Systems, gleichg\u00fcltig ob dieses lokal, in einer Private Cloud oder zuk\u00fcnftig in einer Public Cloud betrieben wird. In Zusammenarbeit mit spezialisierten Clean-Core-Anbietern zeigt GIB, wie verkrustete Altsysteme systematisch entschlackt werden k\u00f6nnen, ohne auf die wertvolle dispositorische Intelligenz im Betrieb zu verzichten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI und SCM<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eWir begleiten Kunden auf ihrem Transformationspfad und kombinieren dabei Prozesswissen mit technischer Modernisierung\u201c, beschreibt CEO Dunkel den Projektansatz. \u201eWichtig ist aus unserer Sicht, dass Unternehmen nicht nur bestehende Prozesse technisch migrieren, sondern ihre Supply Chain aktiv weiterentwickeln. Dabei verfolgen wir einen pragmatischen Ansatz: Standardisierung dort, wo sie Nutzen bringt, und intelligente Differenzierung dort, wo Wettbewerbsvorteile entstehen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In der aktuellen Diskussion der SAP-Community nimmt das Thema KI eine dominierende Stellung ein. Die Marketingabteilungen \u00fcberschlagen sich mit Begriffen wie Business AI, Joule, Generative AI Hub und dem Konzept des autarken Unternehmens, Autonomous Enterprise. Aus der Sicht von GIB bedarf es bei der Beurteilung dieser Entwicklungen im Bereich Logistik und Beschaffung jedoch einer geh\u00f6rigen Portion N\u00fcchternheit und sachlicher Abw\u00e4gung. KI ist kein magischer Allesk\u00f6nner, sondern ein mathematisches Werkzeug zur Veredelung strukturierter Daten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"558\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-166566\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-400x223.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-768x429.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-100x56.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-480x268.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-640x357.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-720x402.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-960x536.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-18x10.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Semantic_Backbone_for_Autonomous_Enterprise_web-600x335.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eKI muss einen betriebswirtschaftlichen Nutzen erzeugen. Genau daran messen wir jede Innovation\u201c, definiert Bj\u00f6rn Dunkel im E3-Gespr\u00e4ch. \u201eHeute sehen wir gro\u00dfes Potenzial bei der Analyse komplexer Dispositionssituationen, bei der Priorisierung von Aufgaben und bei der Identifikation von Prozessmustern. Ein aktuelles Beispiel ist Factory Optimization Excellence, unsere KI-basierte L\u00f6sung zur intelligenten Feinplanung und Optimierung der Produktionssteuerung. FOX unterst\u00fctzt Unternehmen dabei, Produktionsauftr\u00e4ge, Ressourcen und Kapazit\u00e4ten dynamisch zu koordinieren und Planungsentscheidungen auf Basis von Echtzeitdaten besser und schneller zu treffen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Daten und Automatisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Sinnvolle Einsatzfelder f\u00fcr KI und Machine Learning in der Supply Chain liegen dort, wo riesige Datenmengen nach versteckten Mustern durchsucht werden m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6ren die automatisierte Erkennung von Absatzausrei\u00dfern, die dynamische Anpassung von Sicherheitsbest\u00e4nden anhand historischer Wiederbeschaffungsschwankungen oder die vorausschauende Qualit\u00e4tspr\u00fcfung an der Schnittstelle zwischen Sensoren und Fertigungsauftr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eGrunds\u00e4tzlich sehen wir KI dort am st\u00e4rksten, wo sie operative Anwender im Tagesgesch\u00e4ft entlastet. Sie hilft dabei, komplexe Zusammenh\u00e4nge transparent zu machen, Handlungsbedarfe zu priorisieren und fundierte Empfehlungen bereitzustellen. Der Mensch bleibt dabei stets in der Verantwortung und beh\u00e4lt die Kontrolle \u00fcber die Prozesse\u201c, betont CEO Dunkel. \u201eDer n\u00e4chste Schritt wird die teilautonome Abwicklung standardisierbarer Prozesse sein. KI wird Routineentscheidungen \u00fcbernehmen, w\u00e4hrend Anwender sich auf Ausnahmen, Eskalationen und wertsch\u00f6pfende Entscheidungen konzentrieren k\u00f6nnen. Voraussetzung daf\u00fcr sind Transparenz, Governance und vor allem Vertrauen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch warnt Bj\u00f6rn Dunkel vor der Illusion einer sich v\u00f6llig selbst steuernden oder gar selbst programmierenden autonomen Lieferkette. Ein autonomes System kann nur so gut agieren wie die Qualit\u00e4t der Stamm- und Bewegungsdaten, mit denen es gef\u00fcttert wird. Wenn die Grundlagen im ERP-System fehlerhaft sind, f\u00fchrt der Einsatz von autonomen KI-Agenten nicht zu effizienten Prozessen, sondern lediglich zu einer dramatischen Beschleunigung des Chaos. \u201eUnsere Vision ist eine Supply Chain, in der Anwender \u00fcber intelligente Dashboards jederzeit nachvollziehen k\u00f6nnen, welche Entscheidungen automatisiert getroffen werden k\u00f6nnen und an welchen Stellen menschliches Expertenwissen und Kontextverst\u00e4ndnis unverzichtbar bleiben\u201c, so Bj\u00f6rn Dunkel abschlie\u00dfend.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang dieses Jahres gab es die Diskussion, ob KI klassische Software frisst. Wird KI in Zukunft die bessere Supply Chain programmieren, managen und orchestrieren? Dunkel: \u201eKI wird Softwareentwicklung und Prozesssteuerung massiv ver\u00e4ndern. Dennoch wird erfolgreiche Supply Chain Excellence auch k\u00fcnftig auf betriebswirtschaftlichem Wissen basieren. Eine KI kann Muster erkennen und Vorschl\u00e4ge machen. Sie versteht jedoch nicht automatisch die strategischen Ziele eines Unternehmens. Wir erwarten daher eine Symbiose aus menschlichem Expertenwissen und maschineller Intelligenz. Die besten Supply Chains werden diejenigen sein, die beides optimal kombinieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der Schl\u00fcsselkomponenten in der neuen KI-Architektur der SAP ist der Knowledge Graph, der auf der Hana Cloud Graph Engine aufbaut und als semantisches Fundament innerhalb der Business Data Cloud fungiert. Der Knowledge Graph verbindet das hochgradig komplexe und oft kryptische Metadatenmodell der SAP mit den nat\u00fcrlichen Sprachmodellen der k\u00fcnstlichen Intelligenz. F\u00fcr die Bereiche Supply Chain Management, Logistik und Beschaffung besitzt diese Technologie eine erhebliche funktionale Relevanz.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Knowledge Graph<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Knowledge Graph lassen sich gesch\u00e4ftliche Entit\u00e4ten wie Lieferanten, Werke, Materialien, Einkaufsvertr\u00e4ge, Kundenauftr\u00e4ge und Transportrouten in ein logisches Beziehungsgeflecht \u00fcberf\u00fchren. Dies erm\u00f6glicht neuartige Analyseverfahren \u00fcber sogenannte GraphRAG-Methoden und Multi-Hop-Reasoning. F\u00e4llt beispielsweise ein spezialisierter Unterlieferant an einem ausl\u00e4ndischen Standort aus, kann die KI \u00fcber den Knowledge Graph in Sekundenschnelle die gesamte vorgelagerte und nachgelagerte Kette durchleuchten. Sie identifiziert sofort, welche Fertigerzeugnisse betroffen sind, welche Kundenauftr\u00e4ge in Verzug geraten und welche alternativen Lieferanten mit g\u00fcltigen Rahmenvertr\u00e4gen im System hinterlegt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In Kombination mit den GIB-Prozessindikatoren bildet der SAP Knowledge Graph die ideale semantische Landkarte. Der Knowledge Graph stellt sicher, dass KI-Agenten den exakten betriebswirtschaftlichen Kontext verstehen und halluzinationsfrei agieren, w\u00e4hrend der GIB-SCX-Indikator die logistische Bewertung und die operative Handlungsanweisung liefert. Auf diese Weise wird verhindert, dass KI-Szenarien zu isolierten Spielereien verkommen, und stattdessen ein echter Mehrwert f\u00fcr die Transparenz der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"558\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-166567\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-400x223.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-768x429.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-100x56.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-480x268.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-640x357.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-720x402.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-960x536.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-18x10.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Wissensgraph_fuer_autonome_Unternehmen_web-600x335.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eWir glauben an eine selbststeuernde Supply Chain mit menschlicher Aufsicht\u201c, erkl\u00e4rt Bj\u00f6rn Dunkel. \u201eViele operative Entscheidungen lassen sich automatisieren. Gleichzeitig wird es immer Situationen geben, die Kontextwissen, Erfahrung und unternehmerisches Urteilsverm\u00f6gen erfordern. Unser Zielbild ist deshalb eine Autonomous Supply Chain, in der KI Routineprozesse \u00fcbernimmt und Menschen sich auf Ausnahmen und Optimierungen konzentrieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Simplification und Prozess-DNA<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Zukunft von GIB liegt in der perfekten Synthese aus jahrzehntelanger Mittelstands-Prozess-DNA, operativer Vereinfachung (Simplification) und moderner Cloud- und KI-Architektur. GIB beweist der SAP-Community, dass echtes Supply Chain Management nicht in abstrakten Cloud-Silos erstickt werden darf, sondern genau dort stattfinden muss, wo der Disponent t\u00e4glich Entscheidungen trifft: direkt an den Daten des ERP-Kerns, transparent, beherrschbar und mit dem Menschen als souver\u00e4nem Steuermann im Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie wesentlichen Herausforderungen bleiben Volatilit\u00e4t, Fachkr\u00e4ftemangel und steigende Komplexit\u00e4t\u201c, beschreibt Bj\u00f6rn Dunkel die aktuelle Situation. \u201eHeute verbringen viele Mitarbeiter einen erheblichen Teil ihrer Zeit mit Routinet\u00e4tigkeiten, Datenanalysen und Priorisierungsaufgaben. KI wird diese T\u00e4tigkeiten nicht ersetzen, sondern ver\u00e4ndern. Standardentscheidungen werden zunehmend automatisiert getroffen. Die Rolle des Mitarbeiters verschiebt sich hin zur Steuerung, \u00dcberwachung und Behandlung von Ausnahmen. Menschen werden k\u00fcnftig weniger Zeit mit Datensuche und mehr Zeit mit Entscheidungen verbringen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der \u00c4gide von Bj\u00f6rn Dunkel und im Zuge der organisatorischen Verselbstst\u00e4ndigung positioniert sich die neue GIB kompromisslos als fokussiertes Softwarehaus mit Konzentration auf die essenziellen Kernaufgaben der Lieferkette. Dunkels strategischer Anspruch erteilt dem oft anzutreffenden Dogmatismus der Softwareindustrie eine klare Absage. Anstatt den Kunden in ein einziges, vom Hersteller vorgegebenes Betriebsmodell zu dr\u00e4ngen, vertritt GIB eine agnostische Plattform-Philosophie. Die Standardsoftware von GIB passt sich flexibel dem individuell bevorzugten Betriebsmodell des Anwenders an.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eW\u00e4hrend viele Marktl\u00f6sungen au\u00dferhalb des operativen Kerns planen, analysieren oder orchestrieren, arbeiten wir direkt dort, wo t\u00e4glich \u00fcber Materialverf\u00fcgbarkeit, Versorgungssicherheit und Lieferf\u00e4higkeit entschieden wird. Unser Fokus liegt auf In-Stack, Clean Core und operativer Exzellenz\u201c, fasst Bj\u00f6rn Dunkel zusammen. \u201eBTP und BDC sehen wir als wertvolle Technologien, die wir dort einsetzen, wo sie einen konkreten Mehrwert schaffen. Wir verfolgen jedoch keinen BTP-first-Ansatz. Entscheidend ist f\u00fcr uns die N\u00e4he zu den operativen Prozessen und Anwendern.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Musterarchitektur der Zukunft besteht daher aus einem S\/4-Kern mit GIB als operativer Steuerungsschicht f\u00fcr die Supply Chain. KI unterst\u00fctzt die Anwender bei Routinet\u00e4tigkeiten, priorisiert Handlungsbedarfe und automatisiert Standardentscheidungen. \u201eDer Mensch konzentriert sich auf Ausnahmen, Eskalationen und wertsch\u00f6pfende Entscheidungen. Genau darin sehen wir die Zukunft der Supply Chain Excellence im SAP-Umfeld\u201c, definiert CEO Dunkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich die k\u00fcnftige Rolle von GIB in der SAP-Community als die eines unverzichtbaren, kybernetischen Ankers f\u00fcr den Mittelstand beschreiben. Die Aussagen und die Strategie von Bj\u00f6rn Dunkel b\u00fcndeln die Erkenntnisse aus \u00fcber drei Jahrzehnten Logistikerfahrung zu einem klaren, pragmatischen Zukunftsversprechen. GIB geht gest\u00e4rkt aus dem organisatorischen Carve-out hervor und nutzt die gewonnene Eigenst\u00e4ndigkeit, um als agiles Softwarehaus die dr\u00e4ngendsten Fragen der Anwenderunternehmen im Bereich SCM, Logistik und Beschaffung zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eF\u00fcr viele Unternehmen stand die Sicherstellung des laufenden Gesch\u00e4ftsbetriebs im Vordergrund. Die eigentliche Prozessinnovation wurde bewusst in eine zweite Phase verschoben. Genau hier sehen wir aktuell gro\u00dfes Potenzial. Die eigentliche Wertsch\u00f6pfung entsteht nicht durch die technische Migration allein, sondern durch die Nutzung der M\u00f6glichkeiten, die S\/4, moderne Benutzeroberfl\u00e4chen, Clean-Core-Architekturen und KI-basierte Assistenzsysteme er\u00f6ffnen. Jetzt beginnt f\u00fcr viele Unternehmen die Phase, in der aus einer technischen Conversion eine echte Business Transformation wird\u201c, blickt Bj\u00f6rn Dunkel in die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:15px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Betriebswirtschaftlicher Nutzen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Vision von Bj\u00f6rn Dunkel beruht auf drei unverr\u00fcckbaren S\u00e4ulen. Die erste S\u00e4ule bildet die unbedingte Fokussierung auf die essenziellen Grundanforderungen der Logistik und den messbaren betriebswirtschaftlichen Nutzen. Die zweite S\u00e4ule ist die konsequente Einhaltung des Clean-Core-Prinzips, die den Kunden die Upgrade-F\u00e4higkeit ihrer S\/4-Systeme garantiert und eine sichere Br\u00fccke in beliebige Cloud-Umgebungen baut. Die dritte S\u00e4ule ist das Festhalten an der zentralen Rolle des Menschen, der durch moderne Technologie, klare Indikatoren und gef\u00fchrte Prozesse bef\u00e4higt wird, die Komplexit\u00e4t der modernen Supply Chain souver\u00e4n zu beherrschen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere St\u00e4rke besteht darin, die operativen Supply-Chain-Prozesse schrittweise zu modernisieren und dabei unmittelbar messbaren Nutzen im Tagesgesch\u00e4ft zu schaffen. Denn am Ende ist die erfolgreiche S\/4-Transformation nicht erreicht, wenn ein neues System produktiv ist, sondern wenn Disponenten, Eink\u00e4ufer, Produktionsplaner und Supply-Chain-Verantwortliche besser, schneller und effizienter arbeiten k\u00f6nnen als zuvor. Deshalb erwarten wir in den kommenden Jahren eine Entwicklung von der reinen Systemmodernisierung hin zur operativen Exzellenz. Und genau dort liegt traditionell die St\u00e4rke der GIB\u201c, beschreibt CEO Dunkel abschlie\u00dfend die Situation.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wo sieht Bj\u00f6rn Dunkel die GIB-Kunden 2030? \u201e2030 werden die meisten unserer Kunden auf S\/4 arbeiten und Clean-Core-Architekturen etabliert haben. Die operative Supply Chain wird deutlich st\u00e4rker automatisiert sein als heute. KI-Agenten werden Routineentscheidungen \u00fcbernehmen. Anwender werden \u00fcber moderne Dashboards, digitale Assistenten und nat\u00fcrliche Dialoge mit den Systemen interagieren. Die GIB wird dabei die Br\u00fccke zwischen SAP-Technologie und operativer Realit\u00e4t schlagen. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen der f\u00fchrende Anbieter f\u00fcr Supply Chain Excellence im SAP-Umfeld sein. Nicht durch m\u00f6glichst viel Technologie, sondern durch Technologien, die im Tagesgesch\u00e4ft tats\u00e4chlich Wirkung entfalten. Clean Core. On-Stack. Operativ wirksam. Mit KI dort, wo sie echten Mehrwert schafft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Zum Partnereintrag:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/partners\/ifm\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"150\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ifm.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-166554\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ifm.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ifm-100x50.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ifm-18x9.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/pdfs\/2610-cover\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162017\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-600x75.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Transformation der globalen Lieferketten hat sich im Zeitalter geopolitischer Verwerfungen, volatiler M\u00e4rkte und des S\/4-Migrationsdrucks von einer reinen Effizienzaufgabe zu einer existenziellen \u00dcberlebensfrage f\u00fcr den SAP-Bestandskunden entwickelt. 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