{"id":163933,"date":"2026-06-03T15:42:03","date_gmt":"2026-06-03T13:42:03","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=163933"},"modified":"2026-06-03T15:42:04","modified_gmt":"2026-06-03T13:42:04","slug":"erp-innovationen-von-sap-am-laufenden-band","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/erp-innovationen-von-sap-am-laufenden-band\/","title":{"rendered":"ERP-Innovationen von SAP am laufenden Band"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP Cloud ERP, Joule und Agentic AI, Quantencomputing<\/h2>\n\n\n\n<p>In den vergangenen 24 Monaten vollzog der Walldorfer Softwarekonzern SAP unter der F\u00fchrung von CEO Christian Klein eine atemlose und panikgetriebene Kehrtwende, um den Anschluss an das rasante Zeitalter der k\u00fcnstlichen Intelligenz nicht zu verlieren. Getrieben von der existenzialen Angst der Finanzm\u00e4rkte, dass das klassische ERP-Gesch\u00e4ft durch autonome KI-Agenten obsolet werden k\u00f6nnte, beerdigte SAP die erst kurz zuvor propagierte North-Star-Architektur und rief das neue Zielbild des \u201eAutonomous Enterprise\u201c aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei kritischer Betrachtung der Innovations- und \u00dcbernahmestrategie offenbart sich, dass SAP mangels eigener grundlegender KI-Kernkompetenzen massiv auf ein anorganisches Wachstum durch milliardenschwere Zuk\u00e4ufe und ein weitreichendes Kooperationsnetzwerk angewiesen ist. Um die dringend ben\u00f6tigte Datenbasis f\u00fcr die k\u00fcnftigen KI-Agenten zu schaffen, \u00fcbernahm SAP in den vergangenen Monaten die Datenspezialisten Dremio und Reltio, deren Technologien helfen sollen, Daten aus unterschiedlichsten Systemen ohne vorheriges Kopieren abzufragen und zu harmonisieren.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1259787434\"><div id=\"great-2507015792\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3sfeY6CxpaQ\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26_06_24_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_06_24_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig kaufte der Konzern das Freiburger Start-up Prior Labs, um ein weltweit f\u00fchrendes KI-Labor aufzubauen und Tabellenmodelle f\u00fcr Gesch\u00e4ftsanwendungen zu entwickeln. Erg\u00e4nzt wurde dieser massive Einkaufsbummel durch die weiter zur\u00fcckliegenden Akquisitionen von LeanIX f\u00fcr das Enterprise Architecture Management, WalkMe zur Bereitstellung einer Digital Adoption Platform sowie SmartRecruiters, um das eigene Personalmanagement im SuccessFactors-Umfeld um KI-gest\u00fctztes Recruiting zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fehlendes LLM aber n8n, Parloa und SAP Joule Studio<\/h2>\n\n\n\n<p>Da SAP keine eigenen Basismodelle (Large Language Models) wie OpenAI entwickelt, integriert der Konzern stattdessen die Technik von Drittanbietern und beteiligt sich strategisch an agilen Start-ups. J\u00fcngste Millioneninvestitionen flossen in das Berliner Automatisierungs-Start-up n8n, dessen Plattform k\u00fcnftig in die SAP-Entwicklungsumgebung Joule Studio integriert wird, um Kunden, Beratern und Entwicklern die Erstellung eigener KI-Agenten deutlich zu erleichtern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem vertiefte SAP die Partnerschaft mit dem Berliner Tech-Unternehmen Parloa, das sich auf KI-Agenten f\u00fcr Contact-Center spezialisiert hat, um das eigene Customer-Experience-Portfolio zu st\u00e4rken und Serviceanfragen weitreichend zu automatisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf globaler Ebene schloss SAP weitreichende strategische Allianzen mit Nvidia, um komplexe sogenannte Reasoning Agents auf Basis der Llama-Nemotron-Modelle f\u00fcr autonome Probleml\u00f6sungen zu entwickeln. Llama-Nemotron-Modelle sind eine von Nvidia entwickelte Familie offener KI-Modelle, die f\u00fcr agentenbasierte Workflows und fortgeschrittenes logisches Denken (Reasoning) optimiert wurden. Sie zeichnen sich durch Open-Source-Verf\u00fcgbarkeit und innovative Funktionen wie einen dynamischen Reasoning-Toggle aus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Business Technology Platform (SAP BTP) und Business Data Complexity (SAP BDC)<\/h2>\n\n\n\n<p>Weiters gibt es Kooperation mit Google, Meta, Mistral AI, Microsoft und Perplexity, um deren Sprachmodelle \u00fcber den Generative AI-Hub der Business Technology Platform (SAP BTP) f\u00fcr die Bestandskunden nutzbar zu machen. Auch im Datenumfeld wurden elementare Kooperationen mit Databricks und Snowflake etabliert, um die neue SAP Business Data Cloud (BDC) als offene, aber von SAP streng kontrollierte Datenplattform im Markt zu verankern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinsichtlich der Produkte und Innovationen b\u00fcndelt SAP diese neuen ERP-Funktionen in der sogenannten SAP Business AI Platform, welche die technischen S\u00e4ulen der BTP, der BDC sowie Werkzeuge wie Signavio und LeanIX in einer Umgebung zusammenf\u00fchrt. Darauf aufsetzend verspricht SAP die \u201eSAP Autonomous Suite\u201c, die mit \u00fcber 50 dom\u00e4nenspezifischen Joule-Assistenten und einer Armada von \u00fcber 200 hochspezialisierten KI-Agenten komplexe Gesch\u00e4ftsprozesse \u2013 von der Beschaffung bis zum Quartalsabschluss in der Finanzabteilung \u2013 autonom abwickeln soll.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Graphentheorie und Informatik: SAP Knowledge Graph<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein essenzieller architektonischer Baustein, den SAP neu auf den Markt bringt, ist dabei der SAP Knowledge Graph. Dieser Wissensgraph soll die tiefen, oftmals kryptischen SAP-Datenbankstrukturen f\u00fcr die Algorithmen semantisch \u00fcbersetzen, um gef\u00e4hrliche KI-Halluzinationen zu vermeiden und den Sprachmodellen den unentbehrlichen Gesch\u00e4ftskontext zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Analysten und der Anwenderverein DSAG warnen jedoch, dass dieses autonome Zielbild derzeit prim\u00e4r ein werbewirksamer Etikettenschwindel ist, da im Maschinenraum der Autonomous Suite weiterhin die altbekannten Cloud-L\u00f6sungen wie Ariba oder das Business Network werkeln und lediglich mit neuen KI-Features angereichert wurden. Flankiert wird diese Strategie zudem von einer h\u00f6chst umstrittenen API-Policy, mit der SAP den Datenzugriff von externen KI-Diensten rigoros reglementiert. Experten werten dies als r\u00fccksichtslosen Versuch, die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t der Anwender einzuschr\u00e4nken und sie tief in das eigene, lukrative KI-\u00d6kosystem der SAP BDC und SAP Datasphere zu zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Joule Work und Autonomous Enterprise<\/h2>\n\n\n\n<p>Der radikalste Paradigmenwechsel f\u00fcr den SAP-Bestandskunden manifestiert sich jedoch in Joule Work, der neu vorgestellten zentralen Benutzeroberfl\u00e4che des Walldorfer Konzerns. Mit Joule Work sollen klassische Formulare, Men\u00fcb\u00e4ume und historische Transaktionscodes endg\u00fcltig der Vergangenheit angeh\u00f6ren; stattdessen beschreibt der Anwender seine Intentionen oder Aufgaben lediglich noch in nat\u00fcrlicher Sprache per Texteingabe, w\u00e4hrend der KI-Assistent Joule die n\u00f6tigen Arbeitsschritte und spezialisierten Agenten im Hintergrund proaktiv und selbstst\u00e4ndig anst\u00f6\u00dft und ausf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden ist diese Entwicklung ein zweischneidiges Schwert: Einerseits verspricht sie gewaltige Produktivit\u00e4tsspr\u00fcnge und eine Simplifizierung der oftmals komplexen SAP-Bedienung, andererseits droht ein eklatanter Kontrollverlust, wenn autonome Agenten in einer Blackbox gesch\u00e4ftskritische Entscheidungen treffen. Zudem warnen Insider aus der SAP-Community, dass das Marketing der tats\u00e4chlichen technologischen Reife meilenweit voraus ist, da Joule im harten Unternehmensalltag h\u00e4ufig noch fehlerhafte Antworten liefert oder an den komplexen Realit\u00e4ten historisch gewachsener SAP-Datenbanken scheitert.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP-Lizenzstrategie, KI-Metriken und Monetarisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte finanzielle Gefahr f\u00fcr den Anwender verbirgt sich jedoch in der Monetarisierungsstrategie hinter diesen Innovationen: Wenn KI-Agenten k\u00fcnftig die manuelle Wissensarbeit \u00fcbernehmen, entwertet dies unweigerlich die klassischen, nutzerbasierten Softwarelizenzen der SAP. Der Konzern steuert daher unter Hochdruck auf verbrauchsbasierte Pay-per-AI-Usage-Modelle zu. Diese neuen Metriken bergen das massive Risiko, dass das viel gepriesene Autonomous Enterprise f\u00fcr den SAP-Bestandskunden zu einer unkalkulierbaren, permanenten Kostenfalle mutiert, in der jeder durch die KI automatisierte Prozess teuer abgerechnet wird und die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t der Anwender auf dem Altar der Walldorfer Margenmaximierung geopfert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">QUTAC: Quantencomputing und ERP-Zukunft<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Walldorfer Softwarekonzern SAP schm\u00fcckt sich im Rahmen seiner Innovationsversprechen zunehmend mit dem futuristischen Begriff des Quantencomputings, doch bei genauer Analyse offenbart sich dieses Engagement oftmals als strategische Nebelkerze, um von den eigenen Defiziten im klassischen ERP- und KI-Gesch\u00e4ft abzulenken.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar hat SAP gemeinsam mit namhaften deutschen Konzernen wie BASF, BMW, Bosch und Siemens das Quantum Technology and Application Consortium (QUTAC) gegr\u00fcndet, um die technischen Grundlagen f\u00fcr eine industrielle Nutzbarkeit in Europa zu schaffen, doch das tats\u00e4chliche Walldorfer Engagement bleibt nebul\u00f6s.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Nachfragen des E-3 Magazins, welche konkreten Pl\u00e4ne der Konzern innerhalb dieses Konsortiums verfolge, h\u00fcllte sich SAP in vielsagendes Schweigen, was den Verdacht erh\u00e4rtet, dass der ERP-Weltmarktf\u00fchrer bei diesem hochkomplexen Thema aktuell lediglich die Rolle eines stillen Mitl\u00e4ufers einnimmt, anstatt echte eigene Kernkompetenzen aufzubauen. Aus einer kritischen Perspektive wirken diese Ausfl\u00fcge in die noch unausgereifte Sph\u00e4re des Quantencomputings prim\u00e4r wie eine naive Ressourcenverschwendung ohne greifbaren ERP-Mehrwert, zumal SAP derzeit nicht einmal die fundamentalen Hausaufgaben bei der Integration k\u00fcnstlicher Intelligenz in den eigenen S\/4-Kern vollst\u00e4ndig und zur Zufriedenheit der Community gel\u00f6st hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch sollte ein SAP-Bestandskunde verstehen, welches theoretische architektonische und betriebswirtschaftliche Ziel mit der Verkn\u00fcpfung von ERP-Systemen und Quantencomputing in der Zukunft \u00fcberhaupt verfolgt wird: W\u00e4hrend klassische Rechner und Supercomputer Informationen sequenziell in Bits verarbeiten, operieren Quantencomputer mit sogenannten Qubits, die unendlich viele Zust\u00e4nde gleichzeitig annehmen k\u00f6nnen, was in der Theorie die L\u00f6sung hochkomplexer mathematischer Probleme erm\u00f6glicht, an denen heutige IT-Architekturen unweigerlich scheitern.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quantenalgorithmen und Supply Chain Management<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Enterprise Resource Planning bedeutet dies einen Paradigmenwechsel in der Bew\u00e4ltigung extremer Komplexit\u00e4t, die herk\u00f6mmliche ERP-Systeme heute schlichtweg \u00fcberfordert. Im Zentrum stehen hierbei gewaltige Optimierungsaufgaben innerhalb der Logistik und der globalen Supply Chain. Quantenalgorithmen sollen k\u00fcnftig in der Lage sein, in Sekundenbruchteilen die optimale Lagerhaltung, die ideale Lagerpositionierung, die effizienteste Routenplanung unter Ber\u00fccksichtigung unz\u00e4hliger volatiler Umweltvariablen sowie eine tiefgreifende Risikominimierung zu berechnen. Dar\u00fcber hinaus zielt die transformative Technologie auf energetische Optimierungen in Fabriken und B\u00fcrogeb\u00e4uden, auf komplexe Simulationen im Marketing sowie auf revolution\u00e4re Durchbr\u00fcche in der Kryptografie ab, um die sichere, verschl\u00fcsselte Kommunikation und Datenhaltung im ERP-System der Zukunft zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aktuell profitiert der Anwender im operativen SAP-Alltag faktisch noch gar nicht. Die Technik steckt weltweit noch in den Kinderschuhen und Analysten warnen davor, sich von dem plakativen Marketing-Buzzword blenden zu lassen, das SAP nutzt, um den Investoren an den Finanzm\u00e4rkten eine wolkige Innovationsgeschichte jenseits des klassischen Cloud Computings zu pr\u00e4sentieren. Wenn \u00fcber 50 Prozent der Unternehmen in Quantencomputern einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor der Zukunft sehen, dann resultiert dies aus der korrekten Erkenntnis, dass hochkomplexe Supply-Chain-Kalkulationen oder die Simulation von industriellen und chemischen Prozessen nur mit dieser Rechengewalt l\u00f6sbar sein werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Anwender bedeutet dies als Bildungsauftrag, die Entwicklung des Quantencomputings strategisch auf dem Radar zu behalten, um f\u00fcr k\u00fcnftige, dezentrale Echtzeit-Betriebssysteme ger\u00fcstet zu sein, sich aber auf absehbare Zeit nicht von der Walldorfer PR-Maschinerie ablenken zu lassen. Ein souver\u00e4ner IT-Entscheider muss erkennen, dass das Zielbild eines intelligenten Unternehmens (Autonomous Enterprise) zwar langfristig die Rechenpower von Quantenchips ben\u00f6tigen wird, die derzeitige Priorit\u00e4t jedoch zwingend auf der Bereinigung der eigenen historischen Custom-Code-Altlasten, der Bew\u00e4ltigung der anstehenden S\/4-Migration und dem nutzenstiftenden Einsatz aktueller, marktreifer KI-Werkzeuge liegen muss, bevor wertvolle Budgets in die unausgegorenen Quanten-Visionen der SAP flie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Chef Christian Klein ist flei\u00dfig und strebsam. Die globale SAP-Community vermisst jedoch eine fundierte und kontinuierliche Strategie. Jeden Monat wird eine neue ERP-Idee geboren, ein neues KI-Produkt pr\u00e4sentiert und ein AI-Start-up \u00fcbernommen. Um mit Christian Klein mithalten zu k\u00f6nnen, braucht ein SAP-Bestandskunde viel Zeit, Personal und Kapital. Die allermeisten ERP-Anwender haben die Ressourcen nicht, um SAP in die KI- und Quanten-Zukunft folgen zu k\u00f6nnen: Eile mit Weile w\u00e4re angesagt, oder?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SAP-Bestandskunden ergeht es aktuell wie beim Warten auf den eigenen Koffer bei der Gep\u00e4cksausgabe am Flughafen: Viele sch\u00f6ne und vielleicht auch wertvolle Koffer ziehen vorbei; auf den eigenen Koffer, die eigene ERP-Probleml\u00f6sung, wartet der Bestandskunde vergebens.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161236,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[27840],"tags":[44106,44395,39,73,65,369,624,517,236],"coauthors":[27825],"class_list":["post-163933","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-chefredakteur-blog","tag-bdc","tag-btp","tag-cloud","tag-erp","tag-hana","tag-it","tag-ki-joule","tag-s4","tag-sap","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-150x150.jpeg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-400x180.jpeg",400,180,true],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-768x346.jpeg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-100x45.jpeg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-480x216.jpeg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-640x288.jpeg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-720x324.jpeg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-960x432.jpeg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-18x8.jpeg",18,8,true],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-600x270.jpeg",600,270,true],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-600x450.jpeg",600,450,true],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-24x24.jpeg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-48x48.jpeg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-96x96.jpeg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-150x150.jpeg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-300x300.jpeg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>SAP-Bestandskunden ergeht es aktuell wie beim Warten auf den eigenen Koffer bei der Gep\u00e4cksausgabe am Flughafen: Viele sch\u00f6ne und vielleicht auch wertvolle Koffer ziehen vorbei; auf den eigenen Koffer, die eigene ERP-Probleml\u00f6sung, wartet der Bestandskunde vergebens.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/chefredakteur-blog\/\" rel=\"category tag\">Chefredakteur-Blog<\/a>","author_info_v2":{"name":"Peter M. 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