{"id":163563,"date":"2026-05-21T13:02:10","date_gmt":"2026-05-21T11:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=163563"},"modified":"2026-05-21T13:02:12","modified_gmt":"2026-05-21T11:02:12","slug":"sap-enterprise-operating-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sap-enterprise-operating-system\/","title":{"rendered":"SAP Enterprise Operating System"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Betriebssystem f\u00fcr die digitale Transformation<\/h2>\n\n\n\n<p>Das \u00fcber Jahrzehnte bew\u00e4hrte Prinzip der reinen Verwaltung von Betriebsmitteln greift in der hochkomplexen Realit\u00e4t der digitalen Transformation schlichtweg zu kurz, denn wer bei der Modernisierung seiner Systemlandschaften auf entscheidende Zukunftstechniken wie Business Warehousing, Predictive Analytics, Machine Learning, Blockchain oder das Internet of Things verzichtet, handelt aus unternehmerischer Sicht geradezu t\u00f6richt.<\/p>\n\n\n\n<p>An die Stelle des klassischen, oftmals schwerf\u00e4lligen R\/3- oder S\/4-Konstrukts tritt nun eine radikal neue Architekturvision, die als Enterprise Realtime Operating System, kurz RTOS, oder als Enterprise-Betriebssystem bezeichnet wird. Der fundamentale architektonische Kitt dieses neuen Ansatzes ist nicht mehr das isolierte ERP-System, sondern die Kybernetik, also die klassische Steuermannskunst, die auf einer umfassenden Harmonisierung und Orchestrierung s\u00e4mtlicher IT-L\u00f6sungen und Applikationen innerhalb einer einheitlichen, vernetzten Plattform, einer sogenannten Connected Platform, beruht.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1779262923\"><div id=\"great-154524216\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kybernetik und Realtime f\u00fcr S\/4 Hana<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr SAP-Bestandskunden ist es elementar zu verstehen, dass die unabdingbare technische Voraussetzung f\u00fcr ein solches Enterprise-Betriebssystem die absolute Echtzeitf\u00e4higkeit inklusive Kybernetik ist. Ein Informatiker definiert Echtzeit (Realtime) nicht als blo\u00dfe Beschleunigung von Prozessen, sondern als die absolute Garantie, dass eine Systemantwort exakt in jenem kritischen Moment vorliegt, in dem sie l\u00f6sungsrelevant und \u00fcberlebenswichtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der ehemalige SAP-Technikvorstand Vishal Sikka hatte diese vision\u00e4re Perspektive bereits vor vielen Jahren verstanden, als er von der Sapphire-B\u00fchne das \u201eRealtime Enterprise\u201c proklamierte und mit der rasanten In-Memory-Datenbank Hana das technische Fundament daf\u00fcr legte. Eine fundierte Analyse der j\u00fcngeren SAP-Historie offenbart jedoch das erschreckende Versagen der nachfolgenden SAP-Verantwortlichen, die dieses wegweisende Echtzeitkonzept von Hana schlichtweg nicht begriffen haben. Anstatt die Hana-Plattform konsequent dazu zu nutzen, das historisch \u00fcberholte ERP-Modell endg\u00fcltig abzul\u00f6sen und ein echtes RTOS f\u00fcr das Enterprise zu entwickeln, verzettelte sich der Walldorfer Konzern getrieben von Finanzmarktinteressen beinahe blindlings in den Untiefen des Cloud Computings.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sackgasse: Cloud Computing<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der ERP-Weltmarktf\u00fchrer somit wertvolle Zeit und Innovationskraft auf dem Altar des reinen Cloud-Abonnements opferte, formierte sich abseits von Walldorf eine gef\u00e4hrliche Allianz, die das Konzept des Enterprise-Betriebssystems aktiv vorantreibt. Der einstige Vorzeige-SAP-Partner Celonis aus M\u00fcnchen orchestriert in strategischen Partnerschaften mit Technologieriesen wie IBM und ServiceNow eine derartige Betriebssystemplattform, die als legitimer Nachfolger des klassischen ERP positioniert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Es entbehrt nicht einer gewissen historischen Ironie, dass ausgerechnet der ehemalige SAP-CEO Bill McDermott, der nun an der Spitze von ServiceNow steht, gemeinsam mit Celonis-Co-CEO Alexander Rinke diese Plattform als zwingenden ERP-Nachfolger skizziert. Dem aktuellen Konstrukt von Celonis und ServiceNow fehlt derzeit zwar noch die allumfassende Echtzeitkomponente, was f\u00fcr SAP kurioserweise eine letzte, historische Chance bedeuten k\u00f6nnte, sofern man in Walldorf den Mut aufbr\u00e4chte, Hana doch noch zu einem echten Enterprise RTOS aufzur\u00fcsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber vielleicht hat SAP CEO Christian Klein auf der Sapphire 2026 Orlando die Antwort gegen Celonis und ServiceNow gefunden: Autonomous Enterprise. Tatsache ist, dass diese Vision von SAP basieren auf Agentic AI die Mitbewerber sehr schlecht aussehen l\u00e4sst. Celonis aus M\u00fcnchen ist technisch und organisatorisch damit weit abgefallen und hat offensichtlich keine Antwort auf das SAP\u00b4sche Autonomous Enterprise mit einem m\u00f6glicherweise Realtime Operating System (Ex-SAP-Technikvorstand Vishal Sikka sei Dank).<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Realtime OS als Relaunch von SAP Hana<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die strategische IT-Planung jedes SAP-Anwenders ergibt sich aus dieser Entwicklung eine lehrreiche Schlussfolgerung. Unternehmen, die aktuell S\/4 und die Hana-Datenbank operativ betreiben, haben zwar f\u00fcr den Moment nichts falsch gemacht, da S\/4 Hana ein solides ERP-System darstellt, jedoch sind klassische ERP-Architekturen konzeptionell nicht mehr in der Lage, die komplexen Antworten f\u00fcr eine wirklich erfolgreiche digitale Transformation zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das viel propagierte Intelligent Enterprise wird durch das Konzept des Enterprise Realtime Operating Systems obsolet, da ein solches Betriebssystem naturgem\u00e4\u00df als fundamentale Plattform f\u00fcr IoT, Machine Learning, Analytics und Nachhaltigkeit fungiert und somit die isolierte ERP-Sichtweise abl\u00f6st. Wer als IT-Entscheider sein Unternehmen zukunftsf\u00e4hig aufstellen will, muss erkennen, dass das Ziel nicht mehr die blo\u00dfe Migration auf ein neues SAP-Release sein kann, sondern der Aufbau eines echtzeitf\u00e4higen Enterprise-Betriebssystems, um die wertvollen Ressourcen und Betriebsmittel der ERP-Welt nachhaltig und unmittelbar im Moment der h\u00f6chsten Notwendigkeit steuern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Head- und App-less mit SAP Joule Work<\/h2>\n\n\n\n<p>Die radikalste und zugleich riskanteste Disruption f\u00fcr die Anwender offenbart sich jedoch in der neuen Interaktionsebene SAP Joule Work, die in Verbindung mit den Konzepten Head-less und App-less einen fundamentalen Paradigmenwechsel in der Bedienung von ERP-Software einl\u00e4utet.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP verabschiedet sich schrittweise von der klassischen Navigation durch unz\u00e4hlige Fiori-Apps, Men\u00fcb\u00e4ume und die historisch gewachsenen Transaktionscodes, die jahrzehntelang den SAP-Alltag pr\u00e4gten. An ihre Stelle tritt ein konsequenter App-less-Ansatz: Der Nutzer \u00f6ffnet keine spezifischen Anwendungen mehr, sondern formuliert lediglich seine Intentionen oder sein gew\u00fcnschtes Ziel in nat\u00fcrlicher Sprache.<\/p>\n\n\n\n<p>Der digitale Assistent Joule fungiert hierbei als intelligenter Orchestrator, der proaktiv relevante Daten auswertet und die notwendigen KI-Agenten im Hintergrund ansteuert. Flankiert wird dies durch eine zunehmend Head-less-agierende Architektur, bei der die zugrunde liegende Logik \u2013 etwa im SAP AI Core \u2013 als Backend-Laufzeitdienst und als Teil eines Enterprise Operating System ohne eigene grafische Nutzeroberfl\u00e4che operiert und direkt in KI-Pipelines oder automatisierte Workflows eingebunden wird. Die Software wird f\u00fcr den Endanwender faktisch unsichtbar, die klassische Tastatur- und Mauseingabe weicht der simplen Spracheingabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Was technisch nach einer faszinierenden Befreiung von administrativer Last klingt, birgt f\u00fcr den SAP-Bestandskunden in der Praxis relevante Gefahren hinsichtlich der digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t und der Prozesskontrolle. Wer \u00fcberwacht und auditiert einen autonomen KI-Agenten, der im Hintergrund eigenst\u00e4ndig Bestellungen ausl\u00f6st, Lieferantenangebote vergleicht oder Buchungen manipuliert?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die klassische Nutzeroberfl\u00e4che als Kontrollinstanz entf\u00e4llt, m\u00fcssen die zugrunde liegende Datenqualit\u00e4t und die semantische \u00dcbersetzung durch den neuen SAP Knowledge Graph absolut makellos sein, da andernfalls eine KI-gest\u00fctzte Fehlentscheidung oder Halluzination in Millisekunden fatale Kettenreaktionen im ERP-Kern ausl\u00f6sen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich muss die kritische SAP-Community \u00e4u\u00dferst wachsam bleiben, denn das hochgelobte \u201eAutonomous Enterprise\u201c darf unter keinen Umst\u00e4nden zu einer unkontrollierbaren Blackbox mutieren, in der der Anwender die operative Hoheit \u00fcber seine eigenen gesch\u00e4ftskritischen Abl\u00e4ufe an undurchsichtige Algorithmen verliert, die ihm am Ende \u00fcber intransparente Consumption-Metriken teuer in Rechnung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abgek\u00fcndigt: North-Star-Architektur<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Walldorfer Softwarekonzern SAP vollzieht unter der F\u00fchrung von CEO Christian Klein derzeit eine atemlose strategische Kehrtwende, die bei genauerer Betrachtung tiefe Zweifel an der nachhaltigen technologischen Standfestigkeit des Unternehmens aufwirft. Getrieben von der existenzialen Angst der Finanzm\u00e4rkte, den Anschluss im rasanten Zeitalter der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu verlieren, wurde die erst vor kurzem gro\u00df gefeierte North-Star-Architektur hastig beerdigt und durch das neue, stark b\u00f6rsengetriebene Zielbild des Autonomous Enterprise ersetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP verspricht hierbei eine technische ERP-Utopie, in der digitale Assistenten und eine Armada hochspezialisierter KI-Agenten komplexe End-to-End-Prozesse \u2013 von der Lieferkette bis zum Finanzabschluss \u2013 weitgehend eigenst\u00e4ndig abwickeln, wodurch sich Aufgaben, die fr\u00fcher Wochen dauerten, auf wenige Tage verk\u00fcrzen sollen. Das architektonische Fundament dieses ambitionierten Konstrukts bildet die neue \u201eSAP Business AI Platform\u201c, die bisherigen Techniken wie die Business Technology Platform (SAP BTP), die Business Data Cloud (SAP BDC) sowie die zugekauften Werkzeuge LeanIX und Signavio in einer einzigen Umgebung b\u00fcndeln soll.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Buzzword \u201eAutonomous\u201c versus Enterprise Operating Systeme<\/h2>\n\n\n\n<p>Blickt der SAP-Bestandskunde jedoch mit kritischer Distanz hinter diese wolkige Hochglanzfassade, entlarvt sich das Konzept f\u00fcr den aufgekl\u00e4rten ERP-Anwender rasch als geschickter vertrieblicher Etikettenschwindel. Die Kernapplikationen im Maschinenraum bleiben faktisch v\u00f6llig unangetastet; sie werden lediglich strategisch neu sortiert und mit dem werbewirksamen Pr\u00e4fix \u201eAutonomous\u201c versehen, sodass beispielsweise das altbekannte SAP Ariba nun schlicht als \u201eAutonomous Procurement\u201c vermarktet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcbergeordnete Dachmarke f\u00fcr diese KI-Offensive lautet SAP Business AI, welche die Einbettung von k\u00fcnstlicher Intelligenz (Embedded AI) direkt in die Standardprozesse des Cloud-ERP-Systems propagiert. SAP r\u00fchmt sich damit, im Gegensatz zu generischen KI-Anbietern den tiefen unternehmerischen Gesch\u00e4ftskontext und die Semantik von Millionen SAP-Datenfeldern nativ zu verstehen. Doch die Realit\u00e4t an der SAP-Basis zeichnet ein weitaus ern\u00fcchterndes Bild, denn Brancheninsider und IT-Entscheider monieren hinter vorgehaltener Hand, dass das SAP-Marketing der technischen Realit\u00e4t meilenweit hinterherhinkt und viele der angepriesenen KI-Funktionen einen erschreckend niedrigen Evolutionsgrad aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Enterprise Realtime Operating System: SAP EOS und RTOS<\/h2>\n\n\n\n<p>Wirkliche \u201eKnaller\u201c oder messbare betriebswirtschaftliche Effizienzgewinne lassen im Unternehmensalltag noch auf sich warten, w\u00e4hrend der Konzern prim\u00e4r die Integration externer Modelle von Anbietern wie OpenAI oder Anthropic \u00fcber den Generative AI-Hub der BTP orchestriert, anstatt eine eigene, dominierende ERP-KI-Grundlagentechnologie zu etablieren. Zudem birgt diese Strategie f\u00fcr die Bestandskunden eine massive finanzielle und erpresserische Komponente, da SAP seine KI-Innovationen lange Zeit rigoros als Druckmittel einsetzte, um z\u00f6gerliche On-prem-Kunden in teure Cloud-Subskriptionen wie Rise with SAP zu zwingen. Zwar ruderte Christian Klein nach massiven Protesten der Anwendervereinigungen wie der DSAG k\u00fcrzlich leicht zur\u00fcck und k\u00fcndigte an, bestimmte KI-Funktionen \u00fcber Schnittstellen auch f\u00fcr lokale Installationen zu \u00f6ffnen, doch der fundamentale politische Druck in Richtung eines Cloud-Zwangs und unkalkulierbaren, verbrauchsbasierten Pay-per-Use-Modellen bleibt ungemindert bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schafft SAP CEO Christian Klein mit Enterprise Operating System den ERP-Paradigmenwechsel und ein neuen Allzeithoch an der B\u00f6rse? Nein! Noch bevor der neue ERP-Trend Fahrt aufgenommen hat, produzierte Christian Klein auf der Sapphire 2026 in Orlando einen Super-Gau. Statt eine verifizierte EOS\/RTOS-Roadmap f\u00fcr die kommenden zehn Jahre vorzulegen, \u00fcbert\u00fcncht er das finale Konzept mit dem Marketingschlagwort \u201eAutonomous Enterprise\u201c und sehr kurzfristigen 100-Millionen-Euro-Versprechungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hat SAP-Chef Christian Klein mit EOS, Enterprise Operating Systen, den Stein der Weisen gefunden? Das Ei des Columbus f\u00fcr ERP? SAP EOS (Ex-RTOS, siehe Vishal Sikka) k\u00f6nnte eine Antwort auf die Frage sein, was kommt nach S\/4 Hana. Tatsache ist, dass klassische ERP-Programmiermodelle mit ihren deterministischen Algorithmen gut sind aber am Ende des Lebenszyklus angekommen sind. Aus der R\/2- bis ERP\/ECC-Historie sollte SAP-Chef Christian Klein wissen, dass ERP noch nie ein kurzfristiges Gesch\u00e4ft war. \u00dcberzeugen lassen sich Bestandskunden und Analysten nur mit fundierten Roadmaps. Auch die Hana- und S\/4-Entwicklung ist \u00fcber zehn Jahre jung und \u00e4hnlich wird es mit EOS sein \u2013 alles andere ist Humbug, Marketing und Nebelkerzen \u2013 allen voran: Autonomous Enterprise, oder?<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die traditionelle \u00c4ra des Enterprise Resource Planning, kurz ERP, ist bei kritisch-analytischen Betrachtung der aktuellen IT- und KI-Entwicklungen faktisch tot und mit ihr auch das wolkige Marketingkonzept des sogenannten Intelligent Enterprise der SAP.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161236,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[27840],"tags":[44106,44395,73,65,624,517,236],"coauthors":[27825],"class_list":["post-163563","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-chefredakteur-blog","tag-bdc","tag-btp","tag-erp","tag-hana","tag-ki-joule","tag-s4","tag-sap","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-150x150.jpeg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-400x180.jpeg",400,180,true],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-768x346.jpeg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-100x45.jpeg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-480x216.jpeg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-640x288.jpeg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-720x324.jpeg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-960x432.jpeg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-18x8.jpeg",18,8,true],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu.jpeg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-600x270.jpeg",600,270,true],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-600x450.jpeg",600,450,true],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-24x24.jpeg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-48x48.jpeg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-96x96.jpeg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-150x150.jpeg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Chefredakteur-neu-300x300.jpeg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Die traditionelle \u00c4ra des Enterprise Resource Planning, kurz ERP, ist bei kritisch-analytischen Betrachtung der aktuellen IT- und KI-Entwicklungen faktisch tot und mit ihr auch das wolkige Marketingkonzept des sogenannten Intelligent Enterprise der SAP.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/chefredakteur-blog\/\" rel=\"category tag\">Chefredakteur-Blog<\/a>","author_info_v2":{"name":"Peter M. 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