{"id":161986,"date":"2026-03-26T10:08:19","date_gmt":"2026-03-26T09:08:19","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=161986"},"modified":"2026-03-30T17:04:59","modified_gmt":"2026-03-30T15:04:59","slug":"trends-und-investment-der-sap-community-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/trends-und-investment-der-sap-community-2026\/","title":{"rendered":"Trends und Investment der SAP-Community 2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Der DSAG-Investitionsreport 2026 offenbart ein von Skepsis gepr\u00e4gtes Bild: Zwar steigen die allgemeinen IT-Budgets weiterhin an, doch die Investitionen in SAP-Software erfolgen deutlich gezielter, selektiver und kritischer als in der Vergangenheit. Die treue Anwenderbasis wehrt sich zunehmend gegen das diktierte Cloud-Zwangskorsett. So bleibt S\/4 im On-prem-Betrieb f\u00fcr viele Unternehmen weiterhin eine pr\u00e4ferierte Wahl, w\u00e4hrend die aggressiv vermarkteten reinen Cloud-Modelle nur m\u00fchsam Fahrt aufnehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr bedenkliche 70 Prozent der befragten Unternehmen stellt die restriktive und komplexe SAP-Lizenz- und -Vertragsgestaltung eine der gr\u00f6\u00dften H\u00fcrden dar. F\u00fcr den kritischen SAP-Anwender lautet die Erkenntnis daraus: SAP bleibt zwar als transaktionales Herzst\u00fcck strategisch relevant, doch das Vertrauen in die Walldorfer Preispolitik (SAP-PKL) und Cloud-Strategie ist nachhaltig erodiert. \u201eDie Entwicklung der Budgets spiegelt den anhaltenden wirtschaftlichen Druck wider, unter dem viele Unternehmen stehen. Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und ein angespanntes Marktumfeld f\u00fchren dazu, dass Investitionen kritischer hinterfragt und teilweise verschoben werden \u2013 auch im SAP-Umfeld\u201c, sagt DSAG-Chef Jens Hungershausen. Aus DSAG-Sicht investieren Unternehmen gezielter, ohne SAP grunds\u00e4tzlich infrage zu stellen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-386311363\"><div id=\"great-195431354\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP-Cloud ohne Ausgang<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Weg in die SAP-Cloud wird den Bestandskunden als ultimativer Befreiungsschlag und Hort der grenzenlosen Agilit\u00e4t verkauft, doch eine investigative Betrachtung der Ausstiegsm\u00f6glichkeiten offenbart einen beispiellosen strategischen Abgrund. Die bittere und in den Hochglanzbrosch\u00fcren systematisch verschwiegene Wahrheit lautet: Es gibt seitens SAP de facto keine tragf\u00e4hige und standardisierte Cloud-Exit-Strategie. Wer sich als SAP-Bestandskunde auf das viel gepriesene Modell Rise with SAP einl\u00e4sst, betritt eine gef\u00e4hrliche Einbahnstra\u00dfe, die in Fachkreisen v\u00f6llig zu Recht als mathematische \u201eTrapdoor-Funktion\u201c bezeichnet wird \u2013 ein Weg, der verlockend einfach hineinf\u00fchrt, aus dem es aber technisch und vertraglich kaum ein Entrinnen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Ergebnisse zeigen deutlich, dass Unternehmen SAP-Investitionen heute nicht mehr isoliert betrachten. Digitale Transformation und Prozessmodernisierung bleiben die zentralen Treiber, werden aber klar flankiert von dem Anspruch, effizienter zu wirtschaften sowie regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen zuverl\u00e4ssig zu erf\u00fcllen\u201c, sagt Jens Hungershausen. \u201eVor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Kosten und komplexer Lizenz- und Wartungsmodelle m\u00fcssen SAP-Investitionen zugleich innovativ, wirtschaftlich tragf\u00e4hig und resilient sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Komplexe Lizenztransformation<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Risiko bei einem Ausstieg aus der SAP-Cloud liegt in der komplexen Mechanik der Lizenztransformation, dem sogenannten FUE-Evangelium (Full Use Equivalent). Um in die Cloud zu wechseln, zwingt SAP die Kunden \u00fcber eine Contract Conver\u00adsion, ihre \u00fcber Jahrzehnte teuer erkauften, unbefristeten On-prem-Lizenzen (Cap\u00adEx) unwiederbringlich aufzugeben und in ein reines Mietmodell (OpEx) in Form von Cloud-Subskriptionen umzuwandeln. K\u00fcndigt das Unternehmen diesen Vertrag oder zwingen unvorhergesehene wirtschaftliche N\u00f6te zu einem Ausstieg, verdampft das Nutzungsrecht f\u00fcr die ERP-Software augenblicklich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hoheit \u00fcber den Datenschrott<\/h2>\n\n\n\n<p>Dem Kunden bleibt dann der R\u00fcckweg in die eigene On-prem-Welt rechtlich und technisch verwehrt, da er die essenziellen Lizenzen an der Himmelspforte der Cloud abgeben musste und ein Reaktivieren des alten ECC-Systems unm\u00f6glich ist. Ein weiteres existenzielles Risiko offenbart sich beim Blick auf die Datenhoheit. Zwar erlaubt SAP beim Verlassen der Cloud theoretisch den Download der eigenen Daten, doch das ist eine Nebelkerze. Nackte Tabellendaten und Rohdaten-Exporte sind ohne die betriebswirtschaftliche Logik, also ohne die propriet\u00e4ren SAP-Algorithmen und den Gesch\u00e4ftskontext, vollkommen wertlos und gleichen einem Haufen Datenschrott.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt eine aggressive vertragliche Komponente, die Rechtsanw\u00e4lte der DSAG aufgedeckt haben: SAP beh\u00e4lt sich in den Cloud-AGBs das Recht vor, die in der Cloud gespeicherten Kundendaten bereits einen Tag nach Vertragsende unwiderruflich zu l\u00f6schen. Dies zwingt Unternehmen unter massiven zeitlichen und finanziellen Druck, komplexe Data-Retention-Strategien zu entwickeln und teure Archivsysteme aufzubauen, um gesetzliche Aufbewahrungsfristen bei einem Exit \u00fcberhaupt noch einhalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders toxisch wird die Situation, wenn das Cloud-Projekt gar nicht erst erfolgreich abgeschlossen wird und das Zielsystem nie produktiv geht. Ein Rise-Vertrag ist ein gekoppeltes Konstrukt aus einem Umzugsservice (Lift and Shift) und der Cloud-Miete (Subskription).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"490\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-1200x490.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161991\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-1200x490.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-400x163.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-768x314.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-100x41.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-480x196.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-640x262.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-720x294.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-960x392.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-1168x477.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-1440x589.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-scaled.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-1536x628.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-18x7.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Investitionen-in-SAP-Loesungen_cmyk-600x245.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Inwieweit sind die folgenden ERP-L\u00f6sungen f\u00fcr Ihre SAP-Investitionen relevant? Vergleich 2023 bis 2026.<br>2023: n=265, 2024: n=228, 2025: n=243, 2026: n=198<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Scheitert die komplexe Migration an historisch gewachsenen Datenstrukturen oder der mangelnden Erfahrung der Implementierungspartner, pocht SAP dennoch unerbittlich auf die laufenden Zahlungen f\u00fcr die Cloud-Subskription. Der Kunde steht dann in einem absoluten Niemandsland: Zur\u00fcck in die On-prem-Welt kann er nicht, weil die Lizenzen durch den Vertrag bereits abgegeben wurden, und nach vorne in die Cloud geht es nicht, weil die Implementierung gescheitert ist. Der SAP-Anwender muss im schlimmsten Fall jahrelang Miete f\u00fcr eine \u201eleere Wohnung\u201c in der Cloud zahlen. Zwar ruhen die Hoffnungen vieler leidgepr\u00fcfter CIOs aktuell auf dem neuen EU Data Act, der sogenannte Lock-in-Effekte aufbrechen, Wechselentgelte abschaffen und einen Cloud-Provider-Wechsel gesetzlich erleichtern soll. Doch die technische<br>Realit\u00e4t hinkt den juristischen Ambitionen aus Br\u00fcssel meilenweit hinterher. Der Data Act zwingt Anbieter zwar zur Herausgabe der Daten und zum Abbau technischer H\u00fcrden durch Interoperabilit\u00e4t, er l\u00f6st jedoch in keiner Weise das fundamentale Problem der fehlenden Applikationslogik und der enteigneten Softwarelizenzen nach einem Vertragsende. Solange SAP sich bez\u00fcglich konkreter Ausstiegsmodalit\u00e4ten in Schweigen h\u00fcllt und keine fairen Exit-Klauseln anbietet, bleibt der Cloud-Ausstieg ein unternehmerisches Vabanquespiel.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI zwischen Schein und Sein<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein weiteres technisches und prozessuales Kernthema des Jahres 2026 ist der \u00dcbergang der k\u00fcnstlichen Intelligenz von der reinen Experimentierphase in den produktiven operativen Betrieb, wobei autonome KI-Agenten (Agentic AI) zum neuen Standard f\u00fcr digitale Arbeitsabl\u00e4ufe avancieren sollen. SAP bewirbt hier den KI-Assistenten Joule und Business AI als revolution\u00e4re Heilsbringer, doch die Zahlen aus der Community strafen diese Marketing-Offensive drastisch ab. Wenn DSAG-Mitglieder im Jahr 2026 k\u00fcnstliche Intelligenz produktiv in Use-Cases einsetzen, greifen 77 Prozent auf Non-SAP-L\u00f6sungen zur\u00fcck, w\u00e4hrend lediglich marginale drei Prozent der Unternehmen auf die origin\u00e4ren KI-Werkzeuge der SAP vertrauen. Dieser Offenbarungseid belegt eindeutig, dass Anwenderunternehmen den gef\u00fcrchteten Vendor-Lock-in in teure Cloud-Premium-Vertr\u00e4ge meiden und ihre digitale Souver\u00e4nit\u00e4t durch den Einsatz externer Large Language Models (LLMs) und unabh\u00e4ngiger Plattformen bewahren wollen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"746\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-1200x746.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161993\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-1200x746.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-400x249.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-768x477.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-100x62.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-480x298.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-640x398.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-720x448.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-960x597.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-1168x726.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-1440x895.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-1536x955.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-18x12.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk-600x373.jpg 600w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_IT-und-SAP-Budgets_cmyk.jpg 1665w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie entwickelt sich Ihr Gesamtbudget f\u00fcr IT- bzw. SAP-Investitionen 2026 im Vergleich zu 2025? n=198<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nach dem S\/4-Migrationsboom<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch aus dem Kreis der SAP-Partner sind 2026 sehr deutliche und mahnende Worte zu vernehmen, die eine strategische Neuausrichtung in der Beratung fordern. Analysten von PAC aus M\u00fcnchen und f\u00fchrende Integratoren warnen davor, dass der S\/4-Migrationsboom bald seinen H\u00f6hepunkt \u00fcberschreitet, da 2026 \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen den Umstieg abgeschlossen haben wird. Reine technische Umstellungsprojekte werden k\u00fcnftig nicht mehr ausreichen, um den Markt zu bedienen, weshalb sich die SAP-Dienstleister vom blo\u00dfen Implementierer zum strategischen Berater wandeln m\u00fcssen, der echten betriebswirtschaftlichen Mehrwert durch Prozessoptimierung und KI-getriebene Innovationen liefert.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die SAP-Bestandskunden kristallisieren sich im Jahr 2026 somit fundamentale Weichenstellungen heraus, die weit \u00fcber ein simples Software-Upgrade hinausgehen. Das Zeitalter des monolithischen ERP-Systems, in dem SAP als unangefochtener Alleinherrscher \u00fcber Daten und Prozesse regierte, endet unwiderruflich und wird durch die Vision eines modularen Composable-ERP abgel\u00f6st. In diesem neuen Paradigma orchestrieren Unternehmen ihre Gesch\u00e4ftsprozesse \u00fcber eine offene Multi-Vendor-Architektur, bei der die Business Technology Platform (SAP BTP) mit 39 Prozent zwar den Spitzenplatz der strategischen SaaS-Investitionen belegt, aber zwingend mit generischen IT-Plattformen und Best-of-Breed-L\u00f6sungen von Hyperscalern und Drittherstellern kombiniert wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"544\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-1200x544.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161992\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-1200x544.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-400x181.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-768x348.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-100x45.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-480x218.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-640x290.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-720x327.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-960x435.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-1168x530.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-1440x653.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-scaled.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-1536x697.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-18x8.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Herausforderungen_cmyk-600x272.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie stark beeinflussen die folgenden Herausforderungen Ihre SAP-Investitionsentscheidungen f\u00fcr 2026? n=198<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digitale Resilienz und Clean Core<\/h2>\n\n\n\n<p>Das viel propagierte Diktat des Clean Core zwingt die Anwender zudem dazu, ihre historischen, oft wettbewerbsdifferenzierenden Abap-Modifikationen aus dem Systemkern zu verbannen und auf Plattformen auszulagern. Wahre digitale Resilienz erfordert von den Unternehmen heute den unternehmerischen Mut, die architektonische Hoheit wieder selbst in die Hand zu nehmen, in hybriden Strukturen zu denken und sich nicht l\u00e4nger blind von den vertriebsgetriebenen Cloud-Narrativen aus Walldorf treiben zu lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Zahlen des aktuellen DSAG-Investitionsreports 2026 offenbaren f\u00fcr den aufmerksamen Beobachter der SAP-Community einen tiefgreifenden Riss zwischen den Hochglanzvisionen der SAP und der Realit\u00e4t der Bestandskunden. \u201eDass einige Unternehmen den Umstieg auf S\/4 Hana erst bis 2030 planen, hei\u00dft nicht, dass sie bis dahin mit der Umstellung warten. Viel eher ben\u00f6tigen sie aufgrund der Komplexit\u00e4t ihrer Systemlandschaften diese Zeit einfach. Das sehe ich als Ausdruck der Realit\u00e4t in den IT-Abteilungen. Auch Fachkr\u00e4ftemangel, parallele Transformationsprojekte und begrenzte Budgets f\u00fchren dazu, dass Zeitpl\u00e4ne nach hinten geschoben werden \u2013 selbst wenn dies h\u00f6here Wartungskosten zur Folge hat\u201c, sagt DSAG-Chef Jens Hungershausen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erzwungener Paradigmenwechsel<\/h2>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend SAP-Chef Christian Klein und Finanzvorstand Dominik Asam an den Aktienm\u00e4rkten mit einer konsequenten Cloud- und KI-Rhetorik zeitweise historische Allzeithochs feiern durften, zeigt die detaillierte Bestandsaufnahme der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG), dass der erzwungene Paradigmenwechsel bei den Bestandskunden auf massiven Widerstand und tiefe Skepsis st\u00f6\u00dft. Die Budgets f\u00fcr IT und SAP wachsen zwar weiterhin, jedoch mit sp\u00fcrbar angezogener Handbremse und unter strengsten Kriterien der wirtschaftlichen Tragf\u00e4higkeit, denn laut Report steigen die allgemeinen IT-Budgets nur noch bei 38 Prozent der befragten Unternehmen, w\u00e4hrend sie bei 35 Prozent gleichbleiben und bei 24 Prozent sogar sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein identisches Bild zeichnet sich bei den reinen SAP-Investitionen ab, die lediglich bei 43 Prozent der DACH-Unternehmen wachsen, w\u00e4hrend 28 Prozent ihre Ausgaben im SAP-Umfeld mittlerweile reduzieren. Diese finanzielle Zur\u00fcckhaltung ist kein Zeichen von technischem Desinteresse, sondern vielmehr das Resultat einer tiefen Verunsicherung angesichts geopolitischer Spannungen, hoher Energiepreise und vor allem einer extrem komplexen und teils kundenfeindlichen Lizenz- und Vertragsgestaltung seitens der SAP.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lizenzmodelle als Belastungsprobe<\/h2>\n\n\n\n<p>Wenn 79 Prozent der DSAG-Mitglieder die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in SAP-Software sowie die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als gr\u00f6\u00dfte Herausforderungen benennen und 70 Prozent offen \u00fcber die SAP-Lizenz- und -Vertragsgestaltung klagen, dann gleicht dies einem Offenbarungseid f\u00fcr das Walldorfer Partnermanagement. Die strategische Relevanz der SAP bleibt zwar formell bestehen, da 48 Prozent der Kunden die Bedeutung des Anbieters als gleichbleibend und 36 Prozent als zunehmend bewerten, doch dieser Status quo resultiert weniger aus echter technischer Begeisterung als vielmehr aus der historischen Durchdringung der Kernprozesse, die einen kurzfristigen Ausstieg nahezu unm\u00f6glich macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das zentrale Schlachtfeld dieser strategischen Auseinandersetzung zwischen SAP und ihren Bestandskunden ist das ERP-Betriebsmodell der Zukunft, wobei die SAP-F\u00fchrung mit Programmen wie Rise with SAP und Grow with SAP die Kundschaft geradezu aggressiv in eine abonnementbasierte Cloud-Infrastruktur dr\u00e4ngen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Randph\u00e4nomen Public Cloud<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Realit\u00e4t in den Rechenzentren der DACH-Region, aber auch international in den USA, Gro\u00dfbritannien und Japan straft diese Cloud-only-Tr\u00e4ume jedoch \u00adL\u00fcgen. Die gemeinsame Umfrage der internationalen Anwendervereine ASUG, DSAG, UKISUG und JSUG belegt unwiderlegbar, dass hybride Systemlandschaften das unangefochtene R\u00fcckgrat der globalen Wirtschaft bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Erdr\u00fcckende 78 Prozent der DSAG-Mitglieder betreiben aktuell einen hybriden Mix aus On-prem- und Cloud-L\u00f6sungen. Der von SAP so hei\u00df ersehnte Wechsel in die Public Cloud ist im komplexen ERP-Umfeld der Bestandskunden ein reines Randph\u00e4nomen, das bei den DSAG-Mitgliedern operativ bei einem marginalen Prozent liegt und selbst in der Zukunftsplanung nicht \u00fcber sieben Prozent hinauskommt. Stattdessen vertrauen 55 Prozent der deutschsprachigen Anwender weiterhin auf S\/4 Hana im klassischen On-prem-Betrieb, und auch bei den geplanten Neueinf\u00fchrungen f\u00fchrt On-prem mit 31 Prozent vor der Private Cloud Edition mit 35 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Der kritische SAP-Bestandskunde erkennt in Modellen wie Rise with SAP oft keinen technischen oder betriebswirtschaftlichen Befreiungsschlag, sondern ein strategisches Zwangskorsett f\u00fcr seine Aufbau- und Ablauforganisation, das in einen beispiellosen Vendor-Lock-in f\u00fchrt. Wer sich auf Rise einl\u00e4sst, gibt seine wertvollen, dauerhaften On-prem-Lizenzen auf und begibt sich in ein intransparentes Subskriptionsmodell auf Basis der Full-Use-\u00adEquivalent(FUE)-Metrik, bei dem die langfristigen Total Cost of Ownership (TCO) oftmals unkontrollierbar ansteigen und eine souver\u00e4ne Cloud-Exit-Strategie vertraglich de facto nicht vorgesehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar versuchen 40 Prozent der Kunden, dem neuen SAP-Incentive-Programm \u201eRise with SAP Migration and Modernization\u201c eine gewisse Relevanz abzugewinnen, doch die Furcht vor dem Verlust erarbeiteter Systemanpassungen (63 Prozent) und tiefe Datenschutzbedenken gegen\u00fcber US-Hyperscalern (45 Prozent) lassen die Skepsis gegen\u00fcber einem vollst\u00e4ndigen Kontrollverlust an SAP weiterhin dominieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU Data Act: ein zahnloser Tiger<\/h2>\n\n\n\n<p>Die politischen Versprechungen aus Br\u00fcssel klingen f\u00fcr leidgepr\u00fcfte CIOs wie eine erl\u00f6sende Fanfare, denn der EU Data Act tritt explizit als regulatorisches Korrektiv an, um den gef\u00fcrchteten Vendor-Lock-in aufzubrechen und den Wechsel von Cloud-Dienstleistern oder gar den vollst\u00e4ndigen Cloud-Exit rechtlich abzusichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gesetz verpflichtet Cloud-Anbieter dazu, vertragliche sowie technische H\u00fcrden abzubauen, um die Datenportabilit\u00e4t zu gew\u00e4hrleisten, und schreibt vor, dass sogenannte Wechselentgelte (Switching Charges) schrittweise reduziert und ab Januar 2027 g\u00e4nzlich verboten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch bei einer tiefgehenden Betrachtung der SAP-Architektur und der spezifischen Lizenzmechanik von Rise entpuppt sich dieses juristische Heilsversprechen schnell als t\u00fcckische Illusion f\u00fcr SAP-Bestandskunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die technische Realit\u00e4t hinkt den noblen juristischen Ambitionen meilenweit hinterher, denn der EU Data Act statuiert zwar einen Rechtsanspruch auf die He\u00adrausgabe der Daten, er l\u00f6st aber in keiner Weise das fundamentale Lizenzproblem der fehlenden Applikationslogik nach einem Vertragsende. Wenn ein Anwenderunternehmen die SAP-Cloud verl\u00e4sst, zwingt das EU-Gesetz SAP zwar dazu, den Datenabzug technisch und finanziell zu erm\u00f6glichen, doch das sagt absolut nichts dar\u00fcber aus, wie das Unternehmen diese Daten danach \u00fcberhaupt noch wirtschaftlich sinnvoll nutzen kann. Die durch den Data Act \u201ebefreiten\u201c Daten sind somit ein toter Schatz, f\u00fcr dessen Wiederbelebung das Unternehmen massive Investitionen auf externen IT-Plattformen t\u00e4tigen m\u00fcsste, um die rohen Tabellen wieder in einen lesbaren Gesch\u00e4ftskontext zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"473\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-1200x473.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161994\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-1200x473.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-400x158.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-768x303.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-100x39.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-480x189.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-640x252.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-720x284.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-960x379.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-1168x461.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-1440x568.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-scaled.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-1536x606.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-18x7.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Eingesetzte-Loesungen_cmyk-600x237.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Welche der folgenden SAP-ERP-L\u00f6sungen haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. in Ihrer Organisation im Einsatz? Vergleich nur 2024 und 2026.<br>(Mehrfachnennungen m\u00f6glich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zielbild der neuen Business Suite<\/h2>\n\n\n\n<p>Neu beim DSAG-Investitionsreport war die Frage, wie stark sich die Unternehmen bei ihrer Investitionsplanung am SAP-Zielbild der \u201eneuen\u201c SAP Business Suite (Cloud-ERP, SAP Business AI, SAP Business Data Cloud und Business Technology Platform) orientieren. 35 Prozent der Befragten geben an, dies zu tun, w\u00e4hrend 62 Prozent angeben, sich daran weniger zu orientieren. Keine Angaben machten vier Prozent. \u201eSowohl bei der Integrated Toolchain als auch beim Zielbild der neuen SAP Business Suite zeigt sich ein \u00e4hnliches Bild: Die Unternehmen erwarten klare Aussagen zum Mehrwert, zur Integration in bestehende Landschaften und zur wirtschaftlichen Tragf\u00e4higkeit. Erst dann werden strategische Zielbilder st\u00e4rker in reale Investitionsentscheidungen \u00fcbersetzt\u201c, sagt Jens Hungershausen. Und er erg\u00e4nzt: \u201eWenn man ber\u00fccksichtigt, dass vergleichsweise neue Produkte wie Business AI und die Business Data Cloud bereits f\u00fcr gut ein Drittel der Befragten zum Zielbild geh\u00f6ren, ist das eine positive Botschaft.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Clean Core: ein invasiver Eingriff<\/h2>\n\n\n\n<p>Um diese architektonische und kommerzielle Transformation zu erzwingen, hat SAP das Konzept des Clean Core als oberste Entwicklungsdoktrin ausgerufen, welches f\u00fcr die SAP-Bestandskunden einer radikalen und schmerzhaften Operation am offenen Herzen gleicht. Die Clean-Core-Strategie zielt unerbittlich darauf ab, den digitalen Kern von<br>SAP S\/4 Hana vollst\u00e4ndig von historisch gewachsenen, kundenspezifischen Z-Programmierungen und Abap-Modifika\u00adtionen zu befreien, um die Software k\u00fcnftig standardisiert, wartungsarm und vor allem reibungslos releasef\u00e4hig zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP hat hierf\u00fcr ein strenges vierstufiges Klassifizierungsmodell etabliert, das von Level A, den von SAP explizit freigegebenen, upgradestabilen APIs, \u00fcber die Business Technology Platform oder Abap-Cloud bis hin zum verp\u00f6nten Level D reicht, bei dem klassische und unsichere Modifikationen des SAP-Standardcodes hart abgestraft werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"522\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-1200x522.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161995\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-1200x522.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-400x174.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-768x334.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-100x43.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-480x209.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-640x278.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-720x313.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-960x417.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-1168x508.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-1440x626.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-scaled.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-1536x668.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-18x8.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_KI_cmyk-600x261.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Welche der folgenden SAP-ERP-L\u00f6sungen haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. in Ihrer Organisation im Einsatz? Vergleich nur 2024 und 2026.<br>(Mehrfachnennungen m\u00f6glich)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strategischer BTP-Flaschenhals<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr jahrzehntelange SAP-Bestandskunden, deren Wettbewerbsvorteile tief im modifizierten ERP-Kern verankert sind, bedeutet dieser Clean-Core-Zwang eine extrem ressourcenfressende arch\u00e4ologische Ausgrabung, bei der Millionen Zeilen alten Codes analysiert, aussortiert und vollkommen neu entwickelt werden m\u00fcssen. SAP verlagert den Aufwand der Individualisierung damit rigoros nach au\u00dfen, was unweigerlich zum heimlichen Star und gleichzeitig gr\u00f6\u00dften strategischen Flaschenhals der aktuellen SAP-Architektur f\u00fchrt: der Business Technology Platform.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Alternativlose BTP<\/h2>\n\n\n\n<p>Die BTP ist das absolut alternativlose technische Fundament, um in einer Clean-\u00adCore-Welt \u00fcberhaupt noch unternehmensspezifische Erweiterungen, Integrationen und KI-Szenarien abbilden zu k\u00f6nnen. Folgerichtig thront die BTP im DSAG-Investitionsreport 2026 mit 39 Prozent der hohen und mittleren Investitionen unangefochten auf dem ersten Platz aller strategischen Software-as-a-Service-L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kunden nutzen die BTP prim\u00e4r f\u00fcr komplexe Integrationsaufgaben (45 Prozent) und datengetriebene Analysel\u00f6sungen (38 Prozent), um ihre zersplitterten hybriden Landschaften irgendwie zusammenzuhalten. Detaillierte Betrachtungen zeigen jedoch, dass die BTP in der Praxis weit entfernt von einem reibungslosen Wundermittel ist. Die SAP-Community kritisiert massiv die v\u00f6llig intransparenten, verbrauchsbasierten Bezahlmodelle wie das Cloud Platform Enterprise Agreement (CPEA) oder das neue BTP Enterprise Agreement (BTPEA), bei denen vorab gekaufte Credits am Jahresende verfallen k\u00f6nnen, was die IT-Leiter unter massiven kaufm\u00e4nnischen Druck setzt. Zudem bem\u00e4ngelt die DSAG eine inkonsistente Architektur innerhalb der BTP selbst, fehlende durchg\u00e4ngige Identity-Management-<br>Strategien und eine mangelhafte Usability \u00fcber die zahlreichen zugekauften Microservices hinweg.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Steampunk versus Freiheit<\/h2>\n\n\n\n<p>Obwohl SAP die BTP mittlerweile auch auf den Infrastrukturen aller gro\u00dfen Hyperscaler wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud anbietet, f\u00fchlen sich viele Entwickler durch die strengen Vorgaben der Abap-Cloud \u2013 intern als Steampunk bekannt \u2013 stark in ihrer architektonischen Freiheit beschnitten. Steampunk verbietet den direkten Zugriff auf Datenbanktabellen oder klassische Dateisysteme und erzwingt stattdessen die ausschlie\u00dfliche Nutzung freigegebener SAP-APIs oder moderner Frameworks wie des Cloud Application Programming Model (CAP) und des RESTful Application Programming Model (RAP).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neuerfindung der Architektur<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden bedeutet dies, dass er nicht nur seine Softwarearchitektur komplett neu erfinden, sondern auch sein gesamtes Entwicklerteam in einem langwierigen Prozess auf ein v\u00f6llig neues, cloudnatives Paradigma umschulen muss, was angesichts des chronischen Fachkr\u00e4ftemangels in der SAP-Basis ein fast unl\u00f6sbares Unterfangen darstellt. Noch dramatischer offenbart sich das strategische Vakuum der SAP im Bereich des Datenmanagements, wo der Konzern nach dem grandiosen Scheitern des ressourcenfressenden SAP Data Hub nun versucht, mit der neuen Business Data Cloud (SAP BDC) verlorenes Terrain zur\u00fcckzugewinnen. Die BDC, deren technisches Herzst\u00fcck die Virtualisierungsplattform SAP Datasphere bildet, soll das fundamentale Problem zersplitterter Datensilos l\u00f6sen, indem sie als Business Data Fabric fungiert. Anstatt Daten wie in klassischen Data Warehouses physisch und kostenintensiv zu kopieren und zu verschieben (ETL-Prozesse), sollen die Daten aufgrund der BDC an ihrem Ursprungsort verbleiben und lediglich semantisch miteinander verkn\u00fcpft werden. Doch der kritische Analytiker erkennt in der BDC sogleich das bittere Eingest\u00e4ndnis der Walldorfer, den Anschluss im Bereich Big Data und Advanced Analytics l\u00e4ngst verloren zu haben. Um der Abwanderung der Kunden zu generischen Cloud-Plattformen entgegenzuwirken, musste SAP weitreichende und tiefe Partnerschaften mit einstigen Rivalen wie Databricks und Snowflake eingehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"379\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-1200x379.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161996\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-1200x379.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-400x126.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-768x242.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-100x32.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-480x152.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-640x202.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-720x227.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-960x303.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-1168x369.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-1440x455.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-scaled.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-1536x485.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-18x6.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DSAG-Investitionsreport-2026_Plaene-SAP-ECC_cmyk-600x189.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wie sehen Ihre weiteren Pl\u00e4ne f\u00fcr SAP ECC aus? n=68 (Fragen wurden nur Teilnehmenden gestellt, die zuvor Investitionen in SAP ECC 2026 angegeben haben)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Databricks und Snowflake<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00dcber technische Br\u00fccken wie \u201eZero-\u00adcopy Connectivity via Delta Sharing\u201c erlaubt SAP nun den direkten, redundanzfreien Zugriff von Databricks- und Snowflake-KI-Algorithmen auf die semantisch angereicherten SAP-Kerndaten. Was SAP als gro\u00dfen Wurf f\u00fcr ein offenes Daten\u00f6kosystem feiert, offenbart in Wahrheit einen drohenden Souver\u00e4nit\u00e4tsverlust: SAP degradiert sich zunehmend zum reinen, austauschbaren Datenlieferanten f\u00fcr die \u00fcberlegenen KI- und Machine-Learning-Engines der US-Hyperscaler und Daten-Spezialisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SAP-Bestandskunden scheinen diese komplexe BDC-Strategie zudem \u00fcberhaupt nicht zu verstehen oder anzunehmen. Der DSAG-Report 2026 deckt auf, dass 31 Prozent der Anwender die Business Data Cloud \u00fcberhaupt nicht kennen und lediglich 15 Prozent sich als wirklich vertraut mit der L\u00f6sung bezeichnen. Es mangelt massiv an Aufkl\u00e4rung \u00fcber Integrationsf\u00e4higkeit, vertragliche H\u00fcrden und die tats\u00e4chliche Abgrenzung zu alten Business-Warehouse-\u00adStrukturen, weshalb der Anwenderverein hier v\u00f6llig zu Recht vehement nach mehr Transparenz und Aufkl\u00e4rungsarbeit durch SAP ruft. Dieses eklatante Kommunikations- und Strategieversagen gipfelt schlie\u00dflich in der aktuellen K\u00fcnstliche-Intelligenz-Politik der SAP, die von den Kunden zunehmend als erpresserisch und innovationsfeindlich wahrgenommen wird. Im Rausch der generativen KI hat SAP-Vorstandssprecher Christian Klein im Sommer 2023 den fatalen Entschluss verk\u00fcndet, essenzielle KI-Innovationen, den digitalen Assistenten Joule und Nachhaltigkeitsl\u00f6sungen wie den Green Ledger ausschlie\u00dflich jenen Kunden zug\u00e4nglich zu machen, die sich in die teuren Cloud-Subskriptionen von Rise oder Grow zwingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kehrseite des KI-Booms<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Basis der On-prem-Kunden, die auf S\/4 Hana in eigenen oder gehosteten Rechenzentren vertrauen und teilweise Millionenbetr\u00e4ge in ihre Systeme investiert haben, gleicht dieses Embargo einem massiven Vertrauensbruch und Paradigmenwechsel. SAP nutzt KI hier augenscheinlich nicht prim\u00e4r zur L\u00f6sung komplexer betriebswirtschaftlicher Probleme, sondern missbraucht den Hype als kommerzielle Daumenschraube f\u00fcr ihre stagnierende Public-Cloud-Transformation. Die Quittung f\u00fcr diese Politik liefert der Markt schonungslos im DSAG-Report 2026: Zwar betrachten 45 Prozent der Anwender KI als stark relevant f\u00fcr k\u00fcnftige Investitionen, doch wenn KI heute bereits produktiv eingesetzt wird, greifen 77 Prozent der Kunden auf Non-SAP-L\u00f6sungen von OpenAI, An\u00adthropic, Microsoft oder Aleph Alpha zur\u00fcck. Die Kunden fl\u00fcchten aus dem komplexen, teuren und restriktiven SAP-KI-Kosmos und bauen sich ihre eigene Intelligenz rund um das ERP-System herum auf. \u201eDiese Zahlen sollten im Kontext der Erhebungsgrundlage gesehen werden sowie der unterschiedlichen Komplexit\u00e4t bei Anwendungsszenarien. F\u00fcr einen Use-Case im SAP-Umfeld gelten andere Anforderungen als f\u00fcr die Nutzung von z. B. Standardl\u00f6sungen auf der Basis von Large-Language-Modellen\u201c, sagt jedoch Jens Hungershausen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_hungershausen_jens_dsag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161999\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_hungershausen_jens_dsag.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_hungershausen_jens_dsag-100x133.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_hungershausen_jens_dsag-9x12.jpg 9w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><em>&#8220;Im Realit\u00e4tscheck zeigt sich, dass der KI-Einsatz in den Business-Prozessen noch eher schwierig ist. Dass Use-Cases \u00fcberwiegend mit Non-SAP-<br>L\u00f6sungen umgesetzt werden, ist ein Signal an SAP.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jens Hungershausen<\/strong>,<br>Vorstandsvorsitzender DSAG<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Dabei w\u00e4re eine tief integrierte, kontextsensitive KI-Strategie, wie sie SAP mit der Vision der Agentic AI skizziert, durchaus revolution\u00e4r f\u00fcr die Unternehmenssteuerung. Agentic AI geht weit \u00fcber simple Chatbots hinaus; es handelt sich um autonome KI-Agenten, die bef\u00e4higt sein sollen, End-to-End-Prozesse wie Beschaffung, Lieferkettensteuerung oder Finanzabschl\u00fcsse eigenst\u00e4ndig \u00fcber Systemgrenzen hinweg zu orchestrieren und auszuf\u00fchren. Doch die SAP-Community betrachtet diese autonomen Agenten mit technischer Skepsis. Ein autonomer Joule-Agent, der selbstst\u00e4ndig Bestellungen ausl\u00f6st oder Buchungen in der Private Cloud \u00e4ndert, erfordert ein absolutes H\u00f6chstma\u00df an Systemstabilit\u00e4t, deterministischer Vorhersagbarkeit und vor allem eine exzellente, fehlerfreie Stammdatenqualit\u00e4t \u2013 Voraussetzungen, die in den historisch gewachsenen, oft schlecht gepflegten Datenlandschaften vieler Bestandskunden schlichtweg nicht gegeben sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI-Agenten au\u00dfer Kontrolle?<\/h2>\n\n\n\n<p>Wer kontrolliert den KI-Agenten, wenn dieser aufgrund einer Halluzination in den verkn\u00fcpften Sprachmodellen der Hyperscaler fehlerhafte Supply-Chain-Entscheidungen trifft? Die rechtlichen und operativen Risiken sind immens, und solange SAP diese elementaren Governance- und Haftungsfragen nicht kl\u00e4rt, warnen Experten vor einer unbeherrschbaren \u201eFrankenstein-Architektur\u201c (Zitat von SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig), in der KI-Agenten von Salesforce, Workday und SAP in einem unregulierten Flickenteppich miteinander kollidieren. \u201eIm Realit\u00e4tscheck zeigt sich auch, dass der KI-Einsatz in den Business-Prozessen noch eher schwierig ist. Dass entsprechende Use-Cases \u00fcberwiegend mit Non-SAP-L\u00f6sungen umgesetzt werden, ist auch ein Signal an SAP. Viele Unternehmen arbeiten noch mit On-prem-Systemen oder stark individualisierten Landschaften, in denen KI-Innovationen nur eingeschr\u00e4nkt nutzbar sind. Als Anwenderverband w\u00fcnschen wir uns hier mehr Wahlfreiheit, Transparenz und realistische Migrationspfade\u201c, so DSAG-Chef Jens Hungershausen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: 2026 als Wendepunkt<\/h2>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich aus der detaillierten Analyse des DSAG-Investitionsreports 2026, der ASUG-Zahlen und der aktuellen Marktentwicklung konstatieren, dass das Jahr 2026 f\u00fcr den SAP-Bestandskunden eine historische Z\u00e4sur markiert. Der Versuch der SAP, ihre treue Kundenbasis mit der Brechstange in eine standardisierte, KI-getriebene Public Cloud zu zwingen, ist in Europa faktisch gescheitert. Die Kunden wehren sich gegen den drohenden Vendor-Lock-in, ignorieren die Public Cloud und verteidigen ihre digitale Souver\u00e4nit\u00e4t durch den bewussten Aufbau hybrider, komponierbarer IT-Landschaften (Compos\u00adable-ERP). SAP-Bestandskunden nutzen unabh\u00e4ngige Integrationsplattformen wie Boomi, Data Lakehouses von Databricks und generische Hyperscaler-KI, um sich aus der technischen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und lizenzrechtlichen Umklammerung der Walldorfer zu l\u00f6sen.<br>SAP bleibt zwar das unverzichtbare, transaktionale Herzst\u00fcck der Unternehmen, doch das Monopol auf echte Innovationen br\u00f6ckelt rasant. Wenn SAP nicht rasch aufh\u00f6rt, den eigenen Aktienkurs \u00fcber die realen technischen und wirtschaft\u00adlichen Bed\u00fcrfnisse ihrer Community zu stellen, transparente und faire Lizenz\u00admodelle f\u00fcr die On-prem- und BTP-Welt schafft und das KI-Embargo bedingungslos aufhebt, droht der einstige ERP-Gigant langfristig zu einer reinen, hochpreisigen Datenbankverwaltungssoftware zu verkommen, w\u00e4hrend die eigentliche unternehmerische Wertsch\u00f6pfung l\u00e4ngst auf den agilen Plattformen der Konkurrenz stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der DSAG-Report ist ein unmissverst\u00e4ndlicher Weckruf: Die SAP-Bestandskunden im Jahr 2026 fordern Klarheit, Wahlfreiheit, Investitionsschutz und einen pragmatischen technischen Diskurs auf Augenh\u00f6he \u2013 und keine elit\u00e4ren, b\u00f6rsengetriebenen Cloud-M\u00e4rchen aus Walldorf.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group\" style=\"padding-top:0;padding-bottom:0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#9b51e00d\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#f1e9f5;padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--50);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--50)\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-af81f691 wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einsch\u00e4tzungen der zentralen Ergebnisse aus \u00d6sterreich<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_schinnerer_walter_dsag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162002\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_schinnerer_walter_dsag.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_schinnerer_walter_dsag-100x133.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_schinnerer_walter_dsag-9x12.jpg 9w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Walter Schinnerer<\/strong>,<br>DSAG-Fachvorstand \u00d6sterreich<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Aus DSAG-Sicht ist es wenig \u00fcberraschend, dass viele Anwenderunternehmen bei der S\/4-Hana-Transformation weiterhin On-premises bevorzugen \u2013 und sich im Cloud-Fall \u00fcberwiegend f\u00fcr kontrollierte Private-Cloud-Modelle entscheiden. Cloud-L\u00f6sungen lassen sich schlie\u00dflich nicht in allen Unternehmen und Branchen gleicherma\u00dfen realisieren. Regulatorische Vorgaben und Sicherheitsanforderungen setzen hier teilweise enge Grenzen. Zudem muss sich in der Praxis erst noch zeigen, inwieweit souver\u00e4ne Cloud-Angebote den spezifischen Anforderungen tats\u00e4chlich gerecht werden.<br>Deshalb lautet der Appell in Richtung des Softwarekonzerns einmal mehr: weniger Druck zur Cloud-Migration, mehr Fokus auf verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen, funktionale Tiefe und nachhaltige Planungssicherheit. Transformation braucht Augenma\u00df. Ebenso gilt weiterhin: Innovationen d\u00fcrfen nicht exklusiv der Cloud vorbehalten sein, sondern m\u00fcssen mit vergleichbarem Leistungsumfang auch S\/4-Hana-On-premises-Kunden zur Verf\u00fcgung stehen \u2013 im Sinne echter Wahlfreiheit und im Interesse der Anwender.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\" style=\"padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-c6b4b7cd wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#f1e9f5;padding-top:var(--wp--preset--spacing--50);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--50);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-5a3522f1 wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einsch\u00e4tzungen der zentralen Ergebnisse aus der Schweiz<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_bierl_markus_dsag.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162005\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_bierl_markus_dsag.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_bierl_markus_dsag-100x133.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/zitat_web_bierl_markus_dsag-9x12.jpg 9w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><strong>Markus Bierl<\/strong>,<br>DSAG-Fachvorstand Schweiz<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Angesichts der weiterhin angespannten Weltmarktlage ist es nachvollziehbar, dass Unternehmen ihre Investitionen ganz genau auf den Pr\u00fcfstand stellen. Auf die Frage, wie stark bestimmte Herausforderungen ihre SAP-Investitionsentscheidungen beeinflussen, nennen jeweils 79 Prozent der Befragten sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in SAP-Software. Das sendet eine klare Botschaft in Richtung des Softwarekonzerns: Transformationsprojekte bedeuten einen hohen Kosten- und Ressourcenaufwand. Will SAP die Kunden auf neue L\u00f6sungen und in die Cloud f\u00fchren, muss der Konzern \u00fcberzeugende Anreize schaffen und einen schnellen, sp\u00fcrbaren Mehrwert bieten.<br>Auch die Antworten zur \u201eneuen\u201c SAP Business Suite unterstreichen dieses Bild: Die Mehrheit der Befragten richtet ihre Investitionsplanung bislang weniger stark oder gar nicht an dem neuen Zielbild aus. Mit anderen Worten: SAP-L\u00f6sungen ja \u2013 aber nicht um jeden Preis und nur bei klar erkennbarem Nutzen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/pdfs\/2604_magazin_online\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-162017\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/download_banner_D_1000x125-600x75.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2026 markiert f\u00fcr die SAP-Community einen historischen und kritischen Wendepunkt, an dem die Hochglanzvisionen des Walldorfer Softwarekonzerns SAP mit voller Wucht auf die pragmatische Realit\u00e4t der Bestandskunden treffen. 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