{"id":161509,"date":"2026-03-09T15:00:00","date_gmt":"2026-03-09T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=161509"},"modified":"2026-03-06T14:53:46","modified_gmt":"2026-03-06T13:53:46","slug":"der-ki-erlebnisworkshop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/der-ki-erlebnisworkshop\/","title":{"rendered":"Der KI-Erlebnisworkshop"},"content":{"rendered":"\n<p>KI ist nicht Selbstzweck \u2013 und deshalb veranstaltet der SAP-Partner Snap sogenannte Erlebnisworkshops zu zahlreichen SAP-Themen. F\u00fcr die Herausforderung KI wird es 2026 zwei Erlebnisworkshops in Zusammenarbeit mit dem E3-Magazin geben: am 23. April in Heidelberg auf dem Steampunk und BTP Summit und am 11. Juni in Salzburg auf dem Competence Center Summit mit Schwerpunkt CCoE.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3: <\/strong>Welche Themen solltenSAP-Bestandskunden aktuell aus Anwendersicht betrachten?<\/em><\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3250799537\"><div id=\"great-2332915144\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Christian Knell, Snap Consulting:<\/strong> F\u00fcr Anwender stehen vor allem drei KI-Themen im Fokus: Joule for Business, der Einsatz von Joule Agents direkt in den Gesch\u00e4ftsprozessen und die von SAP bereitgestellten Base- und Premium-AI-Features. Ziel ist es, Routineaufgaben zu automatisieren, Entscheidungen besser zu unterst\u00fctzen und Prozessschritte kontextbezogen zu begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3: F<\/strong>\u00fcr wen eignet sich Joule for Consultants?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> F\u00fcr Key-User sowie Berater und Inhouse-Berater positioniert SAP nun Joule for Consultants als bevorzugtes Werkzeug. Der Mehrwert: Das Tool b\u00fcndelt Wissen aus der SAP-Knowledge-Base, also unter anderem aus SAP-Notes, der SAP-Dokumentation, Blogs und weiteren offiziellen Quellen, und vereinfacht den Zugriff da\u00adrauf. Generell empfehlenswert ist dar\u00fcber hinaus der Einsatz eines General-Pur\u00adpose-KI-Tools im Unternehmen, wie etwa ChatGPT, Claude oder Microsoft 365 Copilot. Durch die Integration von relevanten Datenquellen mithilfe von MCP-Servern,<br>zum Beispiel SAP-Dokumentationen oder Atlassian Confluence, erhalten diese Systeme den n\u00f6tigen Kontext, um relevante und korrekte Antworten zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>E3: <\/em><\/strong><em>Welche Themen gibt es aus Sicht der IT-Entwicklungsabteilung?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Die Entwicklung eigener Joule Skills und Agents mit Joule Studio. So k\u00f6nnen kundenspezifische SAP-Applikationen und auch Fremdsysteme in das Joule Ecosystem eingebunden werden. Auch die Erweiterung der von SAP ausgelieferten Agents ist relevant. Bestehende und auch neue Applikationen k\u00f6nnen \u00fcber KI-Funktionalit\u00e4ten unter Verwendung des Abap AI SDK oder LangChain (UI5, CAP) erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>E3: <\/em><\/strong><em>Und SAP BDC?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Knell: Interessant ist die Anbindung von relevanten Datenquellen \u00fcber SAP Business Data Cloud, BDC. So wird sichergestellt, dass Joule entsprechender unternehmensspezifischer Kontext \u00fcber S\/4 hinaus \u2013 SAP Datasphere, SAP Analytics Cloud, SAP Business Warehouse etc. \u2013 zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>E3: <\/em><\/strong><em>Wie kann sich ein SAP-Bestandskunde dem Thema SAP Business AI n\u00e4hern?<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161517\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-12x12.jpg 12w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/WEB_Knell_Christian_2023_\u00a9_snap-1-96x96.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><em>&#8220;Der Einstieg in SAP-KI gelingt am besten \u00fcber eine Kombination aus Praxis, Selbstlernen und gezielter Qualifizierung.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian Knell,<\/strong><br>CEO,<br>Snap Consulting<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>Der Einstieg in SAP-KI gelingt am besten \u00fcber eine Kombination aus Praxis, Selbstlernen und gezielter Qualifizierung. Ein guter erster Schritt sind die SAP Tutorials im Learning Hub. Um die Lerninhalte praktisch auszuprobieren, stellt SAP die notwendige Infrastruktur als Free-Tier-Angebot zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>E3: <\/em><\/strong><em>Dann gibt es das Discovery Center: Learning Journeys?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Ja, das SAP Discovery Center bietet Learning Journeys, die mithilfe eines Project-Boards durch Themen, Anwendungsf\u00e4lle und Produkte f\u00fchren und dabei Inhalte vermitteln und Praxisbez\u00fcge herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Zudem werden noch die Snap-\u00adErlebnis\u00ad\u00adworkshops mit jeweils einem Schwerpunkt auf den SAP-Community-Summits in Heidelberg am 23. April und in Salzburg am 11. Juni dieses Jahres angeboten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Der Erlebnisworkshop ist ein schneller, praxisnaher Einstieg mit Vermittlung von Grundlagen, konkreten Anwendungsf\u00e4llen und echten Projekterfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3<\/strong>: Fallen versteckte Kosten und unvorhersehbare Geb\u00fchren wie AI\u2011Units, Consumption etc. an?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>Die anfallenden Kosten werden grunds\u00e4tzlich von SAP transparent dargestellt \u2013 zum Beispiel im Discovery Center oder in explizit daf\u00fcr vorgesehenen SAP-Notes (3437766, Availability of Generative AI Models \u2013 SAP for Me). Gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig ist die Verwendung von virtuellen W\u00e4hrungen wie den AI-Units, die mit einem Umrechnungsfaktor in Euro konvertiert werden m\u00fcssen. Dieser ist abh\u00e4ngig von den Konditionen, die ein Kunde mit SAP zum Kauf der Units vereinbart hat. F\u00fcr den Verbrauch der AI-Units durch Services bietet SAP auch einen AI-Feature-Estimator im Discovery Center an. Auf Con\u00adsump\u00adtion basierende Verrechnung muss regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft werden, siehe Governance, besonders intensiv in den ersten Wochen und Monaten der Verwendung. Danach trotzdem regelm\u00e4\u00dfig. Auch sollte regelm\u00e4\u00dfig gepr\u00fcft werden, ob Services, die man subscribt hat, tats\u00e4chlich genutzt werden. Die eine oder andere \u00dcberraschung bei einer Faktura von SAP kann es schon geben.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Wie gew\u00e4hrleistet SAP die Datensouver\u00e4nit\u00e4t und Compliance nach DSGVO, wenn sensible ERP-Daten an externe Hyperscaler-LLMs \u00fcbermittelt werden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>SAP betont \u201eResponsible AI\u201c mit Fokus auf Ethik, Security und Compliance und verweist auf eine entsprechende AI\u2011Governance f\u00fcr L\u00f6sungen wie Joule, AI-Core und AI-Launchpad. Weiters wird zugesagt, dass Kundendaten nicht an Drittanbieter\u2011LLMs zur Modell\u2011Trainingsnutzung weitergegeben oder dauerhaft gespeichert werden. Die Absicherung erfolgt \u00fcber SAP-Vertragsrahmen und DPA inklusive technischer und organisatorischer Ma\u00dfnahmen wie TOMs sowie DSGVO\u2011Mechanismen wie SCC\/IDTA und Subprozessor\u2011Transparenz, auffindbar im SAP Trust Center. F\u00fcr AI-Core und GenAI-Hub stehen zus\u00e4tzliche Datenschutzma\u00dfnahmen wie Data-Masking, Content-Filtering und Maskierung sowie Pseudonymisierung zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Ist SAP BTP als Fundament f\u00fcr KI-Innovation ausgereift genug, um als langfristige Enterprise-Plattform zu bestehen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> F\u00fcr viele Unternehmen ist SAP-Software bereits die zentrale Plattform f\u00fcr gesch\u00e4ftskritische Anwendungen. Hier liegt ein starkes Argument f\u00fcr SAP BTP, n\u00e4mlich einen einheitlichen Zugang zu KI zur Verf\u00fcgung zu stellen. Insbesondere ist die Inte\u00adgration mit anderen KI-Plattformen in der Praxis anspruchsvoll, da Daten, Identit\u00e4ten, Berechtigungen und Prozesse \u00fcber Systemgrenzen hinweg sauber zusammenspielen m\u00fcssen. Ein weiterer Mehrwert ist die Abdeckung typischer Unternehmensanforderungen wie Sicherheits\u2011, Com\u00adpliance\u2011, organisatorischer und regulatorischer Leitplanken, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. F\u00fcr Kunden reduziert das den Aufwand, weil Integration, Governance und Betrieb nicht f\u00fcr jeden Modellanbieter neu implementiert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> F\u00fchrt der generative AI-Hub nicht zu einem zus\u00e4tzlichen Vendor-Lock-in, da der Bestandskunde f\u00fcr die Nutzung von Drittanbieter-LLMs an SAP gebunden ist?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Der GenAI-Hub dient als zentrales Service in der Enterprise-Architektur und macht somit den Wechsel bzw. das Up\u00adgrade von verwendeten AI-Modellen in Custom-Code einfacher, da er API-Spezifika von LLMs maskiert. Dadurch entsteht auch eine Architekturabh\u00e4ngigkeit. Ist es aber dringend notwendig, ein LLM oder AI-Tools anderer Anbieter im kundenspezifischen Coding anzubinden, ist dies auch ohne AI-Core-Nutzung \u00fcber API-Consumption, etwa Webservice, m\u00f6glich. So wird jedoch auch die IT-Landschaft komplizierter.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Warum sind wesentliche KI-Innovationen nur f\u00fcr die SAP-Cloud verf\u00fcgbar?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>Dies wird offen von SAP kommuniziert. Der strategische Fokus liegt ganz klar auf dem Cloud-Gesch\u00e4ft. Dadurch wird die \u00fcberwiegende Mehrheit der Innovationen auch nur noch in der Cloud zur Verf\u00fcgung gestellt. Vereinzelt sind Features jedoch auch f\u00fcr On-prem-Kunden nutzbar, wie etwa die Anbindung von KI-Modellen f\u00fcr kundeneigene Entwicklungen via Abap-AI-SDK und Generative AI-Hub auf der BTP.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Wie steht es um das Thema Zuverl\u00e4ssigkeit und Nachvollziehbarkeit, also Explainable AI?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Bisher f\u00e4hrt SAP bei T\u00e4tigkeiten, die \u00c4nderungen am System durch Joule Skills oder Agents herbeif\u00fchren, einen \u201eHuman in the Loop\u201c-Ansatz. Kommt ein Agent zu dem Schluss, dass Buchungen durchgef\u00fchrt werden m\u00fcssen, ist eine explizite Best\u00e4tigung durch den User erforderlich. Bei von SAP ausgelieferten KI-Funktionalit\u00e4ten, die auf den Generative AI-Hub bzw. AI-Core aufsetzen, werden Techniken zum Grounding der LLMs verwendet, zum Beispiel Retrieval Augmented Generation. Zus\u00e4tzlicher Kontext soll Halluzinationen entgegenwirken. F\u00fcr Eigenentwicklungen ist der Kunde verantwortlich. Neben der Verwendung der Vector-DB-Funktionalit\u00e4t von Hana f\u00fcr die Bereitstellung zus\u00e4tzlichen Kontexts k\u00f6nnen dem LLM auch Aufrufe von Tools, etwa in Abap implementierte Methoden, f\u00fcr kritische Berechnungen oder Ermittlungen bereitgestellt werden. Die Nachvollziehbarkeit und Explainability von Agents sollen auch \u00fcber Monitoring-Funktionen gew\u00e4hrleistet werden. Berechtigungen werden von den aufgerufenen SAP-Systemen so an den SAP-Identity-Provider propagiert, dass kein User T\u00e4tigkeiten via Joule durchf\u00fchren kann, die auch manuell aufgrund fehlender Berechtigungen verboten sind.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3: <\/strong>Verhindert SAP \u201eastronomischen\u201c Schaden durch Agentic-AI und Joule Agents?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>Der \u201eHuman in the Loop\u201c-Ansatz verschiebt die Verantwortung zu den Anwendern, hier ist zumindest eine H\u00fcrde zu \u00fcberwinden. Ansonsten gilt wie bei jeder von SAP ausgelieferten Softwarekomponente: Bugs sind grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich und k\u00f6nnen Auswirkungen auf produktive Daten und Prozesse haben. Im Zuge von Up\u00adgrade-Projekten m\u00fcssen diese Prozesse mitber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Gibt es realistische GenAI\u2011Use\u2011Cases in S\/4 f\u00fcr Bestandskunden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell:<\/strong> Der Umfang an zur Verf\u00fcgung gestellten Funktionalit\u00e4ten ist im SAP Discovery Center einsehbar, hier finden Sie konkrete Ans\u00e4tze \u2013 wie bei jeder Investition ist vorher zu pr\u00fcfen, ob diese in der konkreten Kundensituation einen ROI bieten kann. Wir haben sehr positive Erfahrungen bei Kunden mit Document-AI, dem Recommendation-Service oder KI-basierten maschinellen \u00dcbersetzungen via SAP-Translation-Hub. Ein weiterer Punkt ist der Einsatz von Agents, die viele Prozesse in Zukunft automatisieren werden. Wir bemerken die Nachfrage nach Automatisierung mittels Agents in Greenfield-Projekten.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3: <\/strong>Wie realistisch sind Citizen-Developer ohne Abap-Code f\u00fcr gesch\u00e4ftskritische KI\u2011Apps wie<br>SAP Build Code und Joule Studio?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Knell: <\/strong>Es gilt das Gleiche wie bei Low-Code\/No-Code-Entwicklungen herk\u00f6mmlicher Anwendungen. Gegen\u00fcber Pro-Code ist der Umfang an M\u00f6glichkeiten sicherlich begrenzt. In vielen F\u00e4llen sind trotz Verwendung von Low-Code\/No-Code-Tools wie Joule Studio tiefere technische Kenntnisse von Vorteil. Oft ist die H\u00fcrde f\u00fcr Citizen-Developer nicht das Tool, sondern die strukturelle Vorgehensweise und Logik f\u00fcr die Entwicklung von Programmabl\u00e4ufen. SAP plant jedoch auch Pro-Code-Agents auf der BTP, mit denen Anforderungen abgedeckt werden k\u00f6nnen, die \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Low-Code\/No-Code-Ansatzes hinausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>E3:<\/strong> Und Abap\u2011Eigenentwicklungen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Knell: F\u00fcr Eigenentwicklungen bietet sich die Verwendung des Abap-AI-SDK an. Dieses ist ab S\/4 mit SAP_BASIS 7.56 verf\u00fcgbar. Damit k\u00f6nnen im Generative AI-Hub bereitgestellte Modelle direkt aus Abap heraus aufgerufen werden. Das Abap-AI-SDK bietet au\u00dferdem Funktionalit\u00e4ten, um Abap-Methoden durch die KI aufrufen zu lassen. Das ist auch im UI5- und CAP-Umfeld m\u00f6glich, beispielsweise unter Verwendung von Libraries wie LangChain. Wie gro\u00df die notwendigen Eingriffe in den Code sind, h\u00e4ngt stark von Struktur und Qualit\u00e4t der bestehenden Programme ab. Alternativ k\u00f6nnen auch beliebige KI-Tools bzw. LLMs per Webservice in bestehende Abap-Applikationen eingebunden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter zum Partnereintrag: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/partners\/snap_consulting\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"150\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/snap.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161513\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/snap.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/snap-100x50.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/snap-18x9.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KI rechnet sich durch operative Anwendungen in bestehenden ERP-Systemen. Nachdem SAP zahlreiche Werkzeuge lieferte und Methoden vorstellte, geht es nun um die praktische Umsetzung. 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