{"id":161478,"date":"2026-03-10T10:00:00","date_gmt":"2026-03-10T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=161478"},"modified":"2026-03-10T09:45:45","modified_gmt":"2026-03-10T08:45:45","slug":"sap-bordmittel-stossen-an-ihre-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sap-bordmittel-stossen-an-ihre-grenzen\/","title":{"rendered":"SAP-Bordmittel sto\u00dfen an ihre Grenzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Die SAP-Bordmittel sind f\u00fcr gro\u00dfe Druckerparks nur begrenzt massen\u00adtauglich, weil \u00c4nderungen typischerweise objektweise erfolgen und sich Kon\u00adfigurationen in Mehrsystemlandschaften nur mit zus\u00e4tzlichem Aufwand konsistent verteilen lassen. Mit der Spezifikation \u201eBC-XOM-Erweiterung f\u00fcr die Druckerverwaltung\u201c adressiert SAP diese L\u00fccke und stellt eine API bereit, die remote-f\u00e4hige Verwaltung von OMS-Topologie und Druckerobjekten erm\u00f6glicht. In Verbindung mit \u00adeinem externen Output-Management-System (OMS) entsteht damit die Grundlage f\u00fcr moderne, skalierbare Administrationsl\u00f6sungen \u2013 inklusive Massen\u00e4nderungen, kontrolliertem Roll-out \u00fcber mehrere SAP-Server, Echtzeit-Status und einer konsistenten Druckerdefinition. Eine solche Umsetzung sind die von SAP zertifizierten Anwendungen Bens OMS Panel als Web-Applikation; in Verbindung mit dem externen Output Management Bens OMS von Suchy MIPS.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anspruchsvolle Ausgangslage<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung von Ausgabesystemen und Druckern in SAP ist operativ kritisch und \u00adorganisatorisch anspruchsvoll. Wer Output Devices, OMS-Anbindungen oder spool-relevante Parameter administriert, ben\u00f6tigt in der Regel entsprechende administrative Berechtigungen. Das ist nicht nur eine technische H\u00fcrde, sondern auch ein Gover\u00adnance-Thema: \u00c4nderungen wirken unmittelbar auf Verf\u00fcgbarkeit, Stabilit\u00e4t und Nachvollziehbarkeit der Druck- und Dokumentenprozesse.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2884229019\"><div id=\"great-1343223608\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass die SAP-Drucker\u00adadministration einen besonderen Skill erfordert, der zwei Welten zusammenbringt. Auf der einen Seite stehen SAP-spezifische Aspekte wie Spool-Konzept, Ger\u00e4tetypen, Output-Parameter und Landschaftslogik. Auf der anderen Seite sind Kenntnisse im IT-Environment notwendig, etwa zu Netzwerk, Namenskonventionen, Protokollen, Druckerflotten, Sicherheitsvorgaben und typischen St\u00f6rungsbildern im Druckpfad. Diese Kombination ist selten \u2013 und genau deshalb entsteht in vielen Unternehmen ein Engpass: Druckeradministration h\u00e4ngt an wenigen Spezialisten.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Praxis ist das Anlegen neuer Drucker im SAP-System deshalb h\u00e4ufig kein isolierter Handgriff, sondern ein koordiniertes Vorhaben. Mehrere Teams m\u00fcssen zusammenarbeiten \u2013 SAP-Basis, Netzwerk, Security, Workplace\/Client-Management und oft auch Fachbereiche oder externe Dienstleister. Ein zentraler struktureller Nachteil der klassischen SAP-Bordmittel liegt in der begrenzten Massentauglichkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Massentauglichkeit und Konsistenz<\/h2>\n\n\n\n<p>Die SAP Spool Administration erlaubt \u00c4nderungen typischerweise nur an einem Drucker zur gleichen Zeit. Typische Anforderungen in gro\u00dfen Druckerparks \u2013 etwa das gleichzeitige Zuweisen eines neuen Ger\u00e4tetyps an viele Drucker \u2013 sind im Standardprozess nicht vorgesehen. Das f\u00fchrt zu hoher manueller Arbeit, langen Durchlaufzeiten und einem unn\u00f6tig hohen Risiko f\u00fcr Inkonsistenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Problematik versch\u00e4rft sich in Landschaften mit mehreren SAP-Servern. \u00c4nderungen an Druckerkonfigurationen, die \u00fcber die Spool Administration durchgef\u00fchrt werden, betreffen in der Praxis meist nur den SAP-Server, auf dem die \u00c4nderung vorgenommen wurde. Das Ausrollen auf weitere Systeme ist zwar mit dem SAP-Tool \u201ePrinting Assistant for Landscapes (PAL)\u201c m\u00f6glich, bleibt im Alltag jedoch umst\u00e4ndlich:<br>Es muss ein Zentralsystem definiert werden, in dem die Pflege erfolgt, und von dort wird in die Zielsysteme verteilt. \u00c4nderungen sind damit an Regeln und Prozesse gebunden und erfordern zus\u00e4tzliche operative Disziplin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">BC-XOM-Erweiterung<\/h2>\n\n\n\n<p>SAP hat diese Unzul\u00e4nglichkeiten erkannt und mit der Spezifikation \u201eBC-XOM-Erweiterung f\u00fcr die Druckerverwaltung\u201c eine klare Antwort formuliert. Die Kernaussage ist, dass BC-XOM historisch vor allem die Laufzeit des Druckprozesses adressierte \u2013 also das Senden von Druckauftr\u00e4gen an ein OMS und die Statusabfrage \u2013, aber in der Schnittstelle zu externen Verwaltungstools keine Funktionen zur Konfiguration der beteiligten Ressourcen bot. Gerade die Konfigura\u00adtion der OMS-Anbindung und insbesondere die Konfiguration der zugeh\u00f6rigen Drucker war damit unzureichend abgebildet. Diese L\u00fccke sollte die Erweiterung schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch basiert die von SAP bereit\u00adgestellte API auf remote-f\u00e4higen Standard-RFC-Bausteinen. Damit k\u00f6nnen externe Applikationen \u2013 unter Nutzung der SAP-Berechtigungs- und RFC-Mechanismen \u2013 Verwaltungsfunktionen aus der Ferne aufrufen und automatisierbar machen. Das ist eine wesentliche Voraussetzung, um Druckeradministration aus einer rein transaktionalen SAP-GUI-Logik in moderne, prozess- und rollenbasierte Verwaltungsabl\u00e4ufe zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist dabei die grundlegende \u00adVoraussetzung, die bereits in der Einordnung der Erweiterung angelegt ist: Die \u201eErweiterung f\u00fcr Printer Administration\u201c funktioniert nur im Zusammenspiel mit einem Output-Management-System. Es muss also ein OMS installiert und produktiv in Betrieb sein; die Drucker m\u00fcssen mit der Koppelart \u201eE\u201c (externes OMS) angelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>OMS als Enabler<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein externes Spool- beziehungsweise Output-Management ist nicht nur Vo\u00adraussetzung, sondern ein bew\u00e4hrtes Architekturprinzip, das von SAP empfohlen wird. Es entlastet die SAP-Server, \u00fcbergibt die Druckjob-Verwaltung an ein spezialisiertes System und \u00fcbernimmt die Kommunikation mit den Ausgabeger\u00e4ten. Ein zentraler Mehrwert liegt in der deutlich besseren Transparenz:<br>Detaillierte Statusmeldungen k\u00f6nnen unaufgefordert zur\u00fcck an SAP geliefert werden, was Betrieb und Troubleshooting erheblich verbessert.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Performance und Transparenz spielt in modernen Umgebungen zunehmend Security eine Rolle. Ein externes OMS, wie Bens OMS von Suchy MIPS, kann \u2013 je nach Architektur und Zielumgebung \u2013 die Verschl\u00fcsselung von Druck\u00addaten \u00fcber den gesamten Weg vom SAP-\u00adServer bis zum Ausgabeger\u00e4t unterst\u00fctzen und damit den Druckpfad f\u00fcr sensible Dokumente (zum Beispiel HR, Finance, Healthcare) besser absichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus er\u00f6ffnet ein externes OMS zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Weiterverarbeitung von Druckdaten. Am Beispiel des Bens OMS von Suchy MIPS k\u00f6nnen Workflows implementiert werden, die \u00fcber das reine Drucken hinaus\u00adgehen: von vergleichsweise einfachen Szenarien wie Barcodedruck oder der Kon\u00advertierung von Prescribe-Druckdaten in PCL5-\u00adIndustrie-Standarddaten bis hin zu komplexeren Workflows mit Inhaltsanalyse und bedingten Aktionen, die abh\u00e4ngig vom Ergebnis der Analyse ausgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wird Output-Management zum integralen Bestandteil von Dokumenten- und Prozessautomatisierung, das sich nahtlos in die SAP-Server-Landschaft \u00adeinf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von der API zur Applikation<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der \u201eBC-XOM-Erweiterung f\u00fcr die Druckerverwaltung\u201c entsteht die Grundlage f\u00fcr leistungsstarke Administrations-Applikationen. Die API stellt Schnittstellen bereit, mit denen Objekte angelegt, abgefragt, konfiguriert und gel\u00f6scht werden k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6ren ROMS (Real Output Management Systems), LOMS (Logical Output Management Systems) sowie Drucker und deren Eigenschaften. Damit wird nicht nur der einzelne Drucker adressierbar, sondern auch die gesamte OMS-Topologie \u2013 ein wesentlicher Hebel f\u00fcr Standardisierung und Betriebssicherheit in SAP-Server-\u00adLandschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Intelligent umgesetzt, lassen sich da\u00adraus Funktionen ableiten, die im Alltag \u00adunmittelbar Zeit sparen und die Qualit\u00e4t erh\u00f6hen. Entscheidend ist, dass Admi\u00adnistration nicht mehr \u201eDrucker f\u00fcr Drucker\u201c passieren muss, sondern \u00fcber selektierte Gruppen durchgef\u00fchrt werden kann. So werden Massen\u00e4nderungen m\u00f6glich, ebenso das Ausrollen von \u00c4nderungen auf mehrere SAP-Server in einem Schritt. Erg\u00e4nzend lassen sich Echtzeitinformationen \u00fcber den Druckerstatus bereitstellen. Ein weiterer, in der Praxis besonders wertvoller Effekt ist die konsistente und einheitliche Druckerdefinition auf allen SAP-\u00adServern: Wenn Definitionen zentral verwaltet, validiert und kontrolliert verteilt werden, sinkt die Zahl systembedingter Abweichungen \u2013 und St\u00f6rungen werden reproduzierbarer und schneller l\u00f6sbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn diese Funktionen in eine einfach zu bedienende und intuitive Benutzeroberfl\u00e4che \u00fcberf\u00fchrt werden, entsteht ein organisatorischer Hebel. Der Bedarf an tiefem SAP-Spezialwissen reduziert sich f\u00fcr Standardprozesse, weil die Komplexit\u00e4t in gef\u00fchrte Aktionen, Vorlagen und Validierungen \u00fcbersetzt wird. Damit kann die Druckerverwaltung in definierten F\u00e4llen an ein Helpdesk delegiert werden, ohne Kontrolle und Qualit\u00e4t zu verlieren. Die SAP-Basis wird entlastet, und Durchlaufzeiten sinken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Praxisbezug: Gro\u00dfe Landschaften<\/h2>\n\n\n\n<p>Suchy MIPS hat mit dem Bens OMS Panel eine solche Applikation als Web-Anwendung und Erweiterung f\u00fcr die Druckerverwaltung f\u00fcr das Output-Management-\u00adSystem Bens OMS entwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ansatz: einfach und intuitiv zu bedienendes User Interface, detailliertes Real\u00adtime-Reporting, Selektionsm\u00f6glichkeit von Gruppen, Massen\u00e4nderungen f\u00fcr Gruppen und einfache Verteilung von \u00ad\u00c4nderungen auf die gesamte SAP-Server-\u00adLandschaft in einem Schritt.<\/p>\n\n\n\n<p>In einer der n\u00e4chsten Ausgaben des E3-Magazins soll die L\u00f6sung in der Praxis vorgestellt werden. Es handelt sich hierbei um die Installation bei einem Kunden, der zehn SAP-Server und ungef\u00e4hr 1000 Drucker im Einsatz hat und diese \u00fcber das Bens OMS ansteuert und mit der Web-Applikation Bens OMS Panel verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-divider stk-block-divider stk-block stk-5173940\" data-block-id=\"5173940\"><style>.stk-5173940 hr.stk-block-divider__hr{width:100% !important;}<\/style><hr class=\"stk-block-divider__hr\"\/><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Take-aways<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Erstens:<\/strong> SAP-Druckeradministration ist ein Governance- und Skalierungsthema, weil Berechtigungen, Spezialwissen und Team-Orchestrierung aufeinandertreffen.<br><strong>Zweitens:<\/strong> Die klassischen SAP-Bordmittel sind f\u00fcr Massen\u00e4nderungen und Mehrsystemlandschaften nur begrenzt effizient; PAL schafft Abhilfe, bleibt aber prozess- und zentralit\u00e4tsgetrieben.<br><strong>Drittens:<\/strong> Die \u201eBC-XOM-Erweiterung f\u00fcr die Druckerverwaltung\u201c liefert eine API-Basis f\u00fcr moderne Verwaltungsapplikationen in Kombination mit einem externen OMS und der Koppelart zum Hostspool \u201eE\u201c.<br><strong>Viertens:<\/strong> In Verbindung mit einem OMS werden nicht nur Betrieb und Transparenz verbessert, sondern auch Security-Aspekte wie Verschl\u00fcsselung im Druckpfad sowie zus\u00e4tzliche Daten-Workflows m\u00f6glich.<br>F\u00fcnftens: Eine webbasierte, API-gest\u00fctzte Verwaltung kann Massen\u00e4nderungen, Roll-outs, Echtzeitstatus und konsistente Druckerdefinitionen \u00fcber alle SAP-Server hinweg opera\u00adtionalisieren \u2013 und damit Drucker\u00adadministration stark vereinfachen und skalierbar machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter zum Partnereintrag: <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/partners\/suchy-mips-gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"150\" 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