{"id":161126,"date":"2026-02-26T09:53:36","date_gmt":"2026-02-26T08:53:36","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=161126"},"modified":"2026-02-26T11:23:02","modified_gmt":"2026-02-26T10:23:02","slug":"ki-orchestriert-die-s-4-transformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/ki-orchestriert-die-s-4-transformation\/","title":{"rendered":"KI orchestriert die S\/4-Transformation"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Migration auf SAP S\/4 \u00fcber den Application Layer ist einer der herausragenden Vorteile der Plattform JiVS IMP. Mehr als 3000 Gesch\u00e4ftsobjekte, die JiVS IMP im Standard unterst\u00fctzt, beschleunigen die Migration auf die neue Softwaregeneration aus Walldorf enorm und reduzieren den damit verbundenen Aufwand in der Regel um die H\u00e4lfte. Das gilt selbst f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften und komplexesten Migrationsprojekte. Doch in diesen Projekten erzeugen am Ende nicht die 95 Prozent der Gesch\u00e4ftsobjekte, die im Standard unterst\u00fctzt werden, sondern die restlichen 5 Prozent, die zus\u00e4tzlich erzeugt werden m\u00fcssen, den gr\u00f6\u00dften Aufwand. Nur mit deren Hilfe l\u00e4sst sich die Migration vollst\u00e4ndig abschlie\u00dfen \u2013 das hei\u00dft, es lassen sich auch die ben\u00f6tigten Daten aus Non-SAP- und Individualsystemen nach SAP S\/4 Hana \u00fcberspielen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Business Object Proposer<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Unternehmen wissen um den damit verbundenen Aufwand. Viele verschieben, verdr\u00e4ngen ihn oder vermeiden ihn gleich ganz. Kein Wunder, wenn in historisch gewachsenen und daher \u00e4u\u00dferst heterogenen IT-Umgebungen mehr als 50 Prozent der vorhandenen Systeme Non-SAP-L\u00f6sungen sind \u2013 solche von Drittanbietern genauso wie Individuall\u00f6sungen. Das Problem: Im Laufe der Zeit fallen diese Systeme aus der Wartung, das Risiko f\u00fcr die Datensicherheit steigt drastisch. Denn aus rechtlichen wie gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden m\u00fcssen die Unternehmen weiterhin f\u00fcr den Zugriff auf die in den Legacy-Systemen gespeicherten Daten sorgen, teilweise f\u00fcr mehrere Jahrzehnte. Hinzu kommt der damit verbundene Verwaltungsaufwand. Im Laufe der Zeit geht dar\u00fcber hinaus immer mehr das Wissen verloren, wie diese Systeme funktionieren, eine Herausforderung, die angesichts des demografischen Wandels und des damit verbundenen Arbeitskr\u00e4ftemangels immer akuter wird.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1552165748\"><div id=\"great-1166407437\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Aufwand, Wissen, Sicherheit \u2013 die Risiken einer unvollst\u00e4ndigen Migration sind zu gro\u00df, um sie langfristig im Griff zu behalten. Vor diesem Hintergrund ben\u00f6tigen die Unternehmen eine L\u00f6sung, die das Design individueller Gesch\u00e4ftsobjekte massiv beschleunigt. Zu diesem Zweck hat DMI mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz den beliebten JiVS Business Object Designer (JOD) um den neuen Business Object Proposer (BOP) erg\u00e4nzt und erweitert. Die l\u00e4stigen und zeitraubenden Aufgaben, um die richtigen sowie vollst\u00e4ndigen Daten in den richtigen Tabellen zu finden und diese richtig miteinander zu verkn\u00fcpfen, \u00fcbernimmt heute der intelligente Business Object Proposer. Das hat das Potenzial, die Entwicklungszeit von Gesch\u00e4ftsobjekten zu halbieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundlage des BOP bilden ein speziell trainiertes gro\u00dfes Open-Source-Sprachmodell (LLM) und regelbasierte Algorithmen. Um f\u00fcr volle Datensouver\u00e4nit\u00e4t und den erforderlichen Datenschutz zu sorgen, k\u00f6nnen Kunden BOP inklusive Sprachmodell on-premises installieren und nutzen. Weiterer Vorteil: Die Anforderung, Daten und Belege aus Legacy-Systemen nach SAP S\/4 Hana zu migrieren, kommt aus den Fachabteilungen. Sie sind jedoch keine IT- und Datenbankexperten. Damit ihre W\u00fcnsche m\u00f6glichst effizient umgesetzt werden k\u00f6nnen, sind Experten n\u00f6tig, die verstehen, was die Fachabteilungen genau meinen und wie die Anforderungen technisch umgesetzt werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit BOP ben\u00f6tigen Unternehmen weniger Expertenwissen, um die Anforderungen der Fachabteilungen zu erf\u00fcllen. Die vorhandenen Experten k\u00f6nnen mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen und sich vor allem auf die Kontrolle der BOP-Analysen und -Vorschl\u00e4ge konzentrieren. Weitere Teams, die kein Expertenwissen zu den verschiedenen Legacy-Systemen besitzen, k\u00f6nnen dank BOP bei der Erstellung der fehlenden Gesch\u00e4ftsobjekte und der anschlie\u00dfenden Datenmigration helfen. Das macht die Projektbeteiligten um ganze Gr\u00f6\u00dfenordnungen effizienter und produktiver. Weitere Vorteile: Dank BOP und der anschlie\u00dfenden Datenmigration sowie sicheren Langzeitaufbewahrung k\u00f6nnen Unternehmen im Rahmen der Transformation und Migration auf SAP S\/4 Hana s\u00e4mtliche Legacy-Systeme, SAP- wie Non-SAP-Systeme, komplett stilllegen. Das spart in der Regel 80 Prozent der Betriebskosten. Parallel dazu verpflichtet das Recht auf Vergessenwerden Unternehmen zu system\u00fcbergreifender Transparenz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Personal Data Identification<\/h2>\n\n\n\n<p>Die europ\u00e4ische und Schweizer Datenschutzgesetzgebung sieht es seit Jahren vor: das Recht von Mitarbeitenden und Kunden, \u201evergessen\u201c zu werden. Eine einfache Regel, die IT-Experten jedoch immer noch zur Verzweiflung bringt. Sind die Daten zu einer Person \u201enur\u201c in SAP-Systemen gespeichert oder auch in den vielen verschiedenen Umsystemen, ob in solchen von anderen Herstellern oder in eigenentwickelten L\u00f6sungen? Gibt es mehrere Personen mit demselben Namen und welche davon ist die gesuchte? Wird ein und dieselbe Person unter verschiedenen Schl\u00fcsseln gef\u00fchrt, etwa weil die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter mehrmals auf ihrem oder seinem Karriereweg bei ein und demselben Unternehmen Station gemacht hat?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Heterogene Landschaften<\/h2>\n\n\n\n<p>Hand aufs Herz: Viele Unternehmen, zumindest diejenigen mit historisch gewachsenen und heterogenen IT-Landschaften, d\u00fcrften sich in diesen Fragen wiedererkennen und sie nur zum Teil auf Knopfdruck beantworten k\u00f6nnen. Und selbst wenn sie eindeutig w\u00fcssten, in welchen Systemen, Tabellen und Feldern die gesuchten personenbezogenen Daten abgespeichert sind, m\u00fcssten sie diese in jedem einzelnen System gezielt l\u00f6schen.<\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr Unternehmen arbeiten daran, personenbezogene Daten system\u00fcbergreifend eindeutig identifizierbar zu machen. Im Rahmen dieser Bem\u00fchungen erhalten Personen eine nur einmal vergebene Identifikationsnummer. Diese sind mit den eindeutigen Schl\u00fcsseln der verschiedenen Systeme, in denen die Daten liegen, verkn\u00fcpft. Auf dieser Basis l\u00e4sst sich im Rahmen eines Retention Management (RM) eine Regel erstellen, um s\u00e4mtliche einer Person zugeh\u00f6rigen Daten von zentraler Stelle aus zu l\u00f6schen und dabei alle systemspezifischen Schl\u00fcssel zu ber\u00fccksichtigen \u2013 auch wenn der L\u00f6schvorgang dann in zum Beispiel 27 Systemen erfolgt. So richtig dieser Ansatz ist, so sehr ist er auf die Zukunft bezogen. Das hei\u00dft, der Vorteil eines zentralen und automatisierten Managements zahlt sich nicht r\u00fcckwirkend aus, zum Beispiel beim L\u00f6schen personenbezogener Daten ehemaliger Mitarbeitender oder zur Konkurrenz abgewanderter Kunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Wunder also, dass viele Unternehmen auch nach dem Inkrafttreten der europ\u00e4ischen Datenschutzgrundverordnung und des aktuellen Schweizer Datenschutzgesetzes ihren Pflichten zur L\u00f6schung personenbezogener Daten weiterhin nicht nachkommen \u2013 k\u00f6nnen!<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen hingegen, die mit der Plattform JiVS IMP arbeiten, k\u00f6nnen die genannten Herausforderungen auf einmal und von zentraler Stelle aus meistern. M\u00f6glich macht dies die neue Funktionalit\u00e4t Personal Data Identification (PDI) auf Basis k\u00fcnstlicher Intelligenz. Sie durchsucht s\u00e4mtliche Systeme, insbesondere diejenigen, f\u00fcr die kein oder ein nur l\u00fcckenhaft gepflegtes Metadaten-Repository vorhanden ist, und klassifiziert Tabellen, Spalten und Felder. Anschlie\u00dfend legt sie die Ergebnisse ihrer Analyse und Klassifizierung zur Pr\u00fcfung vor. Die Unternehmen erhalten dadurch einen \u00dcberblick dar\u00fcber, wo \u00fcberall personenbezogene Daten liegen, und m\u00fcssen die vorgeschlagenen Ergebnisse nur noch finetunen. Das reduziert den Suchaufwand auf ein Minimum.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Beste daran: Die Unternehmen k\u00f6nnen auf Basis von PDI eine RM-Regel und das dazugeh\u00f6rige Gesch\u00e4ftsobjekt \u2013 bald auch mithilfe des intelligenten Business Object Proposer \u2013 erstellen, die ihnen das automatisierte L\u00f6schen von personenbezogenen Daten inklusive der damit verkn\u00fcpften Dokumente erm\u00f6glichen. So k\u00f6nnen sie daf\u00fcr sorgen, dass s\u00e4mtliche personenbezogenen Daten, deren gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist, zuverl\u00e4ssig und p\u00fcnktlich zum Fristende automatisch gel\u00f6scht werden. Zudem k\u00f6nnen sie berechtigten L\u00f6schanfragen au\u00dferhalb dieser Fristen auf Knopfdruck von zentraler Stelle aus nachkommen, ohne die entsprechenden Daten erst aufw\u00e4ndig suchen und die betroffenen Systeme einzeln anfassen zu m\u00fcssen. Genau nach diesem zentralen Ort verlangt ein Recht, das die Unternehmen auf alle Systeme anwenden m\u00fcssen. Mit PDI hat DMI diesen Ort geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Frage, wo sich personenbezogene Daten befinden, stellt sich in gewachsenen IT-Landschaften dieselbe Herausforderung grunds\u00e4tzlich f\u00fcr jede Art von Information \u2013 seien es Belege, Berichte oder historische Gesch\u00e4ftsdaten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u201eJiVS IMP, ich habe ein Problem\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p>Je gr\u00f6\u00dfer das Unternehmen, desto heterogener die Systemlandschaft. Neueste Produktgenerationen wie SAP S\/4 Hana existieren neben \u00e4lteren SAP-Systemen, aber auch neben ERP- und anderen L\u00f6sungen von Drittanbietern zusammen mit Individuall\u00f6sungen, die unter Umst\u00e4nden seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt werden. Alle enthalten Daten, Belege und Berichte, die auch viele Jahre nach ihrer Erzeugung und sogar Archivierung noch einen Wert f\u00fcr das Unternehmen haben. Doch was fehlt und im Zeitverlauf immer h\u00e4ufiger fehlt, ist in vielen F\u00e4llen das Wissen, wo der gesuchte Bericht, Beleg oder Dateneintrag zu finden ist. Die Situation gleicht immer h\u00e4ufiger einem Archiv ohne einen Archivar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Teams der diversen Fachabteilungen von Unternehmen reagieren geradezu allergisch nur auf die M\u00f6glichkeit, einen Beleg oder Bericht, der f\u00fcnfzehn Jahre oder \u00e4lter ist, nicht mehr aufrufen zu k\u00f6nnen, selbst wenn dieser Fall vielleicht nur einmal alle zehn Jahre eintritt. Und doch sind es diese Reaktion und Erwartung der Fachabteilungen, die ihre Kollegen in der IT regelm\u00e4\u00dfig vor gro\u00dfe Probleme stellen \u2013 nicht zuletzt in Transformations- und Migrationsprojekten. W\u00e4hrend die IT m\u00f6glichst wenig Legacy-Daten in neue Produktgenerationen wie SAP S\/4 Hana \u00fcbernehmen will und die Altsysteme am liebsten alle stilllegen w\u00fcrde, ger\u00e4t sie aus den genannten Gr\u00fcnden regelm\u00e4\u00dfig in Konflikt mit den Interessen der Fachanwenderinnen und -anwender. Der zeitliche, personelle und finanzielle Aufwand f\u00fcr die Transformation steigt und das Kompetenzniveau, das Unternehmen zur Bereitstellung von Legacy-Informationen vorhalten m\u00fcssen, bleibt weiter hoch. Eine Situation, die speziell in Zeiten eines sich versch\u00e4rfenden Fachkr\u00e4ftemangels sowie steigenden Kosten- und Konkurrenzdrucks immer schwerer zu beherrschen ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Chatbot-Funktionalit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4testens seit dem kometenhaften Aufstieg generativer k\u00fcnstlicher Intelligenz d\u00fcrfte praktisch jedem klar sein: Recherchen in verschiedensten Systemen sind eine Paradedisziplin sogenannter gro\u00dfer Sprachmodelle. Aus diesem Grund hat DMI eine KI f\u00fcr diesen Anwendungsfall trainiert und in JiVS IMP als Chatbot-Funktionalit\u00e4t integriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist es m\u00f6glich, dass Mitarbeitende zum Beispiel der Finanzabteilung eines Unternehmens Daten und Belege, die auf der JiVS-IMP-Plattform f\u00fcr die rechtssichere Langzeitaufbewahrung historisiert wurden, einfach mittels nat\u00fcrlicher Spracheingabe suchen und finden: \u201eJiVS IMP, ich habe ein Problem. Ich muss f\u00fcr den Kunden 1020 und das Gesch\u00e4ftsjahr 2019 die damals offenen Posten sammeln. Leider kenne ich mich mit der Individualentwicklung, in der die Belege erzeugt wurden, nicht aus. K\u00f6nntest du sie bitte heraussuchen?\u201c Als Antwort w\u00fcrde der Chatbot der JiVS-IMP-Plattform die gesuchten Belege, nach Trefferwahrscheinlichkeit geordnet, anzeigen und sich von den Nutzerinnen und Nutzern best\u00e4tigen lassen, dass es sich um die gesuchten Informationen handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch damit muss der Dialog nicht enden. Weitergehende Informationen wie s\u00e4mtliche mit dem Beleg verkn\u00fcpften Dokumente oder E-Mails lassen sich ebenfalls per nat\u00fcrlicher Spracheingabe suchen, finden und anzeigen. All dies ist m\u00f6glich, ohne dass die Nutzerinnen und Nutzer sich im Quellsystem auskennen m\u00fcssen. Der Chatbot von JiVS IMP erh\u00f6ht den Bedienkomfort und spart Zeit, w\u00e4hrend die h\u00f6here Produktivit\u00e4t und Effizienz der Mitarbeitenden aus Unternehmenssicht wertvolle Personalressourcen schonen. In Zukunft werden die Unternehmen von dem Chatbot auch im Zusammenhang mit dem intelligenten Business Project Proposer \u2013 nicht zuletzt w\u00e4hrend der Transformations- und Migrationsphase beim Umstieg auf SAP S\/4 Hana \u2013 profitieren. Kennt der Migrateur zum Beispiel den Namen eines Legacy-Gesch\u00e4ftsobjekts, aber nicht das zugeh\u00f6rige Quellsystem, wird schon bald eine Frage an den Chatbot in nat\u00fcrlicher Sprache gen\u00fcgen, um die Daten zu finden und ein neues Gesch\u00e4ftsobjekt erstellen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil des Chatbots liegt jedoch darin, dass er dabei hilft, Ber\u00fchrungs- und sozusagen Verlust\u00e4ngste in Transformations- und Migrationsprojekten aufseiten der Fachabteilungen abzubauen. Erkennen die Fachabteilungen, wie einfach es ist, historisierte Informationen aufzurufen, schwindet ihr Widerstand gegen die umfassende Historisierung von Legacy-Informationen auf der JiVS-IMP-Plattform. Die erh\u00f6hte Anwenderakzeptanz \u2013 einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in umfangreichen und komplexen IT-Projekten wie der Transformation auf SAP S\/4 Hana \u2013 reduziert die Menge der zu migrierenden Legacy-Informationen auf ein Minimum, senkt den Transformations- und Migrationsaufwand in der Regel um die H\u00e4lfte und erlaubt die Stilllegung nicht nur der Altsysteme von SAP, sondern s\u00e4mtlicher Legacy-Systeme. Das senkt die urspr\u00fcnglichen Betriebskosten um 80 Prozent und mehr. Gleichzeitig lassen sich die Gesamtbetriebskosten von SAP S\/4 Hana um gesch\u00e4tzte 25 Prozent senken, weil die Unternehmen deutlich weniger Daten im Live-System vorhalten m\u00fcssen und dadurch teuren Hauptspeicher einsparen k\u00f6nnen. Doch selbst wenn der Zugriff auf Informationen gesichert ist, bleibt die eigentliche Kraftanstrengung: die strukturierte \u00dcberf\u00fchrung dieser Daten in die neue Systemwelt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Jede(r) kann transformieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Transformationsprojekte sind eine Mammutaufgabe f\u00fcr IT-Abteilungen. Mindestens ebenso sehr aber stellen sie eine gewaltige Zusatzbelastung f\u00fcr Fachabteilungen dar. Sie sind es, die sich mit der IT abstimmen m\u00fcssen, welche Daten, Belege und Berichte aus ihrer Sicht nach dem Umstieg auf SAP S\/4 Hana im Live-System zur Verf\u00fcgung stehen m\u00fcssen. Und sie sind es, die neben ihrer eigentlichen Arbeit f\u00fcr die IT die notwendigen Spezifikationen schreiben, damit ihre Kolleginnen und Kollegen die dazu passenden Transformationsregeln erstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um perfekte Ergebnisse in m\u00f6glichst kurzer Zeit w\u00e4hrend der Transformationsphase zu erm\u00f6glichen, hat DMI die neue Funktionalit\u00e4t Low Code Transformation (LCT) entwickelt. Sie basiert auf einem speziell trainierten KI-Modell, mit dessen Hilfe sich Transformationsregeln in nat\u00fcrlicher Sprache formulieren lassen. LCT wandelt die Eingaben automatisch in MS-SQL-Statements um, einen der am weitesten verbreiteten Coding-Standards der Welt. Der Vorteil: MS SQL ist nicht nur seit jeher die JiVS-IMP-Programmiersprache. Vielmehr wird sie wegen ihrer gro\u00dfen N\u00e4he zu nat\u00fcrlicher Sprache von den allermeisten KI-Modellen unterst\u00fctzt. Der gr\u00f6\u00dfte Nutzen von LCT liegt da-rin, die wertvollen personellen Ressourcen sowohl in der IT als auch in den Fachabteilungen zu schonen. Die Funktionalit\u00e4t reduziert f\u00fcr beide die Belastung in Transformations- und Migrationsprojekten. Au\u00dferdem gibt LCT Unternehmen mehr Flexibilit\u00e4t bei der Zusammenstellung der zur Erstellung der Transformationsregeln erforderlichen Teams. Mithilfe dieser neuen Funktionalit\u00e4t k\u00f6nnen Transformationsexperten weniger spezialisierte Kolleginnen und Kollegen in kurzer Zeit schulen. Dank LCT k\u00f6nnen sie sich nicht nur auf die Ergebnisse ihrer eigenen Arbeit konzentrieren, sondern auch auf die \u00dcberpr\u00fcfung der Arbeitsergebnisse ihrer Teamkollegen. All das spart Zeit, ohne zulasten der Qualit\u00e4t der Ergebnisse zu gehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit JiVS entsteht ein durchg\u00e4ngiger KI-Ansatz \u00fcber alle Phasen der Transformation hinweg: vom Design individueller Gesch\u00e4ftsobjekte \u00fcber Compliance und Nutzerakzeptanz bis hin zur Regeldefinition und Datenqualit\u00e4t. Damit verschiebt sich der Fokus von der Systemmigration hin zur strategischen Neuordnung der Datenlandschaft \u2013 mit der realistischen Perspektive, Legacy-Systeme konsequent abzuschalten, Betriebskosten nachhaltig zu senken und mit sauberen Daten in der S\/4-Welt zu starten. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-divider stk-block-divider stk-block stk-a7b7c0e\" data-block-id=\"a7b7c0e\"><style>.stk-a7b7c0e hr.stk-block-divider__hr{width:100% !important;}<\/style><hr class=\"stk-block-divider__hr\"\/><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI verbessert Daten<br><\/h2>\n\n\n\n<p>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne \u2026 Zwar d\u00fcrften nicht jedem im Rahmen von Transformations- und Migrationsprojekten die poetischen Worte von Hermann Hesse in den Sinn kommen. Trotz aller Komplexit\u00e4t und allen Aufwands bieten solche Projekte jedoch eine einzigartige Chance, die in der Tat etwas Zauberhaftes an sich h\u00e4tte: die Datenqualit\u00e4t zu optimieren und die S\u00fcnden der Vergangenheit bei der Datenpflege zu beseitigen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Stammdaten. Je genauer diese sind, desto gr\u00f6\u00dfer ihr Nutzen im neuen System. Viele Unternehmen scheuen jedoch den damit verbundenen Aufwand. Sie sind sich zwar des Nutzens korrekter Daten bewusst, jedoch der Meinung, dass dieser Nutzen w\u00e4hrend der Transformation nicht die damit verbundene Mehrarbeit rechtfertigt. Mit der JiVS-IMP-Plattform verliert diese \u00dcberlegung ihre G\u00fcltigkeit. JiVS IMP sortiert automatisch Dubletten aus und reduziert so die m\u00f6glichen Fehler bereits um 75 Prozent und mehr. Zusammen mit der \u00fcblichen Reduktion von 90 Prozent bis 95 Prozent der Bewegungs- und 50 Prozent der Stammdaten, die f\u00fcr die Migration nach SAP S\/4 Hana ben\u00f6tigt werden, reduziert sich der Aufwand zur Optimierung der Datenqualit\u00e4t massiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch es geht noch besser: Mithilfe der neuen KI-basierten Funktionalit\u00e4t Data Quality Improvement (DQI) l\u00e4sst sich der verbleibende Aufwand zur Qualit\u00e4tssicherung der Daten weiter erheblich senken, nach den Erfahrungen von DMI noch einmal um die H\u00e4lfte und mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus spielt DQI bei der Vervollst\u00e4ndigung der Datens\u00e4tze seine St\u00e4rken aus. Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4ren fehlende Eintr\u00e4ge zum Geschlecht in der Anrede von Kunden oder Lieferanten. Zu diesem Zweck analysiert die intelligente Funktionalit\u00e4t die Vornamen in den Datens\u00e4tzen und ber\u00fccksichtigt dabei l\u00e4nderspezifische Eigenheiten, die sie im Training gelernt hat. Ein Beispiel w\u00e4re der Name Andrea, der im deutschsprachigen Raum weiblich, in Griechenland hingegen m\u00e4nnlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch DQI kann noch mehr: Liegen keine externen Quellen vor, versucht die zugrunde liegende KI, Muster in den korrekten Datens\u00e4tzen zu erkennen, um auf Basis dieser Muster Vorschl\u00e4ge f\u00fcr fehlende oder fehlerhafte Datens\u00e4tze zu unterbreiten. Selbstverst\u00e4ndlich hat stets der Mensch das letzte Wort, um zu entscheiden, ob die ermittelten Ergebnisse zufriedenstellend sind, und kann mittels System-Prompts nachbessern. So bilden Mensch und Maschine ein Team, das die jeweiligen St\u00e4rken perfekt miteinander kombiniert. Damit Kunden mit sauberen Daten in der neuen SAP-Welt durchstarten k\u00f6nnen. (Quelle: DMI)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/pdfs\/2603-cover\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161178\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\/4-Migration, Datenschutz, Legacy-Abschaltung, Fachkr\u00e4ftemangel und Datenqualit\u00e4t: Transformationsprojekte vereinen technische, regulatorische und organisatorische Herausforderungen. 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