{"id":161109,"date":"2026-02-26T09:56:43","date_gmt":"2026-02-26T08:56:43","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=161109"},"modified":"2026-03-05T09:45:22","modified_gmt":"2026-03-05T08:45:22","slug":"rettung-durch-intelligentes-datenmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/rettung-durch-intelligentes-datenmanagement\/","title":{"rendered":"Rettung durch intelligentes Datenmanagement"},"content":{"rendered":"\n<p>Thomas Failer, Gr\u00fcnder und Group-CEO der Schweizer Data Migration International, sieht in der aktuellen Situation eine historische Chance f\u00fcr die SAP-Community. Failer glaubt fest daran, dass Unternehmen, die jetzt die Weichen richtig stellen, gest\u00e4rkt aus der Transformation hervorgehen werden. Seine Vision ist die eines datengesteuerten Unternehmens, das agil auf Marktver\u00e4nderungen reagieren kann, weil es nicht von seiner eigenen Vergangenheit gefesselt ist. Sein Angebot JiVS IMP (Information Management Platform) ist f\u00fcr ihn der Schl\u00fcssel, um diese Fesseln zu sprengen.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer spricht oft davon, dass SAP-Bestandskunden aufh\u00f6ren m\u00fcssen, Daten als Besitzstand zu betrachten, den man horten muss. Stattdessen sollten wir Daten als Fluss sehen, der durch das Unternehmen str\u00f6mt und dort genutzt wird, wo er gebraucht wird. Die starren Silos der Altsysteme m\u00fcssen aufgebrochen werden. Der Group-CEO der Schweizer Data Migration International ist \u00fcberzeugt, dass die Trennung von Infrastruktur, Applikation und Daten der einzige Weg ist, um langfristig flexibel zu bleiben.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3012480713\"><div id=\"great-1622209356\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eDatenunabh\u00e4ngigkeit ist die F\u00e4higkeit der Unternehmen, ihre Daten unabh\u00e4ngig von den Anwendungen, in denen sie urspr\u00fcnglich erzeugt wurden, bis zur rechtssicheren L\u00f6schung zu verwalten\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Failer im E3-Exklusivgespr\u00e4ch. \u201eDas macht es erforderlich, die operativen Systeme von den historischen Informationen zu trennen. Sie sind es, die \u00fcblicherweise die operativen Systeme als schwer verdaulichen Datenballast verstopfen oder in Archiven brachliegen und damit f\u00fcr das Gesch\u00e4ft nutzlos sind. Diese Trennung erm\u00f6glicht ein l\u00fcckenloses Lifecycle-Management und den revisionssicheren Zugriff.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die SAP-Community steht vor einer Z\u00e4sur, die in ihrer Tragweite mit dem Jahr-2000-Problem oder der Einf\u00fchrung des Euro vergleichbar ist, jedoch weitaus komplexere architektonische und strategische Implikationen mit sich bringt. Der Wechsel auf S\/4 ist f\u00fcr viele Bestandskunden l\u00e4ngst keine reine technische Notwendigkeit mehr, sondern ein erzwungener Marsch in eine neue \u00c4ra, deren Regeln oft noch w\u00e4hrend des Spiels neu geschrieben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum dieses Sturms steht das Datenmanagement \u2013 eine Disziplin, die jahrzehntelang als notwendiges \u00dcbel im Keller der IT-Abteilungen verwaltet wurde und nun pl\u00f6tzlich \u00fcber Wohl und Wehe ganzer Unternehmensstrategien entscheidet. Denn S\/4 Hana ist nicht einfach nur ein neues Release; es ist ein Paradigmenwechsel, der auf der In-memory-Datenbank Hana basiert und eine fundamentale Bereinigung der historischen Altlasten verlangt. Wer hier stolpert, riskiert nicht nur explodierende Projektkosten, sondern das Scheitern der gesamten digitalen Transformation. \u201eDatenunabh\u00e4ngigkeit ist in der Tat der zentrale Aspekt von Datensouver\u00e4nit\u00e4t, allerdings nicht der einzige. Sie ist die Voraussetzung, um die anderen Aspekte \u00fcberhaupt erst in den Blick zu nehmen\u201c, betont Thomas Failer.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenschutz und Kontrollverlust<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eNun, wir alle wissen um die geopolitischen Turbulenzen\u201c, fasst Failer zwischenzeitlich die Erkenntnisse zusammen: \u201eAuf einmal wird das Recht bislang verb\u00fcndeter Staaten zum Risiko. Sagen wir es frei heraus: Spione k\u00f6nnen sich auf Gehei\u00df ihrer Regierungen und damit aus der Sicht ihres Landes ganz legal Zugang zu den Gesch\u00e4ftsgeheimnissen unserer Unternehmen verschaffen. Und warum? Weil die Dienstleister, bei denen die Geheimnisse liegen, nicht nur unseren, sondern auch den Gesetzen ihres Heimlandes unterliegen und diesen Folge leisten m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach einer souver\u00e4nen Cloud und der richtigen Betriebsstrategie zur existenziellen Entscheidung. SAP dr\u00e4ngt mit aller Macht in die Cloud, propagiert \u201eCloud only\u201c und versucht mit Programmen wie Rise with SAP, die Kunden in Subskriptionsmodelle zu locken. Doch die Realit\u00e4t der deutschen und europ\u00e4ischen Unternehmen sieht anders aus. Datenschutz, Compliance und die Angst vor dem Kontrollverlust lassen viele CIOs z\u00f6gern. \u201eLegale\u201c Spionage ist ein allgemeines Ph\u00e4nomen im Cyberspace.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs gibt aktuell 137 Staaten auf der Welt, die Bestimmungen zur Aufbewahrung von Unternehmensdaten erlassen haben und denen nicht nur lokale, sondern auch international t\u00e4tige Unternehmen unterworfen sind\u201c, beschreibt Thomas Failer die Ausgangslage. Ein ber\u00fchmtes Beispiel aus j\u00fcngster Zeit ist der Indian Company Act. Dieses Gesetz verlangt, dass in Indien von Unternehmen erzeugte und bearbeitete Daten tagesaktuell im Land aufbewahrt werden. \u201eDas Risiko, das bei mangelnder Datenunabh\u00e4ngigkeit droht, besteht darin, dass die Unternehmen mehr Daten im Land vorhalten, als sie eigentlich m\u00fcssten\u201c, erkl\u00e4rt Failer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1170\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-161172\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1.webp 1170w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-400x369.webp 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-768x709.webp 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-100x92.webp 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-480x443.webp 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-640x591.webp 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-720x665.webp 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-960x886.webp 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-1168x1078.webp 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-13x12.webp 13w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2603_e3cover_web-V2-1-600x554.webp 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1170px) 100vw, 1170px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Diplominformatiker (FH) Thomas Failer <\/strong>ist Gr\u00fcnder und Group-CEO des international t\u00e4tigen Schweizer Softwareanbieters Data Migration International. Seit dem Generationswechsel von SAP R\/2 auf SAP R\/3 wei\u00df er, wie sich Transforma\u00adtionsprojekte beschleunigen lassen und dass es dabei ebenso sehr da\u00adrauf ankommt, die Menschen mitzunehmen und zu motivieren.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">EU Cloud Act<\/h2>\n\n\n\n<p>Stellt der EU Cloud Act nicht eine L\u00f6sung f\u00fcr dieses Problem dar? Die Verordnung ist der richtige Ansatz, meint Thomas Failer: \u201eDoch den Datenabzug technisch wie finanziell zu erm\u00f6glichen, sagt nichts dar\u00fcber aus, wie die Unternehmen nach dem Abzug mit ihren Daten umgehen k\u00f6nnen. Unter Umst\u00e4nden sind die Daten sogar nutzlos, weil der Gesch\u00e4ftskontext fehlt. Dann sind die Daten zwar vor unbefugtem Zugriff gesch\u00fctzt, haben aber eventuell ihren Wert verloren. Zumindest m\u00fcssen die Unternehmen in der Folge sehr viel investieren, um ihren eigenen Schatz wieder zu heben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung besteht in einem Plattformansatz f\u00fcr Unternehmensdaten. Dadurch bekommen SAP-Bestandskunden alle notwendigen Funktionalit\u00e4ten an die Hand, um den Lebenszyklus von Daten unabh\u00e4ngig von deren Ursprungsanwendungen und -systemen zu managen, das hei\u00dft inklusive ihres Gesch\u00e4ftskontexts.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin solcher Plattformansatz muss alle erdenklichen Gesch\u00e4ftsszenarien unterst\u00fctzen. Die Unternehmen m\u00fcssen die M\u00f6glichkeit haben, Daten zu selektieren und sie auf Knopfdruck zum Beispiel nach Indien zu \u00fcberspielen. Solche Selektionen sind aber auch erforderlich bei einem Carve-out, wenn Daten von einem Gesch\u00e4ftsbereich oder Tochterunternehmen an den K\u00e4ufer \u00fcbergeben werden m\u00fcssen, jedoch nur diese\u201c, fordert der Gr\u00fcnder und Group-CEO der Schweizer Data Migration International.<\/p>\n\n\n\n<p>SaaS-L\u00f6sungen sind unglaublich praktisch, n\u00fctzlich und in vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Doch was, wenn aus irgendwelchen Gr\u00fcnden der Zugriff darauf verweigert wird? \u201eDann fehlen nicht nur die beliebten Anwendungen und Funktionalit\u00e4ten, sondern es stehen auch die Daten nicht mehr zur Verf\u00fcgung\u201c, wei\u00df Thomas Failer aus seiner beruflichen Praxis. \u201eMit unserem Plattformansatz k\u00f6nnen die Kunden nicht nur ausgew\u00e4hlte Daten nach Indien oder China replizieren, sondern auch von SaaS-L\u00f6sungen auf ihre eigenen Server.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Bestandskunden profitieren vom DMI-JiVS-Plattformansatz, nicht nur bei On-prem-Systemen oder SaaS-L\u00f6sungen, sondern auch und gerade bei der Transformation auf S\/4 Hana. \u201eMithilfe unserer Plattform k\u00f6nnen sie dabei nur diejenigen Daten \u00fcbernehmen, die sie im neuen System wirklich ben\u00f6tigen. Das sind im \u00dcbrigen in der Regel nur f\u00fcnf bis zehn Prozent der Bewegungs- und etwa die H\u00e4lfte der Stammdaten sowie Gesch\u00e4ftsobjekte. Daf\u00fcr ist nat\u00fcrlich auch eine vorherige Datenbereinigung n\u00f6tig\u201c, fordert Thomas Failer.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Plattform soll vor allem daf\u00fcr sorgen, SAP-Systeme schlank zu halten, und nicht, sie zu f\u00fcttern. \u201eS\/4-Systeme schlank zu halten ist in der Tat ein sehr wichtiges, jedoch nur ein Anwendungsszenario\u201c, beschreibt Thomas Failer. \u201eUnser Ziel ist es ja, mit unserer Plattform den wesentlichen Teil dessen abzudecken, was Gartner als Data Fabric bezeichnet. Eine eigene Datenschicht, die von den darunterliegenden Systemen und den Anwendungen dar\u00fcber unabh\u00e4ngig ist. Sie ist der Schl\u00fcssel zu Datenunabh\u00e4ngigkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hier kommt Thomas Saueressig, SAP-Vorstandsmitglied f\u00fcr Customer Services und Delivery, ins Spiel. Er hat erkannt, dass der Weg in die Cloud f\u00fcr viele Kunden kein Spaziergang, sondern ein H\u00fcrdenlauf ist. Saueressig betont immer wieder die Notwendigkeit von Wahlfreiheit und Flexibilit\u00e4t. Er wei\u00df, dass Kunden in stark regulierten Branchen oder im \u00f6ffentlichen Sektor nicht einfach ihre Daten auf Servern von US-Hyperscalern ablegen k\u00f6nnen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Seine Vision zielt darauf ab, die Vorteile des Cloud Computing \u2013 Skalierbarkeit, Innovation, Geschwindigkeit \u2013 nutzbar zu machen, ohne die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t aufzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Saueressig argumentiert, dass sich SAP-Bestandskunden auf Unsicherheiten einstellen m\u00fcssen und dass digitale Souver\u00e4nit\u00e4t kein vor\u00fcbergehender Hype ist, sondern ein dauerhafter Zustand, den es zu managen gilt. F\u00fcr ihn gehen Innovationskraft und digitale Souver\u00e4nit\u00e4t Hand in Hand. Er verspricht, dass SAP moderne und hochsichere L\u00f6sungen bereitstellen wird, die auch den strengsten Anforderungen gen\u00fcgen. Doch Worte allein reichen nicht, wenn die technische Realit\u00e4t eine andere Sprache spricht. Die Abh\u00e4ngigkeit von Hyperscalern ist oft gr\u00f6\u00dfer, als es den Anschein hat, und die versprochene Souver\u00e4nit\u00e4t muss sich erst noch in der harten Praxis bew\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau in dieser Gemengelage aus technischem Druck, strategischer Unsicherheit und regulatorischen Zw\u00e4ngen positioniert sich Data Migration International als der rettende Anker f\u00fcr geplagte SAP-Bestandskunden. Unter der vision\u00e4ren F\u00fchrung von Thomas Failer hat sich das Schweizer Unternehmen zu einem Leuchtturm im Nebel der Datenmigration entwickelt. Thomas Failer, ein Mann der klaren Worte und tiefen Einsichten in die N\u00f6te der Anwender, hat fr\u00fch erkannt, dass die traditionellen Methoden der Datenmigration \u2013 das m\u00fchsame Exportieren, Transformieren und Importieren aller Daten \u2013 in der S\/4-Welt zum Scheitern verurteilt sind. Sein Ansatz ist radikal anders und besticht durch eine Logik, die so zwingend ist, dass man sich fragt, warum nicht schon fr\u00fcher jemand daraufgekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer fordert Freiheit f\u00fcr die Daten. Er pl\u00e4diert daf\u00fcr, die Daten von der Applikationsebene zu entkoppeln und sie in einer unabh\u00e4ngigen Schicht zu verwalten. Sein Credo lautet: separieren statt migrieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Reduktion und Qualit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Es geht hier einerseits um die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Reduktion der Daten, indem zum Beispiel Dubletten ermittelt und beseitigt werden. Vor allem aber geht es um die Qualit\u00e4t der Daten. \u201eIm Kontext von KI ist das vielleicht sogar die wichtigste Funktionalit\u00e4t der Plattform. Wie sollen die Unternehmen den Empfehlungen und Ergebnissen einer KI vertrauen, wenn sie ihren eigenen Daten nicht vertrauen k\u00f6nnen?\u201c, gibt Thomas Failer zu bedenken. Die Ausgangslage f\u00fcr viele SAP-Bestandskunden ist ern\u00fcchternd. \u00dcber Jahrzehnte gewachsene Systemlandschaften, oft hochgradig modifiziert und durchzogen von einem Wildwuchs an Z-Programmen, haben riesige Datenfriedh\u00f6fe geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Datenfriedh\u00f6fe sind da, und sie m\u00fcssen verwaltet werden \u2013 sei es aus regulatorischen Gr\u00fcnden, zur Einhaltung von Aufbewahrungsfristen oder schlicht, weil der Fachbereich Angst hat, Informationen zu verlieren. Hier kollidiert die alte Welt der relationalen Datenbanken mit der neuen, teuren Welt der In-memory-Technologie. Hana-Speicher ist kostbar, viel zu kostbar, um ihn mit historischem Datenm\u00fcll zu verstopfen, der keinen operativen Mehrwert mehr bietet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Herzst\u00fcck der DMI-L\u00f6sung ist die Plattform JiVS IMP. Sie ist weit mehr als nur ein Archiv; sie ist eine intelligente Historisierungsplattform, die es erm\u00f6glicht, Altsysteme komplett stillzulegen und dennoch den vollen Zugriff auf alle historischen Daten zu behalten. Thomas Failer beschreibt JiVS IMP als eine systemunabh\u00e4ngige Plattform, die den gesamten Lebenszyklus von Informationen managt \u2013 von der \u00dcbernahme aus den Altsystemen \u00fcber die rechtssichere Aufbewahrung bis hin zur endg\u00fcltigen L\u00f6schung gem\u00e4\u00df<br>DSGVO. Bevor Daten in das neue System migriert werden, k\u00f6nnen sie auf der JiVS-Plattform bereinigt, harmonisiert und angereichert werden. Das Ergebnis ist ein \u201eClean Core\u201c im wahrsten Sinne des Wortes \u2013 ein schlankes, agiles S\/4-System, das mit sauberen Daten arbeitet und nicht von der Last der Vergangenheit erdr\u00fcckt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der beste Weg besteht darin, die volle Kontrolle \u00fcber die Daten zu haben. \u201eErst dadurch k\u00f6nnen Sie den eigenen Mitarbeitenden KI-Werkzeuge zur Verf\u00fcgung stellen, die Sie ebenfalls unter Ihrer Kontrolle haben und haben m\u00fcssen. Vertrauen in die eigenen Daten, in die KI und die eigenen Mitarbeitenden geht also Hand in Hand\u201c, skizziert Thomas Failer die neuen Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161140\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier.jpg 1024w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-400x400.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-960x960.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-12x12.jpg 12w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-600x600.jpg 600w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/alexander-zeier-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es gibt einen Weisungszusammenhang zwischen Datenmanagement und Clean Core, was DMI und Nova beweisen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Prof. Dr. Alexander Zeier,<\/strong><br>Co-Founder &amp; Chief Scientist,<br>Nova Intelligence<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI und Robotertechnik<\/h2>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>KI ist kein isolierter Trend, sondern konvergiert mit der Robotertechnik. \u201eEs ist unglaublich, ja fast atemberaubend, welche Fortschritte gerade im Bereich der humanoiden Robotik stattfinden\u201c, wei\u00df Thomas Failer aus eigenen Studien. \u201eDiese Maschinen m\u00fcssen, wenn sie mit Menschen interagieren, in jeder Hinsicht korrekt handeln, also auch im ethischen Sinne. Wir m\u00fcssen diesen Maschinen vertrauen k\u00f6nnen. Und das k\u00f6nnen wir nur, wenn wir auch den Daten, mit denen ihre Steuerungs-KI trainiert wurde, vertrauen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Diskussionen vor wenigen Wochen in Davos haben gezeigt, dass Manager Daten-Governance nicht mehr nur als rein technisches Problem behandeln. Das Thema ist auf der Ebene der Gesch\u00e4ftsleitungen und Aufsichtsr\u00e4te angekommen. Und noch etwas ist dort angekommen: Datenunabh\u00e4ngigkeit entscheidet dar\u00fcber, ob Unternehmen KI einsetzen k\u00f6nnen, ohne von bestimmten Anbietern abh\u00e4ngig zu sein. Ob sie ihrer KI vertrauen k\u00f6nnen und ob sie in geopolitisch und regulatorisch unsicheren Zeiten resilient und gleichzeitig agil bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hauptrolle hei\u00dft Vereinfachung! Das bedeutet nat\u00fcrlich einen gro\u00dfen Abstimmungsaufwand zwischen den Abteilungen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil davon ist der Diskussion gewidmet, auf welche unternehmensspezifischen Daten und Informationen die KI-Anwendungen zugreifen sollen. Diese sind nat\u00fcrlich auf viele verschiedene Speicher und Quellsysteme verteilt. Und f\u00fcr jedes einzelne System m\u00fcssen Exportprogramme geschrieben werden. \u201eSo bedeutet KI mehr Komplexit\u00e4t und damit Fehleranf\u00e4lligkeit und Aufwand. KI-Anwendungen wirken hier fast wie ein Fremdk\u00f6rper, der amateurhaft auf nicht veredelte \u00c4ste aufgepfropft wird\u201c, sagt Failer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Singul\u00e4re Plattform<\/h2>\n\n\n\n<p>Der ganze Wildwuchs an Quellsystemen sollte einer einzigen Plattform weichen, die s\u00e4mtliche Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext enth\u00e4lt. Wenn das Datenvolumen drastisch reduziert wird, sinken die Kosten f\u00fcr den Cloud-Betrieb signifikant.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem erm\u00f6glicht die Entkopplung der Daten von der Applikation eine viel gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t. Unternehmen k\u00f6nnen ihre ERP-Strategie \u00e4ndern, den Cloud-Provider wechseln oder sogar wieder on-prem gehen, ohne ihre historischen Daten zu verlieren oder aufw\u00e4ndige Migrationsprojekte starten zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"400\" data-id=\"161188\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161188\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-12x12.jpg 12w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/SAP1126813_Saueressig_sylvianebrauer_23092024-57_400x400_web-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>SAP ist ein Wegbereiter f\u00fcr die souver\u00e4ne Cloud aus politischer und IT-strategischer Perspektive f\u00fcr Kunden und Partner.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Thomas Saueressig,<\/strong><br>Mitglied des Vorstands, <em>SAP<\/em><br><\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>JiVS IMP fungiert als neutraler Hafen f\u00fcr die Daten, unabh\u00e4ngig von den St\u00fcrmen auf dem ERP-Markt. Thomas Failer sieht darin einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t, die Thomas Saueressig so vehement einfordert. Denn wer die Hoheit \u00fcber seine historischen Daten hat, ist nicht erpressbar und kann selbstbestimmt \u00fcber seine IT-Zukunft entscheiden. \u201eMit der Plattform haben Sie alles, was Sie brauchen\u201c, bewirbt Failer sein Produkt JiVS IMP. \u201eSie k\u00f6nnen die Informationen, die Sie f\u00fcr Ihre KI-Anwendungen ben\u00f6tigen, selbstst\u00e4ndig selektieren, die Governance-Regeln festlegen. Das Business hat hier die volle Kontrolle.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Einstiegspunkt ist die JiVS-Plattform? \u201eDas muss nicht sein\u201c, erkl\u00e4rt Failer. \u201eAuch SAP kann der Einstiegspunkt sein. Dann ist unsere Plattform eher die Br\u00fccke als der Einstiegspunkt. Wir nennen diese Br\u00fccke den JiVS IMP Data Collector. Die Funktionalit\u00e4t baut auf bestehenden Eigenschaften unserer Plattform auf, dem Turbo-Extraktor und Data Replication Service. Das bedeutet, wir k\u00f6nnen in kurzer Zeit gro\u00dfe Mengen an Daten und Informationen zusammen mit dem Gesch\u00e4ftskontext aus den Quellsystemen abziehen und auf unsere Plattform \u00fcberspielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso k\u00f6nnen wir in k\u00fcrzester Zeit gro\u00dfe Datenmengen, auch nach einer Selektion, auf andere Zielsysteme wie S\/4 Hana oder IoT- und Robotics-Anwendungen oder Instanzen unserer Plattform transferieren. Diese Replikation l\u00e4sst sich in frei definierbaren Intervallen automatisch wiederholen. Denken Sie nur an die Business Technology Platform von SAP. Dort k\u00f6nnen Unternehmen jede Art von Service neben ihrem SAP-System betreiben. Und dank unseres Data Collector k\u00f6nnen Unternehmen diese Services einfach und automatisiert mit den jeweils ben\u00f6tigten und passenden Daten versorgen. Das ist im \u00dcbrigen nicht nur einfacher, sondern auch kosteng\u00fcnstiger.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die SAP-Bestandskunden k\u00f6nnen souver\u00e4n entscheiden, welche und wie viele Daten und Informationen sie in welchen Umgebungen vorhalten wollen. Am teuersten ist sicher eine reine Hauptspeicherumgebung, wie es bei S\/4 Hana der Fall ist. \u201eBilliger wird es auf der Business Technology Platform, wo die Services nur mit einem Teil der Daten aus unserer Plattform auskommen\u201c, wei\u00df Thomas Failer.<\/p>\n\n\n\n<p>JiVS IMP l\u00e4uft auch in der SAP-Cloud, die hier die entsprechenden M\u00f6glichkeiten bietet. \u201eAktuell pr\u00fcfen wir europ\u00e4ische Cloud-Anbieter mit souver\u00e4nen Umgebungen, um dort unsere Plattform und insbesondere den Turbo-Extraktor, Data Replication Service und den neuen Data Collector zu implementieren\u201c, erkl\u00e4rt Failer ein aktuelles Vorhaben. \u201eNat\u00fcrlich k\u00f6nnen Sie unsere Plattform auch in Ihrem eigenen Rechenzentrum installieren und betreiben. Mit unserer Plattform k\u00f6nnen Kunden schon heute datenunabh\u00e4ngig und -souver\u00e4n sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Herausforderungen h\u00f6ren beim Datenmanagement nicht auf. Die Architektur von S\/4 selbst verlangt nach neuen Denkweisen. Hier kommt das Konzept des Clean Core ins Spiel, das eng mit den Arbeiten von Professor Alexander Zeier und seinem Start-up Nova Intelligence verkn\u00fcpft ist. Zeier, einer der Miterfinder der Hana-Datenbank, hat tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die architektonischen Notwendigkeiten moderner ERP-Systeme. Er wei\u00df, dass die jahrelange Praxis, den SAP-Standard durch Modifikationen im Kern an die eigenen Bed\u00fcrfnisse anzupassen, in der Cloud-Welt nicht mehr funktioniert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Zusammenhang zwischen Daten-management und Clean Core ist evident und wird durch die L\u00f6sungen von DMI und Nova Intelligence perfekt illustriert. Ein sauberer Kern ist nur m\u00f6glich, wenn auch die Daten sauber sind. Wenn der SAP-Bestandskunde alte, modifizierte Datenstrukturen in ein neues System migriert, zwingt er das neue System oft dazu, alte Logiken zu unterst\u00fctzen, was wiederum zu Modifikationen f\u00fchrt. Thomas Failer und Alexander Zeier spielen hier quasi Doppelpass. Failer sorgt mit JiVS IMP daf\u00fcr, dass die Datenlast reduziert und die verbleibenden Daten bereinigt werden. Zeier sorgt mit Nova Intelligence und seinen KI-Agenten daf\u00fcr, dass der Code, der diese Daten verarbeitet, analysiert und modernisiert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Symbiose aus intelligentem Datenmanagement und KI-gest\u00fctzter Code-Transformation ist der Schl\u00fcssel zum Erfolg. Thomas Failer betont immer wieder, dass man das Problem an der Wurzel packen muss. Es reicht nicht, nur die Symptome zu bek\u00e4mpfen. Man muss die Ursachen f\u00fcr die Komplexit\u00e4t beseitigen. Und die Ursachen liegen fast immer in der Historie \u2013 in den angesammelten Daten und dem gewachsenen Code. Indem DMI die historischen Daten aus dem operativen System herausl\u00f6st und auf einer separaten Plattform verwaltet, schafft es den Freiraum, den Nova Intelligence ben\u00f6tigt, um den Code zu modernisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Rolle von Thomas Saueressig in diesem Gef\u00fcge ist die des politischen und strategischen Wegbereiters. Er muss den Rahmen schaffen, in dem L\u00f6sungen wie die von DMI und Nova Intelligence florieren k\u00f6nnen. Sein Bekenntnis zur souver\u00e4nen Cloud und zur Wahlfreiheit f\u00fcr die Kunden ist ein wichtiges Signal.<\/p>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sungen von DMI bieten einen pragmatischen, effizienten und sicheren Weg aus der Datenfalle. Thomas Failer hat mit JiVS IMP eine Plattform geschaffen, die genau das liefert, was SAP-Bestandskunden heute am dringendsten brauchen: eine Br\u00fccke zwischen der alten und der neuen Welt, die es erlaubt, den Ballast abzuwerfen, ohne das Wissen zu verlieren. Zusammen mit den innovativen Ans\u00e4tzen von Nova Intelligence f\u00fcr den Clean Core entsteht so ein holistisches Bild einer modernen ERP-Architektur. Es ist an der Zeit, dass die SAP-Bestandskunden aufwachen und ihre Daten nicht l\u00e4nger als Last, sondern als ihren wertvollsten Schatz begreifen, den es zu heben gilt \u2013 aber mit dem richtigen Werkzeug und nicht mit der Schaufel von gestern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"674\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-1200x674.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-161141\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-1200x674.png 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-400x225.png 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-768x431.png 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-100x56.png 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-480x270.png 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-640x359.png 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-720x404.png 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-960x539.png 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-1168x656.png 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-1440x809.png 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-1536x862.png 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-18x10.png 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1-600x337.png 600w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Picture1.png 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Mit den richtigen Schaufeln \u2013 KI-Werkzeugen \u2013 gelingt das Heben des Datenschatzes vor, w\u00e4hrend und nach der S\/4-Conversion. (Quelle: DMI JiVS)<\/em><br><\/em><br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/pdfs\/2603-cover\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-161169\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/download_banner_D_1000x125-600x75.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<p><script class=\"podigee-podcast-player\" src=https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js data-configuration=https:\/\/e3coverstory-2633.podigee.io\/embed?context=external><\/script><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datend\u00e4mmerung im ERP-Universum: Die aktuelle geopolitische Lage, der steinige Weg zur S\/4-Transformation und die m\u00f6gliche Rettung durch intelligentes Datenmanagement verleihen der digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t wachsende Brisanz und Relevanz. 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