{"id":158583,"date":"2026-01-15T07:00:00","date_gmt":"2026-01-15T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/e3mag.com\/?p=158583"},"modified":"2026-01-15T13:29:37","modified_gmt":"2026-01-15T12:29:37","slug":"sap-ecc-bis-und-nach-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/sap-ecc-bis-und-nach-2030\/","title":{"rendered":"SAP ECC bis und nach 2030"},"content":{"rendered":"\n<p>Selbst nach einer Migration auf eine andere ERP-L\u00f6sung kann es notwendig sein, die bestehenden ECC-Systeme (wenn auch in kleinerem Umfang) weiterhin zu betreiben bzw. zug\u00e4nglich zu halten, um gesch\u00e4ftliche Anforderungen zu erf\u00fcllen. SAP-ECC-Systeme bilden das R\u00fcckgrat der gesch\u00e4ftskritischen Funktionen vieler Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit der t\u00e4gliche Betrieb gew\u00e4hrleistet bleibt, m\u00fcssen diese Systeme effektiv und effizient laufen. Der erste zentrale Aspekt ist dabei die Kontinuit\u00e4t. Sie erfordert eine vertraglich abgesicherte Wartung der Systeme durch die Anbieter (zum Beispiel SAP f\u00fcr Anwendungen und\/oder Datenbanken), sei es im Rahmen der Standardwartung, der erweiterten Wartung oder einer kundenspezifischen Wartungsvereinbarung. So wird sichergestellt, dass die ECC-\u00adSysteme umfassenden Support sowohl von SAP als auch von den Datenbankanbietern, auf deren Plattform(en) ECC betrieben wird, erhalten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-34763738\"><div id=\"great-736096783\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zugriff gew\u00e4hrleisten<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Abh\u00e4ngig von der Art der erworbenen Lizenz kann der Zugriff auf die Daten in den SAP-ECC-Datenbanken eingeschr\u00e4nkt sein. Hat ein Unternehmen etwa die Oracle-Datenbanklizenz f\u00fcr den Einsatz mit SAP ECC als Bundle von SAP erworben, so wird diese Lizenz als ASFU (Application Specific Full Use) klassifiziert. Oracle-Datenbanken mit ASFU-Lizenzen sind technisch und funktional identisch mit Full Use (FU), das hei\u00dft direkt von Oracle Corporation lizenzierten Datenbanken. Es gibt jedoch wichtige Unterschiede (vgl. Box auf Seite 53).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ASFU-Datenbanken<\/h2>\n\n\n\n<p>Besteht die Notwendigkeit, auf eine ASFU-Datenbank direkt aus Nicht-SAP-Anwendungen oder Drittanbieter-Tools zuzugreifen, muss die ASFU-Lizenz in eine FU-\u00adLizenz von Oracle umgewandelt werden. Alternativ k\u00f6nnen Kunden die Datenbank-Lizenzen im Subscription-Modell von Exadata Cloud Service (Public Cloud) oder Exadata Cloud@Customer (Private Cloud im Rechenzentrum des Kunden) nutzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf diese Weise k\u00f6nnen sie ihre SAP-Systeme in die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) migrieren und ihre SAP-Datenbanken \u00fcber die Datenbank\u00adlizenz Subscription abdecken. Dadurch entf\u00e4llt jeglicher zus\u00e4tzliche Investitionsaufwand (CAPEX) f\u00fcr den Erwerb von FU-\u00adOracle-Datenbanklizenzen; die Kosten lassen sich stattdessen als Betriebsausgabe (OPEX) im Rahmen eines Abonnements verbuchen, solange dies erforderlich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zuverl\u00e4ssigkeit st\u00e4rken<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Da die SAP-ECC-Systeme die aktuellen Gesch\u00e4ftsprozesse steuern, ist es entscheidend, dass sie die h\u00f6chstm\u00f6gliche Zuverl\u00e4ssigkeit und Ausfallsicherheit bieten. Wenn man ber\u00fccksichtigt, wo wir derzeit im ECC-Lebenszyklus stehen, l\u00e4sst sich aber m\u00f6glicherweise eine Investition f\u00fcr ein Redesign der Architektur und eine Erneuerung der Hardware nicht rechtfertigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der besten L\u00f6sungen besteht dann darin, die SAP-ECC-Systeme in ein Cloud-Abonnementmodell zu \u00fcberf\u00fchren. Allerdings: Nicht alle Cloud-L\u00f6sungen sind gleichwertig. Um h\u00f6chste Zuverl\u00e4ssigkeit und Ausfallsicherheit zu erreichen, ist der Einsatz von Oracle Real Application Clusters (RAC), das Active-Active-Clustering erm\u00f6glicht, unerl\u00e4sslich. Der Betrieb von SAP mit RAC in einer Public-\u00adCloud-Umgebung ist ausschlie\u00dflich mit dem Oracle Exadata Database Service m\u00f6glich, wobei sowohl Oracle Exadata Cloud@Customer als auch die Oracle Exadata Cloud Infrastructure (OCI) unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gleichen Kosten\u00fcberlegungen gelten f\u00fcr Desaster-Recovery-Rechenzen\u00adtren (DRC). Ein Ersatz der DRC-Infrastruktur durch neue, teure Hardware ist h\u00e4ufig wirtschaftlich nicht vertretbar. Dennoch bleibt die F\u00e4higkeit, den Gesch\u00e4ftsbetrieb im Katastrophenfall aufrechtzuerhalten, ein entscheidender Faktor f\u00fcr Unternehmen. Die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen im Abonnementmodell bei unterst\u00fctzten Hyperscalern als Teil eines Desaster-Recovery-Plans erm\u00f6glicht es, die gew\u00fcnschten Ergebnisse zu erzielen, ohne die hohen Investitionskosten f\u00fcr eine Erneuerung der DRC-Hardware tragen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">F\u00fcr Compliance sorgen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In jeder Rechtsordnung gibt es zahlreiche Vorschriften, die Unternehmen einhalten m\u00fcssen \u2013 insbesondere im Hinblick auf die Aufbewahrung von Gesch\u00e4ftsdaten. Lokale Gesetze k\u00f6nnen eine verl\u00e4ngerte Aufbewahrungsfrist f\u00fcr Daten vorschreiben. Dar\u00fcber hinaus ben\u00f6tigen Pr\u00fcfer im Bedarfsfall schnellen Zugriff auf \u00e4ltere Daten. Es gibt verschiedene Arten von aufzubewahrenden Altdaten, und auch deren Handhabung ist verschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vollst\u00e4ndige Backups \u00e4lterer ECC-Datenbanken, die dazu dienen, den Datenbestand zu einem bestimmten Zeitpunkt zu rekonstruieren: Sie k\u00f6nnen in einem externen Dateisystem, auf Magnetb\u00e4ndern, Worm-Laufwerken oder in der Cloud gespeichert werden. Das sp\u00e4tere Recovery auf der Basis solcher Backups kann jedoch problematisch werden \u2013 etwa dann, wenn die urspr\u00fcngliche Plattform ihr Support-Ende \u00fcberschritten hat (zum Beispiel HP-UX). <\/p>\n\n\n\n<p>Um den Zugriff auf das ECC-System vor der endg\u00fcltigen Stilllegung gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, ist es also wichtig, das aktuelle ECC-System auf eine Plattform mit langfristigem Support zu migrieren. Eine gute Wahl w\u00e4re Oracle Linux. Da Oracle Linux die einzige Linux-\u00adDistribution ist, die auf allen unterst\u00fctzten Hyperscalern den Betrieb von SAP ECC mit der Oracle-Datenbank sicherstellt, bietet diese Kombination Unternehmen die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t und Sicherheit f\u00fcr eine in Zukunft vielleicht notwendige Wiederherstellung stillgelegter ECC\/NetWeaver-Systeme.<\/p>\n\n\n\n<p>Alte, archivierte Gesch\u00e4ftsdaten, die mit der Transaktion SARA und\/oder mit XML Archiving extrahiert wurden: Der Zugriff auf diese archivierten Daten erfordert in der Regel ein funktionierendes ECC-\u00adSystem, da sie auf Basis von Archivierungsobjekten und nicht durch tabellenbasierte Datensatz-Extraktion archiviert wurden. Hinzu kommt, dass viele Beratungsunternehmen ihren Kunden bei der Migration auf S\/4 Hana empfehlen, s\u00e4mtliche Altdaten zu archivieren, damit nur ein reduzierter Datenbestand migriert werden muss. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Zugriff auf diese archivierten Daten nach der Migration auf SAP S\/4 Hana kann Probleme bereiten, weshalb auch noch nach der Migration ein funktionierendes ECC-System verf\u00fcgbar sein sollte. Eine einfache L\u00f6sung besteht darin, ein minimales ECC-System auf einem Hyperscaler so lange weiter\u00adzubetreiben, wie es erforderlich ist. Die archivierten Daten k\u00f6nnen dann pro\u00adblemlos \u00fcber dieses System zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ k\u00f6nnen Unternehmen den Einsatz von Hybrid Columnar Compression (HCC) als Bestandteil des Information Lifecycle Management (ILM) in Betracht ziehen. Damit l\u00e4sst sich die Gr\u00f6\u00dfe der Oracle-Datenbank signifikant reduzieren (m\u00f6glicherweise um mehr als das 10-Fache), sodass die Notwendigkeit einer gesonderten Datenarchivierung entf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sicherheit garantieren<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In der Fr\u00fchzeit von SAP R\/3 waren die meisten Systeme nicht mit dem Internet verbunden. Sicherheit konzentrierte sich daher auf physische Sicherheit, Netzwerksicherheit, das Einrichten von Berechtigungsprofilen und die Segregation of Duties. Heute jedoch sind die Systeme durch Angriffe verschiedenster Herkunft bedroht, wobei insbesondere Phishing- und Ransomware-Attacken Unternehmen aller Gr\u00f6\u00dfenordnungen treffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hacker ben\u00f6tigen nur ein einziges Sicherheitsloch, um Zugang zu zahlreichen Systemen und Datenbanken zu erlangen. Die Bedrohung wird allerdings geringer, wenn man die Datenbanken verschl\u00fcsselt. Angreifer k\u00f6nnen dann, selbst wenn sie die physische Ebene der Datenbank \u00aderreichen, keine f\u00fcr sie nutzbaren Daten auslesen, weil sowohl die Datenbank selbst als auch die Kommunikation zwischen Datenbank- und SAP-NetWeaver-\u00adApplikationsserver(n) verschl\u00fcsselt wird. Oracle Advanced Security (im Lieferumfang der SAP-ASFU-Lizenz enthalten) unterst\u00fctzt zudem die Verschl\u00fcsselung kompletter Backups, sodass alle ruhenden wie auch alle in \u00dcbertragung befindlichen Daten gesch\u00fctzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was passiert, wenn die SAP-\u00adECC-Systeme tats\u00e4chlich von einer Ransomware-Attacke betroffen sind? Ist Ihre SAP-\u00adECC-Datenbank von Oracle und wurde ein Backup mit der Oracle Zero Data Loss Recovery Appliance (ZDLRA) erstellt, dann k\u00f6nnen Sie die Datenbank einfach aus der ZDLRA wiederherstellen. Da SAP ECC s\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsdaten wie auch die Gesch\u00e4ftslogik (Abap\/Konfigurationen) in der Datenbank speichert, stellt ZDLRA sicher, dass alle Informationen auch dann gesch\u00fctzt bleiben, wenn das produktive ECC-System kompromittiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weg in die KI-Zukunft ebnen<\/h2>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz beeinflusst heute alle Aspekte unserer IT-Systeme. Die SAP-\u00adECC-Datenbanken sind ein wahrer Schatz an Gesch\u00e4ftsdaten, der mit den richtigen Tools und KI-Technologien nutzbar gemacht werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Oracle unterst\u00fctzt Sie dabei, das volle Potenzial der Daten in Ihren bestehenden SAP-ECC-Oracle-Datenbanken auszusch\u00f6pfen \u2013 selbst dann, wenn Sie bereits ein neues Greenfield-ERP-System aufbauen. Verzichten Sie nicht auf die enormen Vorteile, die in Ihren SAP-ECC-Datenbanken verborgen liegen. Sprechen Sie mit unseren AI-Datenspezialisten, um die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten zu entdecken \u2013 von Generative AI \u00fcber AI Services und GenAI-L\u00f6sungen f\u00fcr Datenplattformen bis hin zu AI-Infrastruktur.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ASFU vs. FU<\/h2>\n\n\n\n<p>(1) F\u00fcr ASFU-Lizenzen ist ein fester Prozentsatz des SAP-Anwendungsvertrags zu entrichten, w\u00e4hrend die FU-Lizenz-Geb\u00fchren in der Regel nach der Anzahl der von der Datenbank genutzten Prozessoren\/Kerne berechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die ASFU-Datenbanken d\u00fcrfen ausschlie\u00dflich von SAP-ECC-\/NetWeaver-Anwendungen genutzt werden, w\u00e4hrend die Daten in FU-Datenbanken auch f\u00fcr andere Anwendungen oder Drittanbieter-Tools zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>PDF-Downloads:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2512_oracle_en_low.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Englisch<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2512_oracle_es_low.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Spanisch<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2512_oracle_fr_low.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Franz\u00f6sisch<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Supportende f\u00fcr SAP ECC r\u00fcckt n\u00e4her. 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