{"id":149977,"date":"2025-03-27T09:38:00","date_gmt":"2025-03-27T08:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=149977"},"modified":"2025-04-11T09:24:37","modified_gmt":"2025-04-11T07:24:37","slug":"greenfield-ansatz-in-der-private-cloud-auf-zwei-gleisen-zum-s-4-big-bang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/greenfield-ansatz-in-der-private-cloud-auf-zwei-gleisen-zum-s-4-big-bang\/","title":{"rendered":"Greenfield-Ansatz in der Private Cloud: Auf zwei Gleisen zum S\/4-Big-Bang"},"content":{"rendered":"\n<p>Um zukunftsweisende Technologien wie Analytics, k\u00fcnstliche Intelligenz, Machine Learning, Supply Chain Planning und moderne Finanzl\u00f6sungen langfristig zu integrieren, hat sich der international t\u00e4tige Edelstahlrohrhersteller Fischer f\u00fcr den Wechsel auf SAP S\/4 Hana in der Private Cloud entschieden. Das bisherige ERP-System war veraltet und wurde nicht mehr weiterentwickelt \u2013 ein Neustart war erforderlich. Die Gesch\u00e4ftsleitung setzte daher bewusst auf einen Greenfield-Ansatz, um eine moderne, skalierbare IT-Landschaft aufzubauen. \u201eUnser altes ERP-System wurde nicht mehr weiterentwickelt. Mit S\/4 gehen wir den Schritt in die Zukunft und treiben die Internationalisierung der Fischer Group voran\u201c, erkl\u00e4rt Hans-Peter Fischer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Unternehmensgruppe.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Transparenz und Traceability<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Umstellung verfolgt die Fischer Group das Ziel, eine zukunftsf\u00e4hige Produktionsumgebung zu schaffen: mehr Transparenz und R\u00fcckverfolgbarkeit (Trace\u00adability) in der Fertigung, verbesserte Prozesse im Shopfloor und im Manufacturing Execution System (MES) sowie die Integration modernster Qualit\u00e4tsmanagement-Technologien, etwa die Anbindung von Messmaschinen in der Produktion und in Laboren.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1116232719\"><div id=\"great-2125673794\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201eWir wollten eine einheitliche ERP-Plattform, die alle Prozesse abbilden kann. SAP S\/4 Hana bietet daf\u00fcr die optimalen Voraussetzungen\u201c, betont Hans-Peter \u00adFischer. Auch Thorsten Obert, CIO der \u00adFischer Group, unterstreicht die strategische Bedeutung der Entscheidung: \u201eMit dem Greenfield-Ansatz in der Private Cloud haben wir nicht nur eine flexible und skalierbare IT-Landschaft geschaffen, sondern konnten auch Altlasten bereinigen und eine v\u00f6llig neue Architektur aufbauen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie hat Fischer bislang gearbeitet?<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Unternehmensbereich fertigt Rohre mit unterschiedlichen Au\u00dfendurchmessern. Um die R\u00fcstkosten an der Maschine gering zu halten, fassten die Verantwortlichen die Bedarfe mit identischem Durchmesser zu einer \u201eKampagne\u201c zusammen. Das bedeutete, dass die Maschine auf einen bestimmten Durchmesser eingerichtet und anschlie\u00dfend die ben\u00f6tigten Rohre f\u00fcr die kommenden vier Wochen produziert wurden.<br>Im alten System war das ein hoher Aufwand, weil die Bedarfe nicht nach Durchmesser sortiert werden konnten, sondern lediglich nach dem Bedarfsdatum. Um diesen ineffizienten Prozess zu verbessern, entwickelte Fischer eine Schnittstelle, die jede Nacht die aktuellen Bedarfszahlen aus dem System abrief und in einem PDF-Dokument speicherte. In dieser Datei wurden die Bedarfe manuell nach Durchmessern, Werkstoffen und Wandst\u00e4rken sortiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">T\u00e4gliche Medienbr\u00fcche<\/h2>\n\n\n\n<p>Manuel Hoferer, stellvertretender Produktionsleiter bei Fischer Edelstahlrohre, war mit diesem Prozess nicht gl\u00fccklich: \u201eDie Planung auf diese Art war unheimlich m\u00fchsam, da wir mit t\u00e4glichen Medienbr\u00fcchen in der Planung zu k\u00e4mpfen hatten. Auf der einen Seite hatten wir das PDF mit der Sortierung und wir mussten quasi die Daten von links nach rechts kopieren, bevor wir dann am Ende exakt planen konnten.\u201c Das hat sich mit dem Wechsel auf das neue SAP-System komplett gedreht. \u201eMit der Einf\u00fchrung von S\/4 Hana in der Private Cloud haben wir die einzelnen Schritte vereint. Das hei\u00dft, mit dem neuen SAP-System gibt es keinen Medienbruch mehr \u2013 wir m\u00fcssen also die Bedarfe nicht mehr von links nach rechts kopieren, sondern haben alle relevanten Daten in der Ressourcenplantafel in PP\/DS abgebildet und k\u00f6nnen so direkt die Planauftr\u00e4ge im System umsetzen\u201c, beschreibt Hoferer.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-0f5a894\" data-block-id=\"0f5a894\"><style>.stk-0f5a894 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-0f5a894 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-149978\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-scaled.jpeg\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-400x225.jpeg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-1200x675.jpeg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-768x432.jpeg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-100x56.jpeg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-480x270.jpeg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-640x360.jpeg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-720x405.jpeg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-960x540.jpeg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-1168x657.jpeg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-1440x810.jpeg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-18x10.jpeg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5076-600x338.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">&#8220;Die gro\u00dfe Herausforderung im Projekt war, die ganzen Zusammenh\u00e4nge auf den Punkt zu bringen.&#8221;<br><strong> Manuel Hoferer<\/strong>, stellvertretender Produktionsleiter, Fischer Edelstahlrohre<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Planer bei Fischer arbeiten so nicht nur erheblich effizienter, sondern der gesamte Planungsprozess ist dadurch deutlich robuster und weniger fehleranf\u00e4llig geworden, da jetzt der Kopierschritt f\u00fcr die Mitarbeiter wegf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einf\u00fchrung mit Hindernissen<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Wechsel auf S\/4 Hana verlief bei der Fischer Group anfangs nicht immer einfach. Das gr\u00f6\u00dfte Hindernis dabei war vor allem die Ressourcenplanung der Mitarbeiter. \u201eJeder Mitarbeiter sollte anfangs eine Sch\u00e4tzung abgeben, wie viel Zeit er in diesem Projekt verbringen kann\u201c, erinnert sich Hoferer. \u201eManche sagten, maximal eine Stunde am Tag.\u201c Hintergrund: Das Problem war, dass sich am Anfang des Projektes niemand so wirklich vorstellen konnte, was da losgetreten wurde.\u201c Das \u00e4nderte sich erst, als CONSILIO mit den beiden Partnern David Reibnegger und Martin Kreutz in das laufende Projekt integriert wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neuen Projektverantwortlichen erkl\u00e4rten gleich: \u201eOb auf einem Auftrag das Werk 1030 oder 1010 steht, ist heute v\u00f6llig egal, denn die Prozess-Abl\u00e4ufe sind jetzt unter S\/4 Hana de facto identisch.\u201c Am Anfang war der Belegschaft nicht klar, was die Fischer Group mit der Transformation bezweckt und wie alle davon profitieren k\u00f6nnen \u2013 auch die einzelnen Mitarbeiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnter S\/4 Hana k\u00f6nnen die Mitarbeiter ihr technisches Know-how mit dem ERP-Know-how verkn\u00fcpfen. Dadurch steigern sie die Wertsch\u00f6pfung nicht nur f\u00fcr das Unternehmen, sondern erschlie\u00dfen auch viele positive Effekte f\u00fcr sich pers\u00f6nlich\u201c, beschreibt David Reibnegger. F\u00fcr die Mitarbeiter war diese Aussage nach eigenen Angaben ein regelrechter Augen\u00f6ffner, da sie nun sehen konnten, was das neue System f\u00fcr das Unternehmen und f\u00fcr sie selbst bringt. \u201eZuvor hatte uns niemand wirklich plausibel erkl\u00e4rt, was das Ziel ist und wie wir davon profitieren k\u00f6nnen\u201c, bringt es Hoferer auf den Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar kannten die Mitarbeiter jetzt die Intention der Ver\u00e4nderung, doch waren sie sich nicht bewusst, wie viel Arbeit noch vor ihnen liegt. Denn der Wechsel auf S\/4 Hana hatte auch einen gravierenden Einfluss auf die bisher gelebten Prozesse. Hoferer beschreibt das so: \u201eDie gro\u00dfe Herausforderung im Projekt war, die ganzen Zusammenh\u00e4nge auf den Punkt zu bringen. So haben wir als Mitarbeiter im Projektteam ein Klassensystem aufgebaut, Merkmale f\u00fcr Produkte definiert, unsere Arbeitspl\u00e4tze klassifiziert, die f\u00fcr eine realistische Planung relevant sind.\u201c Diese komplexe, ineinander verwobene Planung in die Realit\u00e4t zu bringen, war nach Aussagen der Beteiligten relativ schwierig, wurde aber von Consilio sehr gut unterst\u00fctzt. W\u00e4hrend sich der Wechsel auf S\/4 Hana bei manchen Unternehmen zun\u00e4chst auf eine rein technische Migration des Altsystems beschr\u00e4nkt, hat die Fischer Group einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Herkulesaufgabe Transformation<\/h2>\n\n\n\n<p>Statt lediglich das bestehende System zu konvertieren, wurde die gesamte IT-Landschaft konsolidiert. Drittsysteme wurden abgel\u00f6st oder nahtlos in S\/4 integriert, w\u00e4hrend die SAP-Experten von Consilio die Planungsoberfl\u00e4chen individuell an die Bed\u00fcrfnisse der Fischer Group anpassten. Das Resultat: ein vollst\u00e4ndig integriertes Gesamtsystem, das h\u00f6here Transparenz im Shopfloor, in der Produktion und im MES bietet. Dank der tiefgreifenden Systemintegration wurden die Logistik-, Produktionsplanungs- und Steuerungsprozesse \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette hinweg miteinander vernetzt. Zudem kamen State-of-the-Art-Funktionalit\u00e4ten im Extended Warehouse Management (EWM) zum Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch konnte die Fischer Group nicht nur eine h\u00f6here Transparenz im Lagersystem erreichen, sondern auch ihre Fertigungsprozesse deutlich effizienter gestalten. Eine neue Materialbereitstellungsmethode im EWM sorgt daf\u00fcr, dass die Maschinen optimal ausgelastet sind und produktiver arbeiten. Consilio begleitete diesen Transformationsprozess kontinuierlich und optimierte die Abl\u00e4ufe fortlaufend. Das Ergebnis: maximale Transparenz in der Logistik und Produktion sowie signifikante Kosteneinsparungen. Die erfolgreich umgesetzte Transformation bildet zudem die Basis f\u00fcr die anstehenden weltweiten Roll-outs, die ebenfalls mit Consilio als strategischem und fachlichem Partner durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Hauptsitz von Fischer in Achern-\u00adFautenbach ballt sich die gesamte Expertise des Unternehmens. Das bedeutet, alle Bereiche sind hier vertreten. Dazu geh\u00f6ren die Fischer Edelstahlrohre, Fischer Power Solutions, Fischer Rohrtechnik, Fischer Maschinentechnik. Bislang hatten alle Bereiche ihre eigenen Prozesse entwickelt und angewandt. Letztlich handelte es sich vor der Transformation um eigene Werke \u2013 auf Neudeutsch: Inseln oder eigene Welten. Mit dem S\/4-Hana-Projekt sollte sich alles \u00e4ndern. Consilio veranstaltete werks\u00fcbergreifende Workshops, in denen die Verantwortlichen sich \u00fcber ihre Prozesse und die Gr\u00fcnde daf\u00fcr austauschen konnten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verbinden, was zusammengeh\u00f6rt<\/h2>\n\n\n\n<p>Hoferer erinnert sich: \u201eBis vor dem Wechsel waren die Bereiche wie getrennte Welten. F\u00fcr mich war daher der beste Effekt aus dem Projekt, dass sich im Verlauf und aufgrund der Workshops ein internes Fischer-Netzwerk \u00fcber alle Bereiche aufgebaut hat. Etwa Edelstahlrohre, Rohrtechnik, Maschinentechnik, QM und Vertrieb.\u201c Laut seinen Aussagen kannte man die Kollegen zwar vom Telefon, doch damit hat sich der Austausch auch schon erledigt. Die Vereinheitlichung war ein gro\u00dfer Profit f\u00fcr die Fischer Group als Ganzes, weil ein gro\u00dfer Overhead abgeschafft wurde. Philipp Schneider bringt es auf den Punkt: \u201eIm Rahmen des Projektes haben wir die Prozesse neu strukturiert und harmonisiert. Zuvor wurden sie je nach Werk anders gehandhabt.\u201c In anderen Worten: Jeder Bereich bei Fischer hatte seine eigenen Prozesse entwickelt, ein Austausch fand bislang nicht statt. Die Umstrukturierung entwickelte sich haupts\u00e4chlich in Arbeitsgruppen. Bei diesen Arbeitsgemeinschaften wurden die einzelnen Prozesse zur Diskussion gestellt, besprochen, im Detail analysiert und auf Praktikabilit\u00e4t gepr\u00fcft. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-b9a3bce\" data-block-id=\"b9a3bce\"><style>.stk-b9a3bce .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-b9a3bce .stk-img-wrapper{width:70% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-149979\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-scaled.jpeg\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-400x225.jpeg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-1200x675.jpeg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-768x432.jpeg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-100x56.jpeg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-480x270.jpeg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-640x360.jpeg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-720x405.jpeg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-960x540.jpeg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-1168x657.jpeg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-1440x810.jpeg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-18x10.jpeg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5089-600x338.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">&#8220;Im Rahmen des Projektes haben wir die Prozesse neu strukturiert und harmonisiert. <br>Zuvor wurden sie je nach Werk anders gehandhabt.&#8221;<br><strong>Philipp Schneider<\/strong>, Senior Consultant, Consilio<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn die Experten meinten, das w\u00e4re der optimale Prozess, hat man ihn angenommen. In vielen F\u00e4llen wurde so erreicht, eine Harmonisierung der Prozesse so zu gestalten, dass sich jeder Bereich wiederfindet. Damit fand de facto eine Prozesskonsolidierung statt. Die so entstandenen neuen Prozesse vereinen das Beste aus allen Welten. \u201eDa nicht nur eine Conversion der Prozesse durchgef\u00fchrt wurde, sondern auch viele Prozesse neu designt wurden, mussten wir in den Arbeitskreisen vieles neu denken und die unterschiedlichen Ans\u00e4tze zusammenbringen. Das war eine nicht zu untersch\u00e4tzende Herausforderung\u201c, betont Thorsten Obert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Detail sah das so aus: In einem Arbeitskreis setzten sich elf technische Planer zusammen und f\u00fchrten gemeinsam eine Planung durch. So haben alle Beteiligten bereits sehen k\u00f6nnen, wie man k\u00fcnftig plant. Diese Form des Change-Managements kam bei den Kollegen gut an. Auch die neuen Strukturen in Teams, die neue Hardware-Ausstattung mit Laptops, der einfache Zugang zu den Besprechungsr\u00e4umen und die sehr kurzen Kommunikationswege zu Kollegen und F\u00fchrungskr\u00e4ften haben sich sehr positiv auf das gesamte Projekt ausgewirkt. \u201eIm Vergleich zu vorher hat sich die Fischer Group im Rahmen des Projektes digital neu erfunden, was wir alle sch\u00e4tzen\u201c, betont Hoferer. Die Prozesskonsolidierung ging einher mit der Harmonisierung der Stammdaten im PLM-Bereich, bei der Consilio ma\u00dfgeblich unterst\u00fctzt hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Unter Product Lifecycle Management (PLM) versteht man die systembasierte \u00adAbbildung und Verwaltung des Produkt\u00adlebens von der Idee \u00fcber Anforderungen, logische und funktionale Strukturierung und dabei Abbildung in Produktbeschreibungen, Eigenschaften und Validierung von der Planung \u00fcber die Herstellung und Dokumentation bis zum Recycling. Die Harmonisierung der Stammdaten erm\u00f6glicht der Fischer Group eine ganzheitliche Sicht auf die Produktentwicklung, optimiert die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen und reduziert Fehler sowie Kosten. So erh\u00e4lt das Unternehmen eine zentrale Datenbank f\u00fcr alle Produktinformationen, was die Entscheidungsfindung beschleunigt und die Markteinf\u00fchrungszeit verk\u00fcrzt. Damit maximiert PLM die Effizienz, Qualit\u00e4t und Rentabilit\u00e4t von Unternehmen in einer zunehmend digitalisierten Welt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Optimales Change-Management<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch das Change-Management von Consilio wurde von den Mitarbeitern als passend betrachtet. So gab es in den Schulungsr\u00e4umen eine Art \u201eKommandobr\u00fccke\u201c, an die sich jeder wenden konnte, der Probleme oder Fragen hatte. \u201eDie Wege waren sehr kurz, da das Schulungszentrum sehr mittig im Werk platziert ist, und so hatten wir nicht viel Wegezeit, wenn mal Not am Mann war\u201c, erinnert sich Philipp Schneider, Senior Consultant bei Consilio. \u201eSo konnten wir einfach mit den Mitarbeitern mitgehen und uns die Herausforderung ansehen und gemeinsam bew\u00e4ltigen.\u201c Manuel Hoferer erg\u00e4nzt: \u201eDie Consilio-Mitarbeiter waren fast rund um die Uhr verf\u00fcgbar, Philipp vor allem in der Fr\u00fche und David und Martin \u00fcbernahmen dann sp\u00e4ter \u2013 so stellt man sich Service vor.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wechsel in einem Rutsch<\/h2>\n\n\n\n<p>Anfang April 2024 wurden dann die vier Hauptwerke in Achern-Fautenbach in einem Big-Bang-Ansatz auf S\/4 umgestellt \u2013 kleinere Werke in den umliegenden Regionen wurden im Anschluss nachgezogen. Im Zuge der S\/4-Greenfield-Private-\u00adCloud-Implementierung unterst\u00fctzte die Consilio in den Bereichen Produktion, Planung, Qualit\u00e4tsmanagement, Technologie &amp; Development, EWM &amp; Logistik, Finance und trug somit ma\u00dfgeblich zum erfolgreichen Produktivstart bei. In den darauffolgenden Wochen wurden alle Produktions\u00adst\u00e4tten und Bereiche am Standort in Achern-Fautenbach auf Volllast hochgefahren und erreichten ein Volumen wie vor dem Umstieg.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eBereits am ersten Tag nach dem Umstieg termingerecht zu liefern, war immer unsere erste Priorit\u00e4t, und das haben wir geschafft\u201c, erinnert sich Manuel Hoferer. \u201eVerschiedene Kunden haben uns daf\u00fcr auch ein Lob zugesprochen. Vor allem, weil wir in diesem Mammutprojekt sowohl unser ERP- als auch das MES-System gewechselt haben. Auf diese Leistung sind wir wirklich stolz.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zweigleisige Strategie<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass der Umstieg so reibungslos lief, ist wahrscheinlich auch der gew\u00e4hlten Strategie zuzurechnen. So fuhr Fischer mehrere Wochen vor dem Go-live zweigleisig. Das bedeutet: \u201eWir haben ein paar Wochen vor dem Go-live unser komplettes ERP-System auf einem Testsystem mitlaufen lassen\u201c, erinnert sich Obert.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Mitarbeiter auf dem Shopfloor und in der Planung bedeutete das ein erh\u00f6htes Arbeitspensum, da sie die rele\u00advanten Daten doppelt pflegen mussten. \u201eAber das war f\u00fcr uns wahrscheinlich der Schl\u00fcssel zum Erfolg, da wir dadurch bereits im Vorfeld unsere Planung auf Herz und Nieren testen konnten\u201c, betont Hoferer. Das Engagement der Mitarbeiter ist ein Alleinstellungsmerkmal f\u00fcr die Fischer Group, da sie w\u00e4hrend dieser Vorbereitungsphase sprichw\u00f6rtlich den Button zwei Mal dr\u00fccken mussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis zeigt, dass sich diese Herangehensweise ausgezahlt hat. Ein weiterer Vorteil dieser Implementierungsstrategie war, dass sich die Mitarbeiter so einerseits bereits fr\u00fchzeitig mit dem neuen System vertraut machen konnten und andererseits sahen, wie die Prozesse k\u00fcnftig ablaufen. \u201eDas hat vielen Kollegen die Angst genommen, weil sie so bereits fr\u00fchzeitig erfuhren, was auf sie zukommt\u201c, beschreibt Obert. Zus\u00e4tzlich dazu unterst\u00fctzte die Consilio mit Schulungen der Key-User.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-b6debd3\" data-block-id=\"b6debd3\"><style>.stk-b6debd3 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-b6debd3 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}.stk-b6debd3 .stk-img-wrapper img{object-position:56.99999999999999% 30% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-149981\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-scaled.jpeg\" width=\"2560\" height=\"1440\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-scaled.jpeg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-400x225.jpeg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-1200x675.jpeg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-768x432.jpeg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-100x56.jpeg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-480x270.jpeg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-640x360.jpeg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-720x405.jpeg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-960x540.jpeg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-1168x657.jpeg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-1440x810.jpeg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-2048x1152.jpeg 2048w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-18x10.jpeg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG_5120-600x338.jpeg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">&#8220;Die Fischer Group hat sich aus einer strategischen \u00dcberlegung heraus f\u00fcr den Greenfield-Ansatz in der<br>Private Cloud entschieden.&#8221;<br><strong>Thorsten Obert<\/strong>, CIO, Fischer Group<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Papierlos mit S\/4 Private Cloud<\/h2>\n\n\n\n<p>Dass die S\/4 Hana Private Cloud der Einstieg in das intelligente, digitale Unternehmen ist, zeigt sich auch an anderer Seite. \u201eDie Anforderungen an die Digitalisierung und Automatisierung lassen sich nur auf diese Art und Weise ideal umsetzen\u201c, ist Thorsten Obert \u00fcberzeugt. So arbeitet Fischer seit dem Go-live 2024 zu 100 Prozent papierlos \u2013 davor waren es zu 100 Prozent Papier. Grund: Alle Labels werden jetzt seit der EWM-Einf\u00fchrung in der Produktion mit Label-Druckern ausgedruckt. Ein witziges Detail am Rande: \u201eDa wir daran zweifelten, dass die papierlose Planung und Fertigung m\u00f6glich ist, hatten wir uns vor dem Go-live noch mit ausreichend Aktenordnern eingedeckt. Diese Ordner brauchen wir jetzt nicht mehr und k\u00f6nnen sie an andere Kollegen f\u00fcr ihre Ablage abgeben\u201c, schmunzelt Obert. K\u00fcnftig planen die Verantwortlichen, diese F\u00e4higkeiten noch weiter auszubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Go-live \u00fcbernahm Consilio die Hypercare-Phase. Dabei optimierten die SAP-Spezialisten von Consilio die neuen Prozesse, behoben auftretende Fehler und passten die Prozessstrukturen an den Unternehmensalltag an, um einen sauberen Projektabschluss zu gew\u00e4hrleisten. Fischer hat im Juli 2024 den kompletten AMS-Service \u00fcber alle Bereiche inklusive der Beratung und Optimierung an die Consilio \u00fcbertragen. Hintergrund: Heute entstehen Technologien und neue L\u00f6sungen schneller als jemals zuvor. Damit \u00e4ndern sich nicht nur die gesch\u00e4ftlichen Anforderungen, auch die IT hat sich von ihrer unterst\u00fctzenden zu einer aktiven Rolle bei der digitalen Transformation von Unternehmen entwickelt. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie l\u00e4sst sich die Ann\u00e4herung von IT- und Gesch\u00e4ftsstrategie erreichen, wenn die Verantwortlichen mit der Verwaltung der aktuellen IT-Landschaft alle H\u00e4nde voll zu tun haben? Das Zauberwort lautet: Application Management Services (AMS). Die Dienstleistung zielt darauf ab, der IT die n\u00f6tige Zeit und die Ressourcen zu erm\u00f6glichen, die sie f\u00fcr Routineaufgaben ben\u00f6tigt. Mit dem Consilio-AMS reduzieren Unternehmen wie die Fischer Group ihre operative Arbeitsbelastung in der IT erheblich \u2013 damit gewinnen sie den Freiraum zur\u00fcck, den sie ben\u00f6tigen, um innovativ zu sein und ihr Business in ein intelligentes Unternehmen zu verwandeln. Consilio unterst\u00fctzt mit seinen Application Management Services bei der \u00dcberwachung und Optimierung der Applikationen im Tagesbetrieb und sorgt so proaktiv f\u00fcr eine einwandfreie Funktion kritischer Gesch\u00e4ftsprozesse, Workflows und Schnittstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Engagement der Fischer Group beim Application Management Service von Consilio ist eine langfristige Grundlage f\u00fcr eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gelegt. Ziel der strategischen Partnerschaft sind die Weiterentwicklung sowie die gemeinsame Betreuung und Projekt\u00adumsetzung mit der Fischer Group in den Bereichen SD, PP, QM, PP\/DS, EWM, Pro\u00adcurement, GTS, Technologie &amp; Entwicklung, Finance, Controlling sowie Basis &amp; Berechtigungen. In diesem Rahmen hat die Consilio mittlerweile einen Nacharbeitsprozess in den Bereichen PP\/EWM\/MES und PP\/DS eingef\u00fchrt. Damit ist eine effiziente Nacharbeit \u00fcber alle Ebenen mit Chargenf\u00fchrung realisiert. Die von Consilio implementierte L\u00f6sung st\u00e4rkt nicht nur die Prozesssicherheit in der Fischer Group, sondern tr\u00e4gt erheblich zur Optimierung der implementierten Prozesse bei.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weltweite Roll-outs geplant<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem die Zentrale mit ihren Werken auf S\/4 umgestellt wurde, sind die restlichen Niederlassungen an der Reihe. Zur Fischer Group geh\u00f6ren insgesamt 18 Unternehmen in acht L\u00e4ndern. Ausgehend vom Hauptsitz im s\u00fcddeutschen Achern-Fautenbach liegen die Standorte strategisch \u00fcber den Globus verteilt \u2013 vor allem an den Hotspots der Automobilindustrie. Da die Standorte zeitversetzt auch an das System gebracht werden sollen, hat die Projektgruppe \u2013 zusammengesetzt aus Mitarbeitern von Consilio und der Fischer Group \u2013 das Thema bei der Transformation ber\u00fccksichtigt. W\u00e4hrend dieser Zeit ist ein Template entstanden, das zu 90 bis 95 Prozent den Anforderungen der Unternehmensgruppe entspricht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum nicht 100 Prozent?<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Deutschland deckt das Template die Anforderungen zu 100 Prozent ab, doch im Ausland gibt es andere Anforderungen, beispielsweise weil die Dokumentation von den Beh\u00f6rden f\u00fcr ein Thema vorgegeben ist oder die B\u00fcrokratie spezielle Aufzeichnungen ben\u00f6tigt. Bei Fischer hatte es sich das Projektteam zur Aufgabe gemacht, das Template so zu gestalten, dass es dynamisch auf andere L\u00e4nder und Gegebenheiten vergleichsweise einfach ausgerollt werden kann. So verlangt Deutschland m\u00f6glicherweise eine andere Dokumentation \u2013 etwa von Gefahrstoffen \u2013 als Kanada, die USA, Mexiko oder S\u00fcdafrika und China. \u201eWir haben bereits w\u00e4hrend der Transformation sehr penibel darauf \u00adgeachtet, dass das Template nicht nur auf bestehende, sondern auch auf potenzielle neue Standorte vergleichsweise leicht angepasst werden kann\u201c, erinnert sich Hoferer. Da Achern-Fautenbach nach Unternehmensangaben die komplexeste Fertigung im Unternehmensverbund hat, entschied die Unternehmensleitung, dass hier die optimalen Voraussetzungen gegeben sind, den Prototyp f\u00fcr ein Template zu entwickeln, das man dann auch an die Auslandst\u00f6chter ausrollt. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir sind international sehr stark aktiv und unsere Kunden fordern weltweit die gleichen Prozesse, weshalb es f\u00fcr uns essenziell ist, einen starken Partner wie Consilio an unserer Seite zu wissen, der uns beim internationalen Roll-out begleitet\u201c, betont Hans-Peter Fischer. Um eine m\u00f6glichst hohe Flexibilit\u00e4t beim Roll-out zu gew\u00e4hrleisten, wurde das Template von den Entwicklern nicht hardcodiert \u2013 also auf Werke ausgerichtet. Die Entwickler von Consilio w\u00e4hlten vielmehr einen dynamischen Ansatz. Das gew\u00e4hrleistet im Nachhinein die ben\u00f6tigte Flexibilit\u00e4t, das Template sowohl konzeptionell als auch prozessseitig und bei der technischen Realisierung anzupassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Umstellung geht Fischer einen wichtigen Schritt in Richtung zukunftsf\u00e4hige Fertigung. Mit dem neuen System ist der Grundstein gelegt, die Transparenz sowohl in der Planung als auch in der Fertigung zu steigern. Au\u00dferdem besteht jetzt die M\u00f6glichkeit, die Fertigung weltweit auf ein gemeinsames Niveau zu heben. Somit haben die Verantwortlichen im Unternehmen einen konkreten \u00dcberblick dar\u00fcber, was im Unternehmen vor sich geht, und k\u00f6nnen im Ernstfall proaktiv gegensteuern \u2013 egal, in welchem Land die Fertigung sitzt. Philipp Schneider, Senior Solution Consultant SCM bei Consilio, bringt es auf den Punkt: \u201eDie Transparenz in der Logistik und der Fertigung ist bei Fischer enorm gestiegen. Die Reibungsverluste zwischen den Prozessen sind jetzt minimiert und die Verantwort\u00adlichen k\u00f6nnen auf Anhieb sagen, wie und wo ihre Waren produziert werden \u2013 das erleichtert die Terminplanung erheblich.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fischer Group<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fischer Group z\u00e4hlt weltweit zu den f\u00fchrenden Anbietern l\u00e4ngsnahtgeschwei\u00dfter Edelstahlrohre und -bauteile. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Achern-Fautenbach in Baden-W\u00fcrttemberg vereint die Gesch\u00e4ftsbereiche Fischer Edelstahlrohre, Fischer Power Solutions, Fischer Rohrtechnik und Fischer Maschinentechnik. J\u00e4hrlich produziert das Unternehmen nach eigenen Angaben 127 Millionen Meter Rohr und verarbeitet dabei \u00fcber 169.000 Tonnen Material. Die Fertigung erfolgt pr\u00e4zise nach individuellen Kundenanforderungen \u2013 von der Bearbeitung des Spaltbands bis zur Herstellung hochkomplexer Bauteile. Jeder Produktionsschritt wird von Spezialisten \u00fcberwacht und kontinuierlich optimiert. Dar\u00fcber hinaus entwickelt Fischer Power Solutions innovative Batteriespeichersysteme f\u00fcr Indus\u00adtrie, Energiewirtschaft und Hersteller von Sonderfahrzeugen.<br>fischer-group.com<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Argumente f\u00fcr die Cloud<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Fischer Group ist ein Unternehmen, das technologieoffen handelt. Um k\u00fcnftig f\u00fcr die Herausforderungen eines volatilen Marktes gewappnet zu sein, hat man sich f\u00fcr das Private-Cloud-Konzept entschieden. Mehrere gute Gr\u00fcnde sprechen f\u00fcr den Wechsel in die Private Cloud: Erstens steht die Cloud-Technologie bei der SAP momentan im strategischen Mittelpunkt und zweitens l\u00e4sst sich mit diesen flexiblen, skalierbaren Technologien nicht nur die Effizienz der Verwaltungs-, sondern vor allem auch der Fertigung-Prozesse positiv vorantreiben. Au\u00dferdem kann Fischer mit dem Konzept personelle Ressourcen einsparen, da die Wartung der Systeme ausgelagert ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73569\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-divider stk-block-divider stk-block stk-93b2cee\" data-block-id=\"93b2cee\"><hr class=\"stk-block-divider__hr\"\/><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Zum Partnereintrag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/partners\/consilio-gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"134\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-147348\" style=\"width:300px\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24.png 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-400x67.png 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-768x129.png 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-100x17.png 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-480x80.png 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-640x107.png 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-720x121.png 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-18x3.png 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/CONSILIO_Logo_neu_2018_CMYK_24-600x101.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fischer Group modernisiert ihr ERP-System mit S\/4 Hana in der Private Cloud. 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