{"id":148656,"date":"2025-02-04T07:00:00","date_gmt":"2025-02-04T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=148656"},"modified":"2025-02-03T10:08:57","modified_gmt":"2025-02-03T09:08:57","slug":"gefuehrte-sap-struktursynchronisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/gefuehrte-sap-struktursynchronisierung\/","title":{"rendered":"Gef\u00fchrte SAP-Struktursynchronisierung"},"content":{"rendered":"\n<p>Bei Tadano geht es im sprichw\u00f6rtlichen Sinn oft hoch hinaus: Seit rund 75 Jahren spielen die Hebemaschinen und Krane der in Japan ans\u00e4ssigen Unternehmensgruppe weltweit eine wichtige Rolle beim Bau von B\u00fcrohochh\u00e4usern, Autobahnen oder Windkraftanlagen. Im Unternehmen ist man stolz auf Hebezeuge, die so konstruiert sind, dass sie auch unter den h\u00e4rtesten Einsatzbedingungen zuverl\u00e4ssig arbeiten. Mit Standorten in Zweibr\u00fccken und Lauf an der Pegnitz, und rund 1800 Mitarbeitern, ist Tadano auch in Deutschland vertreten. Die Standorte gelten als Kompetenzzentrum f\u00fcr die Entwicklung und Fertigung der Tadano All-Terrain-, City- und Raupenkrane. Entstanden ist die Pr\u00e4senz aus der fr\u00fcheren Akquisition zweier Kranhersteller \u2013 Faun und Demag. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Integration der Demag in die Tadano-Unternehmensgruppe startete im Oktober 2020 das \u201eOne ERP\u201c-Projekt, im Zuge dessen die ERP-Systeme der beiden Standorte zu einem konsistenten Ganzen harmonisiert und f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Anforderungen fit gemacht werden sollten. Mit dem Harmonisierungsprojekt kamen nicht nur die ERP- und SAP-Systeme der beiden Standorte, sondern auch die entsprechenden Prozesse auf den Pr\u00fcfstand. Das \u00fcbergreifende Ziel: eine nahtlose Koordination und Zusammenarbeit zwischen allen vor- und nachgelagerten Prozessen und Funktionen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-896044125\"><div id=\"great-3587845661\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6Ja0zaCg0ss\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_bdc_2026_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_bdc_2026_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Fokus: St\u00fccklistenmanagement<\/h2>\n\n\n\n<p>Als einer der Fokuspunkte kristallisierte sich das St\u00fccklistenmanagement heraus: Dessen effizientes Handling war angesichts der Daten-Komplexit\u00e4t bei Tadano entscheidend f\u00fcr die Sicherstellung von Qualit\u00e4t, Kosten und Effizienz. Bis dato operierten die deutschen Standorte auf Basis des Sin\u00adgle-BOM-Ansatzes: Konstruktion und Fertigung verwalteten s\u00e4mtliche St\u00fccklisten-Daten und -Informationen in einer St\u00fcckliste. Eine Herausforderung f\u00fcr alle war die Tatsache, dass beide Seiten prozessbedingt unterschiedliche Anforderungen an Struktur, Umfang und Art der Informationen haben, die die St\u00fccklisten enthalten sollten. Komplexe Abstimmungsprozesse und Konflikte waren vorprogrammiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gef\u00fchrte Struktursynchronisierung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die avisierte L\u00f6sung: ein Wechsel von einem Single-BOM-Ansatz im St\u00fccklistenwesen hin zu einem eBOM- (engineering BOM) und mBOM-Ansatz (manufacturing BOM), sprich der Bildung von Konstruktions- und Fertigungsst\u00fcckliste. Damit sollte der funktionsorientierten Konstruktions- und der prozessorientierten Fertigungssicht auf die Produkte optimal Rechnung getragen werden. Zur Unterst\u00fctzung dieses Szenarios setzte man auf SAP GSS als technologische L\u00f6sung: Mit der \u201eGef\u00fchrten Struktursynchronisierung\u201c (GSS) k\u00f6nnen Quellstrukturen aus einem Anwendungsbereich, zum Beispiel Konstruktion, in Zielstrukturen eines anderen Anwendungsbereichs, zum Beispiel Fertigung, \u00fcberf\u00fchrt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>GSS unterst\u00fctzt einen fortlaufenden Synchronisierungsprozess, ber\u00fccksichtigt bei jeder Synchronisierung die \u00c4nderung von Strukturen und aktualisiert die Zielstruktur. Damit sollte also nicht nur die St\u00fccklistentrennung, sondern auch das Handover to Manufacturing optimal angegangen werden. Mit dem eBOM- und mBOM-Ansatz verkn\u00fcpfte man bei Tadano nicht nur rein operative Ma\u00dfgaben. Der Change sollte auch \u00fcbergreifende, strategische Ziele unterst\u00fctzen: eine h\u00f6here Prozesseffizienz durch einen jeweils besseren Prozess-Flow in Konstruktion und Fertigung; die Verbesserung der Time to Market durch schnellere und qualitativ bessere Ergebnisse der beiden Bereiche; sowie eine Verbesserung der Zusammenarbeit durch h\u00f6here Autonomie der Teams in Konstruktion und Produktion. Dies sollte zudem den Prozessaufwand im Gesamtunternehmen minimieren.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u201eWir kannten unsere Herausforderungen und hatten eine klare Zielsetzung in Bezug auf Technologie und Ergebnis. Doch es war ebenso klar, dass wir im Rahmen der Umsetzung einen starken Partner brauchten, der uns sicher durch den Prozess der Implementierung und auch Migration bringt\u201c, erkl\u00e4rt Thorsten Hemmer, IT-Projekt-Manager. \u201eDie Expertise von Coristo (einem Tochterunternehmen der Cenit) auf dem Gebiet SAP GSS war uns bekannt, und so kamen wir direkt zusammen\u201c, f\u00fcgt Thorsten Hemmer hinzu.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-e6c1c89\" data-block-id=\"e6c1c89\"><style>.stk-e6c1c89 .stk-img-figcaption{text-align:center !important;}.stk-e6c1c89 .stk-img-wrapper{width:70% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-148666\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1923\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-scaled.jpg 1438w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-400x300.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-1200x901.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-768x577.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-100x75.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-480x360.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-640x481.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-720x541.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-960x721.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-1168x877.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-1440x1081.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-1920x1442.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-1536x1154.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-16x12.jpg 16w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/ThorstenHemmer_Tadano-600x451.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">&#8220;Es war uns wichtig, dass die Kollegen das Tool akzeptieren. Denn mit der Aufl\u00f6sung des Single-BOM-Ansatzes und der Einf\u00fchrung der eBOM- und mBOM-Listen war ein Umdenken notwendig.&#8221;<br><strong>Thorsten Hemmer<\/strong>, IT-Projekt-Manager, Tadano<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><br>Trotz Vertrauensvorschuss erarbeitete Coristo eine Machbarkeitsstudie, um die Umsetzbarkeit spezifischer Aspekte unter Beweis zu stellen. Hemmer erkl\u00e4rt dazu: \u201eVor dem Projektstart kristallisierten sich f\u00fcr uns drei wesentliche Herausforderungen heraus: die Erstellung unterschiedlicher Listen, sprich mBOM und eBOM, aus einer Single BOM sowie die Migration der Daten in die neue Architektur. Hinzu kam, dass wir mit parameterg\u00fcltigen Bewertungen in der St\u00fcckliste arbeiten. Diese Funktionalit\u00e4t geh\u00f6rt bei SAP GSS allerdings nicht zum Standard. Aus technologischer Sicht erforderte es also einen Beweis, dass auch dieser Aspekt umsetzbar ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In vier Wellen zum Ergebnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Um das angestrebte Einf\u00fchrungs- und Migrationsprojekt technologisch und prozessual optimal umzusetzen, gliederte sich der Ablauf in vier Projektphasen \u201evier \u00adWaves\u201c \u2013 wie es im Sprachgebrauch der Projektbeteiligten hie\u00df. Zu jeder Welle geh\u00f6rten zu erreichende Ziele und Meilensteine. Der Hauptfokus der ersten Welle lag auf dem konzeptionellen Aspekt: \u201eEs ging im Wesentlichen um die Vorbereitung der Einf\u00fchrung von SAP GSS und die genaue Definition entsprechender Toolfunktionalit\u00e4ten\u201c, erinnert sich Thorsten Hemmer.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Phase fand parallel auch die genaue Betrachtung des eBOM-mBOM-Prozesses statt \u2013 hier ging es insbesondere um die Prozessdefinition und die Ermittlung kritischer Use Cases bei Tadano. Ein f\u00fcr alle Beteiligten wichtiger Prozessabschnitt war die Migration der St\u00fccklisten, die Gegenstand der zweiten Prozess-Welle war: Hier fand somit die tats\u00e4chliche Einf\u00fchrung einer eBOM-mBOM-Trennung bei Tadano statt. Wichtig hierbei war unter anderem die Ber\u00fccksichtigung spezifischer Konstellationen zwischen eBOM und mBOM bei der Erstellung des Mappings, die softwareseitige und prozessuale Begleitung des Migrationskonzeptes sowie die Konsolidierung der e- und mBOMs im Zielsystem. \u201eDie Migration war ein halbes Jahr lang ein intensives Thema\u201c, erkl\u00e4rt Christian Markus, Senior-PLM-Berater bei Coristo. Denn diese Phase war entscheidend f\u00fcr den Erfolg des Gesamtprojekts.<\/p>\n\n\n\n<p>Das anschlie\u00dfende Testing, eine ausf\u00fchrliche Untersuchung der Anwendungsf\u00e4lle im Gesamtprozess, markierte die dritte Phase im Projekt. Hier widmeten sich die Experten von Tadano und Coristo der Definition von spezifischen Testf\u00e4llen, dem Testing selbst sowie der anschlie\u00dfenden Dokumentation. Das erkl\u00e4rte Ziel dieser Phase: eine Optimierung von definierten Prozessen und Tools. Zentrale Use Cases, wie Massen\u00e4nderungen, korrespondierende Antr\u00e4ge, Szenarien zu Split-Positionen, und deren Konfliktbehandlung kamen dabei verst\u00e4rkt unter die Lupe.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Testing kristallisierten sich sukzessive weitere Anforderungen und Spezifikationen heraus, die auch in der Softwarel\u00f6sung Eingang finden mussten. \u201eAuch in diesem Fall vertrauten wir stark auf die Expertise und Beratung von Coristo. Es ist nicht damit getan, die GSS zu implementieren. F\u00fcr spezifische Anforderungen und Use Cases galt es, die Software gesondert zu bef\u00e4higen\u201c, stellt Thorsten Hemmer fest. \u201eWir haben tats\u00e4chlich noch einiges an Entwicklungsarbeit rund um die L\u00f6sung GSS geleistet. Dabei haben wir an relevanten Stellen in die Funktionen der L\u00f6sung eingegriffen und mit entsprechenden Reports flankiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Dies, um die Prozesse rund um die St\u00fccklisten und deren Monitoring bei Tadano optimal zu erfassen. 70 bis 80 Prozent der Anpassungen betrafen User und Prozesse\u201c, fasst Christian Markus zusammen. Da der Mensch als User eine entscheidende Rolle f\u00fcr den Projekterfolg spielt, widmete das Projektteam besondere Aufmerksamkeit der Schulung und der \u201eMitnahme\u201c der zuk\u00fcnftigen Anwender von SAP GSS. Es ging nicht nur um die Einf\u00fchrung eines neuen St\u00fccklistentyps, sondern auch darum, dass die Pflege der Fertigungsst\u00fccklisten historisch in der Konstruktion verankert war. Diese T\u00e4tigkeit ging mit der Migration in das eBOM-mBOM-Szenario an die Abteilung Arbeitsvorbereitung \u00fcber. Nicht nur Prozesse \u00e4nderten sich, sondern auch die Aufgabenverteilung in den Prozessen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">User im Mittelpunkt<\/h2>\n\n\n\n<p>\u201eEs war uns wichtig, dass die Kollegen das Tool akzeptieren. Denn mit der Aufl\u00f6sung des Single-BOM-Ansatzes und der Einf\u00fchrung der eBOM- und mBOM-Listen war ein Umdenken notwendig. Parallel galt es, dieses neue Denken auch in einem neuen Tool umzusetzen. In diesem Change-Prozess waren Themen wie Akzeptanz und Usability enorm wichtig f\u00fcr uns\u201c, best\u00e4tigt Thorsten Hemmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund ein Jahr nach Start der Zusammenarbeit zwischen Tadano und Coristo folgte das Go-live von SAP GSS und dem eBOM-mBOM-Konzept. Aufgrund der vorab erfolgten detaillierten Projekt-Vorbereitung und -Umsetzung gelang dem Projektteam ein First-time-right-Ergebnis. \u201eAnschlie\u00dfend betreuten wir Tadano rund zwei Monate im Hypercare-Modus und sind bis heute beratend im Gesch\u00e4ftsalltag aktiv. Wir arbeiten weiter an Prozess- und Toolverbesserungen zusammen, wenn auch ohne den Druck eines Go-live\u201c, res\u00fcmiert Christian Markus.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">St\u00fccklistentrennung und SAP GSS<\/h2>\n\n\n\n<p>Rund 15 Monate nach Einf\u00fchrung interessiert der aktuelle Stand der Themen GSS und St\u00fcckliste: Haben sich die Erwartungen an das Projekt erf\u00fcllt, wurden die Ziele erreicht? \u201eDie Vorteile der Einf\u00fchrung von SAP GSS und der St\u00fccklistentrennung reichen weit \u00fcber die technologische Neuerung hinaus: Da eine St\u00fcckliste der Dreh- und Angelpunkt bei unseren Produkten ist, ist die Einf\u00fchrung von eBOM und mBOM zentral f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Produktion gewesen und ist heute ein wichtiger Bestandteil. Alles, was von der Konstruktion kommt, muss \u00fcber SAP GSS\u201c, so das erste Res\u00fcmee von Hemmer. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings, betont er, besch\u00e4ftigte das Change-Management nat\u00fcrlich auch nach dem Go-live die Abl\u00e4ufe. \u201eWichtig f\u00fcr den Projekterfolg sei neben der softwareseitigen und prozessualen Kompetenz die von Anfang an gegebene, aktive Einbindung aller betroffenen Fachbereiche gewesen, insbesondere der Arbeitsvorbereitung\u201c, so Thorsten Hemmer weiter. Die Einf\u00fchrung von SAP GSS bedeutete f\u00fcr die Bereiche Konstruktion, Fertigung und Arbeitsvorbereitung eine enorme Umstellung. Heute sei SAP GSS aber nicht wegzudenken und ist einer der Kernpfeiler f\u00fcr die Produktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines der weiteren Ergebnisse: Im Regelbetrieb profitieren die Teams von einer deutlichen Reduzierung von technologischen und prozessualen Schnittstellen. Einerseits kommt dies klar dem \u00fcbergreifenden \u201eOne ERP\u201c-Prinzip zugute, dem einen unternehmensweit genutzten ERP-System. Zum anderen erkennen die beteiligten Teams, dass nicht nur die Trennung der Strukturen Freiheitsgrade und qualitative Verbesserungen mit sich bringt, sondern auch die Tatsache, dass nun klare Rollen\u00adzuweisungen entsprechend den Strukturen existieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: \u201eDurch die Trennung von eBOM und mBOM lassen sich Freigaben aus der Konstruktion vom Einlaufzeitpunkt einer \u00c4nderung in der Produktion trennen. Beide Fachbereiche k\u00f6nnen nun mit geringerem Abstimmungsaufwand effizienter arbeiten\u201c, so Thorsten Hemmer. Allerdings sei man rund anderthalb Jahre nach Go-live tats\u00e4chlich so weit, praktisch zu erfahren, welcher Nutzen durch das Projekt entstanden ist. Erst jetzt stimmten Abl\u00e4ufe, k\u00f6nnten Verbesserungen greifen und Vorteile ausgebaut werden.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.cenit.com\/de_DE\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">cenit.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/group.tadano.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">group.tadano.com\/de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kran- und Hebeb\u00fchnenbauer Tadano steigerte die Effizienz und die Qualit\u00e4t in Konstruktion und Produktion durch Optimierung des St\u00fccklistenmanagement und die Einf\u00fchrung von SAP 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