{"id":146000,"date":"2024-09-26T10:25:00","date_gmt":"2024-09-26T08:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=146000"},"modified":"2025-10-27T13:01:50","modified_gmt":"2025-10-27T12:01:50","slug":"end-to-end-erp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/end-to-end-erp\/","title":{"rendered":"End-to-End-ERP"},"content":{"rendered":"\n<p>Die SAP-Community feiert \u00fcber 50-j\u00e4hriges Bestehen und noch immer gibt es einen Diskurs \u00fcber gelungene und erfolgreiche End-to-End-Prozesse. Warum? \u201eViele Unternehmen haben sich in ihren jeweiligen Bereichen optimiert. Die Durchg\u00e4ngigkeit der Gesch\u00e4ftsprozesse erfordert eine hohe Datenqualit\u00e4t und auch Vollst\u00e4ndigkeit\u201c, wei\u00df Michael Neuhaus, einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Networker Solutions, und er erg\u00e4nzt: \u201eDas ist weiterhin bei oft noch mit Drittsoftware und individuellen L\u00f6sungen umgesetzten Prozessen eine stetige Herausforderung.\u201c Damit best\u00e4tigt sich, dass ERP-Software nicht kompliziert sein muss, sie ist aber in jedem Fall komplex. End-to-End in einer IT-Architektur mit Modifikation bis hin zu Drittsoftware bleibt eine Herausforderung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Bereitschaft, im Unternehmen in Prozessen und Funktionen ganzheitlich zu denken und das auch mit Konsequenz umzusetzen, hat sich mit dem Thema S\/4 verbessert\u201c, bemerkt im E3-Gespr\u00e4ch Ralf Krohn, ebenfalls Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Networker Solutions. Der Clean-Core-Gedanke und das Nutzen der Cloud haben zumindest bei vielen Unternehmen diese Notwendigkeit bewusst werden lassen, meint Ralf Krohn: \u201eJedoch hat sich bei vielen Unternehmen \u00fcber die Jahre das Wissen \u00fcber das gesamte Unternehmen und die Gesch\u00e4ftsprozesse auf wenige Personen reduziert. Ein Unternehmen ben\u00f6tigt aus meiner Sicht zwingend erfahrene Partner, die mit einem ganzheitlichen Ansatz beraten k\u00f6nnen.\u201c<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2314823155\"><div id=\"great-654556178\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>End-to-End-Prozesse brauchen nicht nur eine stabile IT-Basis, sondern auch eine Metaebene, damit der ganzheitliche Blick nicht verloren geht. Diese Kybernetik \u2013 Steuermannskunst f\u00fcr ganzheitliche End-to-End-Prozesse \u2013 geht mitunter im operativen Alltagsgesch\u00e4ft der SAP-Bestandskunden unter und SAP ist mit dem ERP-Angebot zu funktionsorientiert, um diese Kybernetik zu reflektieren. Michael Neuhaus pr\u00e4zisiert: \u201eDie Basis sind Daten in hoher Qualit\u00e4t. In der Vergangenheit haben Unternehmen begonnen, ihre Prozesse und Anforderungen h\u00e4ufig mit einem Schwerpunkt in einem System umzusetzen \u2013 Finanzen, Vertrieb oder Produktion. Das ist aber nicht ausreichend. Alle Gesch\u00e4ftsbereiche sind idealerweise eingebunden. F und E, Marketing, \u00adSales, Finance, Controlling, Konstruktion, AV, Produktion, Logistik, QM, Service, Wartung. Und das Datenmanagement sollte f\u00fcr den gesamten Life-Cycle konzipiert sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Steuermannskunst eines gelungenen End-to-End-Prozesses besteht demnach aus Algorithmen und Datenstrukturen, so ist auch die Forderung von Ralf Krohn und Michael Neuhaus zu verstehen: Datenmanagement sollte f\u00fcr den gesamten Life-\u00adCycle konzipiert sein. Und welche Technik, ERP-Architektur und IT-Infrastruktur sind daf\u00fcr notwendig? Networker-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Neuhaus: \u201eS\/4 Hana mit AVC, ggf. CPQ und\/oder SAP Commerce und insbesondere die BTP mit dem CPS.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das ERP-Leben ist durch stetigen Wandel gepr\u00e4gt. Und ECC 6.0 sowie S\/4 liefern die notwendigen Komponenten f\u00fcr End-to-End-Prozesse. Ralf Krohn erg\u00e4nzt: \u201eJa, dies war auch bereits zu ERP-Zeiten so. Jedoch haben wir nun alle M\u00f6glichkeiten, die ein modernes UI bieten sollte, eine Integration \u00fcber ein ERP hinweg mithilfe der BTP.\u201c Und Kollege Michael Neuhaus meint, dass noch vorhandene E2E-L\u00fccken mit der Business Technology Platform, SAP BTP, gef\u00fcllt und optimiert werden k\u00f6nnen, das gilt f\u00fcr einen sehr gro\u00dfen Teil. Selbst Third-Party-Produkte k\u00f6nnen f\u00fcr sehr spezifische F\u00e4lle dar\u00fcber integriert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Clean Core plus SAP BTP<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den SAP-Bestandskunden stellt sich die Frage: Ist der Wunsch von SAP nach Clean Core plus BTP ein relevanter Ansatz f\u00fcr End-to-End? \u201eJa, in der Tat\u201c, antwortet Michael Neuhaus schnell. \u201eGenau dieses l\u00f6st viele Probleme der Vergangenheit. Viele Eigen\u00adentwicklungen, welche in ein ERP integriert wurden und dann Probleme in der Wartung und Performance gebracht haben sowie verhinderten, Weiterentwicklungen im Standard zu nutzen, werden den Core nicht mehr belasten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das SAP-Konzept, nur noch \u00fcber APIs auf den S\/4-Core zuzugreifen und Erweiterungen auf Basis der SAP BTP zu customizen, scheint in der SAP-Community angekommen zu sein. Zum Thema Erweiterungen mit Steampunk, Abap, CAP und RAP in einer BTP-Umgebung veranstaltet das E3-Magazin am 5. und 6. M\u00e4rz 2025 in Heidelberg einen <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/steampunk-summit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Steampunk und BTP Summit<\/a>. Es gibt die Herausforderung, bei SAP-Bestandskunden weiterhin Modifikationen auch mit Fremdprodukten zu customizen. Michael Neuhaus hat dazu ein Beispiel: \u201eDa f\u00e4llt mir etwa eine Systemkonfiguration mithilfe eines 3D-Konfigurators ein, auch die effiziente Pflege von komplexen Modellen und die Wartung von Modellen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-image stk-block-image stk-block stk-3063dc9\" data-block-id=\"3063dc9\"><style>.stk-3063dc9 .stk-img-wrapper{width:82% !important;}<\/style><figure><span class=\"stk-img-wrapper stk-image--shape-stretch stk--has-lightbox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"stk-img wp-image-146006\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-scaled.jpg\" width=\"2560\" height=\"1708\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-scaled.jpg 1619w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-400x267.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-768x512.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-100x67.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-480x320.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-640x427.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-720x480.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-960x640.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-1168x779.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-1440x960.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-18x12.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/590A9449-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/span><figcaption class=\"stk-img-figcaption\">Michael Neuhaus (links) ist seit \u00fcber  25 Jahren mit Software- und Beratungsgesch\u00e4ft t\u00e4tig. Als Kenner der SAP-Welt ist Neuhaus auf die Beratung und Implementierung von SAP-L\u00f6sungen fokussiert. Insbesondere im Bereich der Variantenkonfiguration ist er ein ausgewiesener und etablierter Experte. Ralf Krohn (rechts) ist seit \u00fcber 20 Jahren im Umfeld des Vertragsmanagements zu Hause. Als Experte in diesem Bereich war Krohn ab 2005 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Consono t\u00e4tig, welche 2015 in das Unternehmen Networker Solutions \u00fcberging.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Partner haben eine langj\u00e4hrige Erfahrung, wie gro\u00dfe Datenmengen und komplexe Produkte sowie Prozesse f\u00fcr ein Unternehmen handelbar gemacht werden. Aber dies geht nur, wenn man im Vorfeld E2E denkt und dieses in der Konzeption stark ber\u00fccksichtigt. Jedoch machen SAP-Bestandskunden den Fehler, doppelte Daten aufgrund von unterschiedlichen Systemen und Logiken in Systemen zu pflegen, viele Daten zu mappen oder gar Funktionen aus einem ERP in einen Konfigurator zu bringen. Das ist bereits nach kurzer Zeit eine Sackgasse.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zum traditionellen Thema Modifikationen gibt es bei Networker Solutions eine klare Meinung. \u201eEs sind keine Modifikationen notwendig\u201c, erkl\u00e4rt Michael Neuhaus. \u201eWir setzen vollst\u00e4ndig auf die SAP-Systeme wie S\/4, CPQ, AVC, Sale oder Commerce und nat\u00fcrlich BTP. Was wir erg\u00e4nzen, ist die Pflege \u00fcber moderne Werkzeuge auf der BTP, die aber zu 100 Prozent den SAP-Standard unterst\u00fctzen. Auch die 3D-Konfiguration nutzt die SAP-Daten und nutzt die Konfiguration der AVC oder CPQ.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ganzheitlicher E2E-Ansatz<\/h2>\n\n\n\n<p>Aber denken die Einf\u00fchrungspartner auch an die Kalkulation, an das Reporting oder das \u00c4nderungswesen? Was ist mit einer Pr\u00e4ferenzkalkulation, dem Zusammenspiel mit einem PLM und den Bedarfen einer Kons\u00adtruktion? Kann der Sales tats\u00e4chlich komplexe Produkte und Projekte schnell und m\u00f6glichst gef\u00fchrt konfigurieren? \u201eHier helfen unsere Erfahrungen und Erg\u00e4nzungen\u201c, wei\u00df Michael Neuhaus aus seiner beruflichen Praxis. \u201eJa, wir haben ein Team von Experten, die \u00fcber alle Bereiche hinweg ihre Erfahrungen aus Projekten einbringen. Unser Team ist seit 20 Jahren zusammen. Unsere neueren Kollegen werden mit dem Schwerpunkt E2E ausgebildet.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Supply Chain Planning ist eine Domain von End-to-End-Prozessen und hierbei stellt die Variantenkonfiguration eine besondere Herausforderung dar. \u201eEine Vorplanung resultiert in den meisten F\u00e4llen in Planprim\u00e4rbedarfen f\u00fcr konkrete Materialien, wobei eine konkrete St\u00fcckliste verwendet wird\u201c, beschreibt Ralf Krohn die Situation. \u201eBei einem konfigurierbaren Material gibt es nicht die eine St\u00fcckliste, sondern komplett andere Auspr\u00e4gungen, was eine Vorplanung deutlich komplexer gestaltet. Zudem gibt es im Bereich der Variantenkonfiguration unterschiedliche Konzepte und bei der Integration zu gewissen SAP-Komponenten mehrere Integrationsszenarien, welche man jeweils und auch in Kombination zueinander abw\u00e4gen muss.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-157262\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-scaled.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-267x400.jpg 267w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-768x1151.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-100x150.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-480x720.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-640x960.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-960x1439.jpg 721w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-8x12.jpg 8w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/79A3518_cmyk-edited-600x900.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>\u3164<\/p>\n\n\n\n<p>\u3164<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs sind keine Modifikationen notwendig, wir setzen vollst\u00e4ndig auf SAP-Systeme wie S\/4, CPQ, AVC und nat\u00fcrlich BTP.\u201c\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>Michael Neuhaus,<br><\/strong>Managing Director,<br>Networker Solutions und<br>Trilux Digital Solutions<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Variantenkonfiguration in der Supply-Chain-End-to-End-Betrachtung umfasst auch die Komponenten AVC, aATP, PPDS, IBP (Integrated Business Planning). Es ist m\u00f6glich, konfigurierbare Materialien in der erweiterten Planung (PP\/DS) zu ber\u00fccksichtigen. Michael Neuhaus pr\u00e4zisiert an dieser Stelle: \u201eHierbei gibt es eine Integration zur erweiterten Verf\u00fcgbarkeitspr\u00fcfung, aATP, welche sich Supply Creation-Based Confirmation nennt, bei der direkt bei Kundenauftragsanlage Zugangselemente angelegt und machbar eingeplant werden, um einen belastbaren Liefertermin ermitteln zu k\u00f6nnen. Eine erg\u00e4nzende Vorplanung aus dem IBP auf Rohteil- oder Baugruppenebene kann hier f\u00fcr bessere Liefertermine sorgen. Die Kombination aus diesen Komponenten hilft Unternehmen dabei, Liefertermine einzuhalten und sich auf die schnell wechselnde Marktsituation einzustellen. Gerade in der heutigen Zeit wird dies immer wichtiger, Stichwort Lieferketten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein viel diskutiertes Thema in der SAP-Community ist APO, Advanced Planner und Optimizer. Nach Vorstellung der SAP soll IBP eine Nachfolge darstellen. \u201eNeben dem IBP k\u00f6nnen auch die SAP-Komponenten PP\/DS und aATP funktional als Nachfolger des APO bezeichnet werden, da sich der APO aus mehreren Modulen zusammengesetzt hat\u201c, umrei\u00dft Michael Neuhaus die aktuelle Herausforderung f\u00fcr SAP-Bestandskunden. \u201eDas PP\/DS sowie das aATP sind nun sogar im S\/4-Hana-Core verf\u00fcgbar. Viele Bestandskunden wechseln im Zuge einer S\/4-Umstellung auf die neuen SAP-Komponenten. IBP l\u00e4sst sich auch mit einem ECC-System betreiben. Der Markt zeigt aber, dass immer mehr Kunden bereit sind, in die Cloud zu wechseln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein SAP-Bestandskunde mit zweistelliger Kundennummer hat nach der APO-Abk\u00fcndigung einen Fremdhersteller als On-prem-Lieferanten ausgew\u00e4hlt, weil er mit IBP nicht in die Cloud will. Einzelfall oder Trend? \u201eIm Zuge der S\/4-Transformation stellen viele SAP-Kunden ihre derzeitige Systemlandschaft infrage und analysieren diese sehr genau\u201c, wei\u00df Ralf Krohn aus zahlreichen Gespr\u00e4chen mit SAP-Bestandskunden. \u201eBei dieser Analyse spielen viele Faktoren eine Rolle und es kann individuell zu der Entscheidung kommen, dass man einzelne Produkte der SAP durch Fremdhersteller ersetzt. Dies empfinde ich nicht als Trend, sondern dies ist in jedem Einzelfall getrennt zu bewerten. Viele Kunden entscheiden sich auch bei der S\/4-Transformation bewusst f\u00fcr zus\u00e4tzliche Cloud-Produkte oder Applikationen, wie PP\/DS oder aATP.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SCM-Kybernetik<\/h2>\n\n\n\n<p>Deutlich wird im Gespr\u00e4ch mit den Networker-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern Ralf Krohn und Michael Neuhaus, dass ein ganzheitlicher Ansatz notwendig wird, um eine Steuermannskunst f\u00fcr SCM zu bekommen. \u201eWir sehen das Supply Chain Planning als Gesamtl\u00f6sung mehrerer SAP-Komponenten\u201c, definiert Michael Neuhaus. \u201eZu diesen geh\u00f6ren f\u00fcr uns eine gesamtheitliche Betrachtung der Lieferkette der Module aATP, PP\/DS, IBP und, wenn Finance und Controlling miteinbezogen werden sollen, auch das SAC. Die Komponenten PP\/DS und aATP sind Bestandteil des S\/4-Hana-Cores und k\u00f6nnen sowohl in der Private Cloud als auch on-premises betrieben werden, wobei wir die Zukunft in der Private Cloud sehen. Die Komponenten IBP und SAC sind ohnehin nur in der Cloud verf\u00fcgbar.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig f\u00fcr die Networker-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist, dass nicht mehr zwischen on-prem und Cloud unterschieden wird, sondern ausschlaggebend ist der S\/4-Core. \u201eDieser kann sowohl on-premises betrieben werden als auch in der Private oder Public Cloud. Wo das System betrieben wird, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab, die in jedem Projekt individuell bewertet werden m\u00fcssen\u201c, wei\u00df Michael Neuhaus aufgrund vieler erfolgreicher Kundenprojekte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-divider stk-block-divider stk-block stk-f8920dc\" data-block-id=\"f8920dc\"><hr class=\"stk-block-divider__hr\"\/><\/div>\n\n\n\n<p>Zum Partnereintrag:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/partners\/networker-solutions-gmbh\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"482\" height=\"113\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-146008\" style=\"width:350px\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo.jpg 482w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo-400x94.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo-100x23.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo-480x113.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/networker-solutions-logo-18x4.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-divider stk-block-divider stk-block stk-15521c5\" data-block-id=\"15521c5\"><hr class=\"stk-block-divider__hr\"\/><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/pdfs\/2410-cover\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-73569\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der Bezeichnung ERP (Enterprise Resource Planning) subsumiert der Laie wahrscheinlich stringente End-to-End-Gesch\u00e4ftsprozesse: Warum sonst sollte jemand die Ressourcen seiner Aufbau- und Ablauforganisation \u2013 Enterprise \u2013 planen? Die Sache von Beginn bis zum Ende durchzudenken, das erscheint logisch, und dennoch tun sich klassische ERP-Programme damit schwer. 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