{"id":135860,"date":"2023-12-18T07:00:00","date_gmt":"2023-12-18T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=135860"},"modified":"2024-01-11T13:36:44","modified_gmt":"2024-01-11T12:36:44","slug":"ibm-power-fuer-hana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/ibm-power-fuer-hana\/","title":{"rendered":"IBM Power f\u00fcr Hana"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Intel-Prozessor eignet sich gleich gut f\u00fcr Spiele, Textverarbeitung, Videoschnitt und Datenbanken. Damit hat Intel die Welt erobert. IBM ist in der Business-Community beheimatet und trimmte seine Power-Prozessoren auf die Anforderungen von Gesch\u00e4ftsprozessen und Datenbanken. Schnell war den Experten klar, dass die Prozessorarchitektur von IBM Power mehr Vorteile f\u00fcr Hana bringt als die Universalgenies von Intel. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit Christian Nett, Senior SAP on Power Technical Architect bei IBM Deutschland, und Peter Kindiger, Business Development Manager, IBM Power Systems bei TD Synnex, sprach das E3-Magazin \u00fcber die aktuelle Entwicklung.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-638905793\"><div id=\"great-748264411\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>E3: Wie sieht die typische Serverlandschaft mittelst\u00e4ndischer Unternehmen beim Thema SAP Hana aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian Nett, IBM:<\/strong> Viele dieser Firmen haben bisher nur eine kleine SAP-Landschaft auf Hana migriert. Oft handelt es sich dabei um den SAP Solution Manager, weil damit die kostenlose Nutzung von SAP Hana als Datenbank verbunden ist. Diese Kunden haben die S\/4-Migration mit der Umstellung ihrer ERP-Architektur noch vor sich. Da die Unternehmen noch klassische Datenbanken wie Oracle, IBM DB2, Microsoft SQL Server, SAP ASE etc. mit deutlich geringerem Ressourcenbedarf einsetzen, haben sie oft auch nur eine kleine Zahl physischer SAP-Server mit relativ wenig Hauptspeicher und CPUs. Dies \u00e4ndert sich aber, wenn im Zuge der S\/4-Migration der Wechsel auf Hana als Datenbank ansteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Vor welchen Herausforderungen stehen mittelst\u00e4ndische Unternehmen, die entweder auf Hana migrieren oder ihre Hana-Kapazit\u00e4ten erweitern wollen?<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"500\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Christian-Nett_IBM.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-135863\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Christian-Nett_IBM.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Christian-Nett_IBM-240x400.jpg 240w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Christian-Nett_IBM-100x167.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Christian-Nett_IBM-7x12.jpg 7w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Christian Nett,<br><\/strong>Senior SAP on Power Technical Architect, IBM<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Nett:<\/strong> SAP Hana ben\u00f6tigt deutlich mehr Hardware als klassische Datenbanken. Bei der CPU-Leistung ist es etwa der Faktor drei und beim Speicher deutlich mehr: meist das 10- bis 20-Fache. Der Memory-Bedarf h\u00e4ngt von der unkomprimierten Gr\u00f6\u00dfe der klassischen Datenbank auf der Festplatte beziehungsweise SSD ab und macht etwa die H\u00e4lfte aus. Bei einer Datenbankgr\u00f6\u00dfe \u2013 unkomprimiert \u2013 von zwei Terabyte auf IBM DB2 ben\u00f6tigt SAP Hana etwa ein TB-Hauptspeicher. Daneben ist auch das Lastverhalten komplett anders als bei klassischen Datenbanken und beim SAP-Applikationsserver. SAP Hana parallelisiert sehr stark und hat dadurch sehr hohe Peaks im Verh\u00e4ltnis zur durchschnittlichen CPU-Last: meist zwischen f\u00fcnf und 20 Prozent. Dies macht Hana zusammen mit dem SAP-Applikationsserver zur Ideall\u00f6sung f\u00fcr eine Workload-Konsolidierung, da die Server in der Regel ein umgekehrtes CPU-zu-Memory-Verh\u00e4ltnis haben: einen hohen Rechenleistungs-, aber geringen Hauptspeicherbedarf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Welche L\u00f6sungen gibt es?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nett:<\/strong> Virtualisierte IBM-Power-Server k\u00f6nnen den von SAP Hana ausgel\u00f6sten hohen Ressourcenbedarf stark reduzieren und dadurch die neuen SAP-S\/4-Hana-Landschaften performant und kosteng\u00fcnstig betreiben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Wie lautet das h\u00e4ufigste Vorurteil gegen\u00fcber IBM Power?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Peter Kindiger, TD Synnex:<\/strong> Viele IT-Experten glauben, Power sei teuer und nur f\u00fcr Gro\u00dfkunden geeignet! Hier werden aber h\u00e4ufig \u00c4pfel mit Birnen verglichen. Bei IBM Power kostet beispielsweise die Virtualisierung keinen Aufpreis. Au\u00dferdem laufen auf den Power10-Maschinen je nach Modell bis zu 16 produktive Hana-Instanzen. Hinzu kommt, dass der Hauptspeicher um das 2,4-Fache schneller ist oder eine zwei Mal h\u00f6here Bandbreite hat als bei \u00fcblichen Industrie-DIMMs. Und die Ausfallsicherheit liegt bei garantierten 99,999 Prozent. Durch all diese Vorz\u00fcge relativiert sich der Preis sehr schnell.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nett:<\/strong> Man muss immer vergleichen, welche SAP-Workloads auf den Maschinen betrieben werden k\u00f6nnen. Wenn man eine TCO-Berechnung durchf\u00fchrt, die auf den zu betreibenden SAP-Landschaften basiert, ist IBM Power in nahezu allen F\u00e4llen die g\u00fcnstigste L\u00f6sung. Inzwischen gibt es auch kleinere Power-Systeme mit zwei bis acht Terabyte-Hauptspeicher, bei denen sogar der TCA-Wert, Total Cost of Acquisition, ohne den Konsolidierungseffekt kleiner ist als bei Mitbewerbersystemen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Welche Argumente sprechen f\u00fcr den Umstieg von der Intel-x86-Plattform auf Power10-Server?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"500\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Peter_Kindiger_TDSynnex.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-135864\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Peter_Kindiger_TDSynnex.jpg 300w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Peter_Kindiger_TDSynnex-240x400.jpg 240w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Peter_Kindiger_TDSynnex-100x167.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/WEB_Peter_Kindiger_TDSynnex-7x12.jpg 7w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Peter Kindiger,<br><\/strong>Business Development Manager, TD Synnex<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Kindiger:<\/strong> Wer wirklich Energie sparen will, kommt um IBM Power Systems nicht herum. Hier geht es in erster Linie um Konsolidierung. Mit den Entry-Servern L1022 und L1024 lassen sich bis zu vier produktive<br>Hana-Instanzen betreiben plus weitere Workloads f\u00fcr Test- oder Demo-Umgebungen. Bei der gro\u00dfen E1080 erh\u00f6ht sich der SAP-Produktivanteil sogar auf 16 Instanzen. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Mit Capacity on demand kann ein Unternehmen innerhalb des Systems wachsen, ohne weitere Investitionen in die Hardware t\u00e4tigen zu m\u00fcssen. Weitere elementare Pluspunkte der Power-Plattform sind die integrierte Sicherheit und die Ausfallsicherheit. IBM-Power-Server gibt es bereits ab vier Cores mit 32 GB Hauptspeicher bis hin zu 240 Cores mit 64 Terabyte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Wie entwickelt sich der Markt mit Hana im Segment zwei bis sechs Terabyte?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nett:<\/strong> Die meisten Hana-Datenbanken im Mittelstand sind kleiner als sechs Terabyte. Viele Kunden m\u00fcssen bis sp\u00e4testens 2030 komplett auf SAP S\/4 beziehungsweise SAP Hana wechseln. Deshalb entwickelt sich dieses Segment im Moment rasant und IBM partizipiert stark bei diesem Wachstum.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: In welchen Bereichen sehen Sie die neuen Power-L-Systeme und f\u00fcr welche Unternehmen sind sie interessant?&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kindiger:<\/strong> Die L-Modelle sind die optimale Wahl f\u00fcr den Betrieb von Linux Workloads. Der Fokus liegt auf SAP Hana mit einer Gr\u00f6\u00dfe zwischen zwei und acht Terabyte. Mit dieser Leistung zielt IBM eindeutig auf den Mittelstand.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Wie sieht die Preisgestaltung der Modelle L1022 und L1024 aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kindiger:<\/strong> Konkrete Preisangaben sind schwierig, da jede Power-Maschine variabel ausgestattet werden kann. Auf jeden Fall sind die f\u00fcr Hana konzipierten L-Modelle preislich so attraktiv, dass sie mit jeder x86-Architektur f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen mithalten k\u00f6nnen. Wenn man ber\u00fccksichtigt, dass die Virtualisierung PowerVM ohne Zusatzkosten inklusive ist, sind die beiden Power-Systeme L1022 und L1024 sogar unschlagbar g\u00fcnstig \u2013 in der Anschaffung und im Betrieb. IBM verspricht einen Return of Invest von 137 Prozent in sieben Monaten! F\u00fcr den Support sorgt der BM Power Expert Care. Die Laufzeit betr\u00e4gt zwischen drei und f\u00fcnf Jahren bei einer w\u00e4hlbaren Reaktionszeit von 30 Minuten bis vier Stunden. Erg\u00e4nzend zur Hardware bietet IBM einen umfangreichen Software-Support an. Hier werden s\u00e4mtliche IBM-Produkte abgedeckt: von Betriebssystemen wie SLES for SAP \u00fcber Red Hat oder PowerVM bis IBM i und AIX.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3: Wie zukunftssicher ist die Power-Plattform und welche Neuerungen sind in den n\u00e4chsten Jahren zu erwarten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nett:<\/strong> Die IBM-Power-Plattform ist sehr zukunftssicher. Wir haben eine Roadmap, die weit \u00fcber das Jahr 2037 hinausreicht. Am Nachfolger von Power10 wird bereits gearbeitet. Zuvor wird es jedoch auch noch Erweiterungen f\u00fcr die Power10-Generation geben, beispielsweise im Hauptspeicherbereich. Im Detail darf ich dar\u00fcber aber noch nicht sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kindiger:<\/strong> Wie man von IBM h\u00f6rt, ist der Power-11-Chip bereits fertig entwickelt. Von daher bietet der Umstieg auf IBM Power ein hohes Ma\u00df an Zukunftssicherheit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E3:<\/strong> Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.ibm.com\/de-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ibm.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/at.tdsynnex.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">tdsynnex.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter Ex-SAP-Technikvorstand Vishal Sikka galt f\u00fcr Hana die Strategie Intel only. 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