{"id":135048,"date":"2023-11-23T08:30:49","date_gmt":"2023-11-23T07:30:49","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=135048"},"modified":"2024-01-25T16:07:09","modified_gmt":"2024-01-25T15:07:09","slug":"daten-und-s-4-vom-risiko-zur-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/daten-und-s-4-vom-risiko-zur-intelligenz\/","title":{"rendered":"Daten und S\/4: Vom Risiko zur Intelligenz"},"content":{"rendered":"\n<p>Schnell erkannten die SAP-Bestandskunden, dass auch mit dem Datenbank-Releasewechsel Hana der zuk\u00fcnftige Fokus auf den wertvollen Daten liegen wird. Und Thomas Failer vom SAP-Partner Data Migration International hat immer eine Antwort.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema Daten hat in der SAP-Community eine besondere Bedeutung: betriebswirtschaftlich und organisatorisch sowie technisch. Daten sind die Grundlage und der Antrieb f\u00fcr die betriebswirtschaftlichen Gesch\u00e4ftsprozesse. Die unternehmerische Aufbau- und Ablauforganisation wird durchstr\u00f6mt von Daten.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2426916468\"><div id=\"great-1877379368\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des Releasewechsels auf die SAP-Datenbank Hana haben Daten aber auch einen quantitativen Aspekt hinzugewonnen: Eine Daten\u00f6konomie wird sehr wertvoll, wenn sie die zu \u00fcbertragenden Daten nach Hana kleinh\u00e4lt und dennoch die Historie aus dem Archiv in direktem Zugriff bleibt. Daten haben somit f\u00fcr SAP-Bestandskunden einen hohen qualitativen und quantitativen Wert. Im Fall einer Systemstilllegung mit einem m\u00f6glichen Cloud-Exit bekommt die Datenhaltung einen weiteren entscheidenden Impuls.<\/p>\n\n\n\n<p>Der deutsche Digitalverband Bitkom hat erhoben, dass aktuell zw\u00f6lf Prozent der Unternehmen sagen, datengetriebene Gesch\u00e4ftsmodelle tragen ausschlie\u00dflich oder sehr stark zu ihrem Gesch\u00e4ftserfolg bei, vor einem Jahr waren es erst sieben Prozent. Und 22 Prozent erwarten, dass Daten in zwei Jahren ausschlie\u00dflich oder sehr stark zum Gesch\u00e4ftserfolg beitragen werden, vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 14 Prozent. Die Unternehmen sehen auch deutliche Fortschritte auf ihrem Weg in die Daten\u00f6konomie. So sagen neun Prozent, dass sie zu den Vorreitern geh\u00f6ren \u2013 nach gerade einmal einem Prozent im Jahr 2022.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer, Gr\u00fcnder und CEO von Data Migration International, sagt im E3-Gespr\u00e4ch, dass das nur der erste Schritt ist. \u201eInteressanter wird es, wenn die KI auf der Basis der von ihr identifizierten Daten und Ablageorte Vorschl\u00e4ge macht, wie sich die z. B. Algorithmen f\u00fcr Retention Management anpassen lassen, um wirklich alle personenbezogenen Daten regelkonform zu erfassen und zu managen. Das geht mit klassischen Ans\u00e4tzen wie Fuzzy-Logik oder Expertensystemen allein nicht mehr. Hier braucht es erg\u00e4nzend KI, auch jenseits von maschinellem Lernen. Denn die Vorschl\u00e4ge lassen sich in einem weiteren Schritt ja sogar automatisch implementieren. Das gilt aber nicht nur f\u00fcr die Regeln, sondern auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsobjekte, die wir f\u00fcr das Management personenbezogener Daten neu ben\u00f6tigen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">KI und Daten\u00f6konomie<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit modernen KI-Algorithmen wird eine neue Daten\u00f6konomie entstehen und DMI-CEO Failer wei\u00df genau, was zu geschehen hat: \u201eDas Management von personenbezogenen Daten muss prinzipiell jenseits der Grenzen bestimmter Systeme und Applikationen erfolgen. Denn es zeigt sich in den Projekten, die wir begleiten durften, dass etwa die H\u00e4lfte der Systeme und Anwendungen, die f\u00fcr das Management personenbezogener Daten relevant sind, aus dem Non-SAP-Bereich stammt. Mit reinen SAP-Gesch\u00e4ftsobjekten, ob aus dem Standard oder individuell programmierten, kommen Sie hier nicht allzu weit. Da aber jede System- und Applikationslandschaft kundenspezifisch ist, k\u00f6nnen wir nicht einen Quasistandard von Gesch\u00e4ftsobjekten vorhalten, sondern m\u00fcssen sie projektspezifisch bauen. Solche Gesch\u00e4ftsobjekte enthalten dann zum Beispiel die Informationen, in welchen Kopf- und Subtabellen unterschiedlichster Systeme die Daten zu einer bestimmten Person zu finden sind und wie die Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rschl\u00fcssel dieser Tabellen miteinander verkn\u00fcpft sind. Und die Generierung solcher spezifischen Gesch\u00e4ftsobjekte kann dann wieder eine generative KI \u00fcbernehmen, was viel Zeit und Kosten spart.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Somit wird klar, dass die Dualit\u00e4t von Algorithmen und Datenstrukturen sich in Richtung Daten\u00f6konomie entwickelt, wo die Generierung solcher spezifischen Datenobjekte die Prozesse inkludiert. Entscheidend ist, wie sich die Algorithmen f\u00fcr ein Retention Management anpassen lassen. Diese Herausforderung existiert vor, w\u00e4hrend und nach einer S\/4-Conversion. Die Generierung kann wieder eine generative KI \u00fcbernehmen. Nun lebt die generative KI ja nicht nur von Daten, sondern von Big Data. <\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar h\u00e4ngt die Korrektheit der Ergebnisse von der Datenmenge ab. Sind die Datenmengen in den hier diskutierten Szenarien \u00fcberhaupt gro\u00df genug? \u201eDas ist etwas sehr Grunds\u00e4tzliches\u201c, erkl\u00e4rt Thomas Failer. \u201eGenerative KI ist im Unternehmenseinsatz nicht immer gleichbedeutend mit Public Cloud, der sicherlich gr\u00f6\u00dften Quelle f\u00fcr Big Data. Die relevanten Daten stammen hier aus Legacy- und Live-systemen des jeweiligen Unternehmens. Bei sehr gro\u00dfen Firmen sind das in der Tat Big Data, wenn auch s\u00e4mtliche Altdaten mithilfe unserer Plattform im Zugriff stehen. Bei mittelst\u00e4ndischen Firmen ist das nat\u00fcrlich weniger der Fall. Wir glauben, dass es eine Sammlung von sinnvollen Eingabeaufforderungen geben wird, die sehr gute Ergebnisse erzielen. Es gibt bei generativer KI passendere und weniger passende Anweisungen, die zum Ziel f\u00fchren. Das ist die Richtung, die wir in unserer Entwicklung verfolgen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das langfristige Ziel von CEO Thomas Failer lautet: \u201eWir wollen mithilfe von KI bis 2027 der f\u00fchrende Anbieter von intelligentem Datenmanagement und einer intelligenten unternehmensweiten Data Fabric sein. Auf dem Weg dorthin haben wir Meilensteine definiert!\u201c Die erweiterten Funktionen im Bereich Retention Management, also das Auffinden von personenbezogenen Daten und das Generieren von Gesch\u00e4ftsobjekten mithilfe von KI, sollen bereits im kommenden Fr\u00fchjahr 2024 mit der Version 11 der DMI-Plattform f\u00fcr Informationsmanagement JiVS IMP den Kunden zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">One Click Transformation<\/h2>\n\n\n\n<p>Die weitergehenden M\u00f6glichkeiten, per nat\u00fcrlicher Spracheingabe Mapping- und Transformationsregeln zu erzeugen, sollen hingegen 2025 im Rahmen der Version 12 von JiVS IMP ver\u00f6ffentlicht werden, die dann den Zusatz NG f\u00fcr Next Generation im Produktnamen erh\u00e4lt. \u201eGleichzeitig werden wir in unserem One Click Transformation Cockpit JiVS OCC die damit m\u00f6glichen Analysen zum Beispiel zum Datenreduktionspotenzial beim Umstieg auf SAP S\/4 Hana Schritt f\u00fcr Schritt mit KI-Algorithmen ausstatten, um sie zu verfeinern und zu beschleunigen\u201c, skizziert Thomas Failer die kommenden Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei DMI wei\u00df man, dass KI vieles ist, aber nat\u00fcrlich nicht alles. Ein weiterer Schwerpunkt in der DMI-Produktentwicklung ist die Integration von JiVS OCC in die L\u00f6sungen f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr Application Lifecycle Management (ALM). Die Grundidee dahinter lautet: Die Lebenszyklen von Daten und Anwendungen unterscheiden sich, m\u00fcssen aber fein aufeinander abgestimmt sein und kontinuierlich synchronisiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP hat Cloud ALM als Nachfolger des legend\u00e4ren, ebenso erfolgreichen SolMan konzipiert. Das SAP\u2019sche ALM agiert als offene Suite und soll in den kommenden Jahren kontinuierlich wachsen. \u201eSysteme und Prozesse gehen Hand in Hand\u201c, sagt dazu SAP-CEO Christian Klein. \u201eGemeinsam mit LeanIX wollen wir eine einzigartige Transformationssuite anbieten, um unseren Kunden eine ganzheitliche Unterst\u00fctzung in ihren Gesch\u00e4ftstransformationen zu erm\u00f6glichen. Basierend auf unserer jahrzehntelangen Expertise werden wir generative KI integrieren, um selbstoptimierende Anwendungen und Prozesse anzubieten, die Unternehmen dabei helfen, wichtige Ziele wie die Maximierung ihres Cashflows bei gleichzeitiger Minimierung ihres \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks zu erreichen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer nennt dazu ein konkretes Beispiel: \u201eBei der S\/4-Transformation m\u00fcssen und sollten gar nicht alle Daten aus den Altsystemen in die neue Welt \u00fcbernommen werden. In der Regel ben\u00f6tigen die Unternehmen nur f\u00fcnf bis zehn Prozent ihrer Legacy-Daten als operative Daten im neuen System, was den Transformationsaufwand selbstredend massiv reduziert. Aber die nicht ben\u00f6tigten Legacy-Daten d\u00fcrfen aus rechtlichen und sollen aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden nicht gel\u00f6scht werden. Vielmehr sollen sie weiter im Zugriff bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;SAPs L\u00f6sungssuite zur Gesch\u00e4ftstransformation soll Bestandskunden einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber Gesch\u00e4ftsprozesse und -anwendungen bieten, einschlie\u00dflich der Abbildung von Prozessabh\u00e4ngigkeiten und der Darstellung der Auswirkungen potenzieller Transformationen auf ihre IT-Landschaft. Plattformen wie SAP BTP und JiVS von DMI erm\u00f6glichen es SAP-Bestandskunden, eine Kultur kontinuierlicher Anpassungsf\u00e4higkeit und Verbesserung zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">DMI-Strategie<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der SAP- und DMI-Strategie, der deutlich das erw\u00e4hnte duale Prinzip von Algorithmen und Datenstrukturen widerspiegelt: ALM-L\u00f6sungen konzentrieren sich auf Systeme und Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben den Lebenszyklus von Daten im Fokus\u201c, betont CEO Failer. Wie ALM-L\u00f6sungen jeden Transformationsschritt auf Anwendungs- und Prozessebene managen, leistet das die JiVS-IMP-Plattform auf der Ebene der Daten und liefert den Unternehmen dadurch eine 360-Grad-Sicht darauf. \u201eBeide Ebenen und L\u00f6sungsbereiche erg\u00e4nzen sich somit perfekt\u201c, wei\u00df Thomas Failer und ist damit vom Mehrwert f\u00fcr SAP-Bestandskunden voll \u00fcberzeugt. \u201eEs w\u00e4re aus der Sicht unserer Kunden doch sehr hilfreich, wenn sie schon in der Vorbereitungsphase ihrer Transformationsprojekte die Ergebnisse der Analyse, wie viel Prozent der Altdaten sie transformieren wollen und aus welchen Systemen, direkt an eine ALM-L\u00f6sung weiterleiten k\u00f6nnten. Daran arbeiten wir.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Prozess- und Datentransformation<\/h2>\n\n\n\n<p>Die LeanIX-Transformation von IT-Landschaften in Verbindung mit der Signavio-Prozesstransformation, Rise with SAP und der SAP Business Technology Platform (BTP) erm\u00f6glicht es SAP-Bestandskunden, eine Kultur kontinuierlicher Anpassungsf\u00e4higkeit zu schaffen. \u201eSeit \u00fcber zehn Jahren stehen wir f\u00fcr eine nahtlose Integration des \u00d6kosystems und haben uns so zu einem f\u00fchrenden Unternehmen in der Kategorie Enterprise Architecture Management entwickelt\u201c, sagt Andr\u00e9 Christ, Mitgr\u00fcnder und CEO von LeanIX. \u201eUnsere Strategie ist es, Unternehmen in einem sich schnell ver\u00e4ndernden Gesch\u00e4ftsumfeld ihre kontinuierliche Transformation zu erm\u00f6glichen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt aber noch weitere Integrationsszenarien: \u201eWir streben nat\u00fcrlich auch den Austausch von Informationen mit ALM-L\u00f6sungen nach der Vorbereitungsphase an, insbesondere w\u00e4hrend der Implementierung. So k\u00f6nnten wir uns vorstellen, aggregierte Statusmeldungen zur Transformation der verschiedenen Archive und Systeme an ALM-L\u00f6sungen zu \u00fcbergeben. Und wer dann die Details erfahren will, kann sie in unserem Transformationscockpit nachschlagen. \u00dcberhaupt wollen wir unser Cockpit zur Monitoring-Zentrale weiterentwickeln\u201c, beschreibt Thomas Failer ein Zukunftsszenario f\u00fcr die SAP-Community.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Vorstellung von DMI sollen Live-systeme von nicht mehr ben\u00f6tigten Legacy-Daten entlastet werden und diese Pr\u00e4misse ergibt nicht nur w\u00e4hrend einer S\/4-Transformation Sinn. \u201eDer Nutzen l\u00e4sst sich vielmehr maximieren, wenn die nicht mehr ben\u00f6tigten Daten aus der Hana-Datenbank, die immer noch teuren Hauptspeicher ben\u00f6tigt, regelm\u00e4\u00dfig auf unsere Plattform \u00fcberspielt und dort bis zum Ende ihres Lebenszyklus verwaltet werden\u201c, erkl\u00e4rt DMI-Chef Failer den technischen Vorgang. Etwa alle Auftragsdaten, die \u00e4lter als drei Monate sind, automatisch auf JiVS IMP auszulagern ist mit der DMI-Plattform m\u00f6glich, weil die Daten ja trotzdem jederzeit im Zugriff bleiben. Nach aktuellen Sch\u00e4tzungen lassen sich dadurch die Gesamtbetriebskosten einer S\/4-Hana-Landschaft \u00fcber deren Lebenszyklus um bis zu 25 Prozent senken. \u201eWir arbeiten zurzeit an der Unterst\u00fctzung der zentralen S\/4-Gesch\u00e4ftsobjekte, um auf die Altdaten direkt aus den S\/4-Standard-transaktionen zugreifen zu k\u00f6nnen\u201c, beschreibt Thomas Failer den Mehrwert der DMI-Plattform. Die Mapping-Regeln, die DMI beim \u201eTechnical Structure Mapping\u201c definiert, helfen dabei enorm. \u201eErste dieser Gesch\u00e4ftsobjekte haben wir bereits im Einsatz\u201c, berichtet der DMI-Chef.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zusammenhang mit Application Lifecycle Management ist das Thema Monitoring wieder aktuell geworden. \u201eDie Idee ist, dass wir die Entwicklung der Datenmengen in S\/4 wie auch das Nutzungsverhalten, was den Zugriff auf Legacy-Daten betrifft, beobachten\u201c, skizziert Thomas Failer das eigene Vorhaben. \u201eAuf dieser Basis m\u00f6chten wir Vorschl\u00e4ge unterbreiten, wie SAP-Bestandskunden die S\/4-Landschaft dauerhaft rank und schlank halten k\u00f6nnen. Aber die Daten aus unserem Transformationscockpit JiVS OCC und von unserer Plattform JiVS IMP sind aus Kundensicht entlang des Lebenszyklus ihrer Systemlandschaft nicht nur f\u00fcr ALM-L\u00f6sungen interessant. Ich denke hier auch an Enterprise-Architecture-Tools, Entwicklungs- und Analyseplattformen, aber auch operative Systeme wie ERP und CRM. Den Lebenszyklus von Anwendungen, Eigenentwicklungen etc. miteinander zu synchronisieren birgt ein enormes Effizienzpotenzial.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP und Non-SAP<\/h2>\n\n\n\n<p>Die SAP-Community unterlag in den vergangenen Jahren einem nachhaltigen Transformationsprozess, der immer wieder neue Optionen und Innovationen f\u00fcr die Bestandskunden er\u00f6ffnet. \u201eUnsere Plattform und unser Cockpit sind sowohl f\u00fcr SAP als auch Non-SAP-Systeme ausgelegt\u201c, betont Failer im E3-Gespr\u00e4ch. \u201eWir unterst\u00fctzen aktuell im Standard rund 2000 Gesch\u00e4ftsobjekte aus dem SAP-Umfeld von S\/4 bis zu R\/3, Version 3.0, und weitere 1000 zu L\u00f6sungen von Drittanbietern wie JDEdwards oder Oracle EBS etc. Mit unserer Plattform wird auch der Zugriff auf diese Altdaten m\u00f6glich. Das er\u00f6ffnet f\u00fcr SAP-Bestandskunden ein riesiges Konsolidierungs- und Harmonisierungspotenzial bei der Transformation auf S\/4. Denn sie k\u00f6nnen mithilfe unserer Plattform nicht nur ihre Legacy-Systeme von SAP, sondern auch von Drittanbietern komplett stilllegen und mit einem einzigen modernen ERP-System weiterarbeiten.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/jivs.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">jivs.com<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/2312_E3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-97420\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/2312_dmi_high_en.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF auf Englisch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angefangen hat es mit MDM, Master Data Management. 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