{"id":132686,"date":"2023-09-28T08:00:00","date_gmt":"2023-09-28T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=132686"},"modified":"2023-09-28T09:11:32","modified_gmt":"2023-09-28T07:11:32","slug":"advanced-process-management-mit-sap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/advanced-process-management-mit-sap\/","title":{"rendered":"Advanced Process Management mit SAP"},"content":{"rendered":"\n<p>Den Start der Digitalisierungsreise bei Mayer &amp; Cie. pr\u00e4gte unter anderem die Entscheidung f\u00fcr eine konsequente PLM-Philosophie mit einem digitalen \u201eFaden\u201c entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette: Design to Operate. Damit will das Unternehmen unter anderem den harten Medien- und Datenbruch angehen, der die Entwicklungs- von der Produktionswelt trennte: Das eigene PDM-System der Entwicklung war weitgehend manuell mit dem SAP-ERP-System verbunden. Die vielf\u00e4ltigen Verflechtungen der Gesch\u00e4ftsprozesse in Entwicklung, Auftragssteuerung, Einkauf, Fertigung, Montage, Service, Qualit\u00e4ts-Management etc. hingen aufgrund der getrennten Welten buchst\u00e4blich am seidenen Faden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Innovation und Digitalisierung<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Es gibt sie noch, die familiengef\u00fchrten T\u00fcftlerunternehmen, die seit Jahrzehnten L\u00f6sungen entwickeln, die so gut sind, dass sie weltweit Standards setzen. Der schw\u00e4bische Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Rundstrickmaschinen, Mayer &amp; Cie., ist einer davon: Seit rund 100 Jahren und in vierter Generation in Familienhand, hat sich das 400 Mitarbeiter gro\u00dfe, in Albstadt ans\u00e4ssige Unternehmen zum Innovationstreiber entwickelt, der durch die Entwicklung neuer Verfahren, Materialien, durch seine Fertigungstiefe und Marktkenntnis das Rundstricken mehr als einmal revolutioniert hat.&nbsp;<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2908568300\"><div id=\"great-2631152562\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iY5MDy00rN0\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-05_06_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-05_06_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Rund 50 Maschinentypen bilden das Portfolio des Mittelst\u00e4ndlers. Es gilt als das Umfassendste im Markt: Das Besondere dabei ist, dass die Maschinen stets ma\u00dfgeschneidert an die jeweiligen Stricker der Welt ausgeliefert werden. Kombiniert mit den rund 10.000 Teilen, die Mayer &amp; Cie. anbietet, baut es etwa 60 Millionen Maschinen-Varianten, die es zu beherrschen gilt. Ob nun Shirts, Sportbekleidung, Auto-Himmel, der heimische Vorhang oder sogar der Bezug der Matratze \u2013 all dies kann von einer Mayer-Maschine gestrickt worden sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in vielen gewachsenen Unternehmenslandschaften machten die engagierten Mitarbeiter die Nachteile der IT-Landschaft durch ein hohes Engagement wett \u2013 aber zu welchem Preis? Daten-Redundanzen, Unsicherheiten in der Aktualit\u00e4t der Daten, erneutes Erzeugen von -Daten in Folgeprozessen statt der konsequenten Anreicherung eines f\u00fcr alle Dis-ziplinen verf\u00fcgbaren Datenmodells erschwerten auch bei Mayer &amp; Cie. echte operationale Exzellenz. Ebenfalls historisch gewachsen war eine stark individuell angepasste SAP-Landschaft, die nicht mehr Releasef\u00e4hig und deshalb auf einem alten Stand festgefroren war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Komplexit\u00e4t der Varianten-Vielfalt in Kombination mit den zahlreichen \u00c4nderungszyklen weiterhin wettbewerbsf\u00e4hig zu beherrschen und damit zukunftsf\u00e4hig zu bleiben, war ein Umdenken angesagt. Die Basis dieses Umdenkens bildet das Big Picture, in dem Mayer &amp; Cie. die wesentlichen Zielsetzungen, Herausforderungen, Handlungsfelder, Gesch\u00e4ftsprozesse und zentralen Applikationen auf einen Blick sichtbar macht. Das \u201eStrickmuster\u201c, wie der \u201eElefant der Digitalisierung in kleine Scheiben geschnitten werden soll\u201c, wird im Big Picture und Phasenplan erkennbar, der die Leitplanken f\u00fcr die Digitalisierungsinitiativen bildet. Die entsprechenden Bestandteile wurden in einen logischen Zusammenhang gebracht, daraus Aufgabenfelder definiert, die in jeweiliger zeitlicher Abfolge anzugehen waren und noch sind: \u201eWir haben uns Gedanken gemacht \u00fcber unsere digitalen Prozesse und wie wir sie effizienter gestalten k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Sebastian Mayer, Chief Digital Officer bei Mayer &amp; Cie.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Teilprojekte im Gesamtkontext bestm\u00f6glich umzusetzen, suchte Mayer &amp; Cie. nach einer integrativen L\u00f6sung zur durchg\u00e4ngigen digitalen Unterst\u00fctzung der komplexen Gesch\u00e4ftsprozesse. Eine Hauptrolle spielt dabei die \u201eSingle Source of Truth\u201c, die mittels zentraler Datenhaltung allen Prozessteilnehmern jederzeit eine vollst\u00e4ndige und qualitativ hochwertige Informations- und Entscheidungsbasis bietet. Effizienzsteigerung entlang der gesamten<br>(digitalen) Wertsch\u00f6pfungskette \u2013 so das erkl\u00e4rte Ziel dahinter. Also der Kern eines nachhaltigen PLM.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SAP-Plattform und Partner<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Bei der Wahl eines optimalen Partners, der die definierten Aufgabenfelder mit entsprechenden digitalen L\u00f6sungen unterlegt, entschied sich Mayer &amp; Cie. f\u00fcr das IT- und Software-Haus Cenit.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits zum Start des gemeinsamen Projekts stand fest, dass die SAP-Plattform als f\u00fchrendes System fungieren \u2013 und damit die Grundlage f\u00fcr die angestrebte digitale Daten- und Prozesskontinuit\u00e4t darstellen sollte. In weiser Voraussicht war das veraltete SAP-System zu diesem Zeitpunkt bereits auf den aktuellen Standard zur\u00fcckgef\u00fchrt worden. Auf Basis der mittel- und langfristigen Gesch\u00e4ftsziele unterzogen Mayer &amp; Cie. die identifizierten Suchfelder einer gemeinsamen Bewertung, bei der zentrale Ziele und daf\u00fcr notwendige Prozesse und Systemkomponenten fixiert wurden. Zur Umsetzung entwickelte Cenit einen mehrstufigen Phasenplan, um die Prozesse und Use Cases systematisch anzugehen und dabei logisch in sich geschlossene Etappenziele zu formulieren. Das war entscheidend, um schnell in die nutzbringende Anwendung zu kommen und nicht in die Falle endloser Konzeptionsphasen ohne konkrete Umsetzung zu tappen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDesign to Operate bezieht sich auf die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette eines Fertigungsunternehmens. Die Umsetzung dieser Philosophie ist ein mehrj\u00e4hriges Verfahren. Die Kunst ist dabei, die einzelnen Etappen so zu schneiden, dass die Ergebnisse operativ verankert und somit nutzbringend eingesetzt werden k\u00f6nnen. Ein gewinnbringender erster Schritt ist f\u00fcr viele Unternehmen die Integration des Engineering in das zentrale SAP-System. Der Ursprung vieler Produktdaten wird dadurch zum integrativen Bestandteil der Unternehmensprozesse. F\u00fcr diesen Einstieg haben wir mit der SAP PLM Foundation ein Best-Practice-Paket entwickelt, das auch bei Mayer &amp; Cie. erfolgreich zum Einsatz kam. In Kombination mit der zweiten wesentlichen Komponente, die sich auf die Lenkung von Freigabe- und \u00c4nderungsprozessen ausrichtet, erreichen wir eine effiziente, flexible und sichere Steuerung von Abl\u00e4ufen auf der Basis hochwertiger Daten\u201c, beschreibt Horst Heckhorn, Senior Vice President SAP Solutions bei Cenit, das Handlungsfeld. \u201eIn der ersten Phase ging es also darum, den Medienbruch zwischen der Engineering- und ERP-Welt zu beseitigen und auf der neuen Datenbasis das Freigabe- und \u00c4nderungsmanagement digital bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen\u201c, f\u00fchrt er weiter aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Um statt der bisher genutzten schmalen Br\u00fccke eine sichere Daten-Autobahn vom Engineering in die Produktion zu bauen, sah das definierte Vorgehen die Abl\u00f6sung des Engineering-PDM-Systems vor. Damit war auch der Weg f\u00fcr die Umstellung der CAD-Landschaft auf die aktuelle Catia-Version frei. Mit dem SAP Engineering Control Center (ECTR) wurden die Catia-V5-Anwender auf einem schlanken und betriebsg\u00fcnstigen Weg ins SAP integriert und finden dort in einer modernen Arbeitsumgebung alle f\u00fcr ihr Tagesgesch\u00e4ft notwendigen Funktionen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-columns stk-block-columns stk-block stk-18aa65f\" data-block-id=\"18aa65f\"><style>.stk-18aa65f{margin-bottom:0px !important}<\/style><div class=\"stk-row stk-inner-blocks stk-block-content stk-content-align stk-18aa65f-column\">\n<div class=\"wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-63576d4\" data-v=\"4\" data-block-id=\"63576d4\"><div class=\"stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-63576d4-container stk--no-background stk--no-padding\"><div class=\"stk-block-content stk-inner-blocks stk-63576d4-inner-blocks\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1200x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-132688\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-400x267.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-100x67.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-480x320.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-640x427.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-720x480.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-960x640.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1168x779.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1440x960.jpg 1440w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-scaled.jpg 1620w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-18x12.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/RKoch_MayerCie-55-1-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-column stk-block-column stk-column stk-block stk-2b2212f\" data-v=\"4\" data-block-id=\"2b2212f\"><div class=\"stk-column-wrapper stk-block-column__content stk-container stk-2b2212f-container stk--no-background stk--no-padding\"><div class=\"stk-block-content stk-inner-blocks stk-2b2212f-inner-blocks\">\n<p><em>Dadurch, dass alle im SAP arbeiten und wesentliche Prozesse \u00fcber Connect APM abgebildet werden, entsteht eine optimale Datengrundlage f\u00fcr ein umfassendes Monitoring und Reporting.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-subtitle stk-block-subtitle stk-block stk-edddc2c\" data-block-id=\"edddc2c\"><style>.stk-edddc2c{margin-bottom:0px !important}<\/style><p class=\"stk-block-subtitle__text stk-subtitle\">Sebastian Mayer, <\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-subtitle stk-block-subtitle stk-block stk-8e11486\" data-block-id=\"8e11486\"><style>.stk-8e11486{margin-bottom:0px !important}<\/style><p class=\"stk-block-subtitle__text stk-subtitle\">Chief Digital Officer, <\/p><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-subtitle stk-block-subtitle stk-block stk-3baa97b\" data-block-id=\"3baa97b\"><p class=\"stk-block-subtitle__text stk-subtitle\">Mayer &amp; Cie.<\/p><\/div>\n<\/div><\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ETL und APM<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Die vorhandenen CAD\/PDM-Daten wurden mit den Cenit-System-Migration-Services auf der Basis der ETL-Runtime nach SAP migriert. Immer ein erfolgskritisches Thema in solchen Projekten und oft in der Komplexit\u00e4t untersch\u00e4tzt. Nicht so bei Mayer &amp; Cie., deshalb wurden f\u00fcr das Thema Systemmigration klare KPIs vereinbart, zu denen sich Cenit verpflichtete. Als Resultat der Aktivit\u00e4ten haben Mitarbeiter von Mayer &amp; Cie. damit nun Zugriff auf aktuelle, logisch verkn\u00fcpfte und system\u00fcbergreifend konsistente Stammdaten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite wesentliche Meilenstein der ersten Digitalisierungsphase war die Einf\u00fchrung von Cenit Connect APM (Advanced Process Management) zur Steuerung der Freigabe- und \u00c4nderungsprozesse bei Mayer &amp; Cie. \u201eIm Unterschied zu reinen Workflow-L\u00f6sungen unterst\u00fctzt Connect APM die Bearbeitung der Datenobjekte im Prozess. Da unsere L\u00f6sung im Engineering-Umfeld geboren wurde, kann sie bestens mit dynamischen Workflows umgehen, wie sie im Entwicklungsumfeld t\u00e4glich Brot sind\u201c, erl\u00e4utert Horst Heckhorn. \u201eDas erlaubt uns ein zweistufiges Vorgehen, das in vielen Unternehmen hilfreich ist. In der ersten Phase bilden wir an vielen Stellen die vorhandenen Prozesse ab und kommen so zu schnellen Ergebnissen. Ab dem Moment der Produktivsetzung hinterlassen die Prozesse Spuren im System und das nutzen wir im Connect APM Monitoring und Reporting, um Prozessschw\u00e4chen und damit Handlungsfelder zu identifizieren. In der zweiten Phase k\u00f6nnen wir gezielt in diese Handlungsfelder gehen und Prozessoptimierungen herbeif\u00fchren \u2013 wohlgemerkt durch konfigurative Anpassung von Prozess-Templates und nicht durch aufw\u00e4ndige Workflow-Programmierung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Im Verlauf des Jahres 2020 wurden die Prozesse und Abl\u00e4ufe in den neuen Systemkomponenten im operativen Gesch\u00e4ft verankert. Die Erkenntnisse aus der Anwendung wurden zur Optimierung der Anwendungskonfigurationen genutzt. \u201eDie tagt\u00e4gliche Anwendung erm\u00f6glichte uns, klare Anforderungen an den weiteren Ausbau des Monitoring und Reporting zu formulieren\u201c, sagt Sebastian Mayer, der sich an dieser Stelle pers\u00f6nlich tief engagiert hat. \u201eDadurch, dass alle im SAP arbeiten und wesentliche Prozesse \u00fcber Connect gesteuert und abgebildet werden, entsteht eine optimale Datengrundlage f\u00fcr ein umfassendes Monitoring und Reporting. Das hat Mayer &amp; Cie. Transparenz ins Unternehmen gebracht\u201c, erkl\u00e4rt er dazu. F\u00fcr einen Hersteller hochvarianter Maschinen ist die integrierte Durchg\u00e4ngigkeit des Varianten-, Konfigurations-, Freigabe- und \u00c4nderungsmanagements gleichzeitig die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung und das gr\u00f6\u00dfte Potenzial f\u00fcr Wettbewerbsvorteile. Wer es schafft, seinen Kunden ihre individuellen W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen und dabei hocheffizient zu arbeiten, hat im Wettbewerb die Nase vorn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">End-to-End-Modell<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Ganzheitlich betrachtet hei\u00dft das, von der CAD-Methodik bis zur Gestaltung der Serviceprozesse in einem durchg\u00e4ngigen Modell zu denken und zu handeln. \u201eIn den meisten Unternehmen bedeutet diese Herangehensweise einen echten Paradigmen-Wechsel. Sie erfordert oft v\u00f6llig neue Denkweisen, grunds\u00e4tzliche Haltungs\u00e4nderungen, Prozess- und Organisationsumstellungen. Das alles ist undenkbar ohne den Buy-in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Hier hat man beste Voraussetzungen, denn die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Inhaber des Familienunternehmens stehen nicht nur hinter der Strategie, sondern sind bereit, aktiv in den entsprechenden Projektgremien in kurzer Taktung mitzuarbeiten und die wesentlichen Punkte zu entscheiden. Das ist f\u00fcr uns die bestm\u00f6gliche Ausgangssituation f\u00fcr ein erfolgreiches Projekt\u201c, so Heckhorn weiter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Potenzialen stellt sich die Frage nach den zuk\u00fcnftigen Wettbewerbsvorteilen. \u201eWir wollen auch in Zukunft genau das fortf\u00fchren, was bisher unser Erfolgsgeheimnis war: Jedem Kunden die Maschine zu liefern, die er will\u201c, f\u00fchrt Sebastian Mayer an. Diese Varianten-Vielfalt \u2013 und das ist das Entscheidende \u2013 will man aber effizienter, innovativer und \u00fcberlegener anbieten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.cenit.com\/de_DE\/index.html\" target=\"_blank\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.cenit.com\/de_DE\/index.html\" rel=\"noreferrer noopener\">cenit.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Innovationsanspruch von Mayer &#038; Cie. l\u00e4utete eine umfassende Digitalisierungsreise ein,<br \/>\ndie den Marktvorsprung auch in Zukunft sichern und ausbauen soll. Es gilt das Motto: Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n","protected":false},"author":2368,"featured_media":132691,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[4,43596],"tags":[11507,73,240],"coauthors":[43601],"class_list":["post-132686","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-management","category-mag-23-10","tag-business-process-management","tag-erp","tag-innovation","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-400x180.jpg",400,180,true],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-768x346.jpg",768,346,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-100x45.jpg",100,45,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-480x216.jpg",480,216,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-640x288.jpg",640,288,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-720x324.jpg",720,324,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-960x432.jpg",960,432,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-18x8.jpg",18,8,true],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management.jpg",1000,450,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-600x270.jpg",600,270,true],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-600x450.jpg",600,450,true],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/WEB_Advanced-Process-management-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Der Innovationsanspruch von Mayer &#038; Cie. l\u00e4utete eine umfassende Digitalisierungsreise ein,<br \/>\ndie den Marktvorsprung auch in Zukunft sichern und ausbauen soll. Es gilt das Motto: Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n","category_list_v2":"<a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/management\/\" rel=\"category tag\">Business-Management<\/a>, <a href=\"https:\/\/e3mag.com\/de\/category\/mag-23-10\/\" rel=\"category tag\">MAG 23-10<\/a>","author_info_v2":{"name":"E3-Magazin","url":"https:\/\/e3mag.com\/de\/author\/e3_magazin\/"},"comments_num_v2":"0 comments","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2368"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132686"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132686\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":132693,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132686\/revisions\/132693"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/132691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132686"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/e3mag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=132686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}