{"id":128440,"date":"2023-05-31T10:00:00","date_gmt":"2023-05-31T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=128440"},"modified":"2024-01-19T11:40:48","modified_gmt":"2024-01-19T10:40:48","slug":"abrechnung-von-post-partnerfilialen-mit-sap-brim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/abrechnung-von-post-partnerfilialen-mit-sap-brim\/","title":{"rendered":"Abrechnung von Post-Partnerfilialen mit SAP BRIM"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Post-Leuchtturmprojekt f\u00fcr SAP BRIM<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Projekt HWF, Harmonisierung Wertefl\u00fcsse, hatte unter anderem die Vereinheitlichung der diversen eigenentwickelten&nbsp; Fakturierungssysteme zum Ziel. SAP BRIM, Billing and Revenue Innovation Management, als Massenfakturierungsl\u00f6sung f\u00fcr hohe Fakturierungsvolumen ist somit eine perfekte L\u00f6sung. Was klein gestartet war, ist inzwischen \u00fcber fast alle Postbereiche ausgerollt. Ein Leuchtturmprojekt war dabei FiLP, die Filialpartnerabrechnung. Im E-3 Interview erkl\u00e4ren Akin Aktas, SAP-Modulberater bei der Schweizerischen Post, und Christoph Granig, Partner bei GTW Management Consulting, das erfolgreiche Projekt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist das Ziel von SAP BRIM?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Granig, GTW:<\/strong> Mit SAP BRIM haben wir die Abrechnung von Post-Partnerfilialen auf die Zukunftsl\u00f6sung der Fakturierung f\u00fcr Dienstleistungen umgestellt. Soweit die Daten von den Vorsystemen korrekt angeliefert werden, funktioniert die Abrechnungsmaschine wie ein Schweizer Uhrwerk und End-2-End revisionssicher.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2786949578\"><div id=\"great-1702463928\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"556\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800.jpg\" alt=\"Christoph Granig, GTW\" class=\"wp-image-118533\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800-768x534.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800-100x70.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800-480x334.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800-640x445.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Christoph-Granig_GTW_E3_Magazin_small_800-720x500.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p style=\"font-size:16px\"><br><br><br>Christoph Granig, <br>Partner,  GTW Management Consulting<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herr Aktas, was verbirgt sich hinter dem Begriff Filialpartnerabrechnung?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Akin Aktas, Schweizerische Post:<\/strong> Partnerfilialen findet man z. B. in Detailhandels-gesch\u00e4ften, in Drogerien\/Apotheken, B\u00e4ckereien oder Tourismusb\u00fcros. In einer Partnerfiliale k\u00f6nnen praktisch alle Postdienstleistungen erledigt werden. Ausnahmen sind etwa Bareinzahlungen, Expresssendungen ins Ausland und Sperrgutvers\u00e4nde, Abholung Betreibungsurkunden. Der Partner betreibt das Postgesch\u00e4ft im Auftrag der Post und wird daf\u00fcr entsch\u00e4digt. Die Mitarbeitenden werden durch die Post geschult und betreut.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"587\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post.jpg\" alt=\"Akin Aktas, Schweizerische Post\" class=\"wp-image-128444\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-400x294.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-768x564.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-100x73.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-480x352.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-640x470.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-720x528.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Akin-Aktas-ch-post-600x440.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p style=\"font-size:16px\"><br><br><br>Akin Aktas<br>SAP-Modulberater<br>Schweizerische Post<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie kann man sich das genau vorstellen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Die Post unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Partnermodellen: Modell mit Selbstbedienungsmodul f\u00fcr die Aufgabe von Postsendungen bzw. mit Bedienung f\u00fcr Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs sowie Modell mit Bedientheke f\u00fcr s\u00e4mtliche angebotenen Postdienstleistungen. Partnerfilialen bieten die am h\u00e4ufigsten nachgefragten Dienstleistungen der Schweizerischen Post an. So k\u00f6nnen beispielsweise Briefe und Pakete aufgegeben, Sendungen abgeholt und Briefmarken gekauft werden. Mit der PostFinance Card sowie mit Maestro-Karten der Banken lassen sich bargeldlose Einzahlungen erledigen; mit der PostFinance Card sind auch Bargeldbez\u00fcge m\u00f6glich. Kundinnen und Kunden k\u00f6nnen Postdienstleistungen w\u00e4hrend der gesamten \u00d6ffnungszeiten des Partnergesch\u00e4fts beanspruchen. Um die Partner f\u00fcr die angebotenen Dienstleistungen zu entsch\u00e4digen, gibt es zwei unterschiedliche Verg\u00fctungsmodelle, die sich aufgrund der angebotenen Dienstleistungen unterscheiden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Die Dienstleistungen, welche an der Bedientheke oder am Selbstbedienungsmodul verkauft wurden, werden vom Kassensystem \u00fcber unterschiedliche Schnittstellen via KAFKA und SAP PRO nach BRIM als bewertbare Positionen angeliefert. Die bewertbaren Positionen beinhalten alle abrechnungs- bzw. druckrelevanten Daten wie z. B. Menge, Preis, Sendungsnummer etc. Je nach vertraglich festgelegtem Verg\u00fctungsmodell werden die Positionen bepreist und im Anschluss abgerechnet und fakturiert. Die zwei eingesetzten Verg\u00fctungsmodelle wurden in SAP Subscription Order Management abgebildet und unterscheiden sich in der Anzahl der Dienstleistungen\/Materialien, die dar\u00fcber abgerechnet und im weiteren Sinne verg\u00fctet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Je nachdem, welche Dienstleistung ein Partner anbietet, gibt es variable und\/oder fixe Verg\u00fctungen. Die variablen Anteile sind pr\u00e4destiniert f\u00fcr BRIM, denn egal wie hoch das Transaktionsvolumen ist, die Abrechnungsl\u00f6sung ist auf die Massenverarbeitung ausgelegt und kann auch eine sehr hohe Anzahl von Datens\u00e4tzen automatisiert verarbeiten. Die Partnervertr\u00e4ge und Verg\u00fctungsmodelle an sich werden zentral als ein Teil der Stammdaten im SAP-Modul SOM, Subscription Order Management, ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie revisionssicher ist die L\u00f6sung?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Die Revisionssicherheit spielt eine elementare Rolle bei jeder Einf\u00fchrung eines neuen Abrechnungs- und Fakturierungssystems. Die Access-L\u00f6sung, die mit BRIM abgel\u00f6st wurde, war der Revision schon lange ein Dorn im Auge, da es sehr viele Eingriffsm\u00f6glichkeiten gab, die nicht systemseitig protokolliert wurden. Wenn heute die Vorsysteme die Abrechnungsdaten vollautomatisiert anliefern und \u00fcber die SAP PRO an SAP BRIM weitergeben, muss niemand mehr manuell eingreifen. Zudem kontrollieren implementierte Mikroservices den Datenstrom zu jedem Zeitpunkt, jede \u00c4nderung wird protokolliert und eine Manipulation ist damit nahezu ausgeschlossen bzw. w\u00fcrde aufgezeichnet werden. Bei der Schweizerischen Post wird das Subscription Order Management momentan lediglich bei der Abrechnung der Filial- und Partneragenturen genutzt zur Verwaltung von Vertr\u00e4gen und Vertragsstammdaten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wie werden die Stammdaten f\u00fcr die Abrechnung angelegt und welche Rolle spielen dabei SAP MDG und SOM ?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Die Kundenstammdaten der Filialpartner werden \u00fcber das zentrale HR-System via HR\/GP-Schnittstelle in das zentrale S\/4-Hana-System angeliefert und als Auftraggeber angelegt. Die Regulierer werden \u00fcber SAP MDG, unter Ber\u00fccksichtigung diverser Pr\u00fcfungen und Freigabeworkflows, erfasst. Die Vertragskonten werden vom Fachbereich manuell, ohne SAP MDG, er\u00f6ffnet und im Subscription Order Management bei der Vertragsanlage schlussendlich zusammen mit dem Auftraggeber und Regulierer zugeordnet. F\u00fcr uns war SOM ein neues und relativ junges Modul, welches wir zun\u00e4chst auf unsere Bed\u00fcrfnisse hin weiterentwickelt haben. Heute kann der Fachbereich Vertr\u00e4ge manuell oder via File-Upload anlegen, um z. B. mehrere Vertr\u00e4ge gleichzeitig einzulesen und Zeit zu sparen. Es handelt sich um ein komplexes Stammdatenkonstrukt. Der Fachbereich muss die Stammdaten gut vorbereiten, damit die Vertragsanlage ohne Probleme durchgef\u00fchrt werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weshalb erfolgte der Umstieg auf SAP BRIM?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Bei \u00fcber 1500 Partnerfilialen in der Schweiz stie\u00df unsere alte, eigenentwickelte Access-L\u00f6sung an ihre Grenzen und wir mussten diese dringend abl\u00f6sen. Da sich die Gesch\u00e4ftsleitung f\u00fcr einen weiteren und raschen Ausbau des Filialpartnernetzwerks entschieden hat, war die zeitliche Vorgabe zur Umsetzung des Projekts sehr sportlich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Der Projektzeitplan war so eng gesteckt, da die Abrechnung ab einer gewissen Anzahl von Partnerfilialen aufgrund von Limitierungen in Access nicht mehr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Innerhalb von nur wenigen Monaten haben wir dann auf SAP BRIM umgestellt, ansonsten h\u00e4tte die Post keine weiteren Partner mehr abrechnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Wir hatten in diesem Projekt extremen Zeitdruck und auch sehr viele Stakeholder. Das dann alles auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen war sicher nicht immer einfach. Dank unseres Implementierungspartners GTW und der SAP hatten wir aber erfahrene Projektpartner an der Seite, die trotz Zeitdruck nie den \u00dcberblick verloren haben und auch alle Fachbereiche und Involvierten stets abgeholt haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was war Ihrer Meinung nach eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>G<\/strong><strong>ranig:<\/strong> Neben dem Zeitdruck war der Umstieg auf Fiori f\u00fcr das Fach eine gro\u00dfe Herausforderung. Hier hatte man im Speziellen mit Performanceproblemen und dem gro\u00dfen Schulungsbedarf zu k\u00e4mpfen, da das Fach bis dato nur das SAP GUI kannte. In SOM funktioniert z. B. die Pflege der subskriptionsspezifischen Daten am Material nur via Fiori; in der Massenabrechnung hingegen sind Fioris noch nicht ganz so ausgereift und performant. Wir k\u00f6nnen es dem Nutzer kaum zumuten, bei 100.000 Eintr\u00e4gen im Fiori Seite f\u00fcr Seite runterzuscrollen, um alle Daten zu selektieren. F\u00fcr spezielle Anwendungsf\u00e4lle ist es deshalb weiterhin erlaubt, dedizierte GUI-Transaktionen auszuf\u00fchren, z. B. die Anzeige von abrechenbaren Positionen. Ansonsten f\u00fchrt an Fiori k\u00fcnftig kein Weg vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Also die Kollegen in der Fakturierung kennen eben SAP und GUI aus dem Effeff, da f\u00e4llt die Umstellung auf Fiori nat\u00fcrlich nicht immer ganz so leicht. In SOM gestaltet sich die Vertragsanlage ohnehin sehr komplex und die Anlage ist nur \u00fcber Fiori m\u00f6glich. Da haben wir viel Zeit f\u00fcr eine gute Dokumentation f\u00fcr das Fach eingeplant und Schritt f\u00fcr Schritt erkl\u00e4rt, wie und in welcher Reihenfolge die Stammdaten angelegt werden m\u00fcssen. Die Schulungsunterlagen sind so gut, die k\u00f6nnten wir glattweg verkaufen. Inzwischen arbeitet das Fach nur mehr mit Fiori.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Welche Rolle spielt die Wahl des richtigen BRIM-Implementierungspartners?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Bei einem solch kritischen Projekt spielt der Implementierungspartner eine au\u00dferordentlich wichtige Rolle auch f\u00fcr den Know-how-Transfer. Wir haben das Gl\u00fcck, sowohl die GTW, mit \u00fcber 20 Jahren Implementierungserfahrung im Bereich SAP BRIM und einschl\u00e4gigem Branchen-Know-how, als auch die SAP als Softwarelieferanten direkt mit im Boot zu haben. Durch den Einsatz eines Standardprodukts wie SAP BRIM haben wir das Know-how nun auf mehrere Personen verteilt, die das System betreiben und weiterentwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutete das FiLP-Projekt f\u00fcr die anderen Fachbereiche?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Die Einf\u00fchrungsstrategie bei der Schweizer Post war, mit einem kleinen Einf\u00fchrungsprojekt zu starten und BRIM sukzessive auf die anderen Bereiche auszurollen. Nach Swiss Post Solutions, der Abrechnung digitaler Dienstleistungen, gelang uns mit der Abrechnung der Partnerfilialen der n\u00e4chste gro\u00dfe Wurf f\u00fcr SAP BRIM. Inzwischen sind f\u00fcnf weitere BRIM-Projekte im Bereich Logistikservices innerhalb eines Jahres live gesetzt worden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> FiLP war ein Leuchtturmprojekt f\u00fcr den Aufbau der Reputation von BRIM bei der Schweizerischen Post. Wenn wir mit dem Projekt gescheitert w\u00e4ren, dann h\u00e4tte die ganze Programm-Roadmap infrage gestanden. FiLP war extrem wichtig f\u00fcr die weiteren BRIM-Einf\u00fchrungen, die dann folgten. Die Fachbereiche haben gesehen, dass BRIM funktioniert und auch mit gro\u00dfen Massen an Daten umgehen kann. Somit waren auch die anderen Abteilungen offen f\u00fcr die Fakturierungsl\u00f6sung der Zukunft.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und was steht als N\u00e4chstes auf der Agenda?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Aktas:<\/strong> Inzwischen l\u00e4uft alles wie ein Schweizer Uhrwerk und wir bekommen nur wenige produktive Fehler aus den Fachabteilungen gemeldet. Das hei\u00dft, die Anwender sind mit der Fakturierungsl\u00f6sung zufrieden, weil sie wissen, dass die Daten korrekt abgerechnet werden. Das n\u00e4chste gro\u00dfe BRIM-Projekt \u201eZukunftsl\u00f6sung Fakturierung\u201c zur Abl\u00f6sung des zen-tralen Fakturierungssystems f\u00fcr Brief und Paketpost wurde bereits gestartet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E-3: <\/strong>Herr Aktas, Herr Granig, danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gtw_gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw.jpg\" alt=\"GTW\" class=\"wp-image-118505\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits 2018 startete die Schweizerische Post ein gro\u00df angelegtes Programm zur digitalen Transformation unter dem Namen \u201eHarmonisierung Wertefl\u00fcsse\u201c. 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