{"id":122836,"date":"2023-05-15T08:00:00","date_gmt":"2023-05-15T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=122836"},"modified":"2024-01-19T12:36:34","modified_gmt":"2024-01-19T11:36:34","slug":"alte-unternehmenssoftware-und-open-source","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/alte-unternehmenssoftware-und-open-source\/","title":{"rendered":"Alte Unternehmenssoftware und Open Source"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wenn der IT-Leiter das Altsystem mit in den Ruhestand nimmt<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Risiko ist jedoch immens, die Gefahr hei\u00dft Ruhestand: \u201eVor allem bei produzierenden Unternehmen im Mittelstand ist h\u00e4ufig noch eine hauseigene Softwarel\u00f6sung oder eine Kombination aus einem Standard und einzelnen Insell\u00f6sungen im Einsatz und wird so als ERP-System genutzt. Doch die Lebenszeit der Software ist sehr eng an die Lebensarbeitszeit des IT-Leiters \u2013 der meist dieses System selbst entwickelt hat \u2013 gekn\u00fcpft. Wer also zukunftssicher arbeiten will, sollte sich rechtzeitig um Ersatz k\u00fcmmern, einen Standard einf\u00fchren und durch den Fachmann \u2013 den Entwickler der hauseigenen Altl\u00f6sung \u2013 gemeinsam mit dem Softwarehersteller genau auf den Bedarf zuschneiden\u201c, erkl\u00e4rt Christian Biebl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Planat.<\/p>\n\n\n\n<p>Im SAP-Bereich sind es die vielen Abap-Modifikationen im Z-Namensraum, die sowohl einen Releasewechsel gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, aber auch durch mangelhafte Dokumentation bei Abl\u00f6sen einen Wissensabfluss nach sich ziehen. Nicht selten waren die eigenen Insell\u00f6sungen und individuellen Abap-Programme ein Muss, denn einheitliche Standardsysteme waren zur damaligen Zeit nicht fl\u00e4chendeckend verf\u00fcgbar.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-425286119\"><div id=\"great-1506243976\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Allerdings sollten Unternehmen nicht zu lange warten, warnt Christian Biebl: \u201eNiemand im Unternehmen hat diese tiefe Kenntnis um die Prozesse und deren digitale Abbildung und damit die Anspr\u00fcche an eine ERP-Standardl\u00f6sung. Daher sollte der Know-how-Tr\u00e4ger die komplette Einf\u00fchrung begleiten und die Vorteile des ERP-Standards mit den besonderen Erfordernissen des eigenen Unternehmens zusammenf\u00fchren\u201c, sagt der Planat-Chef.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmen bedeutet dies jedoch auch, dass ein Flickenteppich aus verschiedenen Systemen nicht sinnvoll ist. \u201eOftmals wurden nur einzelne Bestandteile einer Gesamtarchitektur erneuert. Meist die Module, wo der Leidensdruck hoch war. Dabei darf allerdings nicht der Blick auf das Ganze verloren gehen \u2013 sonst entsteht ein Software-Flickenteppich, der durch Medienbr\u00fcche und Schnittstellen sehr empfindlich und zudem ineffizient ist. Und auch dabei gilt: Oft h\u00e4ngt alles Know-how an einer oder wenigen Personen im Unternehmen. Diese Abh\u00e4ngigkeit kann im Extremfall auch zum Stillstand f\u00fchren\u201c, f\u00fchrt Planat-Chef Biebl weiter aus. Ein einheitliches System hingegen f\u00e4ngt Medienbr\u00fcche ab, sorgt f\u00fcr effiziente Prozesse und damit eine deutliche Ersparnis im Alltag. Wer sogar noch die Chance ergreift, seinen ERP-Systempartner als Starthelfer f\u00fcr Prozessoptimierung generell zu nutzen, kann doppelt profitieren. Umso leichter kann dann der Abschied des IT-Leiters der ersten Stunde in den Ruhestand erfolgen!<\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr Unternehmen l\u00f6sen derzeit propriet\u00e4re Technologien durch Open-Source-Software ab. Diese Entwicklung zeigt sich in vielen IT-Bereichen, so auch bei Datenbanken. F\u00fcr den Open-Source-Siegeszug gibt es mehrere Gr\u00fcnde: Erstens verursacht propriet\u00e4re Software teilweise sehr hohe Kosten in Form von Lizenz- und Nutzungsgeb\u00fchren. Open-Source-Software ist hier eine deutlich g\u00fcnstigere Alternative. Zweitens ist der gef\u00fcrchtete Vendor Lock-in bei der Nutzung von quelloffenen Tools und Anwendungen ausgeschlossen. Drittens profitiert der Open-Source-Nutzer von einer gro\u00dfen und starken Community, die innovative Ideen in Form neuer Features oft sehr schnell umsetzt. Gleiches gilt f\u00fcr Fehler in der Software, die die Community in der Regel unmittelbar behebt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese generellen Open-Source-Vorteile betreffen auch Datenbanken. Vor allem Apache Cassandra, Apache Kafka, PostgreSQL und Redis r\u00fccken dabei zunehmend ins Blickfeld der Anwender. Mit diesen L\u00f6sungen k\u00f6nnen Unternehmen unterschiedlichste Anwendungsf\u00e4lle optimal abdecken. Ein Betriebsmodell sind Managed-Platforms, die unterschiedliche IT-Architekturen unterst\u00fctzen. Eine Managed-Platform fungiert quasi als Abstraktionsschicht, die die Verwendung ben\u00f6tigter Cloud-Dienste erm\u00f6glicht, und zwar ohne Abh\u00e4ngigkeit von der jeweiligen Umgebung. Das hei\u00dft, ein Unternehmen kann die gew\u00fcnschte Open-Source-L\u00f6sung und Datenbanktechnologie in einem beliebigen Deployment-Szenario nutzen, in einer Public-, Multi-, Hybrid- oder Private-Cloud.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnternehmen ben\u00f6tigen in einer Zeit steigender Datenmengen leistungsstarke Datenbanktechnologien. Hinsichtlich Kosten, Skalierbarkeit, Flexibilit\u00e4t und Unabh\u00e4ngigkeit gewinnen dabei Open-Source-L\u00f6sungen und die Cloud-Nutzung an Bedeutung\u201c, erkl\u00e4rt Merlin Walter, Staff Sales Engineer EMEA bei Instaclustr. \u201eDabei sollten Unternehmen aber einen Cloud-agnostischen Ansatz w\u00e4hlen, um nicht in eine Provider-Abh\u00e4ngigkeit zu geraten. Zu vermeiden ist sie mit Managed-Platform-Modellen, die auf Open-Source-Software setzen und den interoperablen Einsatz unterschiedlicher Technologien unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Instaclustr unterst\u00fctzt Unternehmen bei der Bereitstellung von Anwendungen in gro\u00dfem Ma\u00dfstab mithilfe seiner Plattform f\u00fcr Open-Source-Technologien wie Apache Cassandra, Apache Kafka, Apache Spark, Redis, OpenSearch, Apache ZooKeeper und PostgreSQL.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rechtzeitige Abl\u00f6sung von Altsystemen sichert die Zukunftsf\u00e4higkeit, denn in zahlreichen Unternehmen sind noch Altl\u00f6sungen als Unternehmenssoftware im Einsatz, die einst aus eigener Kraft entwickelt wurden und \u00fcber die Jahre stetig gepflegt wurden. 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