{"id":120935,"date":"2023-02-01T08:00:00","date_gmt":"2023-02-01T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=120935"},"modified":"2023-02-02T10:49:59","modified_gmt":"2023-02-02T09:49:59","slug":"bw-4-oder-dwc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/bw-4-oder-dwc\/","title":{"rendered":"BW\/4 oder DWC"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datengesteuerte Unternehmen: SAP Data Warehouse Cloud bringt Erleichterungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Mehrzahl der SAP-Anwender steht vor einer Migration auf SAP S\/4. Dabei stellt das Projekt Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Als zentraler IT-Bestandteil nimmt die Umstellung viel Zeit in Anspruch und die Verantwortlichen m\u00fcssen verschiedenste Aspekte ber\u00fccksichtigen. In diesem Zuge sollten sie auch dem Thema Reporting besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn was passiert beispielsweise bei der Umstellung mit dem bisherigen Berichtswesen \u2013 vor allem wenn unterschiedliche Quellen vorliegen? Zwar sammelt S\/4 einen Gro\u00dfteil der Unternehmensdaten, entscheidend ist aber deren Umwandlung in Informationen. Erst dann k\u00f6nnen Organisationen ihre kompletten Zahlen und Fakten einbeziehen, sie interpretieren und tiefgehende Analysem\u00f6glichkeiten schaffen. Der Weg dorthin gelingt mit einer kontrollierten Datenlandschaft. B\u00fchne frei f\u00fcr die SAP Data Warehouse Cloud.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Komplexe Systemlandschaften<\/h3>\n\n\n\n<p>Heutige IT-Projekte sind von komplexen Systemlandschaften gepr\u00e4gt. Zudem nimmt die Geschwindigkeit, mit der Unternehmen neue Systeme integrieren oder bestehende abl\u00f6sen, zu. SAP-Bestandskunden ber\u00fccksichtigen mit zentralen ERP-L\u00f6sungen (ERP\/ECC 6.0 oder S\/4 Hana) weitgef\u00e4cherte operative oder betriebswirtschaftliche Strukturen. F\u00fcr die Analyse m\u00fcssen IT-Verantwortliche und Fachbereiche aber zahlreiche H\u00fcrden \u00fcberspringen. Denn f\u00fcr Reportings greifen sie meist auf unterschiedliche Datensilos zur\u00fcck. Das f\u00fchrt zu Redundanzen und einer erschwerten Aufbereitung der wertvollen Informationen. In der Konsequenz ist die Qualit\u00e4t der Analyse allenfalls befriedigend. &nbsp;<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1610417360\"><div id=\"great-1745940489\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Mit Ad-hoc-Reportings und Self-Service versuchen Unternehmen bereits st\u00e4rker auf den aktuellen Informationsbedarf einzugehen und klassische Wochen- und\/oder Monatsberichte zu erg\u00e4nzen. Auch Themen wie Planung, Forecast oder Augmented Analytics sind heute verbreitet. Steht die Umstellung auf S\/4 im Unternehmen kurz bevor, er\u00f6ffnet sich eine weitere Reporting-Chance: Die Hana-Plattform erm\u00f6glicht performante Analysen im operativen System. Das Ziel: SAP-Daten maximal aussch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Potenziale nutzen<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Umkehrschluss bedeutet das: Verpassen es Unternehmen, beim Umstieg zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Berichterstellung und Analyse einzubeziehen, lassen sie zahlreiche Potenziale brachliegen. Die Folgen: Handlungsempfehlungen verlangsamen sich, die Produktivit\u00e4t sinkt, die Qualit\u00e4t von Entscheidungen sinkt und die Skalierbarkeit ist ungewiss. Letztlich kann der Mangel an Innovation dazu f\u00fchren, dass die Organisation im Wettbewerb zur\u00fcckf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch eine vorschnelle Migration kann T\u00fccken aufweisen. Setzen Organisationen also ohne eine tiefere Analyse lediglich auf eine technische L\u00f6sungsoption, wie Embedded Analytics, sto\u00dfen sie rasch auf Einschr\u00e4nkungen. Denn in diesem Fall ist es nicht mehr m\u00f6glich, Daten aus anderen<br>Systemen zu integrieren, zu harmonisieren oder auch zu historisieren. Erh\u00f6hte Kosten, Unzufriedenheit und Zeitverzug lassen sich mit einer rechtzeitigen Betrachtung der Bereiche Reporting und Analytics bei der Migration auf SAP S\/4 vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S\/4 und Data Warehouse<\/h3>\n\n\n\n<p>2027 muss die Migration auf S\/4 Hana erfolgt sein. Dann endet der Support f\u00fcr alte SAP-ERP-Systeme. Da S\/4 als zentrale Quelle f\u00fcr Reportingdaten fungiert, ist ein Punkt bei dem Umstieg zu kl\u00e4ren: Wie will sie das Unternehmen weiterhin nutzen k\u00f6nnen? Eine effiziente L\u00f6sung: ein modernes Data Warehouse. Hier lassen sich Informationen aus den operativen Systemen zentral b\u00fcndeln. Daf\u00fcr sprechen vor allem Performance-Gr\u00fcnde. Denn mit modernen Warehouse-Applikationen k\u00f6nnen Unternehmen gro\u00dfe Datenmengen auch virtuell in Echtzeit ohne Ladeverz\u00f6gerung aus unterschiedlichen Quellen zusammenf\u00fchren und analysieren. Die Ergebnisse: eine verbesserte Qualit\u00e4t und vollst\u00e4ndige Gesch\u00e4ftsanalysen durch einen ganzheitlichen Blick auf Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage, ob eine Data Warehouse Architecture Mehrwerte bietet, ist also bereits beantwortet. Was SAP-Spezialisten aktuell noch besch\u00e4ftigt: Wann sollen sie sich bei der Migration auf S\/4 dem Thema Analytics widmen \u2013 vorher, gleichzeitig oder danach? Nicht alle Optionen sind sinnvoll. Eine gleichzeitige Betrachtung ist meist schwierig. Denn wie so oft fehlt es den internen Experten an freien Kapazit\u00e4ten. Warten sie jedoch zu lang, kann das viel Zeit und Geld kosten. Denkbar sind dann Umbauma\u00dfnahmen oder nachtr\u00e4gliche Lizenzierungen. Deshalb empfiehlt es sich, Analyse und Konzeption m\u00f6glichst fr\u00fch umzusetzen \u2013 also im Vorfeld.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">BW\/4 versus DWC<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei der Entscheidung f\u00fcr eine Analytics-Plattform r\u00fccken zwei SAP-Varianten in den Fokus. BW\/4 Hana als On-prem-L\u00f6sung oder Private Cloud und Data Warehouse Cloud (DWC) in der Public Cloud. Dabei ist die DWC als schlankere Alternative zu sehen. Welche Variante sich f\u00fcr das Unternehmen anbietet, h\u00e4ngt von den eigenen Bed\u00fcrfnissen und Anforderungen ab. So k\u00f6nnen Organisationen BW\/4 weiterhin allein nutzen oder den Umstieg auf die Data Warehouse Cloud angehen. Aber auch eine Kombination ist denkbar: Denn f\u00fcr die Anbindung des BW-Systems in die Data Warehouse Cloud ist bereits gesorgt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Unternehmensanalysen stellt gerade der Gesch\u00e4ftssemantik-Service in der Cloud-Umgebung zahlreiche Benefits bereit. Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil ist, dass der Start schneller funktioniert. Gegen\u00fcber der BW\/4 ist der Aufwand f\u00fcr die Einf\u00fchrung also geringer. Neben klassischen Funktionen wie Datenvisualisierung, -virtualisierung und -anbindung gibt es auch komplette Neuheiten, wie beispielsweise das Self-Service-Modeling. Durch den Business Layer, ann\u00e4hernd vergleichbar mit dem BW-Workspace im BW\/4, sind Fachbereiche bef\u00e4higt, selbst Modelle zu generieren. Damit geh\u00f6rt auch die Zeit von Datensilos in einzelnen Abteilungen der Vergangenheit an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrwerte im Tagesgesch\u00e4ft&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Gerade f\u00fcr die t\u00e4gliche Arbeit bringt die Data Warehouse Cloud Erleichterungen mit sich. Angefangen bei der Einfachheit: Die Data Warehouse Cloud richtet sich nicht nur an IT-Spezialisten, sondern an alle Mitarbeitenden \u2013 egal aus welcher Fachabteilung. Mit intuitiven Werkzeugen \u00fcbernehmen sie selbst die Datenmodellierung. In gesch\u00fctzten Bereichen k\u00f6nnen Teams Daten selbst zusammenstellen, aufbereiten und f\u00fcr die gew\u00fcnschten Analysen verwenden. Denn die Data Warehouse Cloud stellt eine No-Code-\/Low-Code-L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung. Das f\u00fchrt am Ende zu selbstst\u00e4ndig arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben weist sie eine hohe Skalierbarkeit auf. Gerade f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Unternehmen ist es besonders interessant, dass sie zun\u00e4chst mit kleinen Umf\u00e4ngen hinsichtlich Speicher und Prozessoren starten k\u00f6nnen. Mit zunehmendem Bedarf ist die schrittweise Erh\u00f6hung m\u00f6glich. Als SAP Cloud Software erh\u00e4lt die Data Warehouse Cloud alle drei Monate neue Funktionen. Eine kontinuierliche Innovation ist also gegeben. Die Software-as-a-Service-L\u00f6sung ist eine rein webbasierte Applikation. Daher sind keinerlei Installationen oder Einrichtungen notwendig. Die IT spart also Kapazit\u00e4ten ein, weil Wartung und Pflege beim Cloud-Anbieter liegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schritt f\u00fcr Schritt zur DWC<\/h3>\n\n\n\n<p>Wie k\u00f6nnen Unternehmen die Data Warehouse Cloud im Rahmen einer S\/4-Transformation optimal und effizient integrieren? F\u00fcr die Umsetzung ist ein Vorgehen in f\u00fcnf Schritten ratsam:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 1:<\/strong> Das Unternehmen sollte zun\u00e4chst alle bestehenden Reporting-Systeme untersuchen \u2013 egal ob ERP oder Data-Warehouse-Systeme wie BW oder BW\/4. Einbeziehen sollten sie auch die aktuellen Pain Points der Analytics User. Das gibt Aufschluss \u00fcber den angestrebten Sollzustand. Daneben r\u00fcckt die Schatten-IT mit Versorgung aus dem ERP oder S\/4 in den Fokus, wie Excel oder Access. Hier ist es wichtig, die Auswirkungen einer Transformation auf bisherige Data-Warehouse- und Reporting-Systeme durch Simplification Items wie entfallende Tabellen, neue Schnittstellentechnologien\/Extraktoren (ODP, CDS etc.) oder ge\u00e4nderte Feldl\u00e4ngen (Materialnummer, Betragsfelder etc.) zu analysieren und zu bewerten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 2:<\/strong> Was ist eigentlich gefordert? Die Organisation sollte sich mit s\u00e4mtlichen Anspr\u00fcchen auseinandersetzen. Welche Anforderungen sind an bisherige Reportings sowie Augmented Analytics gestellt? Und welche an Berichte oder Planungsprozesse? Daneben sollte sie Informationen zum Umfeld des ERP-Systems zusammentragen, wie IoT, Webshop oder Social Media.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 3:<\/strong> Alle erfassten Anforderungen gilt es jetzt zu bewerten. Daraus ergibt sich eine Kategorisierung, die Aufschluss \u00fcber die Umsetzung gibt, zum Beispiel in der neuen Data Warehouse Cloud. Eine Einordnung kann nach operativen und Data-Warehouse-Berichten erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 4:<\/strong> Durch die Analyse der Istarchitektur und das Einbeziehen von Berichtsverzeichnissen l\u00e4sst sich eine sinnvolle Struktur ableiten. Daraus ergibt sich das m\u00f6gliche weitere Vorgehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritt 5:<\/strong> Sind alle Aspekte gekl\u00e4rt, folgen die Implementierung in der Data Warehouse Cloud, der Umbau oder die Erweiterung einer bestehenden L\u00f6sung. Auf der letzten Etappe kann eine Roadmap unterst\u00fctzen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, dass die Untersuchung oder eine Test-Installation auch Grenzen der Data Warehouse Cloud f\u00fcr den konkreten Sollzustand aufzeigen kann. Ein hohes Datenvolumen oder die Anzahl an Benutzern mit bestimmten Funktionen kann in der Cloud-Nutzung zu steigenden Kosten f\u00fchren. Deshalb ist es essenziell, den konkreten Anwendungsfall und alle Anforderungen an eine Data-Warehouse-Applikation im Vorfeld genau zu analysieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Data\/Business Warehouse<\/h3>\n\n\n\n<p>Die SAP Data Warehouse Cloud kann Unternehmen auf die \u00dcberholspur f\u00fchren. Die Beschleuniger: harmonisierte Daten aus verschiedenen Quellsystemen und bef\u00e4higte Mitarbeitende im gesamten Unternehmen. Auch lassen sich Daten mit der DWC End-to-End \u00fcber verschiedene operative Systeme hinweg auswerten. Eine Integration kann zum Beispiel im Sales-Prozess mit Salesforce CRM und S\/4 Hana erfolgen. Damit das Man\u00f6ver gelingt, ist aber Vorarbeit gefragt. Unterst\u00fctzung finden Organisationen bei versierten Expertinnen und Experten, wie beispielsweise bei der q.beyond. Denn BW\/4, Embedded BW\/Analytics oder DWC sind nur einige Architekturoptionen. Die richtige L\u00f6sung f\u00fcr die eigene Organisation zu finden braucht mitunter externes Fachwissen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der SAP Data Warehouse Cloud kommen Unternehmen dem Ziel eines datengesteuerten Unternehmens n\u00e4her. 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