{"id":118499,"date":"2022-09-22T10:11:00","date_gmt":"2022-09-22T08:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=118499"},"modified":"2024-01-19T11:41:54","modified_gmt":"2024-01-19T10:41:54","slug":"ein-standard-fuer-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/ein-standard-fuer-die-zukunft\/","title":{"rendered":"Ein Standard f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interview mit Christoph Granig, GTW und Markus H\u00e4gele, Schweizerische Post<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Schweizerische Post beschreitet mit gro\u00dfen Schritten den Weg in die digitale Transformation. Neben dem klassischen Brief- und Paketversand umfassen zahlreiche weitere Dienstleistungen das breit gef\u00e4cherte Service-Portfolio. Je flexibler die Dienstleistungen, desto flexibler m\u00fcssen diese auch abgerechnet werden. So bringen Software-as-a-Service (SaaS), On-Demand-, Sharing-Dienste oder E-Mobilit\u00e4t ganz eigene und vor allem neue Abrechnungsmodelle hervor. In einem richtungsweisenden Digitalisierungsprojekt mit SAP und dem internationalen Beratungsunternehmen GTW r\u00fcstet sich die Schweizerische Post jetzt f\u00fcr die Zukunft. Alte IT-Z\u00f6pfe sollen abgeschnitten und Wertefl\u00fcsse harmonisiert werden. Ebenso sollen neue Digital Services k\u00fcnftig flexibel in klassische monet\u00e4re Prozesse integriert werden k\u00f6nnen. Abgerechnet wird dann \u00e4hnlich kundenfreundlich wie bei den Cloud-Diensten, etwa nach Mietzeitraum oder tats\u00e4chlicher Nutzungsdauer. Und mit SAP BRIM wurde jetzt auch eine sehr leistungsf\u00e4hige L\u00f6sung gefunden, die dies bereits im Standard abbilden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herr H\u00e4gele, als Teamleiter Finanzl\u00f6sungen m\u00fcssen Sie bei der Schweizerischen Post den \u00dcberblick \u00fcber die Wert- und Warenfl\u00fcsse behalten. Das ist sicherlich keine ganz so leichte Aufgabe?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Markus H\u00e4gele, Schweizerische Post:<\/strong> Bei \u00fcber 200 Millionen Paketsendungen, rund 25 Millionen importierten und verarbeiteten Kleinwarensendungen sowie fast zwei Milliarden Briefzustellungen im Jahr fallen nat\u00fcrlich massenhaft Abrechnungsdaten an.&nbsp; Ganz gleich, ob diese nun direkt \u00fcber die rund 800 eigenbetriebenen Filialen oder \u00fcber einen der fast 5000 Zugangspunkte inklusive Filialpartnernetz verrechnet werden, es ist und bleibt eine echte Herausforderung. Wir setzen deshalb voll und ganz auf Automatisierung und versuchen diesbez\u00fcglich s\u00e4mtliche digitale Mittel voll auszusch\u00f6pfen. Gerade was neue, disruptive Gesch\u00e4ftsmodelle anbelangt, ist es f\u00fcr uns \u00fcberlebenswichtig, schnell, offen und innovativ zu sein. Die Basis hierf\u00fcr ist eine moderne, zukunftsf\u00e4hige IT, die es uns auch erm\u00f6glicht, klassische Wertefl\u00fcsse um neue Dienstleistungen und Abrechnungsmodelle zu erweitern.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2341960526\"><div id=\"great-489307430\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"534\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800.jpg\" alt=\"Christoph Granig, GTW, Markus H\u00e4gele, Schweizer Post\" class=\"wp-image-118507\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800-768x513.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800-100x67.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800-480x320.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800-640x427.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Chistoph-Granig_GTW_Markus-Haegele_SchweizerPost_E3_small_800-720x481.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n\n\n\n\n\n\n\n\n<p style=\"font-size:15px\"><em>V. l. Christoph Granig, Manager und Principal Solution Architect, GTW, und Markus H\u00e4gele, Teamleiter Finanzl\u00f6sungen, Schweizerische Post.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Von Banken kennt man ja, dass kaum Standards genutzt werden. Die IT gleicht dann schon mal einem historischen Monument, an dessen Sanierung sich keiner so richtig herantraut. Mit SAP und dem Beratungsunternehmen GTW hat die Schweizerische Post einen st\u00e4ndigen Digitalisierungspartner und Modernisierer an der Seite. Welche Ziele verfolgen Sie aktuell und auf welche Bordmittel und Werkzeuge verlassen Sie sich im Tagesgesch\u00e4ft?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> Bereits vor einigen Jahren hatten wir den Umstieg von SAP ECC auf S\/4 Hana eingel\u00e4utet. Da f\u00fcr manche Postdienstleistungen neben SAP SD zus\u00e4tzlich diverse vorgelagerte Fakturierungssysteme zum Einsatz kamen, sollten diese ebenfalls nach und nach zentralisiert und harmonisiert werden. Im Rahmen dessen fiel dann auch der Entscheid auf SAP BRIM als zentrales Abrechnungs- und Fakturierungssystem. Sich ver\u00e4ndernde Kundenanforderungen lassen sich so besser und schneller umsetzen und gr\u00f6\u00dfere Datenmengen lassen sich sehr effizient und performant verarbeiten. Auf diese Weise nehmen wir gleich eine ganze Reihe vorgelagerter Systeme aus den Prozessen und k\u00f6nnen aus einem Standard heraus flexibel auf neuartige Bezahl- und Abrechnungsmodelle reagieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Derartige Gro\u00dfprojekte laufen selten in Time, in Budget und in Quality. Wie gelingt es Ihnen, dass Ihr Projekt \u00fcber einen solch langen Zeitraum koordiniert l\u00e4uft und sich nicht zur Kostenfalle entwickelt oder gar scheitert?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> Wir verfolgen einen iterativen Ansatz, nehmen uns immer wieder kleine Ziele vor und versuchen, diese agil umzusetzen. Grunds\u00e4tzlich gilt: Der Weg ist das Ziel und Augen auf bei der Partnerwahl. Im Fall von SAP BRIM haben wir mit GTW einen kompetenten SAP-Gold-Partner auf Augenh\u00f6he gefunden. Ausschlaggebend waren eine \u00fcber 20-j\u00e4hrige Expertise in diesem Bereich sowie diverse erfolgreiche und gro\u00dfe BRIM-Einf\u00fchrungsprojekte bei anderen Schweizer Gro\u00dfkunden \u2013 zuletzt etwa bei der Schweizer Bundesbahn. Eine solche Referenz spricht sich nat\u00fcrlich sehr schnell herum im \u00fcberschaubaren Schweizer SAP-Umfeld. Und nach dem ersten Zusammentreffen war uns dann eigentlich auch allen klar, dass GTW sowohl das entsprechende Know-how als auch ausreichend Manpower f\u00fcr ein Projekt dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung zur Verf\u00fcgung stellen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christoph Granig, GTW:<\/strong> Als internationales IT-Beratungsunternehmen mit Fokus auf Massenkundenabrechnung mittels SAP BRIM sind wir Ende 2018 im Projekt HWF ongeboardet worden. HWF steht f\u00fcr Harmonisierung der Wertefl\u00fcsse und genauso komplex, wie es vielleicht klingt, ist es auch. Die Harmonisierung erreichen wir in dem Fall ganz klar \u00fcber Standardisierung und die Nutzung der flexiblen End-to-End-Offer-to-Cash-L\u00f6sung SAP BRIM. Wir starteten zun\u00e4chst mit zwei kleineren Projekten im Bereich B2B, um das System aufzubauen und das Fach an die neue Software heranzuf\u00fchren. Anfang 2022 konnten wir nun den Bereich Logistikservices auf SAP BRIM live setzen, wo richtig viele Massendaten im Bereich B2C und B2B generiert und abgerechnet werden m\u00fcssen. Aktuell sind wir am Abarbeiten der Restanzen- und Optimierungsliste und haben nebenbei schon wieder das n\u00e4chste Gro\u00dfprojekt zur Abl\u00f6sung des zentralen Stammdaten- und Fakturierungssystems gestartet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herr H\u00e4gele, ab wann waren Sie davon \u00fcberzeugt, dass eine Standardl\u00f6sung wie SAP BRIM der richtige Weg f\u00fcr die Zukunft sein kann?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> SAP BRIM hat sich im Telekommunikationsmarkt bereits vielfach bew\u00e4hrt, die monet\u00e4ren Prozesse im Postgewerbe funktionieren \u00e4hnlich und sind auch genauso umfangreich. Allein im Gewerbekundenmarkt kommt bei uns j\u00e4hrlich \u00fcber eine Million Rechnungen zusammen. Das Gesch\u00e4ftsvolumen ist also enorm und dementsprechend ist auch die Verarbeitung extrem anspruchsvoll. Es gibt unterschiedliche Preise und Rabattstrukturen. G\u00e4be es nicht BRIM, m\u00fcssten wir mehrere Systeme um den Prozess herumbauen, um diese Masse an Daten bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Wir sehen das auch bei anderen Postgesellschaften, die das von der Performance einfach nicht mehr in den Griff bekommen, denen l\u00e4uft bei der Fakturierung schlichtweg die Zeit davon.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und wie haben Sie Ihr Team und die einzelnen Fachbereiche f\u00fcr dieses Projekt sensibilisiert? Musste nebenher viel \u00dcberzeugungsarbeit geleistet werden?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> Wichtig ist meines Erachtens eine solide Kenntnis sowohl der Ist- als auch der Soll-Prozesse. Diese sollte bei allen Projektbeteiligten vorhanden sein, ebenso wie der Wille, eine Sache zum Positiven ver\u00e4ndern zu wollen. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir von IT-Seite auch die n\u00f6tigen Impulse setzen und den Kollegen im Fach einen Eindruck des sp\u00e4teren Nutzens vermitteln. Im Projekt selbst ist es dann wichtig, dass man realistisch bleibt und eher in kleinen Etappen denkt, sich also nicht zu viel auf einmal vornimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Wir kennen es bereits aus anderen Kundenprojekten, dass sich die Beteiligten viel zu viel in zu kurzer Zeit vornehmen. Die Projektziele k\u00f6nnen dann zumeist nicht erf\u00fcllt und die Akzeptanz bei den Anwendern nicht aufgebaut werden; das Projekt droht zu scheitern. Wichtig ist es, schnell kleinere Erfolge zu erzielen und die Anwender gezielt w\u00e4hrend der Einf\u00fchrung an die neue L\u00f6sung heranzuf\u00fchren. Gemeinsam haben wir deshalb eine Mischung aus SAFe-Ansatz und Scrum-Methode gew\u00e4hlt. Allein im Bereich Logistikservices ist es uns auf diese Weise innerhalb eines Jahres gelungen, f\u00fcnf gro\u00dfe Projekte live zu setzen. Ein solcher Erfolg schafft Vertrauen und auch die anderen Fachbereiche werden neugierig und wollen die neue erprobte L\u00f6sung einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> Vor allem dort, wo operativ gearbeitet wird, etwa im Servicecenter, ist eine solche Einf\u00fchrung immer eine Riesenumstellung f\u00fcr alle Beteiligten. Die Anwender sind dann meist skeptisch und f\u00fcrchten, dass das mit dem neuen System nicht mehr so gut funktionieren wird wie im alten. Wichtig ist an diesen Stellen immer ein gutes Change-Management, das auch von den F\u00fchrungskr\u00e4ften getragen wird. Ein wesentlicher Teil davon sind Schulungen, sowohl allgemeine als auch vertiefende.&nbsp; F\u00fcr die Entwicklung dieser hatten wir ein eigenes Team aus externen Schulungsexperten und interner Prozessmanagerin, welches sich ausschlie\u00dflich darum gek\u00fcmmert hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Die haben dann beispielsweise eigene Unterlagen entwickelt. Auch hatten wir seitens GTW immer einen Fachexperten an der Seite, der in den Meetings mit den Fachbereichen technische Details erl\u00e4utern konnte. Es war f\u00fcr die Akzeptanz sehr wichtig, dass wir die Kapazit\u00e4ten auf gen\u00fcgend Schultern verteilen konnten. Anfang des Jahres konnten wir ein paar ganz wichtige Prozesse live schalten, etwa im Bereich Verzollung. Das sind zirka 10.000 Transaktionen am Tag. Das ist ein \u00e4u\u00dferst kritischer Prozess bei uns. Wenn hier irgendetwas falsch l\u00e4uft, dann k\u00f6nnen wir die Zollgeb\u00fchren nicht einziehen oder es stauen sich die Pakete an den Zollstellen. Dass das so gut geklappt hat, ist letztendlich ausschlaggebend daf\u00fcr, dass wir auch an den operativen Knotenpunkten viel Vertrauen f\u00fcr unser Projekt ernten konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Und noch am Schluss des Interviews: Was raten Sie Unternehmen, die vor einem \u00e4hnlich gro\u00dfen Projekt stehen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>H\u00e4gele:<\/strong> Intern ist sicherlich ein hohes Ma\u00df an Kollegialit\u00e4t Voraussetzung f\u00fcr den Erfolg. Gute Ernte w\u00e4chst auf gutem Boden. Daher ist es wichtig, dass ein gewisser arbeitskultureller Teamgeist vorherrscht. Ist dieser nicht gegeben, kann das Gef\u00fcge bei h\u00f6herer Beanspruchung ganz schnell auseinanderbrechen, sodass am Ende das ganze Projekt gef\u00e4hrdet ist. Bei so einem Projekt sollte man auch ber\u00fccksichtigen: Die wenigsten Dinge funktionieren beim ersten Mal. Hier gilt, nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen, sondern gemeinsam nach einer L\u00f6sung zu suchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Granig:<\/strong> Im Fall der Schweizerischen Post kann ich sagen: Alle Mitarbeiter im Programm HWF haben wie ein Schweizer Uhrwerk zusammengearbeitet. Zu Hochzeiten waren es ein paar Hundert Leute, die in den vielen Teilprojekten involviert waren und vom Programmmanagement koordiniert werden mussten. Es herrschte eine Hands-on-Mentalit\u00e4t und alle zogen gemeinsam an einem Strang. Egal ob SAP, Beratungshaus oder interne Mitarbeiter, man konnte auf jeden zugehen und man hat sich gegenseitig unterst\u00fctzt. Essenziell f\u00fcr den Projekterfolg dieses Mammutprojekts war neben den eingesetzten Ressourcen vor allem auch das Commitment des Topmanagements, welches die Transformation voll mitgetragen und jederzeit unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>E-3:<\/strong> Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.gtw-mc.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw.jpg\" alt=\"GTW \" class=\"wp-image-118505\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ci-banner_gtw-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/2210_E_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Einf\u00fchrung von SAP BRIM harmonisiert die Schweizerische Post derzeit Wertefl\u00fcsse im Bereich der Massenabrechnung und -fakturierung. 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