{"id":118222,"date":"2022-10-05T08:00:00","date_gmt":"2022-10-05T06:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=118222"},"modified":"2024-01-19T11:51:56","modified_gmt":"2024-01-19T10:51:56","slug":"innovation-factory","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/innovation-factory\/","title":{"rendered":"Innovation Factory"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie mit Unternehmensautomatisierung der Schritt in die Zukunft gelingt<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Beschleunigung durch Digitalisierung: Die Flut an Antr\u00e4gen f\u00fcr zum Beispiel Kurzarbeitergeld machte Technologie-Ans\u00e4tze wie Robotic Process Automation (RPA) dringend erforderlich. Andererseits stagnierten viele Unternehmen w\u00e4hrend der letzten Jahre, da der Fokus verst\u00e4ndlicherweise auf der Stabilisierung des Kerngesch\u00e4fts lag. An die finanzielle und zeitliche Investition in digitale L\u00f6sungen war zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Doch sp\u00e4testens jetzt sollten sich Unternehmen damit befassen. Warum und wie das gelingt, soll im Folgenden erl\u00e4utert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen w\u00fcnschen sich in der Regel mehr Flexibilit\u00e4t und Effizienz, um sich im Wettbewerb durchsetzen und an ver\u00e4ndernde Marktsituationen anpassen zu k\u00f6nnen. Die Automatisierung von Arbeitsprozessen wird hierbei meist als der richtige Weg angesehen, da sie gleich mehrere entscheidende Vorteile bietet. Dank ihr werden Mitarbeiter entlastet, die sich anschlie\u00dfend auf wirklich wertsch\u00f6pfende T\u00e4tigkeiten konzentrieren k\u00f6nnen. Verschlankte Arbeitsprozesse sorgen f\u00fcr eine schnellere Entwicklung von Produkten, wodurch die Anpassungsf\u00e4higkeit auf dem Markt gesteigert wird. Und auch im Dienstleistungsbereich erm\u00f6glichen Software-Roboter k\u00fcrzere Bearbeitungszeiten. Die Folge ist ein insgesamt besserer Service, der mehr Kundenn\u00e4he und ein vertieftes Beratungsangebot bietet.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-274864809\"><div id=\"great-1307110822\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Obwohl die Technologien und das Know-how ausreichend vorhanden sind, standen viele Unternehmen dem Thema lange Zeit verhalten gegen\u00fcber. Aber woran lag das? Vorurteile und der Respekt vor der internen Kommunikation spielen hier eine Rolle. Denn angek\u00fcndigte Automatisierungsvorhaben erfordern die Akzeptanz der Mitarbeitenden, welche die versprochene Entlastung durch Robotics h\u00e4ufig mit Entlassung assoziieren. F\u00fcr Firmen, die auf den Einsatz von KI setzen, ist zudem die Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t der Daten eine Herausforderung. Denn diese bilden die Grundlage, um effiziente KI-Technologien zu etablieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00d6ffentliche Verwaltung mit Digitalisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Bevor jedoch einzelne L\u00f6sungsans\u00e4tze zur \u00dcberwindung der Automatisierungsh\u00fcrden vorgestellt werden, sollen zun\u00e4chst die \u00f6ffentlichen Verwaltungen als positives Beispiel f\u00fcr die Umsetzung von RPA-Technologien aufgezeigt werden. Denn w\u00e4hrend sich viele Unternehmen noch in der Planungsphase zur Automatisierung befinden oder erste kleinere L\u00f6sungen ausprobieren, sind diese schon einen Schritt weiter. Gegenw\u00e4rtig flie\u00dfen diese Erkenntnisse in die Etablierung unternehmensweiter Automatisierungsl\u00f6sungen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pandemie hat gezeigt, dass zahlreiche Beh\u00f6rden im Bereich der digitalen Services Nachholbedarf haben. Denn einigen der angebotenen Dienstleistungen liegen Prozesse zugrunde, die eine Vielzahl manueller Schritte vorsehen. Diese vielen kleinen Handgriffe erfordern Zeit und sorgen daf\u00fcr, dass sich die Antr\u00e4ge stapeln. Mit dem Einsatz von RPA k\u00f6nnen hingegen Software-Roboter die monotonen Arbeiten \u00fcbernehmen und Mitarbeiter entlasten. Insofern nehmen Beh\u00f6rden dieser Tage eine f\u00fcr sie ungew\u00f6hnliche Rolle ein: Sie gehen in der Digitalisierung voran und f\u00fchren den langfristigen Nutzen von RPA vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mit dem Gedanken einer Automatisierung seines Unternehmens spielt, aber vor dem Umfang des Vorhabens zur\u00fcckschreckt, sollte zudem bedenken, dass es verschiedene Grade mit unterschiedlichen Komplexit\u00e4tsniveaus gibt. Empfehlenswert ist es, anhand eines Proof of Concept (PoC) von einem klar begrenzten Anwendungsbereich ins gro\u00dfe Ganze \u00fcberzugehen. Das hei\u00dft: Es wird zun\u00e4chst ein Prozess eingerichtet und getestet. Wird dieser in der Folge vom Unternehmen f\u00fcr gut befunden, kann die Ver\u00e4nderung intern vermarktet werden. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen weitere Prozesse implementiert und im Unternehmensalltag auf ihre Tauglichkeit gepr\u00fcft werden. So w\u00e4chst ein digitales Pfl\u00e4nzchen langsam zu einem funktionalen \u00d6kosystem heran, das immer mehr Prozesse miteinschlie\u00dft. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen: die Etablierung neuer Organisationseinheiten und Regulatorien. Insofern entsteht auch unternehmensintern ein Bedarf an neuen Jobs, die sich auf diese Felder spezialisieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Woher kommen die Daten?<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine andere Herausforderung stellt die oft nicht ausreichende Datenbasis dar. Viele Unternehmen fragen sich: Woher beziehe ich die Informationen, \u00fcber die die KI sich ihr Wissen aneignet? Wer vor zehn Jahren bereits mit der sukzessiven Digitalisierung begonnen und den Megatrend um Big Data ernst genommen hat, profitiert nun von einer guten Ausgangslage. Viele Firmen, die erst jetzt mit der Digitalisierung ihrer Daten beginnen, ziehen hingegen auch andere L\u00f6sungen in Betracht. An einem Beispiel aus dem Versicherungsbereich kann dies n\u00e4her erl\u00e4utert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen Versicherungen lagern Unmengen an papiernen Informationen in Aktenordnern im Keller. Es beansprucht viel Zeit und Aufwand, all diese zu digitalisieren. Eine L\u00f6sung w\u00e4re es, sich in Form von Konsortien zusammenzuschlie\u00dfen. So m\u00fcsste jeder zun\u00e4chst nur einen Bruchteil seiner Unterlagen digitalisieren und in eine kollektive Datenbank \u00fcberf\u00fchren. Der Effekt? Es st\u00e4nde gleich eine umfangreiche Wissensdatenbank als Ausgangspunkt f\u00fcr ein gro\u00dfes zentrales Hirn zur Verf\u00fcgung, das sich in Richtung KI entwickelt. Doch dagegen spricht die Besorgnis einiger Versicherer, potenziell sensible Daten preiszugeben und ihre eigene Position im Wettbewerb zu schw\u00e4chen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unternehmensautomatisierung mit SAP<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Automatisierung eines Unternehmens bietet zahlreiche Vorteile. So schafft sie mehr Effizienz, indem Standardprozesse von Software-Robotern \u00fcbernommen werden. Au\u00dferdem tr\u00e4gt die Umstellung auf smarte Unternehmenstechnologien zur Verbesserung der Qualit\u00e4t bei. Denn systemisch erfasste Antragsformulare sind am Ende frei von Fehlern und weisen stets dasselbe Format auf. Und zu guter Letzt gew\u00e4hrleisten Automatisierungsprozesse mehr Transparenz. Durch die automatisierte und unmittelbare Erfassung und Auswertung von Daten wird ersichtlich, wie schnell und effizient ein Arbeitsablauf funktioniert und wo es eventuell noch Verbesserungspotenzial gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das \u00fcbergeordnete Ziel eines modernen Unternehmens k\u00f6nnte schlie\u00dflich die Hyperautomation aller internen wie externen Prozesse sein. Hyperautomation zeichnet sich durch die permanente Optimierung und die intelligente Verkn\u00fcpfung von Automatisierungstechnologien wie RPA, KI, maschinelles Lernen oder Process Mining aus. Als langj\u00e4hriger SAP-Goldpartner unterst\u00fctzen wir Unternehmen auf diesem Weg und zeigen auf, welche Technologie die L\u00f6sung f\u00fcr ein konkretes Problem darstellt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hierbei bietet sich eine Reihe von SAP-L\u00f6sungen an, um das Ziel der Hyperautomation sukzessive zu erreichen. Mit SAP Conversational AI wird zum Beispiel eine Sammlung von Services zur Verarbeitung nat\u00fcrlicher Sprache zur Verf\u00fcgung gestellt. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht das Tool die Erstellung und \u00dcberwachung intelligenter Chatbots in einer Oberfl\u00e4che, um Aufgaben und Workflows zu automatisieren. Eine KI-gest\u00fctzte No-Code-L\u00f6sung f\u00fcr das Management von Workflows und RPA-L\u00f6sungen bietet die SAP Process Automation. Sie erm\u00f6glicht die angesprochene Automatisierung von manuellen Routineaufgaben, integriert jegliche Anwendungen auf Benutzeroberfl\u00e4chenebene und ist einfach und schnell skalierbar. Dadurch lassen sich immer mehr SAP-Kernapplikationen automatisieren und durch die Anreicherung mittels k\u00fcnstlicher Intelligenz auch stetig verbessern (Intelligent RPA).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Teil dieses \u201eintelligenten\u201c Serviceangebots ist unter SAP AI Business Services zusammengefasst. Sie bieten eine Vielzahl von KI-Services und -Anwendungen, die Unternehmensprozesse automatisieren sowie optimieren und das Kundenerlebnis \u00fcber die intelligente Suite hinweg verbessern. Ein Beispiel f\u00fcr den Aufbau eines selbstgesteuerten Kundendienstes ist die Service Ticket Intelligence. Der Service klassifiziert eingehende Anfragen automatisch, um sie an den richtigen Mitarbeiter weiterzuleiten. Dem Agenten werden dann L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz unterbreitet. Ein weiteres Beispiel f\u00fcr einen AI-Service ist die Verbesserung des automatisierten Rechnungsabgleichs im S\/4 (SAP Cash Application), welcher das kunden- und l\u00e4nderspezifische Verhalten erfasst. Auf diese Weise gelingt es, mithilfe eines vielseitigen Baukastens aus SAP-Tools, einer konstruktiven Beratung und einer realistischen Zielsetzung das eigene Unternehmen f\u00fcr die Zukunft zu wappnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit: <\/h3>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend l\u00e4sst sich festhalten, dass die Krise zu einem neuen und besseren Verst\u00e4ndnis f\u00fcr digitale Technologien gef\u00fchrt hat. Durch die schnelle Reaktion auf \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse konnten Unternehmen und Verwaltungen zeigen, dass sich gute Automatisierungsl\u00f6sungen auch relativ schnell etablieren lassen und in der Praxis einen echten Mehrwert bieten. Dennoch sollten wir bei all den technischen M\u00f6glichkeiten und Innovationen den Faktor \u201eMensch\u201c nicht vergessen: Technologien zur Automatisierung k\u00f6nnen einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung von Prozessen leisten \u2013 die pers\u00f6nliche Interaktion ersetzen sie aber (noch) nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen zweieinhalb Jahren war die Pandemie Innovationstreiber und -bremse zugleich. Einerseits hatte sie erheblichen Anteil an einer beschleunigten Digitalisierung im \u00f6ffentlichen Bereich. 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