{"id":115612,"date":"2022-05-25T09:50:00","date_gmt":"2022-05-25T07:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=115612"},"modified":"2025-08-23T10:19:39","modified_gmt":"2025-08-23T08:19:39","slug":"supply-chain-die-neue-unuebersichtlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/supply-chain-die-neue-unuebersichtlichkeit\/","title":{"rendered":"Supply Chain &#8211; die neue Un\u00fcbersichtlichkeit"},"content":{"rendered":"\n<p>Agilit\u00e4t und intensive Marktbeobachtung sind hilfreich. IT-Tools zur Veredelung des ERP-Systems k\u00f6nnen ebenfalls die Negativeffekte eind\u00e4mmen. Das Aufgabenfeld und die Rahmenbedingungen des Supply Chain Management haben sich in den vergangenen zwei Jahren grundlegend gewandelt. Bildlich gesprochen: Aus einem Stra\u00dfenrennen ist ein Hindernislauf in unwegsamem Gel\u00e4nde geworden. Unruhige Zeiten sind angebrochen. Damit ver\u00e4ndern sich auch die Anforderungen an das SAP-gest\u00fctzte Supply Chain Management grundlegend. Es geht \u2013 um im Bild zu bleiben \u2013 nicht vordringlich darum, bei guter Sicht noch etwas sauberer und schneller um die Kurve zu fahren. Stattdessen gilt es sicherzustellen, dass man auf unbekanntem Gel\u00e4nde und bei schlechtem Wetter \u00fcberhaupt ins Ziel kommt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Knappheit als Dauerzustand<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ausgangsbedingungen sind bekannt, jedes Unternehmen ist in der einen oder anderen Weise davon betroffen. Es begann mit strikten Pandemiebestimmungen in den H\u00e4fen und Produktionsbetrieben Chinas, setzte sich fort mit Staus der Containerschiffe und drastisch steigenden Frachtkosten. Parallel dazu entstand der Mangel an Halbleitern, der neben der Automobilindustrie den gesamten Maschinenbau beeintr\u00e4chtigt. Verpackungsmaterialien aus Papier und Kunststoffen sind durchg\u00e4ngig knapp, was zum Teil mit einem weiteren Eskalationsfaktor \u2013 den explodierenden Energiepreisen \u2013 zu tun hat. Vermeintliche Bagatellereignisse wie ein festgefahrenes Containerschiff im Suezkanal heizten die Krise weiter an. Der Krieg auf europ\u00e4ischem Boden hatte weitere Engp\u00e4sse zur Folge bei so verschiedenen Produkten wie Kfz-Kabelb\u00e4umen und N\u00e4geln f\u00fcr Holzpaletten.&nbsp;<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-1839776398\"><div id=\"great-366721163\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>In einer Ifo-Umfrage vom M\u00e4rz 2022 sind rund 80 Prozent der befragten Unternehmen von Engp\u00e4ssen betroffen. Das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) sch\u00e4tzt, dass die deutsche Industrieproduktion im Jahr 2021 um zw\u00f6lf Prozent unter dem Niveau lag, das sie ohne Lieferengp\u00e4sse und Materialmangel gehabt h\u00e4tte. Das entspricht einem Wert von 70 Milliarden Euro und zwei Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Es ist leider nicht davon auszugehen, dass in dieser Situation der Hebel umgelegt wird und wir zu den (aus heutiger Sicht fast paradiesischen) Zust\u00e4nden der Vor-Pandemie-Zeit zur\u00fcckkehren. Die Energiepreise werden aller Voraussicht nach hoch bleiben und die Halbleiterkrise wird uns bis mindestens 2024 besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beschaffung wird zur Chefsache<\/h3>\n\n\n\n<p>Viele produzierende Unternehmen haben in dieser Situation in den Krisenmodus umgeschaltet. In der Konstruktion und Entwicklung werden Maschinen so umkons-truiert, dass verf\u00fcgbare Mikrochips eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die Beschaffung, zum Beispiel von Halbleitern, ist zur Chef- oder Vorstandssache erkl\u00e4rt worden und bei vielen Zulieferteilen und Rohstoffen suchen die Eink\u00e4ufer nach Zweitlieferanten, die gern vor Ort ans\u00e4ssig sein d\u00fcrfen statt auf anderen Kontinenten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter diesen Vorzeichen kommt auch der Software f\u00fcr das Supply Chain Management eine neue Rolle zu \u2013 beziehungsweise gleich mehrere neue Rollen. Eines bleibt: Der Anspruch der Gesch\u00e4ftsleitung an die Supply-Chain-Experten, eine reibungslose und kostenoptimierte Lieferkette zu gew\u00e4hrleisten. Aber diese Aufgabe zu erf\u00fcllen ist sehr viel schwieriger geworden. Denn sie bedeutet quasi die Quadratur des Kreises: Man muss das Unvorhersehbare prognostizieren und das Unm\u00f6gliche zuverl\u00e4ssig beplanen und abarbeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was so abstrakt noch handhabbar scheint, wird schnell fast unm\u00f6glich, wenn man konkret wird und das Unvorhergesehene beschreibt: Wenn sich erst bei Schichtbeginn zeigt, dass ben\u00f6tigte Materialien nicht just in time geliefert wurden und der Plan aus der Disposition vom Vortag damit nicht funktioniert. Wenn sich erst morgens herausstellt, wie viele Mitarbeiter in Quarant\u00e4ne sind. Wenn im Tagesverlauf die Kundenabrufe x-mal angepasst werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Flexibilit\u00e4t kostet<\/h3>\n\n\n\n<p>Dann ist Flexibilit\u00e4t gefragt, aber Flexibilit\u00e4t kostet. Sie kostet Zeit in Form von R\u00fcst- und Planungsaufwand, sie bedeutet h\u00f6here Logistikkosten bei kleineren Produktionsmengen und mehr Maschinenausf\u00e4lle durch kurzzeitige Volllast statt gegl\u00e4tteter Fertigung. Also doch besser den Sicherheitsbestand erh\u00f6hen? Mehr Zwischen- und Fertigprodukte auf Lager legen? Auch das kostet, nicht nur aufgrund von Kapitalbindung und Lagerhaltung. Preis\u00e4nderungen \u2013 ohnehin ein gro\u00dfes Thema im Moment \u2013 sind ebenfalls einzurechnen oder der Verlust durch Verderblichkeit von Materialien.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-115617\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800-768x576.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800-100x75.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800-480x360.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800-640x480.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/gib-supply-chain-800-720x540.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>SAP-Technikvorstand J\u00fcrgen M\u00fcller auf der B\u00fchne der DSAG-Technologietage 2022 in D\u00fcsseldorf. Er betonte in seiner Keynote die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Supply Chain Resilience im Rahmen eines Von-IoT-bis-ERP-Konzepts.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst muss die gesamte Lieferkette noch genauer in den Blick genommen werden. Durchg\u00e4ngige ERP-Systeme auf SAP-Basis sind daf\u00fcr eine gute Voraussetzung. Sie sollten aber durch SCM-spezifische Tools wie die GIB-Suite on ERP\/ECC 6.0 oder GIB-SCX on S\/4 Hana erg\u00e4nzt und veredelt werden. Diese Tools erh\u00f6hen die Transparenz \u00fcber die gesamte Supply Chain hinweg und schaffen die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten schnell erkannt werden. Dem Anwender steht dann eine Art \u201eEngpassradar\u201c zur Verf\u00fcgung, auf dessen Basis er fr\u00fchzeitig reagieren und gezielt gegensteuern kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehr Agilit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>Die GIB-Software sorgt ganz konkret f\u00fcr Transparenz und Schnelligkeit. Mit anderen Worten: Sie f\u00f6rdert die Agilit\u00e4t. Sie warnt sofort bei der \u00c4nderung von Kundenbedarfen und simuliert die Intralogistikprozesse, um die beste Produktionsreihenfolge unter den gegebenen Kapazit\u00e4ten und Materialverf\u00fcgbarkeiten zu ermitteln. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht sie den direkten Absprung aus dem Auftrag in die Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rbedarfe, um Engp\u00e4sse direkt zu erkennen und zu beheben. Und sie sorgt f\u00fcr Transparenz an der Maschine, um auch in der letzten Meile noch handlungsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Transparenz ist gew\u00fcnscht sowie eine Datengrundlage f\u00fcr alle Entscheider. Neben der Transparenz stellen die GIB-Tools auch einige sehr aussagekr\u00e4ftige Kennzahlen bereit, die den Qualit\u00e4tsstand der Supply Chain anzeigen und genau definieren, an welcher Stelle im Lieferkettenmanagement Handlungsbedarf besteht. Dabei wird sichergestellt, dass alle Beteiligten dieselbe Datenbasis im SAP-System betrachten und \u00fcber dieselben Dinge sprechen. Auch die Lieferanten \u2013 selbst die ohne eigenes SAP-System \u2013 k\u00f6nnen in diese Informationskette einbezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Abschied von der Globalisierung?<\/h3>\n\n\n\n<p>Abgesehen von diesen aktuell wichtigen Optimierungen stellen sich auch grunds\u00e4tzliche Fragen: Bietet sich jetzt eine Justierung der Supply-Chain-Strategie an? Jahrelang ging der Trend in Richtung Internationalisierung, und das brachte auch Vorteile. Jetzt zeigen sich die Nachteile und mancher Einkaufsverantwortliche oder Supply Chain Manager wird sich die vermeintlich gute alte Zeit vor der Globalisierung zur\u00fcckw\u00fcnschen, die er oder sie nur vom H\u00f6rensagen kennt. Da schickte man einfach einen Lkw zum Lieferanten, wenn Teile fehlten, und war nicht vom Geschehen in chinesischen H\u00e4fen oder Schiffsunf\u00e4llen im Suezkanal abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Insourcing und Nearshoring<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Wunsch nach der Wiedereingliederung von zuvor ausgelagerten Prozessen ist verst\u00e4ndlich. Vermutlich war die Supply Chain noch nie bei so vielen Unternehmen so instabil und kritisch wie jetzt. Aber sind Strategien wie Insourcing oder Near-shoring realistisch? K\u00f6nnen sie aus wirtschaftlicher Perspektive eine echte Alternative sein? Die Antwort ist komplex. Kurze Ketten sind stabiler, das stimmt. Aber zun\u00e4chst muss man wohl fair sein. Wer weltweit verkaufen will, sollte sich beim Einkaufen nicht auf die n\u00e4chste Umgebung beschr\u00e4nken. Was ist, wenn das Beispiel bei den Kunden in China und den USA Schule macht? Dann brechen ganze M\u00e4rkte weg.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem sind zum Beispiel Lohnunterschiede nicht wegzudiskutieren. Und es d\u00fcrfte schwerfallen, Mikrochips oder Spezialsensoren in der Nachbarschaft einzukaufen. Manche Lieferketten sind einfach global und wenn man die Rohstoffe hinzunimmt, trifft das sogar auf die meisten Supply Chains zu. Auch Skaleneffekte und Kernkompetenzen spielen eine Rolle. Wenn ein Dienstleister Bauteile f\u00fcr 50 oder 200 Kunden produziert, lackiert oder veredelt, kann er das h\u00f6chstwahrscheinlich sowohl besser als auch g\u00fcnstiger als jeder Kunde f\u00fcr sich. Mit der Komplexit\u00e4t wird man also leben m\u00fcssen. Eine R\u00fcckkehr zum vorglobalisierten Wirtschaften gibt es nicht. Aber jedes Unternehmen ist aufgefordert, mit der Tatsache der globalisierten Lieferketten klug umzugehen und zu schauen, wo sich Risiken verringern lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ma\u00dfnahme k\u00f6nnte und sollte sein: pr\u00fcfen, wo man lokal statt global einkauft. Dabei sollte man nicht nur auf den Preis schauen, der dann oft h\u00f6her sein d\u00fcrfte. Es lohnt sich, auch die Art und Weise der Zusammenarbeit auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Mit einem Zulieferer vor Ort l\u00e4sst sich die Zusammenarbeit anders gestalten als mit Zulieferern am anderen Ende des Erdballs. Vielleicht hat der lokale Lieferant eine Idee zur Optimierung der Konstruktion? Oder er liefert ein komplettes Modul statt diverser Komponenten? R\u00e4umliche N\u00e4he schafft auch andere M\u00f6glichkeiten der Kooperation.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Lieferkette stabilisieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Das hei\u00dft: Bei der oft von der Notwendigkeit getriebenen Optimierung der Supply Chain sollte es nicht nur um die Entfernung zum Zulieferer gehen, sondern auch um die Art der Beziehung, die man pflegt. Und ganz unabh\u00e4ngig davon, wo der Zulieferer angesiedelt ist \u2013 ob in Stuttgart oder Shenzhen \u2013, sollte man Transparenz in die Supply Chain bringen. Dann kann man, im besten Fall, bedarfsgerecht planen, zeitnah beobachten und, was das Lieferantenmanagement angeht, am Steuerrad sitzen statt auf dem Beifahrersitz. So wird die Lieferkette stabilisiert. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Was auch helfen kann: qualifizierte Dienstleistung in Form von Beratung in Anspruch zu nehmen. Bei der ifm (zuvor GIB) geh\u00f6rt Beratung mit dem Ziel des \u201eContinuous Improvement\u201c zur kontinuierlichen Kundenbetreuung einfach dazu. Dabei lernen beide Seiten: die Kunden durch umfassende Marktkenntnis der Berater, die regelm\u00e4\u00dfig in zahlreiche und ganz unterschiedliche Unternehmen \u201ehineinhorchen\u201c, und die Berater durch das Kennenlernen neuer und praxisgerechter \u201eUse Cases\u201c, f\u00fcr die es L\u00f6sungen zu finden gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute Gr\u00fcnde f\u00fcr Optimierung der Supply Chain: Abgesehen von den St\u00f6rungen der immer komplexeren Lieferketten gibt es noch weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die zielgerichtete und IT-gest\u00fctzte Optimierung der Supply Chain. Sowohl das Lieferkettengesetz als auch die zunehmende Ber\u00fccksichtigung von Nachhaltigkeitsfaktoren verlangen ein h\u00f6heres Ma\u00df an Transparenz \u00fcber den gesamten Logistik- und Beschaffungsprozess.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Stabile Supply Chain sichert Erfolg<\/h3>\n\n\n\n<p>Die ifm-Unternehmensgruppe, zu der auch die GIB z\u00e4hlt, ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, dass ein genauer Blick auf die Supply Chain gerade in unruhigen Zeiten nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitr\u00e4gt. Im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr konnte der Spezialist f\u00fcr innovative Automatisierungstechnik den Vorjahresumsatz um 21 Prozent steigern und mit rund 1,16 Mrd. Euro einen neuen Umsatzrekord erzielen. \u201eDass wir so gest\u00e4rkt durch die Krise gekommen sind, zeigt, dass unsere Wachstumsstrategie mit einer diversifizierten Markt- und Branchenstruktur langfristig erfolgreich ist\u201c, sagt Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe, anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung der Gesch\u00e4ftszahlen: \u201eAuch eine stabile Supply Chain trotz weltweit gest\u00f6rter Lieferketten hat einen wesentlichen Anteil an unserem Erfolg. In 96,4 Prozent der F\u00e4lle konnten wir so auch im Jahr 2021 eine Lieferung zum Wunschtermin des Kunden realisieren.\u201c Das Ergebnis (EBIT) in H\u00f6he von 10,6 Prozent (Vorjahr 7,6 Prozent) konnte im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich gesteigert werden und hat ein Rekordniveau erreicht. Diese erfreulichen Daten und Zahlen sind sicherlich nicht ausschlie\u00dflich auf die Nutzung der inhouse entwickelten GIB-Software-Tools zur\u00fcckzuf\u00fchren. Aber einen Beitrag dazu werden sie schon geleistet haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gib-sales-development-gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gib-sales-development-gmbh\/ \u200e\" class=\"wp-image-15616\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/CI-GIB-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2206_E_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-97420\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/2206_gib_E_low.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PDF auf Englisch<\/a><\/h2>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hakt und knirscht in den Lieferketten \u2013 so sehr, dass das Bruttosozialprodukt darunter leidet. 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