{"id":115081,"date":"2022-06-01T10:00:00","date_gmt":"2022-06-01T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=115081"},"modified":"2022-08-26T11:56:22","modified_gmt":"2022-08-26T09:56:22","slug":"keep-the-core-clean-intelligente-automatisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/keep-the-core-clean-intelligente-automatisierung\/","title":{"rendered":"Keep the Core Clean: Intelligente Automatisierung"},"content":{"rendered":"\n<p>Unabh\u00e4ngig von der gew\u00e4hlten Statistik ist der Anteil der SAP-Bestandskunden, die noch nicht auf Hana und S\/4 umgestellt haben, weiterhin enorm. Eine Studie der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) in Zusammenarbeit mit ihrem amerikanischen Pendant ASUG ergab, dass Ende 2020 gerade einmal 20 Prozent der Kunden mit S\/4 produktiv waren, 30 Prozent aktiv an der Transformation arbeiteten, weitere 30 Prozent in Vorbereitung waren und 20 Prozent nicht einmal damit begonnen hatten. Best\u00e4tigt wurde dies durch die Meldung der SAP, dass Ende 2021 mittlerweile 18.800 Unternehmen als S\/4-Kunden gef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unklar ist jedoch, an welcher Stelle der Transformation sich diese befinden. Basierend auf einer Grundmenge von 41.500 SAP-Kunden und in der Annahme, dass die meisten Unternehmen auch deutlich mehr als nur eine SAP-Umgebung betreiben, ist der Transformationsr\u00fcckstand in jedem Fall enorm, und das geplante Ende der Lebensdauer von SAP ERP\/ECC 6.0 im Jahr 2027 r\u00fcckt immer n\u00e4her.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-989007541\"><div id=\"great-2068218973\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fachkr\u00e4ftemangel<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Fachkr\u00e4fte- und Ressourcenmangel ist das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr S\/4-Transformationen. Viele Unternehmen sorgen sich mittlerweile um die Verf\u00fcgbarkeit internen wie externen Know-hows, um die noch ausstehenden Transformationen zeitgerecht zu bew\u00e4ltigen. Passend dazu titelte das deutsche Handelsblatt in diesem Zusammenhang kurz vor dem Jahreswechsel: \u201eDer Beratermangel wird zum Problem f\u00fcr SAP\u201c. Der Artikel beschreibt die angespannte Situation auf dem SAP-Beratungsmarkt und prognostiziert, dass sich diese in Zukunft noch versch\u00e4rfen werde. Auch in einer k\u00fcrzlich von der ASUG ver\u00f6ffentlichten Studie benennen 26 Prozent der teilnehmenden Unternehmen als gr\u00f6\u00dfte Herausforderung im Zusammenhang mit der S\/4-Hana-Technik: Ressourcen zur Unterst\u00fctzung, Entwicklung und Aktualisierung von SAP-Systemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ressourcenmangel wirkt \u00fcberall \u00e4hnlich, sowohl bei SAP-Bestandskunden als auch bei Systemintegratoren und Beratungsunternehmen, die ihre Kunden bei der Transformation unterst\u00fctzen m\u00f6chten: Geeignete und verf\u00fcgbare Berater sind rar, somit steigen die Arbeitskosten f\u00fcr qualifizierte Mitarbeiter deutlich an. Selbst in sogenannten Niedriglohnl\u00e4ndern steigen die Tagess\u00e4tze f\u00fcr externe Berater mit S\/4-Erfahrung steil an, und Systemintegratoren k\u00e4mpfen mit allen Mitteln um entsprechende Ressourcen. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Verf\u00fcgbarkeit von Nearshore-Ressourcen aus dieser Region sind dabei noch gar nicht abzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Strategien der Vergangenheit funktionieren nicht mehr. Die Probleme des S\/4-Fachkr\u00e4ftemangels und der Ressourcenknappheit sind deutlich erkennbar. Aber welche Strategien bieten sich an, mit dieser Situation umzugehen? Und zwar ohne den zuk\u00fcnftigen gesch\u00e4ftlichen Mehrwert einer S\/4-Implementierung oder aber Projektfristen- und Kosten\u00fcberschreitungen zu riskieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich sind S\/4-Projekte in der Regel komplex, zeitaufw\u00e4ndig und lang laufend. Sie erfordern zudem einen zeitweisen Parallelbetrieb, da auch die bestehenden SAP-Systeme gewartet und laufende Gesch\u00e4ftsanforderungen erf\u00fcllt werden m\u00fcssen. Die daraus resultierende Doppelbelastung aus operativem Gesch\u00e4ft einerseits und Projektanforderungen der S\/4-Transformation andererseits m\u00fcssen bew\u00e4ltigt werden, und das ebenfalls vor dem Hintergrund des S\/4-Fachkr\u00e4ftemangels.<\/p>\n\n\n\n<p>Kompromisse bei Umfang und Qualit\u00e4t der Transformation sind definitiv keine Alternative. Diese wirken sich negativ auf den dauerhaften Nutzen von SAP S\/4 Hana und die Akzeptanz innerhalb der Organisation aus. Unternehmen sollten auf keinen Fall die Fehler vergangener SAP-Upgrades wiederholen, bei denen viele technische Altlasten angeh\u00e4uft wurden. Genau diese f\u00fchrten schlie\u00dflich zu den allgegenw\u00e4rtigen langsamen Release-Zyklen sowie zu h\u00e4ufig instabilen, unsicheren und schwer zu wartenden Systemen, wie wir sie heute in der betrieblichen Praxis immer wieder vorfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verl\u00e4ngerung der Umstellungszeitr\u00e4ume ist ebenfalls keine echte Alternative: Die Zeit bis zur tats\u00e4chlichen Produktivsetzung und Wertsch\u00f6pfung der neuen Systeme, die doppelte Wartung bis dahin, die Auswirkungen auf das laufende Gesch\u00e4ft, die Doppelbelastung der internen Teams \u2013 all das nimmt immer weiter zu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu kommt, dass gerade Zeitaufw\u00e4nde der internen Teams f\u00fcr nicht strategische, einmalige Transformationsaufgaben geradezu vergeudet sind. Diese hoch qualifizierten Fachleute sollten ihr fundiertes Wissen \u00fcber die unternehmenseigenen Gesch\u00e4ftsprozesse vor allem daf\u00fcr nutzen, das Potenzial des neuen digitalen Kerns von S\/4 voll auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Automatisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Welche Alternativen bleiben also, wenn Kompromisse bei Umfang und Qualit\u00e4t nicht akzeptabel, Budgets und Zeitpl\u00e4ne endlich sind und interne Teams sich auf wertsch\u00f6pfende Arbeiten konzentrieren sollen? Eine echte Ma\u00dfnahme im Rahmen einer S\/4-Transformation ist der Einsatz intelligenter Automatisierungsplattformen f\u00fcr m\u00f6glichst umfangreiche Arbeitsbereiche der Umstellung: Modernisierung strategischer Eigenentwicklungen mit Automatisierung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr diese Art der intelligenten Automatisierung: der Umgang mit benutzerdefinierten Prozessen und Eigenentwicklungen innerhalb von S\/4-Transformationsprogrammen. Gem\u00e4\u00df dem aktuellen SmartShift-Benchmark enth\u00e4lt ein durchschnittliches SAP-ECC-System mehr als 25.000 Eigenentwicklungen und \u00fcber 3,5 Millionen Zeilen benutzerdefinierten Code. Durchschnittlich 60 Prozent von diesen sind tats\u00e4chlich noch in Gebrauch. Im Rahmen der S\/4-Transformation sollte der Schwerpunkt auf der Modernisierung strategischer Anwendungen liegen, w\u00e4hrend ungenutzter oder redundanter Legacy-Code entfernt werden kann. Der Idealfall geht sogar einen Schritt weiter zum \u201eSAP Clean Core\u201c \u2013 einem Standard-SAP-S\/4-System, auf dem strategische kundenspezifische Erweiterungen entkoppelt auf der Business Technology Plattform (BTP) oder sogar vollst\u00e4ndig au\u00dferhalb von SAP laufen. Mit dieser Architektur sind SAP-Kunden wieder in der Lage, Updates und Upgrades seitens SAP h\u00e4ufiger und schneller zum Einsatz zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Manuelle Aufw\u00e4nde vermeiden<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Anpassung aller Eigenentwicklungen auf S\/4 Hana oder gar die Entkopplung von Anwendungen vom \u201eSAP Core\u201c gestaltet sich h\u00e4ufig kleinteilig und m\u00fchsam. In einem ersten Schritt definieren Sie strategische Anwendungen und einen m\u00f6glichst risikofreien Ansatz zur Stilllegung ungenutzten Codes. F\u00fcr die verbleibenden benutzerdefinierten Prozesse identifizieren Sie alle technischen Komponenten und setzen Compliance- und bestenfalls auch gleich Optimierungsma\u00dfnahmen f\u00fcr den neuen S\/4-Kern und das neue Datenmodell um. Diese Transformation erfordert erfahrungsgem\u00e4\u00df den Umgang mit Tausenden von Anpassungen in den Eigenentwicklungen, was wiederum Hunderte Tage rein manueller Arbeit nach sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Darin nicht enthalten sind dann weitere sinnvolle Anpassungen in der Legacy-Codebasis mit Bezug auf Sicherheit, Performance, Stabilit\u00e4t und Wartbarkeit, die nochmals in die Tausende gehen. Strategische Anwendungen einfach zur\u00fccklassen und alles neu implementieren mag als Alternative gesehen werden, aber nur bei unbegrenztem Budget und unbegrenzter Zeit. Allein die Dokumentation der Ist-Prozesse und Anforderung ist ein eigenes gro\u00dfes Projekt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ATC Quick Fixes<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein vollst\u00e4ndig manueller oder auch halb automatischer Ansatz mit Entwickler-<br>Tools wie SAP ATC Quick Fixes (ATC, Abap Test Cockpit) hat gute Aussichten, zu den oben beschriebenen, mittelm\u00e4\u00dfigen Transformationsergebnissen zu f\u00fchren: Kompromisse bei Umfang und Qualit\u00e4t, Budget- und Zeit\u00fcberschreitungen, blockierte interne Ressourcen. Ganz davon abgesehen, dass aufgrund des Ressourcen- und Fachkr\u00e4ftemangels diese Projekte nicht einmal mit wirklich geeigneten Fachkr\u00e4ften besetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher nutzen inzwischen viele namhafte Unternehmen Best-in-Breed-Automatisierung, idealerweise als schl\u00fcsselfertige L\u00f6sungen mit SLA-abgesicherten Ergebnissen. Dies erm\u00f6glicht: massive Laufzeitverk\u00fcrzung in Transformationsprojekten; herausragende Transformationsqualit\u00e4t mit dadurch deutlich reduziertem Test- und Regressionsaufwand; und Verringerung des technischen und unternehmerischen Transformationsrisikos mit SLA-abgesicherten Ergebnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Entlastung der internen Ressourcen von banalen, aber zeitaufw\u00e4ndigen manuellen Aufgaben. M\u00f6glichkeit der Wiederverwendung bestehender Prozesse \u2013 bei gleichzeitiger M\u00f6glichkeit, aufgelaufene technische Schulden zu begleichen und Anwendungen zu modernisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit \u00fcber 20 Jahren unterst\u00fctzt Smart-Shift SAP-Anwenderunternehmen dabei, SAP-Systeme mittels Automatisierung zu modernisieren. Der Ansatz erm\u00f6glicht es, schlanke, moderne und sichere kundenspezifische Erweiterungen f\u00fcr SAPs \u201eDigital Core\u201c zu betreiben. Die L\u00f6sungen basieren auf einer intelligenten Automation Platform und unterst\u00fctzen Szenarien wie Hana- und S\/4-Transformationen, Systemkonsolidierungen und Carve-outs, au\u00dferdem komplexe Modernisierungs- und Sicherheitsvorhaben. SmartShift liefert einen konsistenten und sicheren Ansatz f\u00fcr die Modernisierung benutzerdefinierten Codes, reduziert Transformationszeiten und Testzyklen, erm\u00f6glicht technische und gesch\u00e4ftliche Flexibilit\u00e4t und erspart seinen Kunden unn\u00f6tige, ressourcenzehrende manuelle Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Brownfield-S\/4-Transformation mit 69.000 benutzerdefinierten Objekten wurde beim SAP-Bestandskunden Evonik Industries erfolgreich abgeschlossen. 350.000 Code-Anpassungen f\u00fcr Hana, S\/4, Performance, Sicherheit, Cloud-Readiness und Standardisierung wurden automatisiert angepasst. Die Transformation dauerte weniger als f\u00fcnf Wochen und wurde in h\u00f6chster Qualit\u00e4t mit weniger als einer Handvoll Tickets im Test abgeschlossen. Au\u00dferdem wurde durch ein automatisiertes Dual Maintenance der Gesch\u00e4ftsbetrieb w\u00e4hrend des gesamten Projekts reibungslos erm\u00f6glicht. Evonik hat einen gro\u00dfen Teil seiner in den vergangenen Jahren zuvor angesammelten technischen Altlasten im Rahmen des Projekts beseitigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch BMW nutzt SmartShift Intelligent Automation: in den vergangenen drei Jahren in 80 Projekten, f\u00fcr 39 SAP-Landschaften. Das Ergebnis: Mehr als 44.000 Eigenentwicklungen mit \u00fcber acht Millionen Codezeilen wurden stillgelegt, mehrere Millionen Codierungsprobleme behoben und Tausende Tage manueller Arbeit eingespart.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/smartshift_technologies_gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift.jpg\" alt=\"CI Banner SmartShift\" class=\"wp-image-115083\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/CI-Banner-smartshift-640x72.jpg 640w, 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