{"id":113469,"date":"2022-04-21T10:53:00","date_gmt":"2022-04-21T08:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=113469"},"modified":"2022-04-21T10:53:52","modified_gmt":"2022-04-21T08:53:52","slug":"erweiterte-farbenlehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/erweiterte-farbenlehre\/","title":{"rendered":"Erweiterte Farbenlehre"},"content":{"rendered":"\n<p>Gleichzeitig zur Herausforderung der S\/4-Conversion sind derzeit am Markt IT-Fachkr\u00e4fte und SAP-Berater gefragt wie nie zuvor und deshalb schwer zu bekommen. Es ist jetzt also h\u00f6chste Zeit: Auch bei komplexen System- und heterogenen Prozesslandschaften ist ein schneller Um- oder Einstieg auf S\/4 und Hana aber m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>ERP-Transformationsprojekte haben den Ruf, zeitraubend, aufw\u00e4ndig und sehr kostspielig zu sein. Viele SAP-Bestandskunden erinnern sich heute noch an ihre urspr\u00fcngliche Einf\u00fchrung \u2013 verbunden mit langen Beschreibungen der Anforderungen in zeitraubenden Blueprint-Phasen, die zahlreiche Abstimmungsrunden im Business erforderten und oftmals zu Missverst\u00e4ndnissen der zuk\u00fcnftigen Prozesse f\u00fchrten. Das wiederum verursachte zu sp\u00e4t im Projekt kostspielige \u00c4nderungen im System. SAP-Wissen musste m\u00fchsam aufgebaut werden und oft entwickelte sich erst Monate nach dem Go-Live eine stabile Situation. Keine rosigen Aussichten f\u00fcr die nun anstehende S\/4-Transformation. <\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3516309169\"><div id=\"great-1964516529\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Andererseits ist heute die Ausgangssituation in den meisten Unternehmen sehr viel besser: Es ist umfangreiches Prozess- und SAP-Know-how in Fachabteilungen und IT vorhanden und die Technologie hat sich stark verbessert. Es geht also darum, das vorhandene Wissen im Unternehmen sowie das Innovationspotenzial von S\/4 Hana zu nutzen und gleichzeitig die Chance zu ergreifen, auf dieser Basis noch einmal \u201eneu\u201c zu beginnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Best-Practice-Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>In der SAP-Welt werden drei m\u00f6gliche Ans\u00e4tze diskutiert: Greenfield, Bluefield oder Brownfield. Die gute Nachricht: Es gibt einen vierten Weg und dieser fu\u00dft auf der Erkenntnis, dass ein Gro\u00dfteil der Prozesse im Prinzip in allen Unternehmen gleich abl\u00e4uft. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Backend-Prozesse wie die Rechnungspr\u00fcfung, die Lagerhaltung und vieles mehr. Ebenso sind weitere Prozesse innerhalb einer Branche vergleichbar und erfordern dort zwar Best Practice, eine Individualisierung dieser Abl\u00e4ufe schafft aber keinen Wettbewerbsvorteil. Stattdessen erh\u00f6ht sie die Kosten und reduziert Flexibilit\u00e4t und Agilit\u00e4t des Unternehmens. Deshalb bergen gerade diese \u201eCommodity\u201c-Prozesse gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr eine schnelle, effiziente und sichere S\/4-Transformation.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>KPS hat basierend auf 20 Jahren Erfahrung im Handel auf einzelne Branchen zugeschnittene Plattformen entwickelt, die KPS Instant Platforms. Auf der Plattform sind alle End-to-End-Business-Szenarien einer Branche mit rund 50 Use Cases in S\/4 und CX-Cloud-L\u00f6sungen vorhanden: direkt im System erlebbar, integriert, getestet und nach g\u00e4ngigen Normen und Standards dokumentiert. Grundlage ist der SAP-Standard, einige spezifische, individuell ausgepr\u00e4gte Use Cases f\u00fcr die Branche sind ebenso enthalten. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Visualisierung bis auf die Ebene einzelner Prozessschritte verwendet KPS Signavio, f\u00fcr die Dokumentation oder Online-Click-Anleitungen das SAP Tool Enable Now. Die KPS Instant Platforms sind zum Festpreis erh\u00e4ltlich. Kunden fangen folglich nicht bei null an, sie rufen auf der Plattform Best Practices f\u00fcr rund 80 Prozent ihrer Prozesse sofort zum Projektstart ab. Dies erm\u00f6glicht das fr\u00fche (Ein)Verst\u00e4ndnis und die Akzeptanz der neuen Abl\u00e4ufe und Aufgaben, sogar wenn noch keine Erfahrung mit SAP vorhanden sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen kann dadurch in der Transformation deutlich mehr Fokus und verf\u00fcgbare Kapazit\u00e4ten auf diejenigen Prozesse konzentrieren, wo eine Abweichung vom Standard durch Individualisierung echte Differenzierung und Vorteile am Markt verschafft. IT, Process Owner und Power User werden entlastet. Abh\u00e4ngig von der individuellen Ausgangssituation des Unternehmens reduziert sich die Laufzeit der S\/4-Transformation zumindest in jenen Phasen betr\u00e4chtlich, die Fachleute als Blueprinting und Prototyping kennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"484\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-113470\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt-768x465.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt-100x61.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt-480x290.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt-640x387.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-1_umgefa\u0308rbt-720x436.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Der Plattformansatz und eine erweiterte Bewertung der SAP\u2019schen Farbenlehre k\u00f6nnen die<\/em><br><em>S\/4-Conversion deutlich effizienter und performanter ablaufen lassen.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Standardisierte Software<\/h3>\n\n\n\n<p>Interessant ist, dass Unternehmen und Anwender wirklich offen gegen\u00fcber diesem Ansatz sind, der auf starken Standardprozessen aufbaut: Unternehmen gehen wider Erwarten nicht davon aus, dass ihre Prozesse viel zu individuell und anders seien, um sich mit Standardsoftware \u201ezu begn\u00fcgen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier hilft die Vergangenheit: Viele unserer Kunden hatten entweder komplette Individualsoftware als Ausgangspunkt oder zwar SAP im Einsatz, aber historisch bedingt stark individualisiert. Sie haben gemerkt, dass sie nicht schnell genug auf Ver\u00e4nderungen am Markt reagieren k\u00f6nnen, und wollen deshalb k\u00fcnftig bewusst st\u00e4rker im SAP-Standard bleiben. Ein zus\u00e4tzlicher Aspekt ist \u201eThink different\u201c: Um Prozesse zu verbessern, hilft es den Verantwortlichen h\u00e4ufig, bereits im System vorhandene Best Practises zu erleben und sich damit auseinanderzusetzen. So k\u00f6nnen sie direkt einsteigen anstatt in ein m\u00fchsames Redesign ganz von vorn.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Individualisierung f\u00fcr Differenzierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ersetzen Best Practices und Standardisierung nicht die individuelle Differenzierung, mit der sich ein Unternehmen seinen USP am Markt verschafft. Daf\u00fcr bedarf es nach wie vor der gezielten Individualisierung \u2013 auch bei den IT-Prozessen. Unternehmen sollten zuerst herausfinden, durch welche Prozesse sie ihren Wettbewerbsvorteil am Markt halten oder ausbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Prozesse k\u00f6nnten etwa spezielle Services sein, die das Angebot des Unternehmens erg\u00e4nzen, oder eine besondere Ansprache seiner Kunden. Dieser USP muss sich dann durch Individualisierung an den richtigen Stellen im Unternehmen widerspiegeln. Ein kompetenter Beratungspartner hilft dabei, genau diese zu identifizieren und umzusetzen. Es steigt folglich nicht nur die Qualit\u00e4t der \u201eCommodity\u201c-Prozesse durch Best Practice, sondern auch die der differenzierenden, individualisierten Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Schnell und effizient<\/h3>\n\n\n\n<p>Verantwortliche sollten also keine wertvollen Ressourcen f\u00fcr Softwareindividualisierungen verschwenden, die ein Unternehmen nicht vom Wettbewerb abheben, und stattdessen 80 Prozent ihrer Prozesse auf vorhandene Best Practices setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die KPS Instant Platforms liefern daf\u00fcr die Basis. Im Anschluss wird zielgerichtet und mit Augenma\u00df individualisiert, um auf die bew\u00e4hrten Standards die individuellen Wettbewerbsvorteile aufzusetzen. Dies kann je nach im Unternehmen vorhandenem Know-how im Haus erfolgen oder mithilfe der von KPS angebotenen festpreisf\u00e4higen Pakete f\u00fcr Alignments oder RICEFW-Aufgaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Instant Platform reduziert sich die Belastung der Fachabteilungen, aber auch die der IT-Teams: Die interne Mannschaft muss gleichzeitig das aktuelle System in Betrieb halten und im Projekt mitarbeiten. Durch die gro\u00dfe Anzahl der bereits vorhandenen Ready-to-Run-Prozesse wird diese Herausforderung entsch\u00e4rft. Im Ergebnis erh\u00f6hen sich Geschwindigkeit und Effizienz der Transformation, gleichzeitig reduzieren sich das Projekt- und das budget\u00e4re Risiko. Das Unternehmen erh\u00f6ht die Flexibilit\u00e4t und Agilit\u00e4t seiner Prozesse und Systeme enorm und wird zukunftskompatibel. Sowohl Business als auch IT k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig schnell auf Ver\u00e4nderungen am Markt reagieren oder neue Gesch\u00e4ftsmodelle umsetzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"422\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-113445\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt-768x405.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt-100x53.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt-480x253.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt-640x338.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/KPS-Instant-Platform-Grafik-2_umgefaerbt-720x380.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:44px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2205_E_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-97420\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Welle der S\/4-Transformationsprojekte ist angelaufen: Bis 2027 sollen Unternehmen den Umstieg von ECC auf S\/4 abgeschlossen haben. 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