{"id":113447,"date":"2022-04-21T10:45:00","date_gmt":"2022-04-21T08:45:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=113447"},"modified":"2022-04-21T10:46:28","modified_gmt":"2022-04-21T08:46:28","slug":"composable-architecture","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/composable-architecture\/","title":{"rendered":"Composable Architecture"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Composable Architecture hat den Anspruch, das Beste aus zwei Welten zu verbinden: ein starkes Fundament an Standardsoftware, das komplement\u00e4r um relevante Komponenten f\u00fcr bestimmte Use Cases erg\u00e4nzt wird. Bei der Auswahl der Komponenten steht die Frage im Vordergrund, welche F\u00e4higkeiten die Software abbilden kann und welchen Nutzen sie erf\u00fcllt. Die Architektur wird flexibler, da einzelne Komponenten, falls n\u00f6tig, ausgetauscht werden k\u00f6nnen. Offene Schnittstellen erm\u00f6glichen das. Unternehmen werden durch diesen Ansatz unabh\u00e4ngiger von einzelnen L\u00f6sungen oder Anbietern und sind in der Lage, auch \u00c4nderungen am Business-Modell schnell in der Software abzubilden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Differenzierung \u00fcber CX<\/h3>\n\n\n\n<p>SAP bietet beispielsweise solide L\u00f6sungen f\u00fcr die ERP-Kernfunktionen im Backend, aber auch f\u00fcr Kernfunktionen im E-Commerce wie Bestandsf\u00fchrung, Check-out oder Order Management. Diese Funktionen schaffen aber nicht die Kundendifferenzierung. Hier kommt komplement\u00e4re Software zum Einsatz. Wenn ein Unternehmen in einer allgemeinen Marktbetrachtung feststellt, dass Wettbewerber h\u00f6here Conversion Rates oder gr\u00f6\u00dfere Warenk\u00f6rbe erreichen, sollte \u00fcberpr\u00fcft werden, ob die Produktpr\u00e4sentation an der Kundenschnittstelle attraktiv genug ist. Mit speziellen Tools, die beispielsweise die Webshop-interne Suche erleichtern oder \u00fcberzeugende Storys mit qualitativem Editorial Content erz\u00e4hlen, schaffen Unternehmen echte Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch Differenzierung an den Kunden-Touchpoints.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1606139419\"><div id=\"great-3760969285\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Auch von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden sich die Anforderungen an die Architektur und der Einsatz der einzelnen Komponenten stark. Betrachten wir einmal den Handel: Ein Lebensmitteldiscounter, bei dem Kunden mehrmals pro Woche einkaufen, steht beim Aufbau eines Loyalty-Programms vor ganz anderen Herausforderungen als ein Luxusg\u00fcterh\u00e4ndler, bei dem K\u00e4ufer ein Mal im Jahr sehr gro\u00dfe Summen ausgeben. Diese Unterschiede im Businessmodell m\u00fcssen sich nat\u00fcrlich in der CX-Plattform widerspiegeln \u2013 auch wenn die technologischen Grundlagen gleich sind, muss die Auspr\u00e4gung der Prozesse also sehr kundenspezifisch sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Das gilt nicht nur f\u00fcr die funktionale Auspr\u00e4gung, sondern auch f\u00fcr technische und infrastrukturelle Fragestellungen: Die Anforderung an die technische Performance einer Systemarchitektur ist eine andere f\u00fcr einen Mehrkanalh\u00e4ndler als f\u00fcr einen Online-Pureplayer. KPS hat gemeinsam mit Elkj\u00f8p, dem gr\u00f6\u00dften Elektronikh\u00e4ndler in Nordeuropa, eine Composable Architecture eingef\u00fchrt \u2013 und dieser benutzt heute seinen Preis-Webservice nicht nur f\u00fcr den Onlineshop, sondern auch f\u00fcr die Bespielung von Electronic Shelf Labels in \u00fcber 400 Filialen und Franchises.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spezifische SW-Architektur<\/h3>\n\n\n\n<p>Noch extremer sind die Unterschiede im Business-to-Business-Gesch\u00e4ft. Inzwischen erwarten B2B-Kunden bei Anwendungen f\u00fcr professionelle Zwecke dieselbe intuitive Bedienung, Personalisierung und Geschwindigkeit der Customer Journey, die sie aus dem Privatleben kennen. Amazon, Zalando und Co. setzen deshalb auch im B2B die Benchmark. Eine positive Kundenbeziehung aufzubauen ist umso wichtiger, da jeder Einkauf Hunderttausende Euro und mehr umfassen kann. Bei einer solchen Investition wollen Entscheider nicht zwei Wochen auf das erste Angebot warten. <\/p>\n\n\n\n<p>Customer Experience ist also nicht nur ein h\u00fcbscher B2B-Shop, sondern weitet sich auch auf beschleunigte Angebotsprozesse und den digitalen Vertrieb aus. B2B-Unternehmen in der Fertigung und Industrie konnten durch den Einsatz von digitalen Tools f\u00fcr die Erstellung und Verhandlung von Angeboten bis zu 90 Prozent schnellere Prozessdurchlaufzeiten und damit auch signifikante Kosteneinsparungen erzielen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Customer Experience zu verbessern und Prozesse zu beschleunigen, braucht es eine sehr gute Datengrundlage. Es m\u00fcssen Informationen dazu vorliegen, wer der Kunde ist, was er bereits gekauft hat, welche Rabattstaffeln verhandelt wurden, ob es in der Vergangenheit Beschwerden gab oder welche Mitarbeiter im Field Service vor Ort waren. Die komplette Interaktionshistorie sollte abgebildet sein, um so personalisiert wie m\u00f6glich mit dem Kunden zu kommunizieren. Eine Composable Architecture verhindert, dass diese unterschiedlichen Daten fragmentiert in verschiedenen Silos liegen, sondern stellt sie konsolidiert und an allen Touchpoints zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Unternehmen hat ganz individuelle Herausforderungen und damit unterschiedliche Anforderungen an Software. Zentrale Fragestellungen in Beratungsprojekten der KPS sind zun\u00e4chst, welche Prozesse gut durch Standards abgedeckt werden k\u00f6nnen und wo durch Best-of-Breed-Software marktrelevante Differenzierung und damit ein Wettbewerbsvorteil entsteht. Im Laufe der Customer Journey identifizieren wir die Touchpoints, \u00fcber die sich das Unternehmen vom Wettbewerb abheben und dem Kunden eine exzellente UX bieten will. Auf Basis dieser Strategie werden dann die spezifischen Anforderungen eines Unternehmens in eine agile Softwarelandschaft \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/2205_E_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-97420\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einerseits soll eine komplexe Softwarearchitektur ein stabiles Fundament f\u00fcr die Business Continuity erm\u00f6glichen, andererseits m\u00f6glichst flexibel auf Umbr\u00fcche oder neue Anforderungen 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