{"id":112520,"date":"2022-03-31T10:00:00","date_gmt":"2022-03-31T08:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=112520"},"modified":"2022-03-31T08:58:27","modified_gmt":"2022-03-31T06:58:27","slug":"invoice-too-big-was-nun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/invoice-too-big-was-nun\/","title":{"rendered":"Invoice too big &#8211; was nun?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ganze 791 Millionen abzurechnende Bestellauftr\u00e4ge allein im dritten Quartal des vergangenen Jahres sind eine Herausforderung f\u00fcr jedes Abrechnungssystem. Mit SAP Billing and Revenue Innovation Management, BRIM, hat der Plattformbetreiber eine Billing-L\u00f6sung gefunden, die auch mit den k\u00fcnftigen Herausforderungen am digitalen Markt mitw\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der einstige Start-up-Markt f\u00fcr Lieferservices ist hart umk\u00e4mpft und inzwischen ein Verdr\u00e4ngungswettbewerb geworden. Um einen der lokalen M\u00e4rkte f\u00fcr sich zu gewinnen, m\u00fcsse ein Lieferunternehmen hohe Qualit\u00e4t gepaart mit hoher Performance liefern, wei\u00df Stefan Heyens, Director Finance Systems bei Delivery Hero. Dabei gehe es nicht nur darum, die Produkte schnell an die Endkunden auszuliefern, sondern auch zeitnah und zuverl\u00e4ssig mit den Partnern wie Restaurants und Lieferketten zu interagieren. <em>\u201eBesonders zu Beginn der globalen Coronapandemie haben wir festgestellt, dass unsere bisherige Billing-L\u00f6sung dem teilweise exponentiellen Wachstum an Lieferauftr\u00e4gen nur noch mit Einschr\u00e4nkungen gewachsen ist\u201c<\/em>, so Stefan Heyens.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2513185388\"><div id=\"great-699050669\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"636\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800.jpg\" alt=\"Stefan Heyens, Delivery Hero\" class=\"wp-image-112527\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800-768x611.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800-100x80.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800-480x382.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800-640x509.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Stefan-Heyens_Delivery-Hero_800-720x572.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Ich fand es sehr \u00fcberzeugend, dass uns GTW sofort m\u00f6gliche L\u00f6sungen pr\u00e4sentiert hat, schon relativ fr\u00fch und mit konkreten Details, wie sich unser Billing-Prozess in SAP BRIM abbilden l\u00e4sst \u2013 aus unserer Sicht quasi Boutique-Beratung. &#8211; <\/em><em>Stefan Heyens, Director Finance Systems, Delivery Hero<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">B2B2C-Erfolg f\u00fcr alle<\/h3>\n\n\n\n<p>Obwohl am Ende der Lieferkette der Endkonsument steht, ist das Plattformgesch\u00e4ft ein B2B-Gesch\u00e4ft zwischen Delivery Hero als Plattformbetreiber und den angebundenen Restaurants und Food-Ketten. Mitunter kommen noch Kuriere hinzu, die sogenannten Rider, soweit sie \u00fcber die Plattform abgerechnet werden. Mit den Food-Ketten gibt es unterschiedliche Vertr\u00e4ge mit speziellen Kommissionsstaffels\u00e4tzen und anderen Geb\u00fchren, die durchaus variieren k\u00f6nnen. Eine permanente Herausforderung dabei: Basierend auf den Kundenbestellungen, die \u00fcber die Plattform laufen, m\u00fcssen f\u00fcr die Kommissionsabrechnung verbrauchsabh\u00e4ngige Positionen generiert werden, also wie viele Burger oder Pizzas tats\u00e4chlich \u00fcber McDonald\u2019s, Pizza Hut und Co. geordert und von wem ausgeliefert wurden. Die Positionen aus den Kundenbestellungen werden in sogenannte \u201eBillable Items\u201c \u00fcbersetzt, um \u00fcberhaupt softwaregest\u00fctzt abrechenbar zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Jasmina Cejan, Principal Consultant bei der GTW Management Consulting GmbH in Wien, pr\u00e4zisiert: <em>\u201eWir haben bei Delivery Hero einerseits extrem viele Rechnungen im Massenkontokorrent, andererseits exorbitant gro\u00dfe Sammelrechnungen der Big Five, die Hunderttausende oder gar Millionen an Einzelposten beinhalten.\u201c<\/em> Wenn also Pizza Hut, McDonald\u2019s oder Burger King in einer der Millionen-Metropolen wie Singapur die Bestellplattform nutzen, kommen in einem Monat schnell mehrere Millionen Bestellungen zusammen; jede Pizza, jeder Burger, Voucher, Rabatt, Liefergeb\u00fchr pro Order wird erfasst und kommt auf die Sammelrechnung. <em>\u201eGenau dort liegt der Knackpunkt, denn das schaffte unsere bisherige Abrechnungsl\u00f6sung nicht mehr. Dieses ganze Volumen mussten wir in irgendeiner Weise aggregiert bekommen, um \u00fcberhaupt abrechenbar zu sein\u201c<\/em>, erinnert sich Stefan Heyens an die Ausgangslage. Selbst wenn die Sammelrechnungen als PDF via E-Mail noch durchgingen, lie\u00dfen sich derartige Datenmengen nicht verarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis dahin war bei dem Lieferservice \u00fcberwiegend SAP SD im Einsatz, teilweise in einigen lokalen M\u00e4rkten auch eine f\u00fcr sie eigenentwickelte L\u00f6sung. <em>\u201eWir mussten feststellen, dass unsere lokal angepassten Tools das gestiegene Ordervolumen nicht mehr bew\u00e4ltigen konnten und auch die SD-L\u00f6sung allm\u00e4hlich an ihre Grenzen stie\u00df. Die Billing Run Time lag zum Teil bei \u00fcber zehn Stunden\u201c<\/em>, so Stefan Heyens. Zun\u00e4chst versuchten er und sein Team \u00fcber die Parallelisierung von Jobs und andere Tricks den Rechnungslauf zu optimieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Laufzeiten wurden so kaum k\u00fcrzer. Irgendwann kam dann eben die Fehlermeldung: Invoice too big. <em>\u201eWir haben uns da eine L\u00f6sung geschaffen, womit wir eine solche Sammelrechnung zumindest halbwegs splitten und automatisiert verarbeiten konnten.\u201c <\/em>Zufriedenstellend war das jedoch keineswegs. <em>\u201eGenau hier setzen wir mit BRIM an und vereinen diese beiden wichtigen Anforderungen des digitalen Plattformgesch\u00e4fts: das Massenkontokorrent via SAP FICA erg\u00e4nzt um ein Convergent Invoicing\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Jasmina Cejan.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"602\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800.jpg\" alt=\"Jasmina Cejan, GTW\" class=\"wp-image-112538\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800-768x578.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800-100x75.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800-480x361.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800-640x482.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/jasmina-Cejan_gtw-800-720x542.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Ob extrem viele Rechnungen im Massenkontokorrent oder exorbitant gro\u00dfe Sammelrechnungen mit Millionen Einzelposten: F\u00fcr SAP BRIM ist die Abrechnung kein Problem. <\/em><br><em>Jasmina Cejan, Principal Consultant, GTW<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">BRIM gewinnt Billing-PoC<\/h3>\n\n\n\n<p>Als Delivery Hero 2019 auf der Suche nach einer alternativen Billing-L\u00f6sung im SAP-Umfeld war, stie\u00df man schon bald auf SAP BRIM. <em>\u201eNach diversen Workshops kamen wir 2020 zu dem Entschluss, einen Proof of Concept (PoC) in SAP BRIM aufzusetzen\u201c<\/em>, erl\u00e4utert Stefan Heyens die ersten Schritte. <em>\u201eWir sahen in BRIM eine ideale L\u00f6sung, die Performance unseres Billing-Prozesses langfristig zu optimieren. Aufgrund des starken Wachstums von Delivery Hero wollten wir eine L\u00f6sung, die nahezu unlimitiert in puncto Anzahl Orders per Invoice ist, mit der wir auch in der Zukunft noch unsere Auftr\u00e4ge stabil und zeitnah in Rechnung stellen k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen des PoC hatte man sich zun\u00e4chst auf den Part Convergent Invoicing und Fakturierung konzentriert. Dabei war vor allem wichtig sicherzustellen, dass die Billing-Solution auch mit Rechnungen umgehen kann, die mehr als eine Million Bestellungen beinhalten. Ein weiterer wichtiger Faktor war die Laufzeit der Billing Runs: Ziel war es, diese um mindestens 50 Prozent zu reduzieren. Mitten in der Umsetzung wurde der PoC dann zum \u201eEchtprojekt\u201c, weshalb der Aufwand ein wenig in die H\u00f6he geschossen sei. Ein Parallelbetrieb wurde gew\u00e4hrleistet, damit ein direkter Vergleich zwischen CI und SD stattfinden konnte. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWir konnten uns keinen Fehler erlauben, die L\u00f6sung sollte einfach ein- und abschaltbar sein \u2013 Switch on\/off \u2013 falls sich das Management am Ende doch noch dagegen entscheidet\u201c<\/em>, so Stefan Heyens. Und auch die Restaurants sollten von der Umstellung m\u00f6glichst nichts mitbekommen, weshalb zum Beispiel PDFs und Excel-Sheets beim alten Layout belassen und Schnittstellenanpassungen auf das Notwendigste eingeschr\u00e4nkt wurden. Im Vorsystem gab es keine \u00c4nderungen, bereits bestehende Schnittstellen wurden lediglich um die Convergent-Invoicing-Beladung erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p>In BRIM werden hierzu s\u00e4mtliche Details zu einer Bestellung als Billable Items vorgehalten, also wie viel war Essen, wie viel Discount, wie viel Liefergeb\u00fchr. Diese Informationen lassen sich f\u00fcr die Abrechnung der unterschiedlichsten Kommissionsmodelle heranziehen, ganz gleich ob t\u00e4glich, w\u00f6chentlich oder monatlich abgerechnet wird. <em>\u201eWir k\u00f6nnen so ziemlich alles berechnen, zu jedem Zeitpunkt, bei Bedarf auch mehrmals. So lassen sich auch Modelle abbilden, bei denen die Kommission beispielsweise w\u00f6chentlich abgerechnet, aber am Monatsende nochmals r\u00fcckwirkend berechnet wird, und dann nur die Differenz buchen\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Jasmina Cejan die Logik hinter den Billable Items. Standardschnittstellen sorgen f\u00fcr den erforderlichen Datentransfer mit den Payment-Service-Providern. Ob ein Restaurant das als E-Mail, SMS oder was auch immer \u00fcbermittelt, ist f\u00fcr die Billing-L\u00f6sung letztlich nicht relevant.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Grund, die Billing-L\u00f6sung einzuf\u00fchren, war und ist deren Flexibilit\u00e4t bez\u00fcglich des Pricing. Delivery Hero bietet den Partnern \u2013 abh\u00e4ngig vom Markt \u2013 verschiedene Kommissionsmodelle an. <em>\u201eUm neue Kommissionsmodelle in BRIM umzusetzen, ist es in den meisten F\u00e4llen ausreichend, die Konfiguration anzupassen, was wiederum&nbsp;die Notwendigkeit von komplexen \u00c4nderungen im Coding hinf\u00e4llig macht\u201c<\/em>, zeigt sich Finance Director Stefan Heyens sichtlich begeistert. Ein enormer Vorteil sei es zudem, dass sich damit alle m\u00f6glichen Abrechnungsf\u00e4lle am Markt verproben lassen. Bei dem Lieferservice ist das Sales-Team in puncto neue Kommissionsmodelle recht kreativ. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"334\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-112531\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800-768x321.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800-100x42.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800-480x200.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800-640x267.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/BRIM-Architecture-E3_800-720x301.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Globaler BRIM-Workflow vom CRM und aus dem Backend bis zur Rechnung als PDF oder direkt auf das Smartphone.&nbsp;<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>\u201eDa ist es dann gut, wenn wir in BRIM schon fr\u00fchzeitig s\u00e4mtliche Ideen durchtesten k\u00f6nnen, auch das, was eventuell im n\u00e4chsten Jahr auf uns zukommen k\u00f6nnte.\u201c <\/em>Wenn die Tests gut verlaufen, kann direkt live skaliert werden. So wurde etwa in Singapur eine t\u00e4gliche Abrechnung realisiert, um die Datenmengen in den Griff zu bekommen. Um gestaffelte Preiskonditionen anzutesten und damit live zu gehen, war Delivery Hero in SAP SD da schnell bei Eigenentwicklungen. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir wollen jedoch \u00fcber einen gesamten Abrechnungszeitraum schauen, wie zum Beispiel der Umsatz eines Restaurants war, um darauf basierend Staffelpreise zu ermitteln. Diese M\u00f6glichkeit haben wir in SD so nicht, das zur Provisionsermittlung immer direkt die Auftr\u00e4ge fokussiert. Uns interessiert jedoch in diesem Zusammenhang der gesamte Abrechnungszeitraum und das funktioniert in BRIM out of the box\u201c, konnte sich Stefan Heyens selbst \u00fcberzeugen. Und Jasmina Cejan erg\u00e4nzt: \u201eIn SAP BRIM haben wir inzwischen recht viele alternative Abrechnungsmodelle bereits im Standard umgesetzt, sodass Unternehmen auch jederzeit neue digitale Gesch\u00e4ftsf\u00e4lle testen k\u00f6nnen.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit wird an einem globalen Template gearbeitet, um nicht in jedem Land eine separate L\u00f6sung pflegen zu m\u00fcssen. <em>\u201eDurch unsere Start-up-Kultur versuchen wir nat\u00fcrlich m\u00f6glichst schnell in einem stark wachsenden Markt die BRIM-L\u00f6sung zu implementieren, und erst hinterher etwas zu harmonisieren\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Stefan Heyens das bisherige Vorgehen. Jetzt ist sein Plan, mehr und mehr in die Richtung Standardl\u00f6sung zu gehen. Dabei d\u00fcrfen nur noch die legalen Anforderungen des Marktes variieren, ansonsten soll m\u00f6glichst ein globales Template genutzt werden. <em>\u201eWenn wir am Beispiel eines Landes zeigen, dass die Abrechnung performant innerhalb einer Stunde durchl\u00e4uft, dann will da auch keiner etwas \u00e4ndern. Sie f\u00fchlen sich sicher mit den Daten, die wir in den Billable Items liefern, und verstehen die Notwendigkeit eines globalen Templates\u201c<\/em>, ist Jasmina Cejan \u00fcberzeugt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zeitersparnis mit BRIM<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel war es gewesen, die Laufzeit bei den gro\u00dfen Food-Ketten um 50 Prozent zu reduzieren. \u201eDas haben wir auch geschafft und sind sogar noch besser geworden, eher in die Richtung 80 Prozent optimiert\u201c, zeigt sich Stefan Heyens zufrieden, \u201eoft unter einer Stunde.\u201c Alle \u00fcbrigen Rechnungsl\u00e4ufe lie\u00dfen sich mit SAP BRIM auf 15 bis 30 Minuten reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch, dass in Singapur das Team relativ fr\u00fch nach dem Go-live den positiven Effekt der Zeitersparnis r\u00fcckgemeldet hat, wurde auch in anderen L\u00e4ndern der Wunsch gro\u00df, so etwas umzusetzen. Und auch das Management war schlie\u00dflich von dem Resultat und dem echten Mehrwert \u00fcberzeugt, sodass BRIM in Thailand, auf den Philippinen und in Malaysia ausgerollt werden konnte. Die n\u00e4chsten Projekte sind ebenfalls bereits fest ins Auge gefasst: Momentan l\u00e4uft der Roll-out in Bangladesch, und noch in diesem Jahr sollen Pakistan und weitere M\u00e4rkte folgen, in denen das Ordervolumen zunimmt. <\/p>\n\n\n\n<p>Da in Pakistan oft nur die Handynummer eines Restaurants bekannt ist, aber keine Mail-Adresse, soll dort zus\u00e4tzlich ein SMS-Rechnungsversand in BRIM realisiert werden. Au\u00dferdem ist in Taiwan ein steigendes Ordervolumen erkennbar, da dort aufgrund der hohen Mietpreise Wohnungen ohne K\u00fcchen gemietet werden, sodass es inzwischen gang und g\u00e4be ist, Essen online zu bestellen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zu guter Letzt ist f\u00fcr Firmenkunden interessant: Delivery Hero plant, einen \u201eCorporate-Billing-Prozess\u201c in die BRIM-L\u00f6sung zu implementieren. Damit k\u00f6nnen dann auch Unternehmen s\u00e4mtliche Food-Bestellungen ihrer Mitarbeitenden \u00fcber die Lieferserviceplattform auf einer Sammelrechnung abrechnen. Zudem sollen sich k\u00fcnftig auch sogenannte \u201eAdditional Charges\u201c in einen Rechnungslauf miteinbinden lassen, also alle anfallenden Geb\u00fchren, die nicht unter das \u00fcbliche Kommissionsgesch\u00e4ft fallen. Beispiele daf\u00fcr sind bestimmte Product Placements f\u00fcr Restaurants oder das Vorhalten einer Internetpr\u00e4senz. Und das Fazit von Stefan Heyens: <em>\u201eWir bauen nat\u00fcrlich auch bei unseren zuk\u00fcnftigen Projekten auf die hochprofessionelle Boutique-Beratung seitens GTW\u201c<\/em>, wobei er ebenso die weitere Automatisierung der Prozesse im Blick hat. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gtw_gmbh\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/gtw_gmbh\/\" class=\"wp-image-59415\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/GTW-CI-Banner-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei vielen Plattformbetreibern hat die Pandemie f\u00fcr einen enormen Schub gesorgt. Bei Delivery Hero stieg das Bestellvolumen im asiatischen Markt exorbitant. 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