{"id":112280,"date":"2022-02-25T13:00:00","date_gmt":"2022-02-25T12:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=112280"},"modified":"2024-01-19T14:47:57","modified_gmt":"2024-01-19T13:47:57","slug":"transformation-neu-und-radikal-einfach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/transformation-neu-und-radikal-einfach\/","title":{"rendered":"Transformation: neu und radikal einfach"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Nachfrage nach SAP-Transformationsprojekten kommt so richtig in Fahrt. Theoretisch. Doch in der Praxis treffen die SAP-Bestandskunden auf ein zentrales Hindernis: das zu knappe Angebot an SAP-Beratern und -Migrationsspezialisten \u2013 und das weltweit. Schon heute mehren sich die Berichte aus dem Markt, dass so manche SAP-Migrationsfirmen fr\u00fchestens in einem Jahr wieder neue Transformationsprojekte annehmen k\u00f6nnen. Es steht zu bef\u00fcrchten, dass sp\u00e4testens ab 2025 jeder verf\u00fcgbare SAP-Migrationsspezialist rund um die Uhr arbeiten m\u00fcsste, um mit der Nachfrage Schritt zu halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich wird das nicht passieren. Was aber stattdessen passieren wird, ist klar: Die Tagess\u00e4tze werden sehr stark ansteigen, die Projektlaufzeiten sich deutlich in die L\u00e4nge ziehen. Keine gute Ausgangssituation f\u00fcr die digitale Transformation der gro\u00dfen SAP-Bestandskunden im deutschsprachigen Raum, bei denen der Umstieg auf die neue Softwaregeneration aus Walldorf den Kern ihrer Digitalisierungsstrategien ausmacht.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-4228541986\"><div id=\"great-3902732499\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">S\/4-Conversion: Kleine Farbenlehre<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben den Beraterkapazit\u00e4ten ist die Frage des Transformationsansatzes zu kl\u00e4ren. In den vergangenen Jahren ist es Konvention geworden, die verschiedenen Ansatzm\u00f6glichkeiten mit Farben zu belegen. Das Farbspektrum reicht dabei von Brownfield bis Greenfield mit vielen verschiedenen Farbt\u00f6nen dazwischen. An einem Ende dieses Spektrums steht Brownfield. Damit ist die Komplett\u00fcbernahme der bisherigen Datenstrukturen, Gesch\u00e4ftsobjekte und individuellen Anpassungen sowie Eigenentwicklungen inklusive des kompletten Altdatenbestands gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p>Am anderen Ende winkt der Neustart auf der gr\u00fcnen Wiese. Bei diesem als Greenfield bezeichneten Ansatz starten die Unternehmen neu mit Datenstrukturen, Gesch\u00e4ftsobjekten und Anpassungen, wie sie es f\u00fcr ihre eigene gesch\u00e4ftliche Zukunft am besten halten. Wenn die Unternehmen bei diesem Ansatz Daten aus den Altsystemen \u00fcbernehmen wollen, haben sie zwei M\u00f6glichkeiten: Entweder transformieren sie alle diese Daten unter gro\u00dfen M\u00fchen oder nur die Stammdaten und die offenen Posten. In beiden F\u00e4llen aber verbleiben die bis dato angesammelten Originaldaten in den Legacy-Systemen, die aus rechtlichen und gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden dann f\u00fcr l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume parallel betrieben werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Brownfield-Dilemma<\/h3>\n\n\n\n<p>Beide Extreme haben durchaus ihre Berechtigung, aber auch erhebliche Nachteile. Unternehmen mit einer homogenen Systemlandschaft, also ohne Fremdsysteme und unterschiedliche Release-St\u00e4nde, die ihr bisheriges Gesch\u00e4ft nicht ver\u00e4ndern wollen und deshalb bewusst auf Ver\u00e4nderungen und Innovationen verzichten, finden in Brownfield ihre optimale Methode f\u00fcr die Transformation auf S\/4 Hana.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei gro\u00dfen SAP-Bestandskunden sind die Systemlandschaften jedoch in der Regel so heterogen und die Datenbest\u00e4nde so umfangreich, dass ihre Konvertierung bei Brownfield aus technischer Sicht zwar unkompliziert abzulaufen scheint. Doch der Schein tr\u00fcgt: Denn daf\u00fcr m\u00fcssen bereits in den Quellsystemen sehr viele Voraussetzungen in teilweise aufw\u00e4ndigen Vorprojekten geschaffen werden. Dazu z\u00e4hlt unter anderem die Bereinigung von Individualentwicklungen oder die Aktivierung neuer Gesch\u00e4ftslogik.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Exorbitante Kosten inklusive<\/h3>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus sind viele Testl\u00e4ufe notwendig, bei denen auch die Fachabteilungen involviert werden m\u00fcssen, um Fehler zu vermeiden. Hinzu kommt: Die Konvertierung der in der Regel sehr gro\u00dfen Datenmengen erfordert \u00fcblicherweise immense Rechenkapazit\u00e4ten, hohe Kosten inklusive. Vor diesem Hintergrund ist es wohl nicht mehr verwunderlich, dass viele SAP-Bestandskunden M\u00fche damit haben, den Business Case eines SAP-Transformationsprojekts zu rechtfertigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch viel gravierender sind jedoch aus gesch\u00e4ftlicher Sicht die Abh\u00e4ngigkeiten zwischen den Daten, ihren Strukturen und Ursprungssystemen, aber auch von Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemen. Dazu geh\u00f6ren im \u00dcbrigen auch diejenigen Daten, die zum gr\u00f6\u00dften Teil leider mit veralteten oder zahlreichen nicht mehr relevanten Organisationseinheiten, Belegarten und Prozessen fest verdrahtet sind. Diese Daten d\u00fcrften in vielen F\u00e4llen bis zu 90 Prozent des gesamten Datenbestands ausmachen. Die Abh\u00e4ngigkeiten sind in der Tat so gro\u00df, dass sie die Chance&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>auf einen Neustart oder die Grundlegung f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle und -prozesse, die das Management in den meisten F\u00e4llen mit dem Generationswechsel verbindet, zunichtemachen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"346\" title=\"Transformation: neu und radikal einfach\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800.jpg\" alt=\"Transformation: neu und radikal einfach\" class=\"wp-image-112285\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800-768x332.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800-100x43.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800-480x208.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800-640x277.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/OneClickDashboard_800-720x311.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Das neue Dashboard von JiVS IMP zeigt an, wie stark die One-Click-Transformation das Datenvolumen, die Komplexit\u00e4t und die Kosten senkt.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wenig Chancen auf Erfolg<\/h3>\n\n\n\n<p>Dieses grunds\u00e4tzliche Problem der Abh\u00e4ngigkeiten zu l\u00f6sen hat im \u00dcbrigen nur minimalste Aussicht auf Erfolg, ob die Unternehmen nun versuchen, es auf der Ebene der Quellsysteme, also vor dem Umstieg, zu l\u00f6sen oder danach: Denn es ist praktisch unm\u00f6glich, Stammdaten mit Beziehungen zu veralteten Datenstrukturen zu bereinigen, geschweige denn zu einer harmonisierten, d. h. system\u00fcbergreifenden, Sicht auf die Stammdaten, die in der Regel auf mehrere verschiedene Quellsysteme verteilt sind, zu gelangen. Der Grund ist, dass die SAP-Bestandskunden bei diesem Verfahren mit extremen Abh\u00e4ngigkeiten wie zum Beispiel Tausenden von nicht geschlossenen Belegen zu k\u00e4mpfen haben; teilweise d\u00fcrfte es gar nicht mehr m\u00f6glich sein, die Daten aus den Archiven, deren Technologie in vielen F\u00e4llen noch aus den 1990er-Jahren stammt, herauszubekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurzum: Die Verkn\u00fcpfung von Stammdaten mit Bewegungsdaten und individuellen Anpassungen in den Legacy-Systemen verhindert oder erschwert zumindest massiv ihre Bereinigung. Und da die relevanten Stammdaten in der Regel nicht nur in einem, sondern mehreren und unterschiedlichen Systemen zu finden sind, potenziert sich das Problem. Denn diese unterschiedlichen Stammdaten aus unterschiedlichen Systemen m\u00fcssten vor der Konvertierung erst harmonisiert werden, was wiederum die Abh\u00e4ngigkeiten verhindern. Der Teufelskreis ist perfekt. Insgesamt aber ist der damit verbundene Aufwand sowohl f\u00fcr die Fachabteilungen als auch die IT praktisch nicht zu rechtfertigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fehlende Ressourcen und Kompetenz<\/h3>\n\n\n\n<p>SAP-Bestandskunden, die in einem klassischen Brownfield-Szenario nach dem Umstieg auf S\/4 dennoch den Versuch unternehmen, wenigstens ihre Stammdaten zu bereinigen, m\u00fcssen ihre Fachanwender daf\u00fcr einspannen. Doch Vorsicht: Gehen wir davon aus, dass ein Fachanwender f\u00fcr die Pr\u00fcfung und Bereinigung eines Stammdatensatzes zehn Minuten ben\u00f6tigt, so muss das Unternehmen bei einem Stammdatenbestand von 500.000 einzelnen Datens\u00e4tzen unter der Annahme eines Achtstundentags \u00fcber 10.000 Arbeitstage daf\u00fcr einplanen. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich diese Aufgabe auf viele Schultern verteilen. Dennoch ist der damit verbundene Aufwand erheblich. Ob diese Versuche einer manuellen Datenbereinigung allerdings von Erfolg gekr\u00f6nt sein werden, steht buchst\u00e4blich in den Sternen. Denn die Problematik der Verkn\u00fcpfung verschiedener Datenarten untereinander und mit den Systemen besteht nicht nur in den Quellsystemen, sondern genauso in den Zielsystemen. Das Problem zu l\u00f6sen ist technisch dort ebenfalls kaum m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Bewegungsdaten sieht es nicht viel besser aus. Die ERP-Landschaften sind bei den gro\u00dfen SAP-Bestandskunden im deutschsprachigen Raum \u00fcber die vergangenen zehn bis zwanzig Jahre gewachsen. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Unternehmen den Datenbestand des gesamten zur\u00fcckliegenden Jahres in S\/4 zur Weiterverarbeitung ben\u00f6tigen, konvertieren sie bei einem Brownfield-Ansatz folglich 90 bis 95 Prozent an Daten v\u00f6llig umsonst. Hinzu kommt: Dieses Erbe stellt f\u00fcr das neue System eine erdr\u00fcckende Altlast dar, die enorme Rechen- und Speicherressourcen bindet, trotzdem zu schlechten Laufzeiten f\u00fchrt und den Wartungs- sowie Betriebsaufwand speziell bei Updates oder Upgrades stark in die H\u00f6he treibt. Insgesamt entf\u00e4llt damit die Grundlage f\u00fcr die Optimierung der Datenqualit\u00e4t einerseits und die Modernisierung der Prozesse andererseits fast vollst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Greenfield-Dilemma<\/h3>\n\n\n\n<p>Demgegen\u00fcber weist Greenfield zwar unbestreitbare Vorteile auf. Gerade Unternehmen mit einer sehr heterogenen Systemlandschaft und gro\u00dfen Datenbest\u00e4nden profitieren davon, wenn sie zum Beispiel ihr Gesch\u00e4ftsmodell komplett umkrempeln und fast wie ein Start-up neu beginnen. Oder wenn sie ihre Strukturen und Abl\u00e4ufe grundlegend von einer zentralen zu einer dezentralen Organisation umbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch hier ist nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt. Zwar locken Best-Practice-Ans\u00e4tze, die eine weitgehende Standardisierung versprechen. Doch viele SAP-Bestandskunden f\u00fcrchten diese auch, droht damit doch die Entwertung der hohen Investitionen, die in den ma\u00dfgeschneiderten Auspr\u00e4gungen der Altsysteme inklusive kundenspezifischer Entwicklungen und der daraus resultierenden optimierten Prozesse stecken. Schlie\u00dflich haben SAP-Bestandskunden diese Investitionen get\u00e4tigt, um sich einzigartige Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Der Aufwand, diese in der neuen Softwaregeneration nachzubauen, ist gewaltig. Auch hier rechnet sich der Business Case in der Regel nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Alternative dazu w\u00e4re bei Greenfield, lediglich die offenen Posten und Stammdaten zu \u00fcbernehmen. Doch das f\u00fchrt unternehmensintern sehr oft zu einem massiven Akzeptanzproblem. Denn die Anwender auf allen Ebenen bis hinauf zum CFO wollen aus gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden einfachen Zugriff auf s\u00e4mtliche Legacy-Informationen, und dies zu zwei Bedingungen: Sie wollen aus \u201eihrer\u201c Oberfl\u00e4che heraus darauf zugreifen und nicht zwischen verschiedenen L\u00f6sungen hin- und herspringen. Au\u00dferdem sollen die Legacy-<br>Informationen genauso aussehen, als ob sie sie im neuen System erstellt h\u00e4tten. Beide Bedingungen sprechen im Grunde wieder f\u00fcr einen Brownfield-Ansatz, den die CIOs und ihre Managementkolleginnen und -kollegen zugunsten von Ver\u00e4nderungen und Innovationen am liebsten vermeiden wollen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Selective Data Transition<\/h3>\n\n\n\n<p>Zwischen Braun und Gr\u00fcn haben sich in puncto Transformation mittlerweile die verschiedensten Farbabstufungen etabliert. Diesen allen gemein ist jedoch die Tatsache, dass nur ein Teil der Legacy-Daten transformiert und in die neue Welt \u00fcbernommen wird. Im Prinzip ist dieser Ansatz richtig, um den Aufwand sowohl mit der Transformation als auch der Migration zu senken. Au\u00dferdem bietet er grunds\u00e4tzlich die Flexibilit\u00e4t, in einer Art Kombination von Brownfield und Greenfield das zuk\u00fcnftige System unabh\u00e4ngig von Stamm- und Bewegungsdaten zu optimieren. Die selektive Daten\u00fcbernahme ist sicher f\u00fcr diejenigen SAP-Bestandskunden mit einer gro\u00dfen Systemlandschaft das Richtige, die trotz Anpassungen weitgehend auf Kontinuit\u00e4t setzen und die neue Landschaft zu einem Gro\u00dfteil auf den Vorg\u00e4ngersystemen aufbauen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: Die Fachabteilungen wollen auch im neuen System alle historischen Daten sehen und darauf zugreifen k\u00f6nnen. Und sie haben recht damit! Noch nie haben die Unternehmen den teilweise jahrzehntelangen Zugriff auf ihre historischen Informationen mehr ben\u00f6tigt als heute. Die Digitalisierung bringt es mit sich, dass Angebote immer st\u00e4rker aus Produkten, erg\u00e4nzenden Services und Wartungsdienstleistungen bestehen. Solche komplexen Angebote haben Lebenszyklen zwischen zehn und f\u00fcnfzig Jahren. Historische Informationen, auch wenn sie bereits viele Jahre zur\u00fcckliegen und im Tagesgesch\u00e4ft nicht mehr ver\u00e4ndert werden, erhalten damit f\u00fcr die Produktentwicklung und die kontinuierliche Optimierung der Angebote und ihrer Qualit\u00e4t auf Basis von Datenanalysen dieselbe Relevanz wie die operativen Informationen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Migration vs. Transformation<\/h3>\n\n\n\n<p>Doch von der Warte der f\u00fcr die SAP-Transformation zust\u00e4ndigen Projektverantwortlichen aus betrachtet ist dieser Wunsch \u2013 Migration \u2013 der Fachabteilungen unerf\u00fcllbar. Mehr als die \u00dcbernahme der Daten aus den letzten zwei oder drei Jahren ist nicht drin, um sich die Flexibilit\u00e4t zu bewahren, das neue System wenigstens teilweise anzupassen und zu optimieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch selbst wenn sich die IT gegen das Business durchsetzt, erweist sich die selektive Daten\u00fcbernahme in vielen F\u00e4llen als suboptimal: Erstens funktioniert dieser Ansatz vor allem dann, wenn Quell- und Zielsystem sehr \u00e4hnlich sind, also wenn er zum Beispiel zwischen der neuesten ECC-Version (Business Suite 7) und S\/4 angewandt wird. Zweitens k\u00f6nnen die Werkzeuge zur selektiven Datentransformation, die auf Tabellenebene arbeiten, das Risiko von Inkonsistenzen mit sich bringen. Wer kann schon garantieren, dass das unter anderem direkte tabellenorientierte Laden der Datens\u00e4tze in 100.000 Tabellen und mehr im Fall von gro\u00dfen SAP-Umgebungen fehlerfrei verl\u00e4uft?<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar l\u00e4sst sich dieses Risiko mit einem sehr hohen Testaufwand eind\u00e4mmen. Aber auch das hilft in der Regel nur eingeschr\u00e4nkt bei der Bereinigung der Daten, um deren Qualit\u00e4t f\u00fcr die neue Systemwelt zu optimieren. Dementsprechend stehen den SAP-Bestandskunden auch nur geringe M\u00f6glichkeiten offen, f\u00fcr eine harmonisierte Datenbasis zu sorgen, die sich sowohl aus Daten aus den SAP-Legacy-Systemen als auch aus Drittsystemen speist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine Harmonisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Harmonisierungsm\u00f6glichkeit ist aber eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, das Ziel eines datengesteuerten Unternehmens zu verwirklichen \u2013 ganz zu schweigen davon, dass beim Ansatz der selektiven Daten\u00fcbernahme analog zu Brownfield ein Wechsel in die Public Cloud oder auch der (Teil-)Wechsel in ein System eines Drittherstellers nur sehr eingeschr\u00e4nkt m\u00f6glich ist. Dass die Daten und ihre Abh\u00e4ngigkeiten die grunds\u00e4tzliche Herausforderung beim SAP-Generationswechsel darstellen, ist eine Erkenntnis, die sich in der SAP-Community gerade Bahn bricht. Was k\u00f6nnen SAP-Bestandskunden also tun? K\u00f6nnen sie sich wirklich nur zwischen den Nachteilen der verschiedenen Ans\u00e4tze entscheiden? Ideal w\u00e4re nat\u00fcrlich ein Transformationsweg, der technisch so unkompliziert ist wie der Brownfield-Ansatz, aber so flexibel wie die Greenfield-<br>Methode, bei der die Unternehmen alte Z\u00f6pfe abschneiden, neue Gesch\u00e4ftsprozesse und -modelle implementieren und nur Stammdaten in bester Qualit\u00e4t ins neue System \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Aber geht das \u00fcberhaupt?<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">One-Click-Transformation<\/h3>\n\n\n\n<p>Ja, es gibt eine nachhaltige L\u00f6sung, die nicht nur alte Probleme l\u00f6st, sondern auch neue Wege er\u00f6ffnet. Voraussetzung ist jedoch, dass die Transformation auf Applikationsebene unabh\u00e4ngig von der Daten-ebene erfolgt. Zu diesem Zweck m\u00fcssen sich s\u00e4mtliche Legacy-Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext vollst\u00e4ndig, unver\u00e4ndert und vor allem effizient und schnell herausl\u00f6sen und auf eine eigene Plattform \u00fcberf\u00fchren lassen. Danach haben die SAP-Bestandskunden freie Wahl, ob sie \u00e0 la Brownfield ihre bisherige Applikationsumgebung mit allen bestehenden Gesch\u00e4ftsobjekten, Anpassungen und Eigenentwicklungen \u00fcber das Conversion Tool in die neue S\/4-Welt mitnehmen wollen oder \u00e0 la Greenfield ganz neu auf der gr\u00fcnen Wiese starten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber passiert mit den Daten? Ganz grunds\u00e4tzlich: Es w\u00e4re viel besser, von historischen als von Legacy-Daten zu sprechen, weil Letzteres in den meisten Ohren so klingen d\u00fcrfte, als k\u00f6nnte man sie in einem Archiv irgendwo verstauen und langsam verstauben lassen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Willkommen in der Welt von Big Data und Analytics, auf die das datengesteuerte Unternehmen geradezu lebensnotwendig angewiesen ist!<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Alles datengesteuert<\/h3>\n\n\n\n<p>Zu diesem Zweck muss sich derjenige Teil der Informationen aus den Legacy-Systemen, die auch in S\/4 Hana ben\u00f6tigt werden, auf einer separaten Plattform nach gesch\u00e4ftlichen Kriterien herausfiltern, bereinigen, um Daten aus Drittsystemen anreichern und optimieren lassen. W\u00e4hrend von den Bewegungsdaten nach der Optimierung in der Regel nur noch f\u00fcnf bis zehn Prozent nach S\/4 transformiert und migriert werden m\u00fcssen, reduziert sich die Menge der Stammdaten auf gesch\u00e4tzte zwanzig Prozent, die dann ebenfalls in optimaler Qualit\u00e4t \u00fcber Standardwerkzeuge wie das Migration Cockpit der SAP \u00fcbernommen werden. All das muss naturgem\u00e4\u00df weitgehend automatisiert erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig muss diese Plattform in der Lage sein, die historischen Daten in der S\/4-Welt \u00fcber SAP GUI oder Fiori so anzuzeigen, als ob sie dort entstanden w\u00e4ren. Diese On-the-Fly-Transformation \u00fcber das Verfahren des Technical Structure Mapping \u2013 nat\u00fcrlich ohne die urspr\u00fcngliche Struktur der historischen Daten auf der Plattform selbst zu ver\u00e4ndern \u2013 muss ebenfalls automatisch erfolgen. Dieser Automatisierungsgrad von der Datenextraktion bis zur Anzeige in der neuen Umgebung ist der Wesenskern einer One-Click-Transformation.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"390\" title=\"Transformation: neu und radikal einfach\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik.jpg\" alt=\"Transformation: neu und radikal einfach\" class=\"wp-image-112291\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik-768x374.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik-100x49.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik-480x234.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik-640x312.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Transformation-Grafik-720x351.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>On-the-Fly-Transformation: Zugriff auf historische Daten direkt aus der SAP-Transaktion heraus<\/em>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Technical Structure Mapping<\/h3>\n\n\n\n<p>Obwohl dem Ansatz der selektiven Daten\u00fcbernahme nicht un\u00e4hnlich, weist die One-Click-Transformation entscheidende zus\u00e4tzliche Vorteile auf: S\u00e4mtliche Informationen \u2013 historische wie operative \u2013 lassen sich bereinigen, mit Daten aus Drittquellen einfach anreichern und f\u00fcr Big-Data- und Analytics-Szenarien optimal aufbereiten. Dies gilt im \u00dcbrigen nicht nur f\u00fcr die Bewegungs-, sondern auch f\u00fcr s\u00e4mtliche Stammdaten einschlie\u00dflich der f\u00fcr die digitale Transformation so wichtigen Kunden-, Lieferanten- und Artikel- sowie Materialst\u00e4mme.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem folgt die Entscheidung, welche Informationen aus dem bisherigen Datenbestand transformiert und nach S\/4 Hana migriert werden sollen, flexibel nach den jeweils gesch\u00e4ftlich relevanten Kriterien der Kunden. Anstatt also zum Beispiel s\u00e4mtliche Daten der letzten drei Jahre zu \u00fcbernehmen, k\u00f6nnen sich SAP-Bestandskunden bewusst nur f\u00fcr die Transformation und Migration der offenen Auftr\u00e4ge und Stammdaten zu Kunden und Lieferanten entscheiden, mit denen sie in laufenden Gesch\u00e4ftsbeziehungen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch der CFO l\u00e4sst sich in diesem Szenario durchaus bes\u00e4nftigen. Denn wenn CFOs und Fachabteilungen argumentieren und ihre IT-Kollegen bisweilen damit nerven, sie ben\u00f6tigten s\u00e4mtliche Altdaten im neuen System, dann liegt hier ein Missverst\u00e4ndnis vor: Was sie in Wahrheit ben\u00f6tigen, sind nicht die historischen Daten im neuen System, sondern \u201enur\u201c den Zugriff darauf aus der Oberfl\u00e4che von SAP S\/4. Mit dem One-Click-Transformation-Ansatz geht das problemlos. Die Nutzer merken, wenn sie auf historische Daten zugreifen, gar nicht, dass diese nicht in der Hana-Datenbank aufbewahrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sauberer und transparenter Datenbestand f\u00fcr den Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft, eine massive Reduktion der zu transformierenden und zu migrierenden Daten und deren \u00dcbernahme mit den Standardwerkzeugen der SAP sind nur einige der Vorteile dieses Ansatzes. Hinzu kommen: Nach der \u00dcbernahme der historischen Informationen auf die separate Plattform lassen sich die Legacy-Systeme und -Applikationen komplett stilllegen. Dadurch entfallen in der Regel 80 Prozent der Betriebskosten. Der Zeit- und Kostenaufwand f\u00fcr die eigentliche Datenfilterung, -transformation und -migration sinkt um die H\u00e4lfte. Der Kern der daf\u00fcr notwendigen Softwareplattform wurde bereits in mehr als 2000 Projekten weltweit genutzt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Continuous Improvement<\/h3>\n\n\n\n<p>Da sich die neu in der S\/4-Welt hinzukommenden Daten kontinuierlich auf die Plattform \u00fcberspielen lassen, bleiben die neue Umgebung und insbesondere die In-memory-Computing-Datenbank Hana dauerhaft schlank. Das Einsparpotenzial, das durch dieses kontinuierliche Rightsizing erreicht werden kann, d\u00fcrfte \u00fcber den gesamten Lebenszyklus der neuen Umgebung hinweg bei 25 Prozent und mehr liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch ein entscheidender Punkt: Auch denjenigen Kunden, die sich f\u00fcr die klassischen Ans\u00e4tze Brownfield, Greenfield und Selective Data Transition entschieden und bereits erste Ma\u00dfnahmen ergriffen haben, kann die One-Click-Transformation helfen. Denn sie erg\u00e4nzt diese Verfahren um ihre spezifischen Vorteile, angefangen mit dem Identifizieren und Designen von Filterregeln \u00fcber die Historisierung, Aufbereitung und Harmonisierung der Daten bis zu ihrer Integration in SAP S\/4. Au\u00dferdem erm\u00f6glicht sie die komplette Stilllegung der Legacy-Systeme, entsprechende Betriebskosteneinsparungen inklusive.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"414\" title=\"Transformation: neu und radikal einfach\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800.jpg\" alt=\"Transformation: neu und radikal einfach\" class=\"wp-image-112283\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800-768x397.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800-100x52.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800-480x248.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800-640x331.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Folie1_final_800-720x373.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption><em>Alle Wege f\u00fchren \u00fcber den Application Layer: Automatisierte Datenextraktion im Turbogang, automatisierte Bereinigung und Harmonisierung der Daten und automatisierte Transformation der Daten f\u00fcr die Anzeige in SAP S\/4 Hana zeichnen die One-Click-Transformation aus.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Revisionssicher inkl. Legacy<\/h3>\n\n\n\n<p>Bei all dem darf die Rechtssicherheit nicht vergessen werden. S\u00e4mtliche historischen Daten und Dokumente liegen auf der Plattform revisionssicher ab. Zudem bietet eine Plattform, die den Ansatz der One-Click-<br>Transformation unterst\u00fctzt, die M\u00f6glichkeit, die gespeicherten Informationen bis auf die Ebene des einzelnen Datensatzes oder Dokuments hinunter \u00fcber deren gesamten Lebenszyklus hinweg bis zur rechtssicheren L\u00f6schung nach Ablauf der geltenden Aufbewahrungsfristen zu bewirtschaften. Damit lassen sich auch die gestiegenen rechtlichen Anforderungen wie zum Beispiel die gezielten L\u00f6schvorschriften der euro-p\u00e4ischen Datenschutz-Grundverordnung -(DSGVO) erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Ansatz der One-Click-Transformation zeichnet insbesondere aus, die historischen Daten konsequent und kontinuierlich von den operativen zu trennen. Auch die konsequente Trennung zwischen Daten und Algorithmen d\u00fcrfte seinesgleichen im Markt suchen. So l\u00e4sst sich das grunds\u00e4tzliche Probleme der beschriebenen Abh\u00e4ngigkeiten l\u00f6sen. Aber auch die massiven Einsparungen bei den Transformations- und Betriebskosten sowie den Aufwendungen f\u00fcr die Datenbereinigung und -harmonisierung sind bei Weitem nicht alles. Denn zus\u00e4tzlich konserviert sozusagen die Plattform, die diesen Ansatz unterst\u00fctzt, das Transformationswissen und stellt es dauerhaft bereit: f\u00fcr den Zugriff auf die historischen Daten aus SAP S\/4 heraus, f\u00fcr den Zugriff auf historische Daten aus Non-SAP-Systemen und die Bereitstellung dieser Daten f\u00fcr Drittanwendungen wie zum Beispiel Analytics-L\u00f6sungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Daten\u00fcbernahme auf eine separate und moderne Plattform tr\u00e4gt im \u00dcbrigen auch zu mehr Sicherheit bei, weil sich diese Plattform im Gegensatz zu manchem Legacy-System auch in Zukunft patchen l\u00e4sst. Denn viele Legacy-Systeme m\u00fcssen auf alten Software-Releases betrieben werden und brauchen somit auch in der Regel veraltete Betriebssysteme und Datenbanken. F\u00fcr diese stellen die Hersteller aber in vielen F\u00e4llen gar keine Sicherheitspatches mehr zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem kann eine solche Plattform als digitaler Speicher f\u00fcr gesch\u00e4ftsrelevante Daten und ihren Kontext dienen, die in SaaS- und sonstigen Cloudl\u00f6sungen entstehen, bei denen die Rechte an diesen Daten aber nicht bei den Unternehmen, sondern den Anbietern dieser L\u00f6sungen liegen \u2013 damit der Zugriff auf diese Daten auch nach K\u00fcndigung der Abonnements erhalten bleibt. Schlie\u00dflich legt eine solche Plattform die Grundlage f\u00fcr IoT-Szenarien oder digitale Zwillinge von Produkten, Maschinen und Anlagen, Geb\u00e4uden etc., die \u2013 angereichert mit Betriebsdaten \u2013 deren Herstellung, Betrieb, Unterhalt und Management entscheidend verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">One-Click in die Data Fabric<\/h3>\n\n\n\n<p>All das wird m\u00f6glich, weil eine solche Plattform historische Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext, aber unabh\u00e4ngig von ihren Ursprungssystemen aufbewahrt. Die gro\u00dfe Zahl der gescheiterten Projekte zu Data Lakes, in denen der Gesch\u00e4ftskontext fehlt, zeigt, dass dieser Plattformansatz weit besser auch die k\u00fcnftigen Anforderungen in Sachen unternehmensweites Datenmanagement zu meistern hilft. Dadurch kommen die SAP-Bestandskunden dem von Analysten empfohlenen Ziel einer Data Fabric ein gutes St\u00fcck n\u00e4her. Eine rechtssichere Plattform f\u00fcr das Lebenszyklusmanagement von Unternehmensinformationen aus SAP- und Non-SAP-Systemen ist die Grundlage f\u00fcr die zum Patent angemeldete One-Click-Transformation auf SAP S\/4 Hana und das datengesteuerte Unternehmen. Die Plattform daf\u00fcr hei\u00dft JiVS IMP und kommt vom Schweizer Anbieter Data Migration International.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/2203_dmi_web.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/2203_dmi_web.pdf\">Artikel als PDF zum Download<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/dms\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" title=\"Transformation: neu und radikal einfach\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\" class=\"wp-image-54460\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in den kommenden Jahren nicht mit der Transformation auf S\/4 beginnt, hat verloren. 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