{"id":112158,"date":"2022-02-24T08:10:00","date_gmt":"2022-02-24T07:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=112158"},"modified":"2022-05-01T09:55:31","modified_gmt":"2022-05-01T07:55:31","slug":"run-simple-and-rise-with-what","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/run-simple-and-rise-with-what\/","title":{"rendered":"Run simple and rise with &#8211; what?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die allj\u00e4hrliche Bilanzpressekonferenz Ende Januar dieses Jahres begann SAP-Chef Christian Klein mit viel Schwung: <em>\u201eWas f\u00fcr einen Unterschied ein Jahr machen kann. SAP hat ihr Wachstum in der Cloud deutlich beschleunigt, Rise with SAP ist ein Riesenerfolg und ich bin wirklich stolz auf die starke Mentalit\u00e4t und die Teamarbeit unseres Vorstands und des gesamten Unternehmens.\u201c<\/em> Pfeifen im Walde?<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erkl\u00e4rungsansatz auf Wikipedia: Statt sich der Bedrohung zu stellen oder die Gefahr zu umgehen, versucht sich die Person durch das Pfeifen einer Melodie Mut zu machen. Und es droht Gefahr f\u00fcr SAP. Auf die aktuelle Diskussion, ob Hana und S\/4 noch zeitgem\u00e4\u00df sind, gibt es weder von SAP noch vom Anwenderverein DSAG eine Antwort. Die digitale Transformation hat die Entwicklungszyklen bei den IT-Anbietern stark beschleunigt. Die guten Ideen einer In-memory-Computing-Datenbank und eines SAP-Business-7-Nachfolgers waren innovativ und kamen zum richtigen Zeitpunkt, aber mittlerweile ist Hana \u00fcber zehn und S\/4 \u00fcber f\u00fcnf Jahre alt \u2013 eine Ewigkeit in der schnelllebigen IT-Szene.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-2769361560\"><div id=\"great-3435963828\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Im besten Fall ist die S\/4-Conversion 2027 abgeschlossen. Zu vermuten ist jedoch, dass es 2030 und dar\u00fcber hinaus dauern wird, bis alle SAP-Bestandskunden auf S\/4 Hana produktiv sind. Dann aber ist die Frage \u201eWie zeitgem\u00e4\u00df sind Hana und S\/4?\u201c mehr als gerechtfertigt und die Antwort l\u00e4sst sich vorwegnehmen: Jenseits von 2030 sind die Datenbank Hana und das ERP-System S\/4 nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df. Betriebswirtschaftlich ist jedes SAP-System von R\/3 bis S\/4 noch immer das Ma\u00df der Dinge in der ERP-Welt. Viele Gesch\u00e4ftsprozesse aus ERP\/ECC 6.0 und S\/4 sind zum Standard geworden. Wer seine Aufbau- und Ablauforganisation mittels IT abbilden will, steht mit ECC und AnyDB sowie S\/4 und Hana auf der sicheren Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Sorgen und Kritik gibt es bez\u00fcglich der angewendeten Informationstechnik in der Cloud und On-prem. Eine Technologief\u00fchrerschaft speziell im Bereich des Cloud Computing wollen nur wenige der SAP zubilligen. \u00c4hnlich verl\u00e4uft die Diskussion \u00fcber die aktuelle Benutzeroberfl\u00e4che. Eine Pr\u00e4sentation eines aktuellen S\/4-Systems ist oft weniger erfolgreich, wenn Mitbewerber wie UiPath, Salesforce, ServiceNow oder Workday mitspielen. Die meisten Mitbewerber haben die ansprechendere Oberfl\u00e4che. Hingegen gewinnt SAP fast immer, wenn es um die Backoffice-Funktionen, die Compliance, den Umfang der Gesch\u00e4ftsprozesse, die betriebswirtschaftlichen Abl\u00e4ufe und Governance geht. Eine f\u00fcnfzigj\u00e4hrige Erfahrung im Bereich ERP und Betriebswirtschaft ist noch immer einzigartig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"technik-versus-prozesse\">Technik versus Prozesse<\/h3>\n\n\n\n<p>Christian Klein hat es in der Bilanzpressekonferenz richtig formuliert: <em>\u201eUm wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, brauchen Kunden mehr als nur eine technische Implementierung. Sie m\u00fcssen Gesch\u00e4ftsprozesse \u00e4ndern und eine Standardisierung ebendieser anstreben. Deshalb verlassen sich viele unserer Kunden auf Rise with SAP.\u201c<\/em> Der Erfolg in der SAP-Community ist aber \u00fcberschaubar, wie eine Studie des Anwendervereins DSAG aus dem vergangenen Sommer zeigt: Das Angebot von Rise halten nur zw\u00f6lf Prozent der DSAG-Mitglieder f\u00fcr eher bis sehr werthaltig und 39 Prozent sind der Meinung, Rise sei nicht sehr bzw. gar nicht werthaltig. Somit ziehen nur zehn Prozent der DSAG-Mitglieder ein Rise-Engagement auch tats\u00e4chlich in Betracht.<\/p>\n\n\n\n<p>DSAG-Fachvorst\u00e4ndin Transformation Christine Tussing meinte bei der Pr\u00e4sentation der Studie: <em>\u201eSAP muss den Mehrwert und das damit verbundene Transformationspotenzial von Rise with SAP noch viel deutlicher vermitteln. Denn nur wer diesen Wertbeitrag als Bestandteil seiner Unternehmenstransformation erkennt, wird den Weg auch mit Rise with SAP gestalten.\u201c<\/em> Wo nun Christian Klein im vergangenen Jahr seinen Riesenerfolg mit Rise sieht, bleibt ungel\u00f6st, gegen\u00fcber Finanzanalysten erkl\u00e4rt er aber: <em>\u201eUm wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, brauchen Kunden mehr als nur eine technische Migration in die Cloud. Der schwierigste Teil der Transformation besteht nicht nur in der Implementierung neuer Technik, sondern auch in der \u00c4nderung langj\u00e4hriger Gesch\u00e4ftsmodelle und der Standardisierung von Gesch\u00e4ftsprozessen. Viele Kunden haben Rise mit SAP als ein einzigartiges Angebot entdeckt, das ihnen eine ganzheitliche Unternehmenstransformation erm\u00f6glicht. Rise ist eine Reise, auf der die SAP noch n\u00e4her an ihre Kunden heranr\u00fcckt, um ihnen drei wichtige Vorteile zu bieten: die Neugestaltung von Gesch\u00e4ftsprozessen, eine Cloud-Migration und kontinuierliche Innovation. Mit Rise wollen wir nicht nur eine technische Umstellung der bestehenden IT-Landschaften erreichen. Wir wollen unseren Kunden helfen, die Komplexit\u00e4t bestehender Systemlandschaften zu beseitigen und zu einem modularen und integrierten ERP-System in der Public Cloud zu wechseln.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>SAP hat in den vergangenen Jahren viele und gute Cloud-Systeme aufgekauft. Stellenweise wurde die Integration in den ERP-Kern vernachl\u00e4ssigt. Aktuell stellt sich die Frage, wie diese Integration zeitgem\u00e4\u00df erfolgen k\u00f6nnte. SAP-Chef Christian Klein ist sehr bem\u00fcht und betont immer wieder seine Erfolge bei der Konsolidierung der zahlreichen Cloud-Systeme, die sein Vorg\u00e4nger Bill McDermott angeschafft hat. Das dominierende Thema der vergangenen Jahre war die Integration der SAP\u2019schen Innovation auf einen gemeinsamen Standard. Das Vorhaben ist weit gediehen und zeigt mittelm\u00e4\u00dfige Erfolge, dennoch muss die Frage gestattet sein: Ist es noch zeitgem\u00e4\u00df? <\/p>\n\n\n\n<p>Die Informatik selbst besch\u00e4ftigt sich seit vielen Jahren mit Microservices und Containern, um gro\u00dfe monolithische IT-Architekturen verwaltbar zu gestalten. Letztendlich geht es um das Management von komplexen ERP-Landschaften. Die digitale Transformation erweitert das Themenspektrum kontinuierlich, sodass zu bef\u00fcrchten ist, Christian Klein kommt mit seinen Bem\u00fchungen f\u00fcr eine finale Integration zu sp\u00e4t. Das Bem\u00fchen um Integration ist eine Sisyphusarbeit: Kaum ist A mit B integriert, kommt C ums Eck und der ganze Vorgang beginnt von Neuem. Eine Microservices-Architektur und eine Container-Verwaltung sind von Beginn an darauf ausgelegt, alles zu integrieren \u2013 komme, was da wolle! Und es werden noch viele Innovationen die SAP-Community treffen. Das Thema Container und Microservices gewinnt bei SAP somit weitere Aufmerksamkeit, dieses Jahr k\u00f6nnte die SAP-Community mit wichtigen Ank\u00fcndigungen \u00fcberrascht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"reise-in-die-cloud\">Reise in die Cloud<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Hoffnung stirbt zuletzt: Die Idee mit der Reise in die Cloud hat sich laut DSAG noch nicht erf\u00fcllt. Die Mehrheit der DSAG-Mitglieder setzt auch in Zukunft auf S\/4 Hana On-premises. Nur knapp die H\u00e4lfte der Befragten steht der Cloud positiv gegen\u00fcber, ein weiteres Viertel neutral. Die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen ergeben sich nach Aussage des Anwendervereins aktuell bei den Lizenzmodellen und -kosten. Weiter ausbauf\u00e4hig ist das Wissen um Rise with SAP. Nur 33 Prozent der DSAG-Mitglieder sind damit bereits vertraut und nur zehn Prozent halten es aktuell f\u00fcr wahrscheinlich, dass Rise with SAP f\u00fcr sie in Betracht kommt. Dennoch bleibt auch SAP-Finanzvorstand Luka Mucic bei der Behauptung, dass Rise ein Erfolg sei: <em>\u201eRise mit SAP ist ein gro\u00dfer Erfolg und hat wesentlich zu unseren hervorragenden Ergebnissen beigetragen. Wir haben nicht nur 1300 Kunden gewonnen, was deutlich \u00fcber unseren Erwartungen liegt, sondern auch eine hohe Adoptionsrate bei unseren gr\u00f6\u00dften Kunden festgestellt\u201c<\/em>, erkl\u00e4rte der CFO w\u00e4hrend der diesj\u00e4hrigen Bilanzpr\u00e4sentation.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eRise ist eine Reise, und die h\u00f6rt nicht am Point of Sale auf\u201c<\/em>, meinte Christian Klein w\u00e4hrend der SAP-Bilanzpressekonferenz. <em>\u201eDaher sind unsere Anreize viel st\u00e4rker auf Ver\u00e4nderungen, Time-to-Value und das Beratungsgesch\u00e4ft ausgerichtet, um unseren Mitarbeitern einen echten Anreiz zu geben, sich um den Kundenerfolg zu bem\u00fchen.\u201c<\/em> Um die Community zu \u00fcberzeugen, setzt&nbsp;SAP nicht nur auf die eigenen Mitarbeiter, sondern auch auf Partner wie IBM. Nun wurde bekannt, dass IBM als erster SAP-Partner Cloud-Infrastruktur und technische Managed Services im Rahmen des Angebots Rise bereitstellt. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jahr nach Ank\u00fcndigung von Rise with SAP gibt es nun einen SAP-Partner, der \u00fcber die Beratung hinaus der erste Partner ist, der den kompletten Stack von der technischen Basis (IBM Cloud) \u00fcber SAP-Migration und Anwendungsbetrieb bis hin zu SAP-Innovation abdecken kann. IBM wird im Rahmen dieser Kooperation Technologie und Beratungsservices bereitstellen, um Kunden sowohl in regulierten als auch in nicht regulierten Branchen den einfacheren Umstieg auf ein hybrides Cloud-Modell und die Verlagerung gesch\u00e4ftskritischer Workloads von SAP-L\u00f6sungen in die Cloud zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"cloud-only-what\">Cloud only \u2013 what?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu dem von Christian Klein und Luka Mucic herbeigesehnten \u201eCloud only\u201c vermutet IBM, dass immer mehr Kunden auf eine hybride Cloud-Strategie setzen. Um auch Workloads und Anwendungen, die das R\u00fcckgrat ihres Gesch\u00e4ftsbetriebs bilden, in die Cloud verlagern zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen SAP-Bestandskunden nach Meinung von IBM eine sichere und zuverl\u00e4ssige Cloud-Umgebung. Aktuell wurde die Premium Supplier Option von IBM f\u00fcr Rise with SAP vorgestellt. Sie gibt SAP-Bestandskunden Werkzeuge an die Hand, mit denen sie SAP-Software-Workloads aus ihrer On-prem-Umgebung schneller in die IBM Cloud migrieren k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Christian Klein ist \u00fcberzeugt und sagte das auch in der Bilanzpressekonferenz: <em>\u201eEin gro\u00dfer Teil unserer installierten Basis wird jetzt in die Cloud verlagert. Viele Kunden gehen mit uns, denn wenn man On-prem mit der Cloud vergleicht, haben die Kunden einfach nicht mehr die Zeit, alle sieben Jahre komplexe Upgrades durchzuf\u00fchren und ihre Systemlandschaften zu ver\u00e4ndern. Und nat\u00fcrlich setzen wir unsere Innovationen in der Cloud fort. Die Kunden wollen in die Cloud wechseln, sie wollen nicht zur\u00fcckbleiben.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der aktuellen Ank\u00fcndigung, dass IBM zum Premium Supplier wird, wird IBM k\u00fcnftig der erste Cloud-Anbieter sein, der Services f\u00fcr Infrastruktur, Gesch\u00e4ftstransformation und Anwendungsmanagement bereitstellt. Daf\u00fcr wurde das Programm \u201eBreakthrough with IBM for Rise with SAP\u201c vorgestellt. Das Portfolio aus L\u00f6sungen und Beratungsservices soll Unternehmen helfen, schneller auf eine S\/4-Cloud umzusteigen. <em>\u201e\u201aBreakthrough with IBM\u2018 ist eine ideale Erg\u00e4nzung unseres Angebots Rise with SAP, da es bei unseren Kunden die Voraussetzungen daf\u00fcr schafft, ihre Transformation in Angriff zu nehmen oder voranzubringen\u201c<\/em>, bekr\u00e4ftigte Brian Duffy, President of Cloud bei SAP. <em>\u201eEs untermauert zugleich den Mehrwert, den Kunden mit Rise with SAP verbinden, und erweitert die M\u00f6glichkeiten, die Rise Unternehmen bietet, die sich auf ihrem Weg in die Cloud befinden.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"end-to-end-aber-wie\">End-to-End, aber wie?<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eUnsere St\u00e4rke im Cloud-Gesch\u00e4ft ist offensichtlich\u201c, meinte Christian Klein zu Beginn dieses Jahres. \u201eImmer mehr Unternehmen entscheiden sich f\u00fcr SAP, um sich neu aufzustellen, stabile Lieferketten aufzubauen und sich auf dem Weg in die Cloud zu nachhaltigen Unternehmen zu entwickeln. Diese dynamische Entwicklung zeigt sich im gewaltigen Erfolg von Rise with SAP, unserem wichtigsten Cloud-Angebot, sowie im herausragenden Wachstum unseres ganzen Portfolios. Das beschleunigte Wachstum verspricht noch gr\u00f6\u00dfere M\u00f6glichkeiten in der Zukunft.\u201c Die M\u00f6glichkeiten in der Zukunft beruhen demnach auch weniger auf technischen Innovationen als auf einem Reengineering der Gesch\u00e4ftsprozesse \u2013 eine wesentliche Herausforderung der digitalen Transformation. Damit war es auch logisch, vor einem Jahr nicht nur das Konzept Rise anzuk\u00fcndigen, sondern auch das Berliner Start-up Signavio zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat Signavio einige Trends f\u00fcr dieses Jahr definiert, jedoch ohne explizit auf Rise einzugehen: Diese Trends spiegeln die zunehmend gesch\u00e4ftskritische Bedeutung des Prozessmanagements wider. Ob digitale Transformation, Covid-19 oder unterbrochene Lieferketten: Im vergangenen Jahr standen Unternehmen weltweit vor gro\u00dfen Herausforderungen. Nur wer sich auf Basis effizienter Prozessabl\u00e4ufe schnell an ver\u00e4nderte Markt- und Kundenanforderungen anpassen konnte, war auch erfolgreich in der neuen Normalit\u00e4t. Ein intelligentes Prozessmanagement war somit n\u00f6tiger denn je, meint man bei Signavio. Aus den negativen Erfahrungen des vergangenen Jahres ziehen viele Unternehmen nun verst\u00e4rkt die Konsequenzen. Dabei zeichnen sich nach Signavio folgende Entwicklungen beziehungsweise Notwendigkeiten ab, die vor allem den BPM-Bereich (Business Process Management) ver\u00e4ndern werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"495\" title=\"Run simple and rise with &#8211; what?\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x.jpg\" alt=\"Run simple and rise with &#8211; what?\" class=\"wp-image-112173\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x-768x475.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x-100x62.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x-480x297.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x-640x396.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/platzgummer_okt14_s11_800x-720x446.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"process-excellence-und-mining\">Process Excellence und Mining<\/h3>\n\n\n\n<p>Um langfristig erfolgreich zu sein, m\u00fcssen Unternehmen erkennen, dass Process Excellence die Basis f\u00fcr schnelle Reaktionszeiten ist. Nur so k\u00f6nnen Unternehmen Abl\u00e4ufe effizient an neue Bedingungen anpassen, Erkenntnisse kurzfristig in gesch\u00e4ftliche Verbesserungen umsetzen und die Zeit bis zur Markteinf\u00fchrung neuer Produkte drastisch verk\u00fcrzen. Damit wird Process Excellence zum wichtigsten Faktor f\u00fcr die Agilit\u00e4t eines Unternehmens in diesem und folgenden Jahren, was aber auch bedeuten wird, dass viele SAP-Bestandskunden \u00fcber den ERP-Tellerrand nach neuen L\u00f6sungen jenseits von SAP Ausschau halten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch vor zehn Jahren haben Prozessexperten haupts\u00e4chlich bestehende Prozesse optimiert, um sie schneller und kosteng\u00fcnstiger zu machen. Inzwischen stehen sie in Unternehmen an vorderster Front und gestalten aktiv die Zukunft. Als Experten f\u00fcr die Themen Ver\u00e4nderung und Flexibilit\u00e4t treiben sie vor allem die Reduzierung der Komplexit\u00e4t von Organisationen voran. Dabei sind Prozessfachleute in vielen Unternehmen oft in leitende Positionen aufger\u00fcckt. Die Bedeutung des Themas Prozesse zeigt sich auch im Erfolg des ehemaligen SAP-Partner Celonis aus M\u00fcnchen. Process Mining kann zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden, wenn auch das betriebswirtschaftliche und organisatorische Wissen vorhanden ist. Signavio ist daf\u00fcr eine Partnerschaft mit Scheer, dem Urgestein des BPM, Ende vergangenen Jahres eingegangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eKein Unternehmen kann ohne klar definierte und optimierte Gesch\u00e4ftsprozesse erfolgreich agieren. Die Notwendigkeit zur Transformation und zur flexiblen Anpassung an neue Kundenbed\u00fcrfnisse und ge\u00e4nderte Marktbedingungen kann kein Unternehmen mehr ignorieren\u201c<\/em>, erkl\u00e4rte Gero Decker, Co-General Manager, Business Process Intelligence, SAP, und Mitgr\u00fcnder von Signavio.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen IT-Trends sind sich die IT-Experten und SAP einig. W\u00e4hrend SAP aber ihre Bestandskunden in einen Closed Shop aus Hana und S\/4 f\u00fchren will, wollen viele IT-Anwender Flexibilit\u00e4t, Agilit\u00e4t und Transparenz. Die M\u00f6glichkeit, eine SAP-Integration \u00fcber Microservices und Container zu betreiben, wurde erw\u00e4hnt. Ein weiterer Schritt w\u00e4re die \u00d6ffnung zu Open Source, wie es etwa IBM mit Red Hat vorgemacht hat \u2013 dieser Schritt fehlt bei SAP. Seit Beginn dieses Jahres l\u00e4uft eine Diskussion zum Thema: Wie zeitgem\u00e4\u00df ist S\/4? Genauso muss nachgefragt werden: Wie innovativ ist Hana? Die SAP\u2019sche Datenbankplattform ist \u00fcber zehn Jahre alt und hat nur eine Runderneuerung durch Ex-SAP-Technikvorstand Bernd Leukert erlebt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"die-zukunft-von-s-4-und-hana\">Die Zukunft von S\/4 und Hana<\/h3>\n\n\n\n<p>Tatsache ist, dass es f\u00fcr Hana keine Community aus Entwicklern und Applikationen jenseits der ERP-Grenzen von SAP gibt. Eine Idee w\u00e4re, Hana als Open-Source-Software auf GitHub zu positionieren und zu hoffen, dass sich Interessierte finden, die eine inhaltliche Weiterentwicklung anstreben. Vorstellbar w\u00e4re ein Modell \u00e4hnlich Linux unter Verantwortung von Suse und Red Hat. In Kombination mit dem IBM-Unternehmen Red Hat w\u00e4re eine Standardisierung auf der IBM-Power-Plattform ein weiterer Mehrwert f\u00fcr die SAP-Community. Solange aber Hana das Markenzeichen \u201eS\/4 only\u201c tr\u00e4gt, wird es keine Fangemeinde f\u00fcr diese Datenbank geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese breite Open-Source-Unterst\u00fctzung f\u00fcr ein Kernelement der SAP\u2019schen ERP-Strategie w\u00e4re aber dringend notwendig. Fachkr\u00e4ftemangel, Innovationsdruck und Nachfragem\u00e4ngel sind nur Teile der zahlreichen Auswirkungen der aktuellen Pandemie. Ihre Folgen erfordern ein Umdenken, auch in der IT-Infrastruktur. Dabei sehen 74 Prozent der von Techconsult befragten Unternehmen, die individuelle Softwarel\u00f6sungen einsetzen, diesen Einsatz als Grund f\u00fcr ihren Erfolg \u2013 eine nun wieder aufkommende Diskussion zwischen Individualsoftware und Standardsoftware. Individuelle L\u00f6sungen bieten dabei nicht nur Innovationsspr\u00fcnge, sondern auch Wettbewerbsvorteile gegen\u00fcber den Mitbewerbern. Das Research- und Analystenhaus Techconsult hat untersucht, wie deutsche Unternehmen aktuell beim Einsatz von individuellen Softwarel\u00f6sungen aufgestellt sind und wie derartige L\u00f6sungen als Treiber neuartiger und innovativer Technologien eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wahl der passenden Software ist also enorm wichtig. Doch ob sich ein Betrieb f\u00fcr eine Standardsoftware entscheidet oder doch lieber selbst entwickelt, ist meist von den jeweiligen Anforderungen des Unternehmens abh\u00e4ngig. Mehr als jedes zweite Unternehmen entscheidet sich f\u00fcr die Entwicklung einer Individualsoftware. F\u00fcr SAP selbst w\u00fcrde auch darin eine enorme Chance liegen: Kaum ein geplagter CIO w\u00fcnscht sich eine R\u00fcckkehr zum Wildwuchs der Abap-Modifikationen, aber auf der SAP\u2019schen BTP, Business Technology Platform, lassen sich viele Sonderw\u00fcnsche erf\u00fcllen, wenn SAP das Thema Subscription und CPEA, Cloud Platform Enterprise Agreement, in den Griff bekommen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>SAP-Bestandskunden und auch der Anwenderverein DSAG sehen im Cloud-Ansatz der SAP mit dem teils teuren und komplexen Lizenzschema noch gro\u00dfe Herausforderungen. Bei SAP selbst sieht man die Sache offensichtlich anders: \u201eIch bin stolz darauf, dass unser Team ein herausragendes Jahr mit starken Ergebnissen erzielt hat, die unsere Erwartungen weit \u00fcbertreffen. Mit diesem Quartal haben wir das Jahr nach ohnehin bereits extrem starker Wachstumsdynamik im Cloud-Gesch\u00e4ft sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir sind \u00fcberzeugt, dass wir unser Wachstum des Current Cloud Backlog aus dem vierten Quartal in 2022 fortsetzen werden. Die Prognose f\u00fcr das Cloud-Gesch\u00e4ft im Jahr 2022 spiegelt eine weitere Beschleunigung wider, w\u00e4hrend wir gro\u00dfe Fortschritte machen, unsere mittelfristigen Zielsetzungen zu erreichen\u201c, erkl\u00e4rte Luka Mucic, CFO der SAP.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"666\" title=\"Run simple and rise with &#8211; what?\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800.jpg\" alt=\"Luca Mucic, SAP\" class=\"wp-image-111885\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800.jpg 800w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800-768x639.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800-100x83.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800-480x400.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800-640x533.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/luka-mucic-sap-800-720x599.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Luka Mucic, <em>Finanzvorstand, S<\/em>AP<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-stackable-spacer stk-block-spacer stk--no-padding stk-block stk-c451fbb\" data-block-id=\"c451fbb\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/2203_e_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Run simple and rise with &#8211; what?\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SAP-Chef Christian Klein hat sich vor einem Jahr zu Wort gemeldet: Rise with SAP! 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