{"id":111728,"date":"2022-03-09T08:00:00","date_gmt":"2022-03-09T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=111728"},"modified":"2025-04-22T13:16:46","modified_gmt":"2025-04-22T11:16:46","slug":"schneller-einstieg-in-die-digitale-fertigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/schneller-einstieg-in-die-digitale-fertigung\/","title":{"rendered":"Schneller Einstieg in die digitale Fertigung"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele kleinere und mittelgro\u00dfe Industriebetriebe wickeln kaufm\u00e4nnische Prozesse in einer ERP-Software von SAP (Business Suite 7 oder S\/4 Hana) und logistische in einer Logistik- und JIS-Plattform bereits effizient ab. Um das Potenzial auszusch\u00f6pfen, das die digitale Transformation und Industrie 4.0 bieten, ist aber auch eine klare Sicht auf das aktuelle Fertigungsgeschehen n\u00f6tig. Die schafft ein Manufacturing-Execution-System (MES), das Informationen aus einzelnen Datenquellen in der Produktion als zentrale \u201eDrehscheibe\u201c zusammenf\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Einsatz solcher Systeme ist im industriellen Mittelstand wenig verbreitet. Dort scheut man die lange Einf\u00fchrungsdauer eines \u201eklassischen\u201c MES und die damit verbundenen Kosten, die steigen, sollte sich die Inbetriebnahme durch zahlreiche Anpassungen und Change Requests verz\u00f6gern. Hinzu kommt, dass die Bedienbarkeit und der Funktionsumfang herk\u00f6mmlicher MES oft nicht den Bed\u00fcrfnissen der Anwender entsprechen.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-1105983406\"><div id=\"great-1883354746\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Viele Mittelst\u00e4ndler erfassen ihre Produktdaten (Fertig-, Gut-, Ausschussmenge, Durchlauf- und Taktzeit), Prozessdaten (Stand-, Betriebs-, Produktions- und R\u00fcstzeit, geplante oder ungeplante Stillst\u00e4nde) und Qualit\u00e4tsmeldungen noch immer dezentral in CSV- und Excel-Dateien, eigenentwickelten L\u00f6sungen, zum Teil sogar auf Papier. Die T\u00fccken einer derart inhomogenen Datenbasis sind bekannt: Es fehlt die Transparenz \u00fcber den Herstellungsprozess, ein l\u00fcckenloses Tracking und Tracing ist nahezu unm\u00f6glich und zentrale Fragen nach dem Optimierungspotenzial der Durchlaufzeiten oder zur Anlageneffizienz lassen sich nicht oder nicht pr\u00e4zise beantworten. Auch der Einsatz spezieller Apps zur Abbildung der Produktionsprozesse ist keine Option. Er birgt die Gefahr eines Wildwuchses an Apps und Schnittstellen, was die IT-Landschaft aufbl\u00e4ht, die Betriebskosten erh\u00f6ht und die in der Regel personell unterbesetzte und ausgelastete interne IT zus\u00e4tzlich belastet. <\/p>\n\n\n\n<p>Den Ausweg aus diesem Dilemma weist ein modernes, schlankes, intuitives und webbasiertes MES, das den schnellen und kosteng\u00fcnstigen Einstieg in die digitale Fertigung und das Tracking und Tracing erm\u00f6glicht. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass es alle Fertigungslinien und Arbeitsstationen als digitalen Zwilling abbildet und so Shopfloor-Prozesse und Produktionslogik eins zu eins widerspiegelt. Genauso wichtig ist, dass Fachanwender und Prozessingenieure ohne spezielles IT-Wissen ihre Prozess- und Produktionsparameter nach dem Low-Code-\/No-Code-Ansatz in Eigenregie konfigurieren k\u00f6nnen. Das wie auch der Roll-out ohne fremde Hilfe sind ein echter Mehrwert, denn es entlastet die interne IT und die Kosten f\u00fcr externe IT-Berater entfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsch\u00e4tzbaren Nutzen bietet auch eine konsequent nach dem UX-Design gestaltete Oberfl\u00e4che, die den End-User dialoggest\u00fctzt und sicher durch alle Prozess-, Konfigurations- und Administrationsschritte f\u00fchrt und so Arbeitsabl\u00e4ufe beschleunigt und Fehleingaben verhindert. Soll-Ist-Vergleiche von Prozessparametern in Echtzeit, das digitale Durchf\u00fchren und Best\u00e4tigen von Pr\u00fcfanweisungen und die automatische Verriegelung der Fertigung bei einem Fehler sind weitere Pluspunkte. Im besten Fall verf\u00fcgt das MES \u00fcber Funktionen zur Analyse der Ist-Prozessparameter und l\u00f6st direkt Alarm bei einer Abweichung oder St\u00f6rung an einer Maschine oder Arbeitsstation aus, sodass die Wartung oder Instandhaltung umgehend veranlasst werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Das MES sollte dar\u00fcber hinaus vom Anbieter kontinuierlich weiterentwickelt werden, Schnittstellenstandards wie OPC UA zur digitalen Vernetzung der Produktion und den MQTT-Standard f\u00fcr IoT-Szenarien unterst\u00fctzen sowie die einfache Anbindung an SAP-Software und eine Logistik- und JIS-Plattform via Rest-APIs erlauben. L\u00e4sst es sich zudem flexibel skalieren und in der Cloud (Private oder Public), hybrid oder on-premises betreiben, ist der Weg frei f\u00fcr eine digitale Produktion und eine Smart Factory.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der schnelle, kosteng\u00fcnstige Einstieg in die digitale Fertigung und die l\u00fcckenlose Traceability sind f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Fertiger gesch\u00e4ftskritisch. Ein schlankes MES mit UX-Design, das der User selbst konfigurieren kann, macht das m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"author":2513,"featured_media":2829,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"pmpro_default_level":"","footnotes":""},"categories":[20,40330],"tags":[367,40347,4820,15732],"coauthors":[40365],"class_list":["post-111728","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-industrie-4-0","category-mag-22-02","tag-industrie-4-0","tag-mag-22-02","tag-mes","tag-wsw-software","pmpro-has-access"],"acf":[],"featured_image_urls_v2":{"full":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"thumbnail":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-150x150.jpg",150,150,true],"medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",400,172,false],"medium_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-768x331.jpg",768,331,true],"large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"image-100":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-100x43.jpg",100,43,true],"image-480":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-480x207.jpg",480,207,true],"image-640":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-640x276.jpg",640,276,true],"image-720":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-720x310.jpg",720,310,true],"image-960":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-960x414.jpg",960,414,true],"image-1168":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"image-1440":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"image-1920":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"1536x1536":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"2048x2048":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"trp-custom-language-flag":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",18,8,false],"bricks_large_16x9":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"bricks_large":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"bricks_large_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",1000,431,false],"bricks_medium":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",600,259,false],"bricks_medium_square":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0.jpg",600,259,false],"profile_24":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-24x24.jpg",24,24,true],"profile_48":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-48x48.jpg",48,48,true],"profile_96":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-96x96.jpg",96,96,true],"profile_150":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-150x150.jpg",150,150,true],"profile_300":["https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Industrie4.0-300x300.jpg",300,300,true]},"post_excerpt_stackable_v2":"<p>Der schnelle, kosteng\u00fcnstige Einstieg in die digitale Fertigung und die l\u00fcckenlose Traceability sind f\u00fcr mittelst\u00e4ndische Fertiger gesch\u00e4ftskritisch. 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