{"id":111076,"date":"2022-01-26T15:58:00","date_gmt":"2022-01-26T14:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=111076"},"modified":"2022-05-01T09:55:37","modified_gmt":"2022-05-01T07:55:37","slug":"transformation-und-datendaemmerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/transformation-und-datendaemmerung\/","title":{"rendered":"Transformation und Datend\u00e4mmerung"},"content":{"rendered":"\n<p>DMI stellt hierf\u00fcr eine system- und applikationsunabh\u00e4ngige Plattform bereit, mit der sich der gesamte Lebenszyklus dieser Informationen bis zur rechtssicheren L\u00f6schung managen l\u00e4sst. Sie hei\u00dft JiVS IMP, wobei IMP f\u00fcr Information Management Platform steht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-welche-vorteile-bietet-ihr-ansatz-einer-separaten-datenschicht-fur-die-transformation-auf-s-4-konkret\"><strong>E-3:<\/strong> Welche Vorteile bietet Ihr Ansatz einer separaten Datenschicht f\u00fcr die Transformation auf S\/4 konkret?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Thomas Failer:<\/strong> Beginnen wir beim Ziel der SAP-Manager, die Transformation als technisches Projekt zu gestalten. SAP-Bestandskunden d\u00fcrften in der neuen S\/4-Welt nur rund zehn Prozent des Datenbestands f\u00fcr die Bearbeitung ben\u00f6tigen, nur etwa die H\u00e4lfte der Gesch\u00e4ftsobjekte und etwa 20 Prozent der bisherigen Belegarten. Von dem, was \u00fcbrigbleibt, sollten sich 90 Prozent bis 95 Prozent mit den Standardwerkzeugen der SAP wie dem Conversion Tool oder Migration Cockpit in die neue Welt \u00fcberf\u00fchren lassen. Das sollte den Aufwand f\u00fcr Transformation und Migration insgesamt um die H\u00e4lfte senken. Auch der Bedarf an externen Beratern d\u00fcrfte dadurch massiv sinken. Das kommt dem Ziel eines technischen Projekts sehr, sehr nahe.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-3300324847\"><div id=\"great-3183065015\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-umgekehrt-durften-das-die-sap-nutzer-aber-gar-nicht-goutieren\"><strong>E-3:<\/strong> Umgekehrt d\u00fcrften das die SAP-Nutzer aber gar nicht goutieren?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Das ist ja das Sch\u00f6ne an einer separaten, aber kontextbewussten Datenschicht f\u00fcr historische Informationen. Da die Daten zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext zu jeder Zeit und vollst\u00e4ndig im Zugriff sind, spielt es keine Rolle mehr, dass sie nicht in S\/4 Hana, sondern au\u00dferhalb liegen. Ist der Zugriff zus\u00e4tzlich in die Benutzeroberfl\u00e4che der Anwender, ob SAP GUI oder SAP Fiori, integriert, k\u00f6nnen sich die Nutzer die historischen Informationen anzeigen lassen, als w\u00e4ren diese in SAP S\/4 entstanden. Sie merken den Unterschied gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-zugriff-bedeutet-aber-zunachsteinmal-status-quo-nicht-veranderung-oder-innovation\"><strong>E-3:<\/strong> Zugriff bedeutet aber zun\u00e4chst<br>einmal Status quo, nicht Ver\u00e4nderung oder Innovation?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Das stimmt, aber dadurch, dass der Ansatz einer separaten Datenschicht das Reisegep\u00e4ck massiv verkleinert, k\u00f6nnen die Topmanager viel leichter Ver\u00e4nderungen vornehmen und die digitale Zukunft dynamisch gestalten, ohne auf Altlasten R\u00fccksicht nehmen zu m\u00fcssen. Auf unserer Plattform zum Beispiel l\u00e4sst sich genau derjenige Teil der Informationen selektieren, transformieren und migrieren, den die Anwender tats\u00e4chlich in der S\/4-Umgebung ben\u00f6tigen. Somit ist allen Interessengruppen gedient. Das ist aber nicht der einzige Vorteil.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-welche-gibt-es-noch\"><strong>E-3:<\/strong> Welche gibt es noch?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Durch die Herausl\u00f6sung der Altdaten und das Kappen der Verbindung zur alten Struktur bietet sich die Chance, die historischen Daten zu bereinigen, aber eben nur den Teil davon, den das Unternehmen weiterhin bearbeitet. Ich denke hier zum Beispiel an Daten zu Lieferanten, mit denen das Unternehmen aktuell Gesch\u00e4fte macht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-daruber-hinaus-gibt-es-aber-noch-die-aufsichtsbehorden-und-revisoren-was-halten-die-von-ihrem-ansatz\"><strong>E-3:<\/strong> Dar\u00fcber hinaus gibt es aber noch die Aufsichtsbeh\u00f6rden und Revisoren. Was halten die von Ihrem Ansatz?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Wenn f\u00fcr zertifizierte Revisionssicherheit gesorgt ist, dann sind sie sehr zufrieden damit. Denn dann l\u00e4sst sich Rechtssicherheit herstellen. Die besteht seit der europ\u00e4ischen Datenschutz-Grundverordnung im \u00dcbrigen nicht mehr nur darin, nachweisen zu k\u00f6nnen, dass aufbewahrungspflichtige Inhalte f\u00fcr den vorgeschriebenen Zeitraum ohne \u00c4nderungen abgelegt werden. Vielmehr sind Auskunfts- und L\u00f6schpflichten hinzugekommen, sodass die Unternehmen in der Lage sein m\u00fcssen, ihre Informationen bis auf die Ebene des einzelnen Datensatzes und Einzelbelegs hinunter zu bewirtschaften, bis sie sie l\u00f6schen d\u00fcrfen. Dieses Lebenszyklusmanagement ist aber bei vielen Altsystemen technisch gar nicht oder nur unter sehr hohem Aufwand m\u00f6glich. Es ist kein Wunder, dass laut einer Capgemini-Studie nur 28 Prozent der Unternehmen die Vorschriften der EU-DSGVO erf\u00fcllen. Denn daf\u00fcr ist ein neuer Ansatz n\u00f6tig. Er besteht darin, die historischen Informationen zu 100 Prozent ohne \u00c4nderungen an ihrer Struktur auf einer eigenen Datenschicht aufzubewahren und zu managen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-bietet-dmi-auch-hierfur-eine-losung\">E-3: Bietet DMI auch hierf\u00fcr eine L\u00f6sung?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Ja, wenn der Ansatz richtig umgesetzt wird. Das bedeutet, dass die separate Datenschicht f\u00fcr historische Informationen entsprechende Funktionalit\u00e4ten bereitstellen muss. Tut sie das wie unsere Plattform, k\u00f6nnen SAP-Bestandskunden ihre Legacy-Systeme und -Anwendungen komplett stilllegen. Das f\u00fchrt nach Aussage unserer Kunden zu einer Senkung der Betriebskosten von 80 Prozent und mehr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-sind-das-nicht-alles-einmaleffekte-gleicht-eine-solche-datenschicht-langfristig-nicht-doch-eher-einem-archiv\"><strong>E-3:<\/strong> Sind das nicht alles Einmaleffekte? Gleicht eine solche Datenschicht langfristig nicht doch eher einem Archiv?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Sie sprechen damit einen ganz entscheidenden Punkt an. Eine system- und applikationsunabh\u00e4ngige, aber kontextbewusste Datenschicht verdient in der Tat nur diesen Namen, wenn sie dynamisch angelegt ist, nicht statisch. Das bedeutet zum Beispiel, die Daten, die operativ nicht mehr weiterverarbeitet werden, kontinuierlich auf diese Schicht zu verschieben. Das h\u00e4lt die im Vergleich zu g\u00fcnstigen Speichermedien immer noch teure In-Memory-Datenbank Hana dauerhaft schlank. Wir gehen davon aus, dass sich allein dadurch die Gesamtbetriebskosten von SAP S\/4 Hana \u00fcber den gesamten Lebenszyklus um ein Viertel senken lassen. Dies gilt umso mehr, wenn man die ADK-Problematik ber\u00fccksichtigt, mit der sich die Verantwortlichen zunehmend besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-worin-besteht-diese-problematik\"><strong>E-3:<\/strong> Worin besteht diese Problematik?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> SAP-Bestandskunden l\u00f6sen das Problem mit einer stark wachsenden Online-Datenbank in der Regel dadurch, dass sie Altbelege und -daten in ADK-Archive verschieben. M\u00fcssen sie zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt Altdokumente oder -daten l\u00f6schen, dann funktioniert das gar nicht auf der Ebene des Archivs. Das bedeutet, sie m\u00fcssten diese Informationen wieder in die Applikation hochladen, l\u00f6schen und wieder archivieren. F\u00fcr solche F\u00e4lle, wie sie etwa die DSGVO vorsieht, wurden diese Archive jedoch nie gebaut. Eine separate Datenschicht, in der 100 Prozent der historischen Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext lagern, kennt dieses Problem hingegen nicht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-allerdings-sprechen-wir-immer-noch-von-einer-datenschicht-fur-sap-nicht-wahr\"><strong>E-3:<\/strong> Allerdings sprechen wir immer noch von einer Datenschicht f\u00fcr SAP, nicht wahr?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Gut, dass Sie das ansprechen. Die separate Datenebene muss system- und applikationsunabh\u00e4ngig konzipiert sein. Offenheit ist daher ein weiteres grunds\u00e4tzliches Merkmal dieser kontextbewussten Datenebene. Mehr noch: Sie ist sogar eine Grundbedingung f\u00fcr das digitale Unternehmen. Denn das digitale Unternehmen ist grunds\u00e4tzlich und in allen Bereichen datengesteuert. Das bedeutet, dass die Unternehmen nicht nur die operativen, sondern auch ihre historischen Informationen in diese Steuerung und die damit einhergehende Analyse einbeziehen m\u00fcssen. Das erm\u00f6glicht einerseits eine weit gr\u00f6\u00dfere Anzahl und H\u00e4ufigkeit an Datenzugriffen und setzt andererseits eine grundlegende Offenheit gegen\u00fcber Drittl\u00f6sungen durch die Unterst\u00fctzung von Standards wie zum Beispiel JDBC und Webservices voraus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-das-bedeutet-dass-nicht-samtliche-daten-teil-dieser-datenschicht-werden-mussen\"><strong>E-3:<\/strong> Das bedeutet, dass nicht s\u00e4mtliche Daten Teil dieser Datenschicht werden m\u00fcssen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Doch, das sollten sie auf jeden Fall. Aber sie m\u00fcssen nicht in ein und demselben Speicher liegen, auch wenn das f\u00fcr historische Informationen am meisten Sinn hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-warum\"><strong>E-3:<\/strong> Warum?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Harmonisierung ist hier das Schl\u00fcsselwort. Und Harmonisierung beginnt mit der Konsolidierung der Systeme, Applikationen und Rechenzentren. Der Umstieg auf SAP S\/4 l\u00e4sst sich dazu nutzen, von 50 oder mehr auf unterschiedliche Standorte verteilten ERP-Anwendungen auf nur noch ein SAP-System der neuesten Generation zu verschlanken. Die historischen Informationen legen die Unternehmen dabei auf einer zentralen Plattform ab.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-wo-liegt-der-unterschied-zu-einem-zentralen-archiv\"><strong>E-3:<\/strong> Wo liegt der Unterschied zu einem zentralen Archiv?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Archive speichern ohne Gesch\u00e4ftskontext, eine zentrale Plattform als Kern einer unternehmensweiten Datenschicht l\u00f6st die Daten aus ihren Ursprungssystemen zusammen mit ihrem Kontext heraus. Dann lassen sich diejenigen Daten herausfiltern, die im neuen System als Teil offener Vorg\u00e4nge weiterverarbeitet werden m\u00fcssen. Und nur diese m\u00fcssen die Unternehmen transformieren und migrieren. \u00dcber die daraus folgenden Zeit- und Kostenvorteile haben wir bereits gesprochen. Aber eine solche Plattform vermag noch viel mehr.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-was-genau\"><strong>E-3:<\/strong> Was genau?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Ich m\u00f6chte hier insbesondere die virtuelle Harmonisierung der Stammdaten nennen. Dadurch l\u00e4sst sich eine Stammdatenstruktur erstellen, die derjenigen in den f\u00fchrenden operativen Systemen entspricht, ob SAP S\/4 oder speziellen Analytics-L\u00f6sungen. Erst dadurch entsteht eine Rundumsicht auf s\u00e4mtliche Gesch\u00e4ftsobjekte wie Kunden oder Lieferanten, weil aus Anwendersicht die Trennung zwischen historischen und operativen Daten aufgehoben ist und die Unterschiede in den Datenstrukturen, die aus unterschiedlichen Softwaregenerationen und Herstellerformaten herr\u00fchren, beseitigt sind. Es ist fast ironisch: Erst die saubere Trennung der Schichten erlaubt diese harmonisierte Zusammenschau, diese 360-Grad-Sicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" title=\"Transformation und datend\u00e4mmerung\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/DataMigration-Failer-800x600-1.jpg\" alt=\"DataMigrationInternation-Thomas-Failer\" class=\"wp-image-111081\"\/><figcaption><em>Thomas Failer ist in erster Linie Vision\u00e4r und Manager von ERP-Daten, was weit \u00fcber die Grenzen der SAP-Community hinaus Bedeutung hat.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-wenn-die-historischen-daten-vollstandig-und-korrekt-waren\"><strong>E-3:<\/strong> Wenn die historischen Daten vollst\u00e4ndig und korrekt waren \u2026<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Genau. Deshalb muss eine solche Plattform die M\u00f6glichkeit bieten, die Datenqualit\u00e4t zu optimieren. Das bedeutet, dass sie Funktionalit\u00e4ten zur Fehleridentifizierung und -behebung bereitzustellen hat. Dubletten und falsche Datens\u00e4tze m\u00fcssen sich ebenso beseitigen lassen wie die M\u00f6glichkeit bestehen muss, unvollst\u00e4ndige Datens\u00e4tze zu vervollst\u00e4ndigen. Das digitale und intelligente Unternehmen, das durch neue Softwaregenerationen und die grundlegende Modernisierung der IT zum Greifen nahe ist, ist auf absolut zuverl\u00e4ssige Daten angewiesen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-was-raten-sie-deshalb-sap-bestandskunden-die-ihre-s-4-transformation-2022-in-angriff-nehmen-wollen\"><strong>E-3:<\/strong> Was raten Sie deshalb SAP-Bestandskunden, die ihre S\/4-Transformation 2022 in Angriff nehmen wollen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Ich rate ihnen zu zwei Dingen: Die Transformation auf die neue Softwaregeneration aus Walldorf ist DIE gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Datenharmonisierung, die sich am einfachsten, kosteng\u00fcnstigsten und wirkungsvollsten erreichen l\u00e4sst, wenn sie vor dem Umstieg auf SAP S\/4 erfolgt. Dar\u00fcber hinaus sollte die Transformation mit dem Aufbau einer separaten, aber kontextbewussten Datenschicht verbunden sein. Ideale Basis dieses Gewebes ist eine zentrale Plattform f\u00fcr das Management des Lebenszyklus von historischen Informationen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-aber-kostet-das-nicht-viel-zu-viel-zeit\"><strong>E-3:<\/strong> Aber kostet das nicht viel zu viel Zeit?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Es spart enorm Zeit und nat\u00fcrlich auch sehr viel Geld. Deshalb ist neben Rechtssicherheit und Offenheit eine weitere zentrale Eigenschaft einer kontextbewussten Datenschicht auf Basis einer zen-tralen Plattform f\u00fcr Informationsmanagement der hohe Grad an Automatisierung. Die strukturierten und unstrukturierten Informationen m\u00fcssen sich auf Knopfdruck und im Turbogang aus den Legacy-Systemen und den damit verbundenen Archiven herausl\u00f6sen lassen. Ermittlung des Reduktionspotenzials der zu transformierenden Daten, Optimierung der Datenqualit\u00e4t, dynamische virtuelle Stammdatenharmonisierung, das sind Bereiche, die hochgradig automatisiert sein m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-letzter-einwand-ist-das-nicht-zukunftsmusik-der-trend-zur-data-fabric-wie-gartner-das-nennt-ist-doch-noch-keine-losung\"><strong>E-3:<\/strong> Letzter Einwand: Ist das nicht Zukunftsmusik? Der Trend zur Data Fabric, wie Gartner das nennt, ist doch noch keine L\u00f6sung.<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Failer:<\/strong> Dass es besser ist, Daten aus Legacy-Systemen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext herauszul\u00f6sen und in einer eigenen Umgebung zu managen, wurde mir schon in den 1990er-Jahren beim Generationswechsel von R\/2 auf R\/3 klar. Was als L\u00f6sung zur Stilllegung von Altsystemen begann, ist heute eine umfassende Plattform f\u00fcr das Management des Lebenszyklus von Informationen, von der Stilllegung der -Legacy-Systeme \u00fcber die Separierung der operativen von den historischen Informationen und die Optimierung der Datenqualit\u00e4t bis hin zu Migration und Transformation. Sie verf\u00fcgt \u00fcber alle genannten Eigenschaften und hilft, die aus \u00fcber 2000 erfolgreichen Projekten weltweit belegten Vorteile zu erreichen. Unsere Plattform JiVS IMP legt schon heute den Grundstein f\u00fcr eine kontextbewusste Datenschicht in den Unternehmen. Mithilfe von JiVS IMP k\u00f6nnen SAP-Bestandskunden das S\/4-Zeitalter innerhalb von Monaten einl\u00e4uten. 2022 wird nicht nur das Jahr der Transformation, sondern auch der Datend\u00e4mmerung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"e-3-danke-fur-das-gesprach\"><strong>E-3: <\/strong>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/dms\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Transformation und datend\u00e4mmerung\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\" class=\"wp-image-54460\" width=\"660\" height=\"73\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/2202_e_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Transformation und datend\u00e4mmerung\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DMI tritt an, die Transformation auf SAP S\/4 Hana radikal zu vereinfachen. 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