{"id":111063,"date":"2022-01-26T16:00:00","date_gmt":"2022-01-26T15:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=111063"},"modified":"2022-05-01T09:55:34","modified_gmt":"2022-05-01T07:55:34","slug":"data-conversion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/data-conversion\/","title":{"rendered":"Data Conversion"},"content":{"rendered":"\n<p>Der aktuelle Releasewechsel, von SAP vorerst Conversion betitelt, wird langsam, aber gewaltig in der globalen IT-Szene seine Spuren hinterlassen. Was dieses Jahr beginnt, wird 2025 seinen H\u00f6hepunkt erreichen. Die neue Conversion wird nachhaltig, weil alle ERP-Daten davon betroffen sein werden \u2013 somit geht diese \u201eData Conversion\u201c weit \u00fcber die Grenzen der SAP-Community hinaus. SAP wird diesen Meilenstein nicht allein bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Data Lakes sind gescheiterte Versuche aus der Vergangenheit. \u00c4hnlich dem Metaverse von Facebook-Gr\u00fcnder Mark Zuckerberg wird es einen neuen Metaraum f\u00fcr Daten geben. Die Analysten von Gartner haben mit den Begriffen Data Fabric und Composability bereits den Weg vorgegeben. Data Migration International, DMI, aus der Schweiz ist am besten Weg, mit JiVS das singul\u00e4re Werkzeug f\u00fcr diese Data Conversion zu werden.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-2650778071\"><div id=\"great-3534082911\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p><em>\u201eDer Erfolg digitaler Unternehmen h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich von der Modernisierung ihrer IT ab\u201c<\/em>, postuliert DMI-Gr\u00fcnder und CEO Thomas Failer gleich zu Beginn seines Gespr\u00e4chs mit dem E-3 Magazin. <em>\u201eInsbesondere kommt es dabei auf die saubere Trennung der verschiedenen Schichten im Technologie-Stack an, angefangen von der Ebene der Hardware bis hinauf zur Darstellungs- und Nutzungsebene, neudeutsch Experience Layer. Nur wenn die Schichten sauber getrennt sind, lassen sie sich unabh\u00e4ngig voneinander managen und betreiben. Das bringt eine weit h\u00f6here Flexibilit\u00e4t. Silos l\u00f6sen sich auf, w\u00e4hrend sich die einzelnen Teile der verschiedenen Schichten besser miteinander kombinieren und wiederverwenden lassen. Diese Trennung ist aus meiner pers\u00f6nlichen Sicht eine wesentliche Voraussetzung daf\u00fcr, was Gartner eine Composable Business Architecture nennt. Damit ist ein Unternehmen jederzeit in der Lage, seine Ressourcen flexibel an sich ver\u00e4ndernde Bedingungen anzupassen und neu zusammenzusetzen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Notwendigkeit einer digitalen Transformation hat SAP folgerichtig bereits vor vielen Jahren erkannt. Der ERP-Weltmarktf\u00fchrer war aber durch seine R\/3-Vergangenheit zu sehr auf Algorithmen konzentriert \u2013 Gesch\u00e4ftsprozesse in Abap programmiert. Sehr wohl wurde bei SAP erkannt, dass ein neues ERP auch eine innovative Datenplattform braucht: Es entstand die In-memory-Computing-Datenbank Hana. Einen wesentlichen Schwerpunkt legte SAP auf die Verschlankung des Systems selbst: Neue Algorithmen wurden programmiert und zahlreiche Abap-Tabellen eliminiert. Der Composability wurde zu wenig Beachtung geschenkt und das Gartner-Konzept Data Fabric mit dem SAP\u2019schen Data Hub schlecht customizet. Eine sinnvolle Trennung, Orchestrierung und Harmonisierung von Layern im Technologie-Stack wurden durch ein ungl\u00fcckseliges Junktimieren von S\/4 und Hana konterkariert.<\/p>\n\n\n\n<p>Den ERP-Daten selbst wurde nur bedingt Bedeutung beigemessen: Das Projekt Data Hub war schlecht aufgesetzt und scheiterte. Frustriert verlie\u00dfen zahlreiche Experten den ERP-Konzern. Mit Hana hat SAP eine sehr interessante Datenplattform f\u00fcr das operative Management von ERP-Daten geschaffen, aber dieses Konzept greift zu kurz. Im SAP-Universum fehlt die ganzheitliche Sichtweise auf die Unternehmensdaten in einem B2B2C-Umfeld. Hierbei hat SAP-Partner DMI den gr\u00f6\u00dferen Horizont, einen sehr weiten Blick in die Zukunft und damit das wesentlich bessere Konzept f\u00fcr die anstehende Data Conversion.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eDie Chancen \u00fcberwiegen die Risiken\u201c<\/em>, meint Thomas Failer zur anstehenden Transformation bei den SAP-Bestandskunden. \u201eDie Transformation auf SAP S\/4 Hana stellt eine einmalige Gelegenheit dar, die eigene IT grundlegend zu modernisieren, also das bereits genannte Schichtenmodell einzuf\u00fchren, das sauber zwischen den einzelnen Ebenen trennt. Das Vorbild ist hier die Cloud, und zwar von der Infrastruktur bis hinauf zu Betrieb und Management cloudnativer Applikationen und Services, die eher spezifische Aufgaben bew\u00e4ltigen und sich immer wieder neu miteinander kombinieren und wiederverwenden lassen. Es ist diese neue Art, IT bereitzustellen, zu betreiben und zu nutzen, welche die Cloud auszeichnet. Das ist unabh\u00e4ngig von der Frage zu betrachten, wo diese moderne Art der IT implementiert und betrieben wird. Dieser Ort kann genauso gut im eigenen Rechenzentrum sein. Insofern ist die SAP mit ihrer neuen Softwaregeneration tats\u00e4chlich eine Cloud-Company, unabh\u00e4ngig davon, ob die Investoren und Anleger das bereits verinnerlicht haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"datenhoheit-entscheidet\">Datenhoheit entscheidet<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Mehrwert eines jeden IT-Systems \u2013 ERP, SCM, HCM, CRM \u2013 liegt in den Daten, somit steht auch die Data Conversion im Zentrum aller weiterf\u00fchrenden \u00dcberlegungen. Was plant demnach DMI in den kommenden Monaten, um die Unternehmen in dieser Transformation noch besser zu unterst\u00fctzen? <\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Failer: <em>\u201eVereinfachung, Automatisierung, Integration \u2013 das sind die wichtigsten Punkte auf unserer Roadmap. Wir haben schon bald einige Ank\u00fcndigungen zu spannenden Neuerungen auf Basis unseres Produkts JiVS IMP zu machen, die wir in einer der kommenden Ausgaben des E-3 Magazins im Detail vorstellen werden. Damit die SAP-Bestandskunden noch einfacher und schneller in der neuen SAP-Welt ankommen und ihre digitale Transformation beschleunigen und optimieren k\u00f6nnen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Modernisierung einher geht die einmalige Chance, Inventur zu machen und aufzur\u00e4umen. Die aktuellen SAP-Systeme laufen seit 20 Jahren und mehr, wurden immer wieder angepasst, migriert und weiterentwickelt. <em>\u201eStellen Sie sich vor, wie viele Buchungskreise, Werke, Gesch\u00e4ftsobjekte und Daten in einem zuk\u00fcnftigen S\/4 nicht mehr bearbeitet und ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen\u201c<\/em>, gibt DMI-CEO Failer zu bedenken. \u201eWir gehen davon aus und unsere Erfahrungen mit Kunden zeigen es, dass wir hier in der Regel von 90 Prozent der Daten und 50 Prozent der Businessobjekte sprechen, die sich anders als bislang bewirtschaften lassen, also au\u00dferhalb von SAP. Selbst -Herakles k\u00f6nnte den Augiasstall nicht besser ausmisten! Essenziell aber ist hier die Unterscheidung zwischen Verarbeiten und Brauchen. Denn gebraucht werden historische Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext nat\u00fcrlich auch weiterhin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"holistische-datensicht\">Holistische Datensicht<\/h3>\n\n\n\n<p>Daten m\u00fcssen und d\u00fcrfen teilweise nicht mehr ver\u00e4ndert werden. Von Nutzen sind sie trotzdem weiterhin und dies angesichts der Analysem\u00f6glichkeiten in einem durchwegs digitalisierten Unternehmen mehr denn je. <em>\u201eErst durch die klare Trennung der Schichten, von der ich gesprochen habe, k\u00f6nnen SAP-Bestandskunden von ihren Informationen und den Erkenntnissen, die sie aus deren Analyse ziehen, in vollem Umfang profitieren\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Thomas Failer und erg\u00e4nzt: <em>\u201eAlle wissen um den Wert von Daten. Aber zeigen Sie mir ein Big-Data- oder Analytics-Projekt, dem es gelungen w\u00e4re, alle Daten, also auch und gerade die historischen, aus den Silos und Archiven herauszuholen und deren Wertsch\u00f6pfungspotenzial zu erschlie\u00dfen. Es wird viel mehr dar\u00fcber geredet, als dass die Verantwortlichen tats\u00e4chlich in diese Richtung konsequent und mit Nachdruck planen und handeln.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Umfrage der IG SAP aus der Schweiz erscheint besonders aufschlussreich: Demnach wissen CIOs, dass Daten wichtig sind, aber nur f\u00fcnf Prozent k\u00fcmmern sich tats\u00e4chlich darum. F\u00fcr den Studienleiter Peter Hartmann von der IG SAP Schweiz ist es eine Tatsache, dass der in Rise with SAP enthaltene Ansatz einer gesamtheitlichen Sicht auf Gesch\u00e4ftsprozesse, Daten und Technologien bereits in vielen IT\/SAP-Bereichen in den Unternehmen etabliert ist. Da kann ein integriertes Zusammenspiel mit SAP positiv erscheinen. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber DMI-CEO Failer beobachtet, dass viele Big-Data-Projekte, vielleicht sogar die meisten, versandet sind, wenn von einzelnen Anwendungsf\u00e4llen wie Predictive Maintenance abgesehen wird, die aber weitgehend -au\u00dferhalb der ERP-Landschaft stattfinden. <em>\u201eSie m\u00fcndeten in der Regel in Projekte, in denen sogenannte Data Lakes eingerichtet wurden\u201c<\/em>, analysiert Failer und pr\u00e4zisiert: <em>\u201eAber da ein zentraler Datenspeicher allein aus gesch\u00e4ftlicher Sicht keinen oder nur geringen Nutzen stiftet, ist den vollmundigen Ank\u00fcndigungen nur wenig gefolgt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Aus DMI-Sicht ist es vollkommen klar: Daten, ob strukturiert oder unstrukturiert, brauchen einen Kontext, damit sie eine Bedeutung haben. Erst dann l\u00e4sst sich entscheiden, ob diese Bedeutung gesch\u00e4fts-relevant ist oder nicht. Dazu Thomas Failer: <em>\u201eWegen der Dimension der Bedeutung h\u00e4ngt der Erfolg jeder Art von Big-Data- oder Analytics-Projekten davon ab, dass die Datenverantwortlichen von Anfang an mit im Boot sind. Dazu z\u00e4hlen Datenwissenschaftler genauso wie Fachanwender, die diese Daten erzeugen und bearbeiten. Und nat\u00fcrlich m\u00fcssen die CIOs Sponsoren dieser Projekte sein und die Gesamtverantwortung tragen. Mit anderen Worten: Auf organisatorischer Ebene m\u00fcssen diese Projekte ganzheitlich betrachtet, geplant und umgesetzt werden. Das ist umso wichtiger, als Projektteams und Datenverantwortliche dazu neigen, in Silos zu denken.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"globale-datentransformation\">Globale Datentransformation<\/h3>\n\n\n\n<p>Transformationsprojekte im Green-, Brown- oder Bluefield-Stil sind ins Stocken geraten. Es ergibt sich folgendes Bild: SAP-Bestandskunden suchen nach personellen und fachlichen Ressourcen, die am Markt fehlen. Sie suchen nach L\u00f6sungen, um die Altsysteme m\u00f6glichst weit zur\u00fcckzubauen, anstatt sie stillzulegen. Sie suchen nach Methoden, die historischen Daten zumindest zu einem gro\u00dfen Teil zu transformieren und in die neue Systemwelt zu migrieren, obwohl sie nur f\u00fcr den ungehinderten Zugriff darauf inklusive ihres Gesch\u00e4ftskontexts sorgen m\u00fcssen. <em>\u201eUnd sie beschr\u00e4nken die Projekte allein auf die SAP-Daten, anstatt von Anfang an auch die historischen Informationen aus Non-SAP-Systemen zu ber\u00fccksichtigen\u201c<\/em>, warnt DMI-Gr\u00fcnder Thomas Failer.<\/p>\n\n\n\n<p>Solange SAP-Bestandskunden davon ausgehen, dass der Kontext von Daten fest mit der Applikationsebene verwachsen ist, droht keine Gefahr. <em>\u201eEine separate Datenschicht f\u00fcr historische Informationen sollte einem Datengewebe gleichen. Darunter verstehe ich eine Art kunstvoll gewebten Stoff, der sich perfekt an den K\u00f6rper seines Tr\u00e4gers anschmiegt. Zudem lassen sich die verschiedenen F\u00e4den des Stoffs wieder l\u00f6sen und neu zusammenbinden, falls sich die Figur \u00e4ndern sollte. Die Passgenauigkeit bei gleichzeitiger Anpassbarkeit ist die St\u00e4rke einer separaten Datenschicht und damit das Gegenteil eines gordischen Knotens. Anders ausgedr\u00fcckt lebt eine separate Datenschicht, die einem Gewebe gleicht, nicht nur von den Daten selbst, sondern genauso von deren Kontext\u201c<\/em>, definiert Thomas Failer den Gartner-Begriff Data Fabric f\u00fcr die SAP-Community.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIntegration ist in der Tat ein wichtiger Aspekt, aber nicht der einzige\u201c, beschreibt Failer die aktuelle Situation. <em>\u201eDenn um Daten unternehmensweit f\u00fcr Analysen und breite Nutzerkreise zug\u00e4nglich zu machen, m\u00fcssen die Systeme, die sie beherbergen, miteinander verbunden werden. Und die Zahl der Verbindungen steigt exponentiell im Verh\u00e4ltnis zur Zahl der zu verbindenden Systeme. Deshalb spielt es vom Aufwand her betrachtet durchaus eine Rolle, wie viele Systeme miteinander integriert werden m\u00fcssen. Mit anderen Worten: Ja, Integrationsf\u00e4higkeit ist wichtig, aber mindestens ebenso entscheidend ist es, die Zahl der zu integrierenden Systeme zu verringern.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Aus rechtlichen Gr\u00fcnden k\u00f6nnen und d\u00fcrfen ERP-Anwender die Daten f\u00fcr definierte Zeitr\u00e4ume nicht \u00e4ndern. Eben weil es auf den Gesch\u00e4ftskontext ankommt, behalten die meisten SAP-Bestandskunden ihre Legacy-Systeme. Weder Finanzbeamte noch Revisoren erkennen Daten ohne Gesch\u00e4ftskontext als beweiskr\u00e4ftig an. Und um ihren Nutzen auch in der neuen Umgebung zu entfalten, m\u00fcssen die historischen Informationen transformiert werden, ob es sich nun um SAP- oder Non-SAP-Daten handelt. Thomas Failer betont: <em>\u201eCompliance und Gesch\u00e4ftsnutzen von historischen Daten \u2013 genau hier liegen doch die Gr\u00fcnde f\u00fcr die zeitaufw\u00e4ndigen, kostentreibenden und innovationsverz\u00f6gernden Transformationsprojekte, wenn sie nicht grunds\u00e4tzlich anders als bisher angegangen werden und die IT insgesamt nicht modernisiert wird.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWeder Data Lakes noch Integrationen allein l\u00f6sen das grunds\u00e4tzliche Problem\u201c, res\u00fcmiert Failer. \u201eIch denke, nicht zuletzt deshalb erkennen die SAP-Manager und CIOs den Business Case einer S\/4-Transformation erst jetzt.\u201c<\/em> Eine separate Datenschicht ist in der Tat die L\u00f6sung, wenn sie so ausgestaltet ist, dass sie die starre Verbindung der historischen Informationen mit den Legacy-Anwendungen und -Systemen zu durchtrennen vermag. <em>\u201eWir haben doch vorhin vom gordischen Knoten gesprochen. Mit einer solchen Datenschicht l\u00e4sst er sich durchschlagen, genau wie es Alexander der Gro\u00dfe gemacht hat, der wusste, dass man ihn gar nicht entwirren kann. Deshalb hat er einen v\u00f6llig neuen Ansatz gew\u00e4hlt\u201c<\/em>, erkl\u00e4rt Thomas Failer. Die S\/4-Transformation k\u00f6nnte das ideale Pilotprojekt zum Einstieg in eine applikationsunabh\u00e4ngige, aber kontextbewusste Datenschicht sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"kontextinformationen\">Kontextinformationen<\/h3>\n\n\n\n<p>Thomas Failer: <em>\u201eKontextinformationen sind die Grundlage einer separaten Datenschicht. In den Datenbanken von ERP-Systemen liegt ein Gro\u00dfteil der Sch\u00e4tze eines Unternehmens. Es ist jedoch der Kontext, der aus den Rohlingen erst Juwelen macht und sich auf der Applikationsebene befindet. Gleichzeitig ist dieser Schatz aus der Sicht vieler Planer von Transformationsprojekten eher Ballast als Treibstoff und ein Kostentreiber beim Umstieg auf S\/4, der zu allem Ungl\u00fcck das Vorhaben auch noch in die L\u00e4nge zieht.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei DMI ist man \u00fcberzeugt: Erst wenn wir die historischen Informationen zusammen mit ihrem Gesch\u00e4ftskontext aus den Legacy-Systemen herausl\u00f6sen, stellen sich die Vorteile ein. Thomas Failer: <em>\u201eDenn durch die Auslagerung auf die kontextbewusste Datenschicht bleiben nicht nur die historischen Daten, und damit meine ich s\u00e4mtliche strukturierten und unstrukturierten Informationen, im Zugriff. Vielmehr trifft das auch f\u00fcr ihren Kontext zu. Dieser bleibt nicht in den Ursprungssystemen zur\u00fcck, sozusagen als passiver Verm\u00f6genswert, sondern l\u00e4sst sich f\u00fcr die Nutzung aktivieren. Die M\u00f6glichkeiten und Vorteile, die sich daraus ergeben, sind immens.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Transformation auf SAP S\/4 ist nur ein Szenario, das JiVS IMP als Kern dieser kontextbewussten Datenschicht unterst\u00fctzt.<em> \u201eDenken Sie einfach an die vielen anderen Anwendungsf\u00e4lle, bei denen Daten schnell und korrekt zwischen Systemen und Applikationen ausgetauscht werden m\u00fcssen\u201c<\/em>, verweist Failer auf die vielen Einsatzm\u00f6glichkeiten von JiVS IMP. Dazu z\u00e4hlen insbesondere Big Data, Analytics und IoT, aber auch Zu- und Verk\u00e4ufe von Unternehmen und Unternehmensteilen, die Konsolidierung und Harmonisierung von Rechenzentren sowie von Anwendungs- und Systemlandschaften. <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eBei allen diesen Themen spielen historische Informationen au\u00dferhalb ihrer Ursprungssysteme eine entscheidende Rolle. Das ist auch meine zentrale Botschaft an die Fachabteilungen und den CFO\u201c<\/em>, betont Thomas Failer und erkl\u00e4rt abschlie\u00dfend: <em>\u201eFachabteilungen, CIO und CFO sehen die Trennung zwischen operativen und historischen Informationen erst einmal kritisch. Sie sagen, dass sie den gesamten Informationsbestand auch im neuen System haben wollen, mit allen negativen Folgen, die wir bereits diskutiert haben. Hier bei\u00dft sich die Katze in den Schwanz. Um agil zu sein, schnell und gleichzeitig ohne viel Aufwand Ver\u00e4nderungen vornehmen und Prozesse optimieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die historischen Informationen geradezu au\u00dferhalb der alten wie der neuen SAP-Landschaft aufbewahrt und gemanagt werden. Trotzdem bin ich absolut \u00fcberzeugt davon: Haben die Anwender erst einmal verstanden, dass sie trotz dieser Trennung im Backend auf s\u00e4mtliche Informationen in der gleichen oder sogar h\u00f6heren Qualit\u00e4t zugreifen k\u00f6nnen, dann steht einer SAP-S\/4-Transformation auf Basis unseres Ansatzes und mithilfe von JiVS IMP nichts mehr im Wege.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/dms\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"112\" title=\"Data conversion\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg\" alt=\"https:\/\/e3mag.com\/partners\/data-migration-services-ag\/\" class=\"wp-image-54460\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-768x86.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-100x11.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-480x54.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-640x72.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-720x81.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Data-Migration-960x108.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/2202_e_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" title=\"Data conversion\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Hintergrund bahnt sich wahrscheinlich der gr\u00f6\u00dfte ERP-Wechsel der IT-Geschichte an. 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