{"id":110760,"date":"2022-02-14T10:00:00","date_gmt":"2022-02-14T09:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=110760"},"modified":"2024-01-19T14:47:58","modified_gmt":"2024-01-19T13:47:58","slug":"der-geschaeftspartner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/der-geschaeftspartner\/","title":{"rendered":"Der Gesch\u00e4ftspartner"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: L\u00f6st eine Umstellung auf S\/4 automatisch die Herausforderung MDM?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Andreas Stock, ZetVisions<\/strong>: Nein, definitiv nicht. Die Umstellung auf ein S\/4 stellt keinen Ersatz f\u00fcr ein Stammdatenmanagementsystem dar. Nachhaltigkeit l\u00e4sst sich nicht allein mit Harmonisierung und Konsolidierung von ERP-Systemen erreichen. Gerade wenn sich die Daten in einer heterogenen Systemlandschaft befinden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Inwiefern kann eine MDM-L\u00f6sung bei der S\/4-Umstellung unterst\u00fctzen?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Andreas Stock<\/strong>: Das l\u00e4sst sich am Beispiel der Kunden- und Lieferantenstammdaten f\u00fcr den SAP-Gesch\u00e4ftspartner aufzeigen. Im bisherigen ERP-System werden Kunden und Lieferanten als Debitor und Kreditor \u2013 also zwei Mal \u2013 angelegt. In S\/4 ist es verpflichtend, beide als Gesch\u00e4ftspartner &#8211; Businesspartner \u2013 abzubilden. F\u00fcr den neuen SAP-Businesspartner muss eine Umstellung im Datenmodell vorgenommen werden. Es geht also nicht nur um die Migration der Daten, sondern es \u00e4ndert sich auch die Art der Datenverwaltung.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-3765509734\"><div id=\"great-2088016802\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Aufgrund Ihrer Erfahrung: Werden zuerst die Daten konsolidiert und dann erfolgt der S\/4-Releasewechsel oder umgekehrt?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Jan Richter, KPMG<\/strong>: Zuerst erfolgt die Datenkonsolidierung, dann der Releasewechsel. Wie oben geschildert, sollte mit gekl\u00e4rten Verantwortlichkeiten und Rollenkonzepten, bereinigten Daten sowie definierten Prozessen auf dem neuen System begonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/zetvisions_interview.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/zetvisions_interview.jpg\" alt=\"Andreas Stock (l.), Head of Marketing und Presales bei ZetVisions, und Jan Richter, Partner Consulting bei KPMG\" class=\"wp-image-110728\"\/><\/a><figcaption>Andreas Stock (l.), Head of Marketing und Presales bei ZetVisions, und Jan Richter, Partner Consulting bei KPMG<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Gibt es spezifische Herausforderungen aus Sicht des MDM f\u00fcr die S\/4-Transformation?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Jan Richter<\/strong>: Zentral ist, dass Lieferanten und Kunden zu Businesspartnern werden. Das beeinflusst das Stammdatenmanagement in sehr gro\u00dfen Teilen. Die verbleibende Beeinflussung ist mehr von organisatorischem Charakter. Die Transformation kann generell als Chance wahrgenommen werden, einmal frisch zu starten, sobald man jedoch alte Daten anfasst, wird man auf massive Widerst\u00e4nde im Unternehmen sto\u00dfen. Mitarbeiter und deren Abteilungen davon zu \u00fcberzeugen, sich von Datenm\u00fcll zu trennen, ist schwierig.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Sollte bei einer geplanten Umstellung auf S\/4 eine bestimmte Reihenfolge f\u00fcr MDM ber\u00fccksichtigt werden?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Jan Richter<\/strong>: Grunds\u00e4tzlich gibt es keine zwingende Reihenfolge. Die Aufgabe ist allerdings sehr aufw\u00e4ndig, weshalb ein MDM-Projekt in jedem Fall vor der Migration empfohlen wird. Generell gilt: Besser fr\u00fcher als sp\u00e4ter. Der hohe Aufwand ergibt sich aufgrund basaler Fragestellungen, wobei neben allgemeinen Governance-Strukturen vor allem die ben\u00f6tigte Detailtiefe ausschlaggebend ist. Hinzu kommt die organisatorische Verankerung der betroffenen Prozesse, wie beispielsweise die fortlaufende Datenpflege und das obligatorische Cleansing vor der Datenmigration.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: ZetVisions hat eine Partnerschaft mit KPMG: Was ist das Ziel?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Andreas Stock<\/strong>: Unsere Partnerschaft entstand aus der gemeinsamen Wahrnehmung, dass mit Blick auf die Erfordernisse der digitalen Transformation Daten und ihre Qualit\u00e4t mehr und mehr ins Zentrum des unternehmerischen Interesses r\u00fccken. In vielen Unternehmen erf\u00fcllen die meisten Daten jedoch nicht die Voraussetzungen, um die Herausforderungen der digitalen Transformation zu erf\u00fcllen. Hierf\u00fcr passgenaue Tools und L\u00f6sungen anzubieten ist der Ansatzpunkt unserer wegweisenden Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Welcher Mehrwert ergibt sich aus der Partnerschaft f\u00fcr den SAP-Bestandskunden?<\/h3>\n\n\n\n<p><strong>Jan Richter<\/strong>: Der Mehrwert ergibt sich f\u00fcr unsere Kunden daraus, dass wir das gesamte Spektrum der Master Data Excellence abdecken. Wir bieten f\u00fcr jede Phase die passende Unterst\u00fctzung und die notwendige Expertise, sodass ein Unternehmen nicht mit einer Vielzahl von Dienstleistern agieren muss. So k\u00f6nnen die Unternehmen von der breiten Erfahrung aus einer Vielzahl von Projekten profitieren und in den Genuss von Best Practices kommen. Insbesondere f\u00fcr SAP-Bestandskunden, die sich mit der Migration zu S\/4 besch\u00e4ftigen, ist unser Angebot interessant.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Andreas Stock<\/strong>: Mithilfe der von uns eingesetzten Software-Tools k\u00f6nnen Unternehmen die f\u00fcr S\/4 zwingend erforderliche Datenumstellung f\u00fcr Kunden und Lieferanten schon jetzt vornehmen. Sie k\u00f6nnen also bereits das neue Datenmodell f\u00fcr die Stammdatenpflege nutzen, gleichzeitig aber auch das alte im operativen System noch beibehalten, solange es gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">E-3: Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S\/4 reduziert und vereinfacht nicht nur die Abap-Tabellen eines ERP\/ECC 6.0, sondern bringt auch die Innovation \u201eGesch\u00e4ftspartner\u201c mit sich. 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