{"id":110585,"date":"2022-02-14T08:00:00","date_gmt":"2022-02-14T07:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=110585"},"modified":"2024-01-19T14:47:58","modified_gmt":"2024-01-19T13:47:58","slug":"aris-2-0-oder-signavio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/aris-2-0-oder-signavio\/","title":{"rendered":"Aris 2.0 oder Signavio?"},"content":{"rendered":"\n<p>W\u00e4hrend Dietmar Hopp und Hasso Plattner das Unternehmen SAP zum Marktf\u00fchrer f\u00fcr ERP-Software formten, Gerd Oswald f\u00fcr das operative Systemmanagement den SolMan erfand, besch\u00e4ftigte sich August-Wilhelm Scheer mit der Theorie und Praxis von Gesch\u00e4ftsprozessen. F\u00fcr Scheer war die Bedeutung der Prozesse und des Schaffens von Methoden immer offensichtlich. Trotz Partnerschaft mit Celonis aus M\u00fcnchen erkannte SAP unter dem Management von Ex-CEO Bill McDermott diese Bedeutung nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Celonis ist mittlerweile ein Unternehmen mit einer Bewertung von zehn Milliarden Euro und weit \u00fcber die Grenzen von SAP hinaus bekannt. Das Nachsehen hatte<br>nun SAP. Der McDermott-Nachfolger Christian Klein erkannte das Defizit und kaufte f\u00fcr eine Milliarde das Potsdamer Start-up Signavio. \u201e<em>Jetzt sind der Prozessgedanke und die Bedeutung von Prozessen wieder Kern der SAP-Strategie<\/em>\u201c, bemerkte auch Wolfram Jost, Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung der Scheer Group, im E-3 Gespr\u00e4ch.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de\" style=\"float: left;\" id=\"great-613108788\"><div id=\"great-1388794605\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6yfv7eho3Gc\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"Fullsize\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg\" alt=\"Fullsize\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26_04_08_1200x150-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Es war in der SAP-Community nie anders: Prozesse sind der wahre Wert eines ERP-Systems. Die digitale Transformation ist die Anwendung von Methoden zur Prozessverbesserung. Daf\u00fcr braucht der SAP-Bestandskunde Werkzeuge. Was fr\u00fcher Aris war, dann Celonis, soll heute Signavio sein. Wolfram Jost betont im E-3 Gespr\u00e4ch die Wichtigkeit von gutem Werkzeug, das Primat haben jedoch die Methoden und somit die wissenschaftlichen Konzepte, an denen Professor Scheer fast ein Leben lang geforscht hat. Das Werkzeug soll nun SAP Business Process Integration, BPI, werden.<\/p>\n\n\n\n<p>August-Wilhelm Scheer, Gr\u00fcnder der Scheer GmbH, kommentierte: \u201e<em>Wir freuen<br>uns \u00fcber die M\u00f6glichkeit, unsere langj\u00e4hrige Partnerschaft mit SAP zu vertiefen und unseren Kunden auf der ganzen Welt die leistungsstarken BPI-L\u00f6sungen von SAP zur Verf\u00fcgung zu stellen. In unserer Rolle als vertrauensw\u00fcrdiger Berater und strategischer Implementierungspartner f\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen k\u00f6nnen wir auf eine lange Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung von Modellen, Metriken, Prozessen und Verfahren f\u00fcr Business- und IT-F\u00fchrungskr\u00e4fte zur\u00fcckblicken. Damit werden sie in die Lage versetzt, ganzheitliche Transformationen durchzuf\u00fchren und die Investitionen im Bereich Process Intelligence und dar\u00fcber hinaus schnell zu optimieren.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Business Process Intelligence<\/h3>\n\n\n\n<p>Ziel der Partnerschaft ist, die Prozesstransformation in der DACH-Region und in Mitteleuropa zu beschleunigen und dabei die Business-Process-Intelligence-L\u00f6sungen (BPI) von SAP sowie das Know-how von Scheer im Bereich der digitalen Transformation zu nutzen. BPI-L\u00f6sungen k\u00f6nnen SAP-Bestandskunden helfen, ihre Gesch\u00e4ftsprozesse zu analysieren, zu verbessern und zu erneuern. Der unterzeichnete Partnerschaftsvertrag beinhaltet auch gemeinsame Innovationen bei der Weiterentwicklung der neuen BPI-Prozessinhaltsebene und -methodik. Das sind beispielsweise Prozessmodelle, Leistungskennzahlen, Rollenbeschreibungen, Schulungsmaterialien, Customer Journey und mehr, vereint unter dem BPI Content Layer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wolfram Jost war von Beginn an dabei und kennt die Verantwortlichen bei Signavio pers\u00f6nlich. Bei der Bewertung der Werkzeuge von Signavio und der neuen SAP-Strategie von Christian Klein betont Wolfram Jost den neutralen Ansatz des Process Mining. Signavio wurde nicht ausschlie\u00dflich mit Blick in Richtung SAP konzipiert. \u201e<em>Nun gilt es einen tragf\u00e4higen End-to-End-Ansatz bei der Prozessgestaltung mit erprobten Methoden zu finden<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Jost.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch SAP bekennt sich zu diesem E2E-Ansatz, wohl wissend, dass nicht die ganze IT-Welt aus SAP-Software besteht. Scheer wird somit auch bei der Weiterentwicklung von Signavio mit Methoden und Modellen aushelfen. F\u00fcr Wolfram Jost ist hierbei ein \u201eClosed Loop\u201c besonders wichtig und er betont, dass sich mit Signavio und Scheer zwei Partner auf gleicher Augenh\u00f6he tr\u00e4fen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Werkzeuggedanke hat nach Wolfram Jost seine wichtige Bedeutung,<br>weil es gilt, BPI optimal in die SAP-Landschaft einzubetten. Das kann ein Vorteil f\u00fcr<br>die Verwendung von Signavio gegen\u00fcber anderen Werkzeugen werden. Letztendlich wird es eine Entscheidung auf Basis der existierenden IT-Architektur sein: Wie viel SAP ist vorhanden? Wie viel Drittsoftware befindet sich im E2E-Prozess? Die kontinuierliche Messung und Verbesserung von Gesch\u00e4ftsprozessen ist ein entscheidendes Element f\u00fcr die Transformation zu einem intelligenten Unternehmen. Viele Unternehmen \u00fcbersehen oder untersch\u00e4tzen allerdings die Bedeutung von E2E-Prozessen f\u00fcr die \u00fcbergreifende digitale Transformation.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Partnerschaft soll SAP-Bestandskunden helfen, ein breites Spektrum an Transformationsinhalten zu nutzen, die auch weit \u00fcber SAP hinausgehen. Scheer und SAP BPI werden das Prozess-Know-how mit einem Content Layer kombinieren. Die Performance-Ready-L\u00f6sung zur Digitalisierung von Gesch\u00e4ftsmodellen und Gesch\u00e4ftsprozessen wird die Inhalte von BPI erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Rouven Morato, General Manager, Business Process Intelligence bei SAP, kommentiert: \u201e<em>Die strategische Partnerschaft mit Scheer wird die Implementierung von SAP-L\u00f6sungen und -Innovationen beschleunigen, die erforderlich sind, um die digitale Transformation schnell und in gro\u00dfem Umfang zu erm\u00f6glichen. Die Tools und Methoden von SAP und Signavio, kombiniert mit dem erstklassigem Process Mining und der tiefgreifenden Fachkompetenz von Scheer im Bereich Process Content Layer, ergeben eine leistungsstarke Partnerschaft, von der Unternehmen in der DACH-Region und dar\u00fcber hinaus profitieren werden.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzt wird die Partnerschaft von einem 300-k\u00f6pfigen Expertenteam bei Scheer, das \u00fcber fundierte Fachkenntnisse in den Bereichen Prozessmodellierung, Process Mining, Prozessautomatisierung und Unternehmensarchitektur verf\u00fcgt. Scheer wird f\u00fcr das neue kombinierte L\u00f6sungsangebot zum einen seine Pr\u00e4senz in Mitteleuropa nutzen, insbesondere in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz. Zum anderen wird Scheer auch seine Kunden in Nordeuropa und den USA adressieren. Zu den vorrangigen Branchen geh\u00f6ren komplexe, prozessintensive Industrien wie die Automobilindustrie, die chemische Industrie, die Fertigungsindustrie und die Pharmaindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Die neue Partnerschaft ist die j\u00fcngste in der drei Jahrzehnte w\u00e4hrenden Zusammenarbeit von SAP und Scheer. Bereits in den 1990er-Jahren haben die beiden Unternehmen gemeinsam Tools und Methoden f\u00fcr die prozessorientierte Dokumentation und Implementierung von SAP-Anwendungen entwickelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend Dietmar Hopp und Hasso Plattner das Unternehmen SAP zum Marktf\u00fchrer f\u00fcr ERP-Software formten, Gerd Oswald f\u00fcr das operative Systemmanagement den SolMan erfand, besch\u00e4ftigte sich August-Wilhelm Scheer mit der Theorie und Praxis von Gesch\u00e4ftsprozessen. F\u00fcr Scheer war die Bedeutung der Prozesse und des Schaffens von Methoden immer offensichtlich. 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