{"id":109883,"date":"2021-11-25T08:04:00","date_gmt":"2021-11-25T07:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/e3mag.com\/?p=109883"},"modified":"2024-12-02T13:46:14","modified_gmt":"2024-12-02T12:46:14","slug":"composability","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3mag.com\/de\/composability\/","title":{"rendered":"Composability"},"content":{"rendered":"\n<p>Um ein kompositionsf\u00e4higes Unternehmen zu werden, m\u00fcssen CIOs drei Elemente einbeziehen: kompositionsf\u00e4higes Denken, kompositionsf\u00e4hige Unternehmensarchitektur und kompositionsf\u00e4hige Techniken. \u201e<em>Die Kompositionsf\u00e4higkeit von Unternehmen ist in der Wirtschaft nicht einheitlich hoch, da sie ein Umdenken in den Unternehmen erfordert<\/em>\u201c, so Analystin Monika Sinha von Gartner. \u201e<em>Traditionelles unternehmerisches Denken betrachtet Ver\u00e4nderungen als Risiko, w\u00e4hrend Composable Thinking \u2013 kompositionsf\u00e4higes Denken \u2013 das Mittel ist, um das Risiko eines beschleunigten Wandels zu meistern und neuen Gesch\u00e4ftswert zu schaffen<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>CIOs, die Unternehmen mit hoher Kompositionsf\u00e4higkeit leiten, erkennen, dass sich die gesch\u00e4ftlichen Bedingungen h\u00e4ufig \u00e4ndern, von den Kundenanforderungen bis hin zu den Finanzmodellen, und bef\u00e4higen ihre Teams, die am n\u00e4chsten am Geschehen sind, auf diese neuen Bedingungen zu reagieren und sich neu zu formieren.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-de great-entity-placement\" style=\"float: left;\" id=\"great-655902455\"><div id=\"great-1663389981\" style=\"margin-bottom: 20px;\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=6ZGXMPyM-nU\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"banner_26-04_29_1200x150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1.jpg 1200w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-960x120.jpg 960w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-1168x146.jpg 1168w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-18x2.jpg 18w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/banner_26-04_29_1200x150-1-600x75.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" width=\"1200\" height=\"150\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Wir haben von Grund auf v\u00f6llig neue Gesch\u00e4ftsfunktionen f\u00fcr die Cloud entwickelt und dabei ein einziges Datenmodell f\u00fcr alle Gesch\u00e4ftsanforderungen verwendet<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt J\u00fcrgen Lindner, Senior Vice President bei Oracle, im E-3 Gespr\u00e4ch. Das Oracle-Angebot an die SAP-Bestandskunden ist modular und zusammensetzbar, aber so konzipiert, dass es nahtlos erweitert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Lindner pr\u00e4zisiert: \u201e<em>Fusion kam 2010 auf den Markt und wurde als v\u00f6llig neue Anwendungssuite mit einem neuen Datenmodell konzipiert. Auf diese Weise k\u00f6nnen wir sicherstellen, dass die Daten konsistent und f\u00fcr die Endbenutzer leicht zu interpretieren sind. Da wir den gesamten Stack besitzen, kann Oracle innovativer als andere Unternehmen sein. Jedes Quartal k\u00f6nnen wir unsere Software verbessern und neue Innovationen, Funktionen und eingebettete Technologien anbieten &#8211; zum Beispiel KI, maschinelles Lernen, Chatbots, digitale Assistenten, IoT, Blockchain und andere neue Technologien. Jedes Unternehmen entwickelt sich zu einem Technologieunternehmen, und die Cloud ist ein gro\u00dfartiger Beschleuniger, der unsere Kunden schneller ans Ziel bringt. Seit mehr als 40 Jahren steht Oracle f\u00fcr die Unterst\u00fctzung unserer globalen Kunden bei der Verwaltung, Sicherung und Nutzung der wichtigsten Daten der Welt.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/juergen_lindner_oracle.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/juergen_lindner_oracle.jpg\" alt=\"J\u00fcrgen Lindner ist Senior Vice President of Marketing f\u00fcr SaaS bei Oracle und konzentriert sich auf die Bereiche Enterprise Resource Planning (ERP), Enterprise Performance Management (EPM) und Supply Chain Management (SCM). Bevor er Ende 2016 zu Oracle kam, hatte Lindner mehrere F\u00fchrungspositionen bei SAP inne, unter anderem als Global Vice President f\u00fcr Go-to-Market und Sales Enablement f\u00fcr alle SAP-Produktlinien. Davor war er in F\u00fchrungspositionen in den Bereichen Finanzen, Beschaffung, Analytik, Datenbank und Technologie t\u00e4tig. Vor seiner Zeit bei SAP war er bei der Deutschen Bank und bei SAP-Systemintegratoren besch\u00e4ftigt. Lindner hat einen Masterabschluss in internationaler Betriebswirtschaft und Management der Fachhochschule Konstanz.\" class=\"wp-image-109851\" title=\"Composability\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">J\u00fcrgen Lindner ist Senior Vice President of Marketing f\u00fcr SaaS bei Oracle und konzentriert sich auf die Bereiche Enterprise Resource Planning (ERP), Enterprise Performance Management (EPM) und Supply Chain Management (SCM). Bevor er Ende 2016 zu Oracle kam, hatte Lindner mehrere F\u00fchrungspositionen bei SAP inne, unter anderem als Global Vice President f\u00fcr Go-to-Market und Sales Enablement f\u00fcr alle SAP-Produktlinien. Davor war er in F\u00fchrungspositionen in den Bereichen Finanzen, Beschaffung, Analytik, Datenbank und Technologie t\u00e4tig. Vor seiner Zeit bei SAP war er bei der Deutschen Bank und bei SAP-Systemintegratoren besch\u00e4ftigt. Lindner hat einen Masterabschluss in internationaler Betriebswirtschaft und Management der Fachhochschule Konstanz.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Damit entspricht Oracle weitgehend der Gartner-Defintion vom kompositionsf\u00e4higen Gesch\u00e4ftsarchitekturen. \u201e<em>Wir bieten auch Fusion Analytics Warehouse f\u00fcr alle Gesch\u00e4ftszweigszenarien an, eine weitere leistungsstarke M\u00f6glichkeit, um Zugang zu vordefinierten, LOB-\u00fcbergreifenden KPIs, leistungsstarken Dashboards, Day-One-Analysen, auf maschinellem Lernen basierenden Empfehlungen und Sprachinteraktion zu erhalten. Es erm\u00f6glicht Kunden auch die Kombination von Datens\u00e4tzen von Drittanbietern<\/em>\u201c, beschreibt J\u00fcrgen Lindner die neue ERP-Architekturlandschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Im digitalen Zeitalter m\u00fcssen Unternehmensarchitekturen f\u00fcr Ungewissheit und st\u00e4ndigen Wandel ausgelegt sein. Anstatt auf Effizienz zu optimieren, optimiert die kompositionsf\u00e4hige Organisation auf Anpassungsf\u00e4higkeit. Systeme, Prozesse und Mitarbeiter dienen nicht mehr nur einem bestimmten Anwendungsfall oder Zweck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Digitale Gesch\u00e4ftsinitiativen scheitern, wenn die Gesch\u00e4ftsleitung Projekte bei der IT-Organisation in Auftrag gibt und sich dann vor der Verantwortung f\u00fcr die Implementierungsergebnisse dr\u00fcckt, indem sie es als ein weiteres IT-Projekt behandelt<\/em>\u201c, so Monika Sinha von Gartner. \u201e<em>Stattdessen setzen Unternehmen mit hoher Kompositionsf\u00e4higkeit auf eine verteilte Verantwortlichkeit f\u00fcr die digitalen Ergebnisse, was einen Wandel widerspiegelt, den die meisten CIOs schon seit einigen Jahren anstreben, sowie auf die Schaffung multidisziplin\u00e4rer Teams, die Gesch\u00e4fts- und IT-Einheiten zusammenf\u00fchren, um den Gesch\u00e4ftserfolg voranzutreiben.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einheitliches Datenmodell<\/h3>\n\n\n\n<p>J\u00fcrgen Lindner von Oracle ist damit auf einer Linie mit der Gartner-Analystin: \u201e<em>Und da wir alles von Grund auf neu entwickelt haben, verf\u00fcgen wir \u00fcber eine einheitliche Benutzeroberfl\u00e4che namens Redwood, die es uns erm\u00f6glicht, L\u00f6sungen zu entwickeln, die die Tiefe und Breite der Herausforderungen unserer Kunden abdecken<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel: Die Anwendung f\u00fcr die Abonnementverwaltung erfordert eine Finanzmodellierung zusammen mit einer kundenorientierten Benutzeroberfl\u00e4che und ist von der Lieferkette abh\u00e4ngig, um sicherzustellen, dass Unternehmen die Waren liefern k\u00f6nnen. \u201e<em>Vergleichen Sie das mit demselben Prozess bei anderen Anbietern<\/em>\u201c, fordert Lindner auf. \u201e<em>Sie erhalten unterschiedliche Module mit unterschiedlichen Datenmodellen, unterschiedlichen Benutzererfahrungen, unterschiedlichen Zeitpl\u00e4nen f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung, und so weiter. Durch unsere schnellen und konsistenten Innovationszyklen bei den Gesch\u00e4ftsanwendungen mit Hunderten von neuen Funktionen pro Quartal sind unsere Kunden dem Wandel immer einen Schritt voraus und k\u00f6nnen die Vorteile der zugrunde liegenden Oracle-Cloud-Infrastruktur voll aussch\u00f6pfen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die homogenen, einheitlichen SaaS-Angebote von Oracle bieten Unterst\u00fctzung f\u00fcr Unternehmen und machen Endnutzer produktiver. Oracle verf\u00fcgt \u00fcber ein einheitliches Datenmodell, das hei\u00dft alle Daten befinden sich an einem Ort und sind nur auf eine Art und Weise definiert.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Mit Oracle Fusion Applications definieren wir Stammdaten wie Kunden, Mitarbeiter, Produkte und Lieferanten nur einmal. Unabh\u00e4ngig davon, welche S\u00e4ule oder welches Modul diese Stammdaten verwenden, haben sie immer dieselbe Definition. Sie werden nur einmal definiert. Das hilft Endnutzern. Wenn ein Endnutzer einen Bericht oder eine Analyse erstellen m\u00f6chte, wei\u00df er, dass Kunde, Mitarbeiter, Produkt und Lieferant nur einmal definiert sind, so dass er bei der Auswahl f\u00fcr einen Bericht oder eine Analyse immer die richtigen Daten hat. Das scheint logisch und selbstverst\u00e4ndlich, aber dieses Ma\u00df an Einheitlichkeit kann man nur erreichen, wenn man SaaS von Grund auf neu konzipiert und aufgebaut hat<\/em>\u201c, definiert Oracle-Manager Lindner.<\/p>\n\n\n\n<p>Was brauchen ERP-Nutzer: SaaS im Sinne eines Best-of-Breed-Ansatzes oder ganzheitliches Cloud Computing im Sinne der Hyperscaler? \u201e<em>Beginnen wir damit, die Entwicklung von ERP in den richtigen Kontext zu stellen<\/em>\u201c, empfiehlt J\u00fcrgen Lindner. \u201e<em>Vorbei sind die Zeiten der gro\u00dfen, monolithischen ERP-Implementierungen; diese haben Platz gemacht f\u00fcr zusammensetzbare, gesch\u00e4ftsprozessgesteuerte Implementierungen. Das ist der Punkt, an dem SaaS-basiertes Cloud-ERP einfach nicht mit der Bereitstellung eines Legacy-ERP \u00fcber eine Hyperscaler-Infrastruktur vergleichbar ist. Um es klar zu sagen: Wenn Kunden diesen Ansatz bevorzugen, ist das v\u00f6llig in Ordnung. Wir unterst\u00fctzen unsere Kunden auch bei diesem Ansatz, aber die Erfahrung f\u00fcr die Endnutzer und das Unternehmen wird sich dadurch nicht \u00e4ndern. Sie k\u00f6nnen immer noch nicht an denselben Innovationszyklen und Gesch\u00e4ftsprozess\u00e4nderungen teilhaben. Sie k\u00f6nnen immer noch nicht schneller von technologischen Katalysatoren wie KI und ML, IoT, Blockchain und neuen Benutzererfahrungen profitieren &#8211; nicht in der Art und Weise, wie es ein echtes SaaS-Angebot erm\u00f6glicht.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Oracle Fusion<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn ein Unternehmen das Oracle-Cloud-ERP nutzt, erh\u00e4lt es eine vollst\u00e4ndig verwaltete Umgebung, muss aber nicht eine komplette Suite betreiben. Oracle-Fusion-Cloud-Anwendungen sind modular aufgebaut. Der Benutzer kann selbst entscheiden, welche Module er nutzen m\u00f6chte. Vor-Ort-L\u00f6sungen wurden in den 1990er-Jahren entwickelt und sind ERP-zentriert, und das gilt auch f\u00fcr die Best Practices, die mit diesen \u00e4lteren, gehosteten Anwendungen geliefert werden. Das ERP muss zuerst implementiert werden, bevor man ein anderes Modul verwenden kann. Das schafft Abh\u00e4ngigkeiten und f\u00fchrt oft zu suboptimalen Umgebungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sieht oft, dass Unternehmen mehrere Instanzen der gleichen Software betreiben, zum Beispiel eine pro Gesch\u00e4ftsbereich oder eine pro Region. W\u00e4re die Legacy-Software flexibel und modular genug, br\u00e4uchte man nicht mehrere Instanzen derselben Software. Es ist teuer, mehrere Instanzen zu betreiben, und f\u00fchrt au\u00dferdem zu Sicherheitsl\u00fccken. Viele Unternehmen wollen Kosten senken und zu einer einzigen Instanz zur\u00fcckkehren, um dann festzustellen, dass dies \u00e4u\u00dferst kompliziert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art von Software eignet sich nicht f\u00fcr derartige Umstrukturierungen, und \u201eBest Practices&#8221; k\u00f6nnten durchaus der Grund f\u00fcr den Untergang der Kunden sein &#8211; sie entwickeln sich in der lokalen Umgebung nicht schnell genug weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Mit moderner, modularer Software, die f\u00fcr die Cloud konzipiert und entwickelt wurde, haben Kunden diese Probleme nicht<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Lindner im E-3 Gespr\u00e4ch. \u201e<em>Sie brauchen nicht mehrere Instanzen. Aufgrund unserer Erfahrung und unseres Fachwissens bei der Automatisierung durch maschinelles Lernen glauben wir, dass Gesch\u00e4ftsprozesse, wie wir sie kennen, irgendwann abgeschafft und alle 90 Tage durch moderne, agile Prozesse ersetzt werden. Dieser Gedanke der Flexibilit\u00e4t von Gesch\u00e4ftsprozessen ist von entscheidender Bedeutung. Die meisten vermeintlichen Best Practices von heute sind immer noch Prozesse, die vor langer Zeit entstanden sind. Mit zunehmender Automatisierung auf der Grundlage von Mustererkennung durch maschinelles Lernen entwickeln sich diese Gesch\u00e4ftsprozesse st\u00e4ndig weiter &#8211; und zwar viel schneller als in jeder lokalen oder gehosteten Umgebung. Wenn Kunden an dem alten Ansatz festhalten, sind sie im Vergleich zu anderen Unternehmen, die sich f\u00fcr SaaS entschieden haben, im Nachteil.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Monika-Sinha_Gartner.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Monika-Sinha_Gartner.jpg\" alt=\"&quot;Die Vorbereitung auf Ver\u00e4nderungen ist essenziell. Composability macht Ver\u00e4nderungen einfacher, schneller, sicherer und damit weniger kostspielig.&quot; - Monika Sinha, Analystin und SVP, Gartner\" class=\"wp-image-109850\" title=\"Composability\"\/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"> \u201eDie Vorbereitung auf Ver\u00e4nderungen ist essenziell. Composability macht Ver\u00e4nderungen einfacher, schneller, sicherer und damit weniger kostspielig.&#8221; &#8211; Monika Sinha, Analystin und SVP, Gartner<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\u201e<em>Gesch\u00e4fte laufen \u00fcber Technologie, aber die Technik selbst muss kompositionsf\u00e4hig sein, um kompositionsf\u00e4hige Unternehmen zu betreiben<\/em>\u201c, so Gartner-Analystin Monika Sinha. \u201e<em>Die Kompositionsf\u00e4higkeit muss sich \u00fcber den gesamten Technologiebereich erstrecken, von der Infrastruktur, die eine schnelle Integration neuer Systeme und neuer Partner unterst\u00fctzt, bis hin zur Arbeitsplatztechnologie, die den Austausch von Ideen f\u00f6rdert.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Auch f\u00fcr J\u00fcrgen Lindner ist der Technikansatz ein wichtiger Parameter. \u201e<em>Wie bereits erw\u00e4hnt, konzentriert sich Oracle auf die Unterst\u00fctzung seiner Kunden im Umgang mit Daten sowie auf die Verwaltung, Sicherung und Nutzung der Datens\u00e4tze. Oracle hat tief verwurzelte Technologieinvestitionen get\u00e4tigt, um Kunden zum Erfolg zu verhelfen, und wir haben einen bemerkenswerten Schwenk zur Cloud als Basistechnologie vollzogen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Cloud hat Oracle ver\u00e4ndert<\/h3>\n\n\n\n<p>Linder erkl\u00e4rt, dass Oracle selbst das gesamte Gesch\u00e4ft \u00fcber die eigenen Cloud-Angebote betreibt. \u201e<em>Die Worte Service und Kundenorientierung sind in diesem Zusammenhang keine Lippenbekenntnisse. Wir haben unser Gesch\u00e4ftsmodell grundlegend ge\u00e4ndert. Ein Beispiel daf\u00fcr ist unsere Oracle Cloud Customer Connect-Community, die \u00fcber 200.000 Mitglieder verbindet. Dieses Netzwerk erm\u00f6glicht uns eine intensivere und engere Kommunikation mit unseren Kunden.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es wurde entwickelt, um die Peer-to-Peer-Zusammenarbeit, die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Partnern und den Austausch von Best Practices zu f\u00f6rdern und den Mitgliedern zu helfen, direkt mit den Oracle-Produktentwicklungsteams zu kommunizieren. Innerhalb dieser Community profitieren die Mitglieder von dem kollektiven Wissen der Oracle-Cloud-Kunden und -Produktexperten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die meisten unserer neuen Funktionen wurden von unseren Kunden vorgeschlagen<\/em>\u201c, wei\u00df J\u00fcrgen Lindner aus seiner beruflichen Praxis. Auch verwendet Oracle intern seine eigene Software. \u201e<em>Wir verwalten unsere Finanzen mit Fusion Cloud ERP auf die gleiche Weise wie jeder andere Kunde. Im Verlauf der Pandemie hat uns das enorm geholfen. Wir konnten die B\u00fccher problemlos aus der Ferne abschlie\u00dfen. Tats\u00e4chlich haben wir die B\u00fccher sogar schneller abgeschlossen. Wir k\u00f6nnen der \u00d6ffentlichkeit innerhalb von zehn Tagen nach Quartalsabschluss Bericht erstatten. Mit KI und ML schaffen wir es, unsere B\u00fccher doppelt so schnell abzuschlie\u00dfen wie SAP oder Workday. Diese Erfahrung, wie man ein Unternehmen beschleunigen kann, ist nicht unser internes Geheimnis, sondern etwas, das wir mit unseren Kunden teilen. Das Programm hei\u00dft Oracle@Oracle \u2013 eines unserer besten und bei Kunden auf der ganzen Welt am meisten nachgefragten Engagements. Unsere eigenen Praktiker berichten \u00fcber ihre Erfahrungen und unseren Ansatz. Diese sind gut dokumentiert, so dass andere von unseren Erfahrungen lernen k\u00f6nnen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberlebensf\u00e4higkeit<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Vorbereitung auf Ver\u00e4nderungen ist essenziell f\u00fcr die k\u00fcnftige \u00dcberlebensf\u00e4higkeit eines Unternehmens<\/em>\u201c, betont auch Monika Sinha von Gartner. \u201e<em>Composability macht Ver\u00e4nderungen einfacher, schneller, sicherer und damit weniger kostspielig. Es ist ein Modell, das die Investition f\u00fcr diejenigen wert ist, die erwarten, dass die Anzahl und die Geschwindigkeit der Ver\u00e4nderungen im Marktumfeld weiter steigen wird.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsprozesse machen nicht an den Grenzen von Anwendungen halt. Unternehmen, die enorme Datenmengen nutzen k\u00f6nnen, erweisen sich als flexibler und widerstandsf\u00e4higer, insbesondere wenn sich die Welt von der Pandemie und anderen disruptiven Marktherausforderungen erholt. Die durch digitale und kompositionsf\u00e4hige Technologien erm\u00f6glichten Vorteile sind zu einem starken Unterscheidungsmerkmal geworden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzept einer digitalen Gesch\u00e4ftsplattform beschreibt eine Sammlung integrierter Funktionen der n\u00e4chsten Generation, die die End-to-End-Organisation erleichtern, damit Kunden Mehrwert schaffen k\u00f6nnen. \u201e<em>Es ist nahezu unm\u00f6glich, dies mit Best-of-Breed-Anwendungen zu erreichen<\/em>\u201c, warnt Oracle-Manager J\u00fcrgen Lindner. \u201e<em>Die Daten sind zu uneinheitlich, weil die Anwendungen zu uneinheitlich sind.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Oracles Plattform der n\u00e4chsten Generation f\u00fcr das digitale Business kombiniert leistungsstarke Gesch\u00e4ftsanwendungen, umfassende Kerndienste und eine hochentwickelte Cloud-Infrastruktur zur Unterst\u00fctzung der Wertsch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Wertsch\u00f6pfung ist nat\u00fcrlich von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich und besteht aus einem Gleichgewicht zwischen ehrgeizigen und operativen Zielen wie der Umgestaltung von Prozessen oder der Umstellung auf neue, digitale Gesch\u00e4ftsmodelle und taktischen Zielen wie der Markteinf\u00fchrung eines neuen Produkts, der Schaffung besserer Kunden- und Mitarbeitererlebnisse, der Gestaltung stabiler Liefer- und Wertsch\u00f6pfungsketten oder dem Abschluss einer Finanztransaktion in wenigen Tagen statt in mehreren Wochen<\/em>\u201c, wei\u00df auch J\u00fcrgen Lindner. Aber: \u201e<em>Damit dies funktioniert und alle Gesch\u00e4ftsprozesse kontinuierlich optimiert werden k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen Sie eine SaaS-Suite.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Suite oder Best of Breed?<\/h3>\n\n\n\n<p>Unternehmen m\u00fcssen sich auf ein Portfolio zubewegen, das sich besser an gesch\u00e4ftliche Ver\u00e4nderungen anpassen l\u00e4sst, mit Anwendungen, die zusammengesetzt und erweitert werden k\u00f6nnen. \u201e<em>Dieses Konzept ist wichtiger als der Begriff Suite oder Best of Breed<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt der Oracle-Manager. \u201e<em>Oracle kann diese kompatiblen Anwendungen anbieten, weil wir \u00fcber die gesamte Anwendungssuite verf\u00fcgen: ERP, EPM, CRM, HCM und SCM. Viele Anbieter haben mit einem dieser Bereiche begonnen, wie Workday mit HCM oder Salesforce mit CRM und SAP mit HCM (mit der \u00dcbernahme von SuccessFactors), aber mit nur einer dieser Cloud-L\u00f6sungen k\u00f6nnen Sie nicht dieselben Kompositionsm\u00f6glichkeiten wie Oracle bieten.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist wichtig klarzustellen, meint J\u00fcrgen Lindner, dass Best of Breed nicht zwangsl\u00e4ufig bedeutet, dass man den gr\u00f6\u00dften Funktionsumfang hat, sondern dass man einfach die am besten geeignete L\u00f6sung f\u00fcr ein bestimmtes Gesch\u00e4ftsproblem oder einen bestimmten Bedarf hat. Das Problem dabei ist, dass Best-of-Breed-Anwendungen Silos sind, aber die Gesch\u00e4ftsprozesse nicht an den Anwendungsgrenzen enden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Oracle kann eine SaaS-basierte, gesch\u00e4ftsorientierte Anwendung anbieten, die das On-premises-System eines jeden Kunden erg\u00e4nzt. Das bringt einen unmittelbaren Mehrwert, und wir k\u00f6nnen diese Partnerschaft im Laufe der Zeit nahtlos ausbauen<\/em>\u201c, definiert Lindner die aktuelle Oracle-Position.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Oracle haben Kunden die M\u00f6glichkeit, alle L\u00f6sungen in einer einzigen Suite zu vereinen, die f\u00fcr die Zusammenarbeit entwickelt wurde. \u201e<em>Kein anderer Anbieter kann das derzeit bieten<\/em>\u201c, ist J\u00fcrgen Lindner \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Unternehmen wechseln von lokalen Systemen in die Cloud, aber man kann nicht erwarten, dass sie dies \u00fcber Nacht tun. Ob SAP-, Oracle- oder andere Kunden, unabh\u00e4ngig von ihrer Ausgangssituation k\u00f6nnen sie mit Oracle Cloud sofortigen gesch\u00e4ftlichen Nutzen ziehen. Es handelt sich nicht um ein Rip-and-Replace-Szenario. W\u00e4hrend ihre On-premises-ERP-Backbone-L\u00f6sungen noch in Betrieb sind, beginnen Unternehmen, auch Oracle SaaS einzusetzen &#8211; zum Beispiel Oracle Cloud EPM f\u00fcr Planung, Budgetierung, Steuern und Rentabilit\u00e4tsmanagement. Oder Oracle Transportation Management als SaaS-L\u00f6sung, verbunden mit ERP vor Ort. Kunden k\u00f6nnen einen beliebigen Gesch\u00e4ftsprozess w\u00e4hlen und ihn nach Belieben erweitern, und viele machen von diesem Angebot Gebrauch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Cloud wird das Herzst\u00fcck neuer digitaler Erlebnisse sein. Der globale Cloud-Umsatz wird sich 2022 auf 474 Milliarden US-Dollar belaufen, 2021 waren es 408 Milliarden. Die anhaltende Pandemie und die Zunahme digitaler Dienste machen die Cloud zum Kernst\u00fcck neuer digitaler Erfahrungen, so das Research- und Beratungsunternehmen Gartner.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Es gibt keine Gesch\u00e4ftsstrategie ohne eine Cloud-Strategie<\/em>&#8220;, sagt Milind Govekar, Analyst und Vice President bei Gartner. \u201e<em>Die Akzeptanz von und das Interesse an Public Clouds ist ungebrochen, da Unternehmen bei der Eingliederung neuer Workloads eine Cloud First-Politik verfolgen. Die Cloud hat neue digitale Erfahrungen erm\u00f6glicht, wie z. B. mobile Zahlungssysteme, nachdem Banken in Start-ups investiert haben. Oder Energieunternehmen, die die Cloud nutzen, um das Einkaufserlebnis ihrer Kunden zu verbessern, und Automobilhersteller, die f\u00fcr die Sicherheit und das Infotainment ihrer Kunden neue Personalisierungsdienste anbieten.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Cloud-First-Strategie<\/h3>\n\n\n\n<p>SAP versucht seit vielen Jahren, eine \u201eCloud First\u201c-Strategie zu implementieren \u2013 manchmal alleine, manchmal mit Hyperscalern. Wie sieht J\u00fcrgem Lindner das SAP-Angebot? Wie ist die Wahrnehmung der SAP\u00b4schen Cloud First-Strategie? \u201e<em>Wir haben unterschiedliche Ans\u00e4tze gew\u00e4hlt\u201c, <\/em>beschreibt Oracle-Manager Lindner die aktuelle Marktsituation .\u201e<em>SAP hat eine Strategie verfolgt, bei der zun\u00e4chst das Cloud-Wachstum mit Concur, Ariba, SuccessFactors \u00fcbernommen wurde, w\u00e4hrend der gesch\u00e4ftskritische Kern lange Zeit nicht f\u00fcr die Cloud oder SaaS umgeschrieben wurde \u2013 abgesehen von Teilangeboten. Die daraus resultierende architektonische Komplexit\u00e4t, die Integrationsherausforderungen und die damit verbundenen Kosten einer Cloud-Migration \u2013 wenn Sie Ihr gesamtes Unternehmen in der Cloud betreiben wollen \u2013 sind also hoch.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In der SAP-Community wei\u00df man, dass eine weitere Herausforderung entsteht durch SAP-Bestandskunden, die ihre L\u00f6sungen angepasst haben. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 90 Prozent aller SAP-Bestandskunden ihre On-prem-L\u00f6sungen angepasst haben. F\u00fcr all diese Anpassungen gibt es keine Garantie, dass sie auf S\/4 oder der Hana-Datenbank oder dem Hyperscaler der Wahl laufen. Dar\u00fcber hinaus wurden diese Anpassungen nicht mit Blick auf KI und ML, Blockchain und IoT erstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Das bedeutet eine Menge Codezeilen und Investitionen von Kunden, f\u00fcr die es keine praktikable Strategie gibt, um sie in die Hana-Welt zu \u00fcberf\u00fchren \u2013 die Kosten und der Aufwand f\u00fcr eine Neuimplementierung sind so unkalkulierbar<\/em>\u201c, wei\u00df J\u00fcrgen Lindner aus zahlreichen Kundengespr\u00e4chen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">On-prem oder Hyperscaler?<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Man muss verschiedene Ebenen von Public-Cloud-Elementen, On-prem-, Hosted-, Private- und Hyperscaler-Abh\u00e4ngigkeiten beherrschen, um erfolgreich zu sein, und ich denke, das spiegelt sich in der Stimmung der Kunden wider<\/em>\u201c, berichtet J\u00fcrgen Lindner. \u201e<em>Die Terminologie rund um Hana, S\/4, S\/4 Public Cloud und die verschiedenen laufenden Branding-Bem\u00fchungen machen es dem Kundenstamm schwer, sich f\u00fcr das richtige Modell zu entscheiden. Auch in die SAP-Branchenl\u00f6sungen wurde bisher nicht viel bez\u00fcglich Cloud Computing investiert. Die Indsutriel\u00f6sungen sind gr\u00f6\u00dftenteils immer noch alter Code und erfordern manchmal eine On-prem-Bereitstellung. Die grunds\u00e4tzliche Entscheidung, in Hana als Datenbank zu investieren, hat den Fokus von der Innovation in den Gesch\u00e4ftsbereichen weggenommen, f\u00fcr die SAP fr\u00fcher bekannt war. Das Unternehmen hat erheblichen Nachholbedarf. Das h\u00f6ren wir von seinen Kunden, und auch die Meinungen der Anwendergruppen und Analysten scheinen dies widerzuspiegeln.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Oracle hat offensichtlich einen entschlosseneren Ansatz f\u00fcr die Cloud gew\u00e4hlt und damit eine sp\u00fcrbare Distanz vom Rest des Marktes geschaffen. \u201e<em>Wir haben es uns nicht leicht gemacht und von Grund auf ein neues Angebot geschaffen, das es uns erm\u00f6glicht, sofort mit jedem Kunden eine Partnerschaft einzugehen, unabh\u00e4ngig von seinem Ausgangspunkt \u2013 ohne Vorlaufzeit<\/em>\u201c, wei\u00df Lindner aufgrund seiner t\u00e4glichen Arbeit mit Oracle-Kunden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>In der Vergangenheit hatten wir \u00e4hnliche Anwendungen, die auf \u00e4hnlichen Technologien basierten<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt J\u00fcrgen Lindner. \u201e<em>Oracle E-Business Suite, PeopleSoft, JD Edwards und Siebel. SAP hatte R\/3, gefolgt von ECC und Business Suite. Dann beschloss Oracle, eine brandneue Suite f\u00fcr das Zeitalter der Cloud zu entwickeln: Fusion. Wir haben mit dieser Investition vor zehn Jahren begonnen und sind damit fast allen anderen SaaS-ERP-Anbietern um zehn Jahre voraus. Dies spiegelt sich auch in Analystenberichten wie dem Gartner Magic Quadrant und anderen wider.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Zumindest in Deutschland wird SAPs Cloud-First-Strategie nur m\u00e4\u00dfig akzeptiert. Die Mehrheit der DSAG-Mitglieder pr\u00e4ferieren eine On-prem-Infrastruktur. Sind Cloud und ERP unvereinbare Gegens\u00e4tze? \u201e<em>Sie sprechen einen interessanten Punkt an. Wir wissen von der DSAG und der ASUG, dass SAP-Kunden in der DACH-Region bei der Umstellung auf die Cloud eher zur\u00fcckhaltend sind, w\u00e4hrend SAP-Kunden in anderen Regionen eher geneigt sind, die Cloud in Betracht zu ziehen<\/em>\u201c, antwortet J\u00fcrgen Linder im Gespr\u00e4ch mit E-3 Chefredakteur Peter F\u00e4rbinger.<\/p>\n\n\n\n<p>Daraus ergibt sich eine interessante Dynamik mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei der Cloud-Einf\u00fchrung, die es zu ber\u00fccksichtigen gilt, meint Lindner. \u201e<em>Wenn man zu schnell und zu aggressiv vorgeht, l\u00e4uft man Gefahr, die Kunden zu verprellen. Wenn man sich zu langsam bewegt, riskiert man, Kunden zu verlieren. Beides zu tun \u2013 eine komplett neue Suite f\u00fcr die Public Cloud zu entwerfen und zu entwickeln und gleichzeitig neue Funktionen f\u00fcr On-premises-Kunden bereitzustellen \u2013 ist sehr teuer und braucht viel Zeit. Aus diesem Grund haben wir vor zehn Jahren damit begonnen.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wo liegt der Mehrwert? \u201e<em>Wir k\u00f6nnen eine sehr attraktive Alternative anbieten, und wir f\u00fchren viele Gespr\u00e4che mit dieser Kundenbasis. Immer mehr Unternehmen wenden sich an Oracle, wenn es um bestimmte Gesch\u00e4ftsbereiche geht<\/em>\u201c, kann Lindern berichten. \u201e<em>Etliche SAP-Kunden beschleunigen mit uns die Wertsch\u00f6pfung, da es keine Vorlaufzeit gibt und man sofort loslegen kann. Ein Beispiel daf\u00fcr ist Oracle Cloud Enterprise Performance Management, EPM \u2013 ein sehr strategisches Angebot, zumal die Liquidit\u00e4tslage und die Szenarienplanung w\u00e4hrend und nach der Pandemie zu den wichtigsten Priorit\u00e4ten geworden sind.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Oracle Transportation Management<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Beispiel ist Oracle Cloud Transportation Management, OTM, eine Schl\u00fcssell\u00f6sung, da die Pandemie die Logistik sehr hart getroffen hat. Diese Angebote erfordern nicht, dass Kunden sich vollst\u00e4ndig von fr\u00fcheren SAP-Investitionen trennen. \u201e<em>Einige Kunden gehen diesen Weg<\/em>\u201c, wei\u00df Lindner, \u201e<em>aber die Koexistenz und die cloudbasierte Modernisierung im Laufe der Zeit ist der bevorzugte Weg. Unsere Architektur macht es sehr einfach, eine Partnerschaft mit uns einzugehen, um sofortige Gewinne zu erzielen, und der Kunde hat die Kontrolle dar\u00fcber, wo er anfangen will.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Oracle hat Connected Enterprise Planning angek\u00fcndigt, das den Bedarf an ganzheitlicher Finanzplanung und -analyse \u00fcber Personalwesen, Projekte und Lieferketten hinweg erf\u00fcllt. Es verbindet die Personalplanung, die integrierte Gesch\u00e4ftsplanung und -ausf\u00fchrung (IBPX) und die Finanzplanung. \u201e<em>Oracle ist dazu in der Lage, weil wir ein einheitliches Datenmodell haben, mit dem Kunden ganzheitlich \u00fcber ERP, HCM, CRM und SCM hinweg planen k\u00f6nnen<\/em>\u201c, erkl\u00e4rt Linder die kompositionsf\u00e4hige Architektur.<\/p>\n\n\n\n<p>In der heutigen Gesch\u00e4ftswelt ist es nicht mehr sinnvoll, nur den Personalbestand zu planen. Vielmehr m\u00fcssen auch die finanziellen Ressourcen, die Vertriebskapazit\u00e4ten und die Produktionsressourcen einbezogen werden. \u201e<em>Das k\u00f6nnen wir mit Connected Enterprise Planning, und das macht Oracle zu einer attraktiven Option f\u00fcr SAP-Kunden<\/em>\u201c, betont J\u00fcrgen Lindner.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit OTM. \u201e<em>Jeder wei\u00df Bescheid \u00fcber die aktuellen Engp\u00e4sse in der Weltwirtschaft, wo derzeit Hunderte von Schiffen auf See darauf warten, entladen zu werden. Tausende von leeren Containern warten darauf, zur\u00fcck nach Asien transportiert zu werden<\/em>\u201c, beschreibt Lindner die Situation. \u201e<em>SAP-Kunden beginnen, Oracle OTM zu nutzen, um all diese Disruptionen zu bew\u00e4ltigen und alternative Transportrouten zu finden.<\/em>\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p>Und abschlie\u00dfend noch der Versuch einer Positionsbestimmung: Oracle ist seit der Gr\u00fcndung des Unternehmens ein Synonym f\u00fcr die Verwaltung, Sicherung und Nutzung der wichtigsten Datens\u00e4tze der Welt. \u201e<em>Wir kennen uns in diesem Bereich bestens aus und nehmen ihn enorm ernst, wie unsere j\u00fcngsten Innovationen, zum Beispiel die autonome Datenbank, zeigen<\/em>\u201c, definiert J\u00fcrgen Lindner und erg\u00e4nzt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Aber wir haben auch eine lange Tradition im Bereich der Gesch\u00e4ftsanwendungen, die diese Datens\u00e4tze verwalten und darauf reagieren &#8211; Daten sind also unsere DNA. Im Vergleich zu SAP haben wir schon immer alle Ebenen des Technologie-Stacks ganzheitlich betrachtet. Daher sind wir in der Lage, unseren Kunden eine einzigartige Partnerschaft anzubieten. Als SAP sich in die Datenbanktechnologie vorwagte, forderte dies seinen Tribut von ihren Entwicklungsbem\u00fchungen in anderen Bereichen des Unternehmens, was bis heute und noch viele Jahre lang zum Nachteil ihrer Kundenbasis gereichen wird. Die Innovationskraft von SAP im Bereich der Anwendungen und der Industrie war jahrelang l\u00fcckenhaft und ist es auch heute noch. Die Ver\u00e4rgerung der Kunden &#8211; die aus den R\u00fcckmeldungen der Benutzergruppen hervorgeht &#8211; ist tiefgreifend und veranlasst sie, andere Optionen zu pr\u00fcfen. SAP-Kunden k\u00f6nnen ihre S\/4-Migration aber auch aufschieben: Sie k\u00f6nnen ihre SAP-ECC- und Business-Suite-L\u00f6sung auf der Oracle Cloud Infrastructure betreiben und weiterhin die Oracle-Datenbank nutzen<\/em>.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Danke f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/2112_e_3_Magazin_Online_Coverstory.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"125\" src=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" class=\"wp-image-37442\" title=\"Composability\" srcset=\"https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3mag.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das neue \u201eBest-of-Breed\u201c hei\u00dft Kompositionsf\u00e4higkeit f\u00fcr Denken, Gesch\u00e4ftsarchitekturen und Technik. 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